An die Motorradfahrer unter euch...




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Beitragvon maYgO » 08.06.2011, 12:32

Hey,

habe da ein Problem mit ner Honda CBR600F, PC 35, Bj. 01 und zwar bekomme ich sie nach der Winterpause nicht mehr gängig. Folgendes wurde bereits untersucht/gerichtet:

- Batterie voll
- Fremdstartversuch
- Spritwechsel
- ZK Wechsel
- mit Bremsenreiniger läuft sie paar Takte (auch nicht immer)
- Anlasser dreht
- Sicherungen i.O.
- Spritleitungen i.O.
- Steckerverbindungen i.O.

Entweder bekommen ich kein Sprit rein weil Düsen zu oder allmälich keine Ahnung mehr.
Vllt kann mir jemand ja noch den ein oder anderen Tip geben.
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von Anzeige » 08.06.2011, 12:32

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Beitragvon joc_rt » 08.06.2011, 14:10

Zündfunke da?
Killschalter auf on?
Seitenständer ausgeklappt?
Kabel eingeklemmt (vom Seitenständer)?
Wie sieht die Kerze aus?

und hat sie bis zur Winterpause ohne Zicken gelaufen?
Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt

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Beitragvon maYgO » 08.06.2011, 15:52

joc_rt hat geschrieben:Zündfunke da?
Killschalter auf on?
Seitenständer ausgeklappt?
Kabel eingeklemmt (vom Seitenständer)?
Wie sieht die Kerze aus?

und hat sie bis zur Winterpause ohne Zicken gelaufen?


Zündfunkentest gemacht aber nicht wirklich was gesehen. Wäre allerdings keiner da, würde Sie mit dem Bremsenreiniger ja auch nicht ein paar Takte gelaufen sein oder nicht?

Killschalter off
Seitenständer eingefahren
Nix eingeklemmt
Kerzen wurden getauscht, alte sahen eher hellbraun aber v.a. trocken aus
Bis zum Winter i.O. gelaufen
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Beitragvon Kaulquappe » 08.06.2011, 17:02

Evtl. entzündet sich der Bremsreiniger bereits durch die Kompression? Also so wie Diesel.

Also ich würde das nochmal überprüfen, normalerweise sieht man den Zündfunken relativ gut. Wichtig ist, dass das Gehäuse des Kerzensteckers an einem blanken metallischen Teil ankommt.

Gruss Luca
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Beitragvon maYgO » 08.06.2011, 20:42

Ja gut, kommt mir auch ein wenig komisch vor. Allerdings hab ichs am Motorblock und am Rahmen dran gehabt...
Und wenn man mal davon ausgeht sie funkt nicht trotz Fremdstarten wo hängen dann die Elektronen fest?
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Man neue Zündkerzen?

Beitragvon stefan911 » 08.06.2011, 23:36

Hallo,

solche Probleme hatte ich mit meiner alten Yamaha XJ900 auch mal nach einem Winter.

Kiste wollte nicht mehr anspringen.

1. Lösung damals: Neue Zündkerzen rein, die eingebauten hat es immer irgendwie durch die Orglerei zuerschossen. Obwohl die Zündkerzen noch einen Funken gaben.
Dafür waren die NGK-Zündkerzen bekannt.Hat auch gleich immer wieder die neuen eingbauten NGK-Zündkerzen gekillt.
War ein ewiges Gesuche.
Hatte dann auf Bosch oder Champinion-Zündkerzen gewechselt. Dann war es weg.


2. Anderer Ansatz noch wäre die Benzinversorgung:

Sind die Zündkerzen nass? Also kommt Sprit über Vergaser/Einspritzanlage an die Kerzen?

Wenn es Vergaser gibt, dann eventuell mal die Schwimmerkammer leeren. Da könnte sich Wasser übern Winter gesammelt haben und erst das Wasser anstatt Benzin Richtung Zündkerzen ziehen.

Hatten das mal bei einem Kumpel seinen Moped. Er hatte aus einem nach benzinriechenden Kanister aus Papas Garage was in seinen Tank geschüttet.
Das Moped sprang danach nicht mehr an.
Mit Startpilot in den Vergaser oder Luftfilter lief es aber ein paar Takte und dann nicht mehr.
Lösung: Es war reines Wasser in dem nach benzinriechenden Kanister gewesen. Hat sein Bruder vorher reingefüllt ohne Bescheid zu blasen.
Also lief die Kiste nicht mehr.
Mit Direkteinspritzung von sehr zündfähigem Startpilot (bei dir der Bremsenreiniger) lief die Möhre kurz bis wieder aller Startpilot verbraucht war und nur noch Wasser aus dem Moped-Tank nachkam.


3. Benzin zu alt. Benzin verliert nach 6 Monaten seine Zündfähigkeit immens, oder Benzin hat eben Wasser gezogen über dem Winter.




4. Auch vorgekommen bei meinen letzten 16 Motorrädern der vergangenen 20 Jahre:
Plötzlicher Kabelbruch irgendwo (meist aber in der Lampe wo alle Kabel zusammen kommen oder Zündkerzenstecker haben sich verabschiedet.

Das mit den Zündkerzenstecker hatte ich in Belgien während eines Urlaubs.
War super nervig mit Zündaussetzern 1.500 km zu fahren.

Daheim neue Kerzenstecker rein und die Kiste lief wieder wie ein Uhrwerk bis zum Verkauf.


Ich würde folgendes als erstes machen:

Alten Benzin raus und neuen rein, damit es daran nicht liegen kann.
Okay,hast gemacht. War der neue Sprit frisch von der Tanke oder aus einem Kanister? Wenn nicht frischen Benzin von der Tanke rein.

Spritversorgung von Tank, Benzinhahn/-pumpe zu den Zündkerzern checken. Jeden Abschnitt in Ruhe checken um sicher zu sein, das Benzin bis zum Zylinder/Zündkerze kommt.

Überprüfen ob Zündkerzen nass werden beim Orgeln. Wenn nicht, liegt hier irgendwo der Hase begraben.
Benzinhahn mal auf Reserve stellen, damit der Sprit sicher durchläuft.
Schläuche überprüfen ob ungehinderter Spritfluss da ist.


Zündkerzen auf Funktion prüfen. Wenn NGK, dann vielleicht mal eine andere Marke rein.

Die Zündkerzen muss man gut funken sehen. Bei mir hat es damals auch gefunkt aber mehr am Rand hin und wesentlich schwächer als dann mit den Zündkerzen der anderen Marke.

Sicherungen mal checken. Mal raus mal rein. Eventuell auch mal Kontaktspray rein, kann nicht schaden.

Killschalter am Lenker und den Seitenständerschalter (falls vorhanden) mal mit Kontaktspray einsprühen.

Gibt es eine Diebstahlsicherung beim dem Moped?






Viel Glück

und schreibe uns hier auch die Lösung.


Ich persönlich tippe auf die Spritzufuhr oder Zündkerzen.



Grüßle

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Beitragvon maYgO » 09.06.2011, 19:10

Hey,

erst mal vielen Dank für dein ausführliches Statement.

zu 1. ZK sind neue drin
zu 2. werde ich am WE nochmals überprüfen. Wenn ich direkt nach dem orgeln die ZK rausnehm müsste man doch noch eindeutige Spritspuren sehen können oder nicht? Kleine Mengen verdampft ja relativ schnell ...
zu 3. Benzin frisch von der Zapfsäule eingekippt. Über Winter war zwecks Korrosionsschutz rand voll getankt
zu 4. Kabelbruch habe ich bereits ne Sichtprüfung gemacht

Alles in allem kann ich mir das noch nicht so ganz erklären. Wäre was mit Kabel o.ä. würde sie ja nicht ein paar Takte laufen. Was machen wenn Sie kein Sprit bekommt? Also wenn die Düsen verharzt wären?
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Beitragvon Oppa » 09.06.2011, 20:06

ist der Benzinhahn i.O?
kommt Sprit am Vergaser an?
funktioniert der Choke?

oder trat das Problem erst nach dem Kerzenwechsel auf?
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Beitragvon maYgO » 09.06.2011, 20:23

Ist kein Vergaser. Kein Choke.
Problem seit der Winterpause.
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Beitragvon stefan911 » 09.06.2011, 22:03

Hallo,

nichts kategorisch als Fehlerquelle auschließen.
Auch wenn Du denkst dort schon gesucht zu haben.

Hier mal wieder meine Meinung und Erfahrungen.

----------------------------------------------



zu 1. ZK sind neue drin

Ja, aber sind es NGK? Wenn nicht mal eine andere Marke (Bosch, Champion) mal probieren.

Bei mir hat es durch die Orglerei eben immer sogar nagelneue zerschossen.
Wir haben uns damals den Wolf gesucht.



--------------------------------------------------------------------------------


zu 2. werde ich am WE nochmals überprüfen. Wenn ich direkt nach dem orgeln die ZK rausnehm müsste man doch noch eindeutige Spritspuren sehen können oder nicht? Kleine Mengen verdampft ja relativ schnell ...



Ja, Zündkerzen müssen sogar ziemlich nass sein wennst ein zeitlang orgelst.
Wenn die Kiste nicht anspringt muss es nach Benzin riechen.

Das ist das Absaufen.

Wie schon geschrieben Stück für Stück den Benzinfluß überprüfen.

Tank,

Benzinhahn (beim Benzinhahn können zwei Schläuche dran sein, einer ist mit Unterdruck damit der Benzinhahn funktioniert. Ist der nicht gut dran, dann funktioniert der Benzinhahn nicht und es kommt kein Sprit Richtung Motor.)

Schläuche überprüfen ob sie was durchlassen und ob sie dicht sind und gut abschließen an den Befestigungspunkten beim Benzinhahn und Vergaser/Einspritzanlage.



------------------------------------------------------------------------------


zu 3. Benzin frisch von der Zapfsäule eingekippt. Über Winter war zwecks Korrosionsschutz rand voll getankt


Ist jetzt nun ganz, ganz frisches Benzin drin? Wenn nicht Benzin raus und dann niegelnagel-neues von heute Juni 2011 rein.


-------------------------------------------------------------------------------


zu 4. Kabelbruch habe ich bereits ne Sichtprüfung gemacht


Kabelbruch ist oft nicht durch Sichtprüfung zu entdecken.
Kann ein Kabelbruch sein, der sich bei Hitze ausdehnt und dann nicht geht.
Wird es wieder kalt, dann verbinden sich die beiden Teile wieder und das Moped läuft wieder.
Oder auch umgekehrt - man weiß es nicht.
Muss man notfalls alles mal durchmessen, ist dann aber der letzte Akt.
Ein Käbelchen ist oft schnell mal irgendwo mal eingeklemmt beim Zusammenschrauben oder rutscht irgendwie ab.

Hatte bei einer 400er Yamaha mal einen lustigen Ausfall.
Kiste sprang an, ging dann nach ein paar KM wieder aus.
Kiste wurde wieder etwas kälter und lief dann wieder problemlos, für ein paar KM.
Also hatte es was mit Kälte/Wärme zu tun.

Lösung: Hoher Stromwiderstand im Sicherungskasten durch Korrosion im Sicherungskasten.
Die Kiste fuhr und der Sicherungskasten erhitzte sich, bzw. dort wo Sicherungen eingelegt waren, bog sich durch die Hitze auseinander und es war kein Kontakt zwischen Kabel und Sicherung mehr da.
Kiste fuhr nicht mehr. Kam kein Strom mehr durch die Sicherung.

Kiste kühlte ab, da ja Motor mehr lief - oder besser Kiste produzierte keinen Strom mehr durch den stehenden Motor und der Sicherungshalter konnte wieder abkühlen und ging in die Ursprungsposition zur Sicherung zurück.

Voila - die Kiste sprang nach ein paar Minuten wieder an.
Bis der Sicherungskasten wieder zu warm war und sich die Sicherungshalterung wieder von der Sicherung wegbog - Kiste steht wieder...

Das war auch ein super Gefummel bis man das raus hatte.


Will damit nur sagen, dass als Fehler alles möglich ist.

Kann jedes pobelige Kabel sein, das einen Schuß weg hat.

--------------------------------------------------------------------------



Alles in allem kann ich mir das noch nicht so ganz erklären. Wäre was mit Kabel o.ä. würde sie ja nicht ein paar Takte laufen. Was machen wenn Sie kein Sprit bekommt? Also wenn die Düsen verharzt wären?


Mit dem Kabel habe ja oben schon erklart. Kann kurz gehen, weil das Kabel mal für 5 Sekunden die richtige Position hat und läuft der Motor und vibriert, dann geht es plötzlich nicht mehr.



Nun wird es interessanter!
Wo hast den Bremsenreiniger eingespritzt als es ein paar Takte lief?
Luftfilter oder direkt Kerzenlöcher? (Kerzen raus, in die Kerzenlöcher sprühen, Kerzen wieder rein?


Könnte auf die Spritversorgung als Problem hindeuten, nachdem auch die Zündkerzen bei dir trocken waren.

Nochmals Benzinhahn mal auf Reserve stellen und ob dann auch Benzin läuft...


So wie es aus der Ferne klingt, könnte es ein Spritzufuhrproblem sein - muss es aber nicht.


Grüßle

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Beitragvon maYgO » 11.06.2011, 11:45

Die Ausführlichkeit ist wohl kaum zu übertreffen =P...

Die NGK ZK sind verbaut da ja auch Erstausrüster.
Hab sie jetzt mit Starthilfe zum laufen bekommen, kann allerdings nicht sagen was letztendlich ausschlaggebend war.
Das einzige was nun noch ist, dass sie nach abklemmen der Starthilfe nach ca. 1 Minute ausgeht und davor das Multi anfängt zu flackern -> neue Batterie?
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Beitragvon stefan911 » 11.06.2011, 14:10

Hallo,


Du musst etwas genauer schreiben was du gemacht hast und was dann passiert ist. Nur so können wir dem Fehler entdecken.

Sonst wird es ein noch wilderes Raten.

Aber ist schon mal gut, dass sie mit Fremdhilfe angesprungen ist und lief.


Beantworte uns bitte folgende Fragen:


Springt die Kiste jetzt ohne Starthilfe an? Ja, nein?
Klackt zumindestens das Starterralais? Das war bei meine alten Yamahas auch immer gerne kaputt.


Wie lief der Motor solange die Fremd-Starthilfe dran war? Normal auf allen vier Töpfen oder hat sie gerumpelt? Wie war der Motorlauf. Normal - Unruhig?


Wie lange hast sie mit der fremden Stromquelle laufen lassen? Wieviele Minuten?
Kannst sie mit der fremden Stromquelle auch mal 10 Minuten laufen lassen ohne dass die ausgeht?


Wie ist die Kiste ausgegangen?
So langsam rumpeltnd (könnte dann wieder der Sprit sein der weg ist)?
Oder mit einem Schlag, so wie wenn man den Kill-Schalter betätigt?


Kann man den Fehler reproduzieren mit dem Ausgehen?
Also sie springt immer mit Fremdstarthilfe an, und dann wenn die Fremdstarthilfe weg ist dann geht sie nach einiger Zeit aus.
Notfalls auch mal mit der Stoppuhr die Zeit bis zum Ausgehen stoppen, ob es immer so im gleichen Zeitintervall stattfindet oder große Zeitunterschiede bis zum Ausgehen sind.

Kannst Dir jetzt aussuchen: Sprit oder Elektrik.


So wie sich es jetzt anhört, klingt es danach als hättest du ein elektrisches Problem.
Könnte tatsächlich was mit der Batterie sein oder dass die Batterie leergezogen wird und nicht mehr aufgeladen wird und kein Strom mehr für die Zündung da ist - Kiste geht dann aus.
Kann an defekter Batterie liegen, oder....


Ja, die NGK-Zündkerzen sind vom Werk aus verbaut in den Japanischen Motorrädern. Die hat es aber gleich nachdem Wechseln wieder bei mir zerschossen, wenn die Kiste nicht ansprang und länger georgelt wurde.
Mit europäischen Zündkerzen hatte ich das Problem dann nicht mehr.


Multi fängt zum flackern an, bevor sie ausgeht.
Was ist das Multi? Die Tachoeinheit - Multidisplay? Was flackert? Wie flackert es?
Das sind wichtige Fragen.

Oder hattest ein Multimeter zum Spannungs überprüfen dran.

Wie schon geschrieben. Bitte genau beschreiben was dran machst und welche Folgen es dann hat. Jedes Detail ist wichtig.
Hm, ...


Also mal die Zentrale Frage:

Wie lange läuft die Kiste mit der Fremdstromquelle? Würde sie auch 1 Stunde damit laufen?


Grüßle

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Beitragvon Oppa » 11.06.2011, 22:16

kann es denn sein, daß über den Winter die Batterie zeitweise (fast) leer war?

Dann tippe ich mal auf die Stellung der Drosselklappen.

Mußte bei meiner nach dem Austausch der Batterie ein Reset fahren.

dann gabs keine Probleme mehr.
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Beitragvon EiEi-Go » 13.06.2011, 07:51

Fahre ja auch seit 25 Jahren Motorrad, aber sowas hatte ich noch nicht. Meistens tanke ich voll, über Winter.
Mal eine ganz andere Fehlerquelle;
Mein Rasenmäher wollte auch nicht anspringen. Funke da, Sprit da und die Kerzen immer nass. Bremsenreiniger rein und er lief "etwas". Eine ganze Weile gesucht und probiert. Letzten Endes war der Luftfilter total dicht. Habe ich gemerkt, als ich den Luftfilter abgeschraubt hatte und den Mäher wieder mal mit Bremsenreiniger zum Laufen brachte. Nun habe ich den Luftfilter richtig ausgewaschen (so eine Art Schwamm), trocknen lassen und der Mäher läuft wieder wie im vergangenen Jahr (also gut). Eine neue (Champion) Kerze habe ich ihm (Briggs&Stratton) trotzdem spendiert.

PS: Mit NGK Kerzen hatte ich noch nie Probleme - weder 2- noch 4-Takt im Zweirad :wink: . Mein Rasenmähersprit (gewöhnliches Super E5) hält auch schon mal 2 Jahre im Kanister aus.
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Beitragvon maYgO » 13.06.2011, 09:50

Drosselklappenstellungen und Filter i.O., hatte Sie ja nahezu komplett zerlegt ;)...

- Mit Starthilfe sofort angesprungen, als wäre nichts gewesen

- Motorlauf i.O

- Starterrelais hatte immer mindestens geklackert, auch ohne Starthilfe als Sie nicht angesprungen ist

- hatte Sie nach dem ersten erfolgreichen Start nach ca. 30s abgeklemmt. Als sie dann ausging, hatte ich beim zweiten Start 3-4 mins dran gelassen, dann abgeklemmt, dann nach ca. 30s ausgegangen. Denke daher schon, dass sie solang wie ich Fremdstartvorrichtung dran lasse laufen würde.

- ausgegangen wie oben etwas beschrieben, erst Multi (ja ist Tachoeinheit)angefangen zu flackern, d.h. die Hintergrundbeleuchtung und andere Lämpchen die an sind im Normalbetrieb, dann im Multi Anzeigen aufgeleuchtet wie beim Start nach Schlüssel auf Zündung und dann aus. Daher denke ich eher an ein Stromproblem, da bei schlechter Spritzufuhr das Multi nicht anfängt zu flackern und das Startszenario abspielen würde..

- Fehler ist beliebig oft reproduzierbar

Habe die Batterie auch mal explizit vor und nach den Versuchen gemessen, am Anfang etwas über 12V und danach tortz STarthilfe nur noch 7-8V. Daher denke ich mal, dass eine neue Batterie auf jeden Fall mal keine Fehlinvestition wäre ;).
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