Sensodrive on Tour




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Sensodrive on Tour

Beitragvon bluedog » 06.01.2013, 22:51

Hallo allerseits

Ich hab mich hier frisch angemeldet, nachdem die Leute in einem Citroën-Forum mir etwas zu angriffslustig und zu schreibfaul sind...

Seit Ende September fahr ich einen 2010er C1 mit Sensodrive. Der wurde für mich, da ich gehbehindert bin, auf Handbedienung umgebaut. Ich fahr den seither ohne Pedaleinsatz.

Hat den Vorteil, dass ich offensichtlich feinfühliger mit dem Gashebel umgehen kann, als so mancher mit dem Pedal.
Ich musste erstmal lernen, dass das Getriebe nur dann halbwegs gut schaltet, wenn man quasi überdeutlich Gas gibt und dann, zum gewünschten Schaltzeitpunkt mehr oder weniger vollständig vom Gas geht.
Ich schiebe das auf die Getriebebauart und das E-Gas. Ganz ehrlich, ich hätte viel lieber wieder den Gaszug vom Vorgänger (Daihatsu Cuore Automat, BJ 2003): Der hatte nur 58 PS und kam viel besser vom Fleck... Allerdings hatte das mit der wunderbar funktionierenden Wandlerautomatik seinen Preis. Unter 6.5l war der Strassenfloh nur mit Glück und viel Geduld zu bewegen...)

So hat denn auch alles Vor-und Nachteile. Ich hab mich inzwischen schon fast dran gewöhnt, dass ich allermeistens von Hand hochschalten muss, weil ich nun mal nicht zuviel Sprit verbrauchen mag, und weil der Motor sonst mit mehr Lärm als nötig sich bemerkbar macht.

Dafür werde ich mit einem Verbrauch knapp unter 5l belohnt. Mit Sommerreifen bei wärmeren Temperaturen waren es auch schon gut 4.6l...

Naja, die Automatik ist nicht auf Spritsparen ausgelegt, sonst würde früher und öfter automatisch hochgeschaltet. Leider suboptimal und nervig.

Was auch nervt ist die Geräuschkulisse. Mittlerweile hab ich raus, dass ein fehlender Ansaugstutzen am Luftfilterkasten den Lärm verursacht. Allerdings bekommt man den, Gott allein weiss warum, weder für Geld noch für gute Worte geliefert. Leider. Kostet mich täglich Nerven, läuft doch der Wagen sonst eigentlich gediegen ruhig, mal davon abgesehen, dass die Steuerkette deutlich mehr rasselt als ein Zahnriehmen... aber mir soll das recht sein, denn so muss ich letzteren auch nicht tauschen lassen.

Nit den restlichen Dingen, die mir an dem Auto nicht gefallen, hab ich mich schon beinahe abgefunden. Will ja nicht zu sehr meckern...
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von Anzeige » 06.01.2013, 22:51

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Beitragvon Catch22 » 07.01.2013, 09:21

Willkommen im Forum.

Ich freue mich auf anregende und kritische Beträge - auch wenn man nicht immer einer Meinung sein wird. Aber das macht ja ein Forum aus.
C1 Style Tritium Beige
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Beitragvon HomerSimpson » 07.01.2013, 13:16

Das mit dem fehlenden Ansaugstutzen ist insofern kein Fehler, als das den keiner unserer Drillinge serienmäßig drin hat. Das ist auch der Grund wieso du den nirgends finden wirst, zumindest nicht für Aygo, 107 und C1.

Da hilft nur selbst was zurechtbasteln.

Ich glaub aber auch nicht dass das geräuschmäßig dann so viel bringen würde.
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Beitragvon bluedog » 24.01.2013, 01:01

Habe heute festgestellt, dass mein Bruder, der den Wagen zuletzt fuhr, wohl vergessen hatte, das Innenlicht auszumachen.

Zwar unter Protest, aber der Wagen sprang dennoch an...

Weiss jemand, wie das kommt? Gibts einen Timer, der die Innenbeleuchtung ausmacht, bevor die Batterie ganz leer ist, oder gibts einen Entladeschutz für die Batterie?

Bin jedenfalls positiv überrascht. Kein Türkontakt auf der Beifahrerseite, so dass man s Licht manuell anmachen muss, aber dann doch genug Kohle für den Batterieschutz... Seltsame Logik.

Seis drum.
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Beitragvon waynemao » 24.01.2013, 12:52

Ich glaube nicht, dass es da einen Entladungsschutz gibt. Du hast eher einfach Glück gehabt. Noch ein paar Stunden und es wäre anders gelaufen... :wink: .

Würde jetzt aber mal ein Ladegerät dranhängen.
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Beitragvon bluedog » 24.01.2013, 14:54

Dann hätt ich aber schön viel Glück gehabt. Der Wagen Stand seit Montag Abend bis gestern... daher meine Vermutung.

Ladegerät: Ich hab keins. Das würde aber ja auch nicht mehr machen, als der Alternator während der Fahrt... dauert ja nicht wirklich lange, bis so ne kleine Batterie geladen ist.
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Beitragvon Berliner » 24.01.2013, 23:32

Es dauert leider doch sehr lange, bis die Batterie wieder völlig geladen ist, da sie die Ladung nur sehr langsam aufnimmt. Erst nach 5-10 Stunden Fahrt wäre eine fast völlig entladene Batterie wieder zu 100% geladen. Der Tip mit dem Ladegerät ist daher nicht so abwegig, es sei denn man fährt regelmässig längere Strecken.
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Beitragvon bluedog » 24.01.2013, 23:51

Längere Strecken fahr ich ab nächster Woche wieder. Ladegerät werd ich mir deshalb keins anschaffen. Die Batterie tut was sie soll, und das reicht erstmal bis zur nächsten Langstrecke. So kurze kurzstrecken fahr ich eher selten. Liegenbleiben werde ich vermutlich nicht.

Wie berechnet man, wie lange eine Batterie laden muss bis sie voll ist?
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Beitragvon bluedog » 03.02.2013, 23:51

Batterieladung dürfte wieder ok sein, da diese Woche mehrere hundert km zurückgelegt, in Tranchen zu je ca. 50km am Stück. Überland, also mit reichlich Zeit...
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Beitragvon bluedog » 11.08.2013, 23:19

Neuigkeiten... Kurz nach 22 Uhr bin ich grad mit aufräumen fertiggeworden nach dem Ölwechsel.

Eingefüllt hab ich High Performer 5-W30, ACEA A3, API SL Vollsynthetik

Vorher war ein teilsynthetisches 10-W40 vom Cit-Händler drinnen, der mir den Wagen verkauft hat.

Km-Stand: 26'4XXkm.

Benötigter Ölfilter: z.B. Bosch N° 04, passend zu Toyota, oder jeder andere entsprechende Patronenfilter. Bosch hat den Vorteil, dass eine neue Dichtung für die Ablassschraube mit beiliegt, ist dafür aber eigentlich immer noch zu teuer. Kostenpunkt bei Jumbo (Baumarkt): CHF 14.90.

Öl stammt aus ner Online-Bestellung und war eigentlich mal für den Vorgänger gedacht, einen Cuore L251.

Nun muss halt fürs Erste der C1 mit Daihatsus 1KR-FE auch damit vorlieb nehmen.

Es ist übrigens witzig, wie Citroën den Motor offenbar unter einer ganzen Reihe von Motorcodes kennt. In den mir bisher untergekommenen technischen Unterlagen wird der Motor parallel als CFA, 384F, 384F E4, und als 1KR-FE bezeichnet. Gemeint ist immer die gleiche Maschine aus dem Hause Daihatsu, die allerdings als Toyota-Motor vermarktet wird, und auf der nirgends Daihatsu drauf steht. Dass allerdings selbst Citroën es nicht fertigbrachte, den vom Daihatsu Cuore L276 ab BJ '07 und dem Sirion M3X0 ab BJ '05 bekannten Motorcode 1KR-FE aus den mit Citroën beschrifteten technischen Unterlagen vollständig zu tilgen, zeigt, dass es der gleiche Motor ist.
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Re: Sensodrive on Tour

Beitragvon bluedog » 06.01.2014, 22:44

Edition 2011 hat geschrieben:Hallo,vorallem an Bluedog!!!..das passt nicht ganz zum Thema E85 aber ich schreibe es hier trotzdem rein weil Du hier aktiv bist........................
wenn ich Dich zitieren darf

"Was auch nervt ist die Geräuschkulisse. Mittlerweile hab ich raus, dass ein fehlender Ansaugstutzen am Luftfilterkasten den Lärm verursacht. Allerdings bekommt man den, Gott allein weiss warum, weder für Geld noch für gute Worte geliefert. Leider."


....bis Du also der Meinung dass das Fehlen des Ansaugstutzen am Filterkasten die Geräuschkulise verursacht?????(wieso eigentlich)...Hm.......könnte man da nicht etwas basteln,einen Gummischlauch mit einer Schlauchschelle oä.???



Ja, ich bin der Meinung, dass das daher kommt. Ganz sicher bin ich mir aber nicht.

Um mal den Stand der Dinge diesbezüglich klar zu machen:

Ich hatte versucht, das fehlende Teil aufzutreiben beim Autoverwerter. Allerdings hatte der sowas grad gar nicht da. keiner der Drillinge stand da, schon gar nicht einer mit so einem Schnorchel.

Basteln könnte man. Wollte ich aber nicht. Einmal wäre das eine Änderung am Motor, die zulassungsbedürftig wäre. Dafür ne Einzelabnahme kostet zu viel Geld.

Dann aber wärs auch nicht so einfach, mit Materialien, die Hobbybastlern zur Verfügung stehen, da einen Anschluss zu schaffen. Der Luftansaugstutzen hat da so ne Lippe, die nach aussen aufragt. Man müsste da also eine passende Dichtung schaffen und das ja dann auch so, dass es hält. Dazu ist das Scheissding noch nicht mal rund.

Weiter muss man bei einem Schlauch aufpassen, dass der einigermassen Temperaturbeständig ist. Vom Tiefstwinter bis zum Hochsommer, und das direkt über Ventildeckel und Lichtmaschine... Dazu brennt von oben noch die Sonne drauf. Und die Resonanzfrequenz soll ja dann aucn nicht da sein, wo sie der Motor, seis durch die pulsierende Luftsäule oder die Bewegung der Maschine im Betrieb, anliefert. Sonst wirds nicht leiser, sondern wenn man Pech hat noch viel lauter.

Dass der (zu?) kurze Ansaugstutzen an dem Lärm schuld ist, darauf komm ich wegen des Geräusches und der Peilung, die das hat, wenn man hinterm Steuer auf Horchposten sitzt. Einerseits klingt nur ein Teil von dem Krach nach Auspuff, andererseits bilde ich mir ein, so ein sonor-scheppriges Röhren schon mal bei meinem L251 gehört zu haben, als ich den mal, eher zufällig im Zuge eines Ölwechsels hab ohne Schnorchel laufen lassen, als ich am Schluss die Dichtheit des Ölfilters und der Ablasschraubendichtung prüfte.

Was man allerdings auch recht deutlich hört, ist das rasseln der Steuerkette. Das ist zwar eher ein sehr dezentes Rauschen, aber das kann meiner spekulativen Ansicht nach nicht alles sein.

Daneben hört man auch noch, am besten wenn die Haube offen ist, die Nockenwellen/Ventilstössel, sowie möglicherweise (schwer zu unterscheiden von letzterem, daher die Unsicherheit) die Einspritzventile.

Wenn man die Haube zumacht, wird all das schwächer, aber es bleibt so ein nach Staubsauger klingendes, klappirges Grundrauschen, im Standgas nicht wahrnehmbar, aber wohl eben bei den lauten Drehzahlen oberhalb 2000rpm. Der Auspuff macht sich meiner Meinung nach stärker bemerkbar, wenn man gegen 3000rpm kommt. Da hört man dann (zusätzlich) den Endtopf donnern.

Alles in allem macht der Dreizylinder einfach mehr (und unangenehmeren Lärm, vor allem bei Drehzahlen kleiner als 3000rpm, als ich das vom Vorgänger kenne. Der hatte weniger Klappriges, und mehr porschemässigen Sound, dazu waren die tiefen Frequenzen wesentlich weniger dominant. Letzteres ist aber schon seit den Achzigern eine Unsitte vor allem europäischer Autobauer. Ich weiss nicht, ob die das machen, um die Motoren nach mehr Hubraum klingen zu lassen, oder in der irrigen Annahme, diese Frequenzen würden erwachsene Menschen nicht mehr wahrnehmen. Jedenfalls gibt das einen ziehmlichen Druck aufs Gehör, der jedenfalls mich bei Fahrzeiten jenseits 30min. ziehmlich ermüdend und unangenehm wirkt, selbst dann, wenn das Auto eigentlich gar nicht viel Lärm macht. Das ist ein bisschen so, als wenn man sich ne DVD über ne gute Doly Surround-Anlage oder einen Actionfilm im Kino ansieht. Da werden zum Teil ganz bewusst infraschallwellen (oder was Tonleute dafür halten, denn man kann das sehr wohl hören, nicht nur (aber auch) fühlen). Das versetzt den Organismus in Alarmbereitschaft und holt so den Zuschauer quasi unbemerkt ins Geschehen hinein...

Beim Autofahren empfinde ich das gleiche als sehr unangenehm. Da sollte ja eigentlich alles dafür getan werden, den Fahrer zu beruhigen, bietet doch der Verkehr an sich schon genug Aufregung und sorgt für Beteiligung, ohne dass einem der Schädel dröhnen muss.
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Re: Sensodrive on Tour

Beitragvon bluedog » 15.04.2014, 05:57

Fürs Protokoll: Radiotausch wird das nächste Projekt. Endlich wieder Musik ab DVD und nen Lautstärkeregler zum Drehen. Ich freu mich drauf. Serienradio ist schon raus.
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Re: Sensodrive on Tour

Beitragvon bluedog » 15.04.2014, 18:46

Radio bei Km-Stand 30'800 eingbaut! Endlich!

Details hier: 27624767nx51451/c1-besitzer-unter-sich-f25/radiofrage-din-adapter-t6650.html auf der 2. Seite im vorerst letzten Beitrag.
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Re: Sensodrive on Tour

Beitragvon bluedog » 28.04.2014, 17:38

Update:

Km-Stand: 31'098

Nachdem das Auto seit Freitag Nachmittag still gestanden hatte, wollte der Motor heute um 11.50h nicht mehr anspringen. Alle Kontrolleuchten blieben Dunkel, Lüftung rührte sich nicht beim Einschalten der Zündung.

Bin dann zu Fuss zum Essen gegangen. War eingeladen.

Gegen 14.00h hab ich mir dann mein Multimeter gekrallt und mal gemessen: 4.05V!

Alle Hebel und Schalter standen so, wie sie sollten. Bremse gelöst, Navi ausgesteckt, Innenlicht aus, Scheinwerfer aus...

Wenns wärmer wird, muss ich wirklich mal nach dem Batteriewurm suchen.

Erstmal hängt die Batterie wieder am Ladegerät, nachdem Ich einkaufen war. Als ich zum Zweck dieser Fahrt das Ladegerät weggenommen hatte, zeigte das Multimeter 12.5V. Nach der Rückkehr das Gleiche.
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