Ich habe seid nun mehr vier Jahren einen Peugeot 107.
Soweit bin ich auch ganz zufrieden und kann mich auch überhaupt nicht über dieses Fahrzeug beklagen.
Es ist sparsamm und kostet mich kaum etwas. Und Reparaturen brauchte meiner nach 75000Km und vier Jahren auch noch keine. (Ausser zwei neue Reifen und Scheiben/Beläge für vorne).
Zu meiner Person kann ich nur sagen, dass ich 30 Jahre und männlich bin.
Mein fahrstill ist eher gelassen als rasant. Die wilden Zeiten sind bei mir vorbei.
Ich habe schon gesehen, dass es am 5.5. ein Treffen geben wird und werde versuchen daran teilzunehmen. Mal schauen wir hier so alles unterwegs ist.
Bis dahin wird mein 107 noch eine ganze Menge an Umbauten/Erweiterungen durchmachen.
Bei Zeiten werde ich dann auch Bilder mal posten so dass man eine Vorstellung von meinem Pug haben wird.
Hallo Christian,
herzlich Willkomen und Gruß vom Niederrhein.
Ähnliche Erfahrungen hab ich (bei weniger Kilometern)
auch gemacht.
Wie ist das eigentlich mit den Werkstätten, da der Peugot
ja nicht so häfig ist wie der Aygo oder C1
Mit den Werstätten kann ich nur sagen, dass meiner nur noch Privat und durch Bekannte gemacht wird. Die kosten sind so gering und der Wagen ist so super zu warten, ich glaube der Pug ist einer der nächsten Käfer. Einfach nur simpel.
Nichts desto trotz haben wir hier bei mir in Lingen eine sehr gute Fachwerkstatt für VW und Peugeot wo ich alle meine Wagen auch bis weilen neu gekauft und dann warten lassen habe. Nur mein kleiner Floh kommt da nicht mehr hin.
Auch wenn der 107 nicht so häufig wie der C1 und der Aygo sind stelle ich immer wieder fest, dass die Wasserpumpe und die Kuplung in Hauptsache bei dem Aygo kaputt gehen und auch sondt der C1 mehr Macken als der 107er hat.
Beim Aygo kann ich verstehen da dieser in einem Werk entsteht wo nur dieser gebaut wird. Beim C1 und 107er kommt es mir kommisch vor denn dieser wir in ein und dem selben Werk im nahem Osteuropa gefertigt.
Oder sind wir 107 Fahrer einfach nur pfleglicher mit unserem Gefährt?
KarlKoch hat geschrieben: Beim Aygo kann ich verstehen da dieser in einem Werk entsteht wo nur dieser gebaut wird. Beim C1 und 107er kommt es mir kommisch vor denn dieser wir in ein und dem selben Werk im nahem Osteuropa gefertigt.
Oder sind wir 107 Fahrer einfach nur pfleglicher mit unserem Gefährt?
Christian
Ich dachte die werden alle drei im gleichem Werk gebaut?
Hab gerade mal geschaut, der C1 und 107 das wusste ich, der wird in Kollin gebaut, aber das auch der Aygo da mitgebaut wird wr mir neu.
Als ich meinen damals gekauft habe hatte ich viel darüber gelesen unteranderem auch, der Aygo wo anders entsteht.
So kann man sich all die Jahre irren. danke für den Hinweis.
Auch wenn alle 3 Modelle im gleichen Werk gebaut werden und auch vom gleichen Band laufen, kommt es immer wieder zu Unterschieden.
Jeder Hersteller hat zu seinen Bauteilen unterschiedliche Anforderungen an die Lieferanten bzw. eigene Standards, welche für die gesamte Gruppe (PSA bzw. Toyota) gelten.
Daher kommt es vor, dass gleiche Bauteile - je nach Einsatz, sprich Fahrzeug - unterschiedlich 'scharf' oder 'locker' geprüft werden.
Da im Qualitätsbereich Toyota als Benchmark gilt, ist es eigentlich verwunderlich, dass die PSA Modelle scheinbar weniger Probleme machen. Sieht man dann allerdings die Anzahl der Fahrzeuge und schaut sich das Aufkommen der Fehlerhäufigkeiten prozentual an, dürfte das Bild ein wenig anders aussehen.
Fakt ist (habe jeden Tag damit zu tun), dass die Anforderungen an die Lieferanten bei PSA und Toyota unterschiedliche Ausprägungen zu einzelnen Baugruppen haben.
Die Lieferanten wiederum prüfen - weil Prüfung = Kosten - wiederum nach den Forderungen der Kunden.
Da kann es immer passieren, dass ein Bauteil, auf das bei einem Kunden 'weniger' Wert gelegt wird, bei dem Modell öfter Probleme zeigt als bei dem Schwestermodell.
Bestes Beispiel hierfür war die Zusammenarbeit von VW (Sharan), Ford (Galaxy) und Seat (Alhambra) in Portugal.
Der Sharan wurde oft hoch gelobt und der Galaxy verflucht...
Obwohl alle 3 vom gleichen Band liefen.
Mein ihr wirklich, dass zwischen c1, Aygo und 107 zum teil andere Teile verbaut wurden, außer Karosserie?
Kann mir nicht vorstellen, dass z.B. anderes ABS/ESP Steuergerät ist oder Wasserpumpe oder sonst irgendwas davon.
Ich glaube nicht das es bei den Fahrzeugen großartige Unterschiede gibt. Vom Zulieferer kommt eine Kiste mit Wasserpumpen (sinngemäß) und die Wasserpumpen werden in das Fahrzeug eingebaut, welches gerade über's Band fährt - ob es nun ein Toyota, Citroen oder Peugeot ist, ist da egal.
Würde ich so nicht sagen.
Der Hersteller der Teile produziert diese natürlich alle im Prinzip auf gleichen Maschinen.
Das gleiche Teil wird aber (da bestehen die Autohersteller drauf), in den meisten Fällen schon mal unterschiedlich verpackt (Aufkleber, Kennzeichnung, Markenlabel u.s.w.)
AUch wenn ich in meiner C1 Teile finde, auf denen groß Toyota steht, weis ich, dass dies nur dann geschieht wenn Toyota eine Baugruppe oder ein Bauteil an PSW 'liefert' bzw. wenn gerade keine Teile mit Citroen Label da waren.
Was die Lieferanten aber tun, ist heute eine Serie für Toyota zu fertigen und diese Teile auch nach Toyota Standard zu prüfen.
Morgen kommt dann eine Produktion für PSA, die entsprechend der Kundenforderung anders zu behandeln ist.
Dabei kann es dann auch durchaus zu 'Fehlern' kommen, die bei einem Prüfvorgang auffallen (da z.B. 100% geprüft), beim nächsten dann wiederum nicht (nur Stichprobenprüfung).
Und auch innerhalb des PSA - Konzerns gibt es unterschiede bei den Forderungen von Peugeot und Citroen.
Ein Hoch auf die Qualitätsstandards der Automobilindustrie.
Der Motor inklusive Antriebsstrang kommt aus dem Hause Daihatsu. Und bei dem Teil ist es egal welches Endfabrikat es wird da alle drei gleich belabelt werden. Genau wie viele andere Teile auch.
Verpackung kann auch schon ausgeschlossen werden da alle OEM's in Klt's ihre Teile anliefern werden.
Im Prinzip hast du Recht und Toyota sollte einen höheren Prüfstandart haben als andere Hersteller, alleine schon deswegen da dass QM-Wesen (Poka Yoke z.B.) seinen eigentlichen Ursprung aus dem Land der aufgehenden Sonne hat.
100% prüfungen gibt es überigends bei keinem Hersteller (ausgenommen Maybach und Co.). Den höchsten QS Anspruch der mir bislang untergekommen ist, ist die QS bei der Galvanisierung der Nierenform im Kühlergrill von BMW. Da wurde "fast" eine 100% Kontrolle bei der Fertigung durchgeführt.
Nun ja, da ja in der Automobile Industrie in ppm gemessen wird hoffe ich, dass ich nie der "Eine" sein werde und schön im Getümmel untergehen werde.
100% prüfungen gibt es überigends bei keinem Hersteller
Wenn du dich auf die Endprüfung beim Autobauer beziehst, ja. Die kalkulieren sogar - je nach Bauteil oder sogar bei der Lackierung - einen gewissen Teil 'Reklamationen' sprich Feldausfälle oder Kundenbeanstandungen mit ein. Würden Sie aber nie zugeben.
Was die Prüfungsforderungen bei den Lieferanten angeht, hast du bei vielen Bauteilen die Pflicht 100% Funktion zu prüfen. Gerade die Bauteile, die in irgendeiner Weise Drehbewegungen durchführen (Pumpen, Kompressoren, Lichtmaschine etc.), also alles was mit Lagern versehen ist, müssen zumindest einer Geräuschprüfung unterzogen werden. Bauteile mit Sicherheitsfunktion (Baugruppe Bremsen) werden da Teilweise richtig hart rangenommen bis sie ausgeliefert werden.
Was die Anlieferung in KLT's angeht gebe ich dir Recht. Oft hat man aber KLT's die vom Hersteller bereitgestellt werden (z.B. KLT's mit nicht zu übersehendem VW/Audi Logo) und dort dürfen dann auch nur Teile für diesen Hersteller rein.
Den höchsten QS Anspruch der mir bislang untergekommen ist, ist die QS bei der Galvanisierung der Nierenform im Kühlergrill von BMW. Da wurde "fast" eine 100% Kontrolle bei der Fertigung durchgeführt.
Dann solltest du dir mal den WE bei den Jungs in Rüsselsheim ansehen...
Zumindest noch vor der Krise (war mein letzter Besuch dort), hätte dich da nicht mehr gewundert, dass schwarze Zahlen weit weg sind...
Wie dem auch sei... Aus Erfahrung weis ich, dass die Lieferanten zwar die Produktion (QS - Seitig) auf die höchste, im Hause bestehenden Forderungen ausrichten, bei der Endprüfung allerdings die Kundenforderungen sehr genau einhalten...