Was haltet Ihr von dem Verbrauch unseres Kleinen?




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Was haltet Ihr von dem Verbrauch unseres Kleinen?

Beitragvon ArtDent » 01.03.2012, 20:51

Hi.
Wir haben unseren Kleinen nun fast ein Jahr. Und ich habe immer fleißig Buch über die Betankungen geführt. Dabei ist mir aufgefallen, dass der Kleine über die Verbrauchsangaben, die Toyota macht, weit hinausschießt. Das ist ja bei den Werten, die im Labor ermittelt werden, kein großes Wunder, aber ich empfinde den Verbrauch, den unser Kleiner an den Tag legt, doch um einiges zu hoch.

Liegt das daran, dass er sich noch nicht richtig eingelaufen hat?

Wir fahren reine Kurzstrecken. Zu einem Prozent kommt der Kleine mal auf längere Strecken. Wenn ich den Durchschnittsverbrauh aus dem Prospekt zu Grunde lege, dann verbaucht unserer satte 68% mehr. Aber auch bei dem Stadtverbrauch liegt der Aygo 38% über der Angabe Toyotas.
Ich weis nicht, ob Ihr an die Angaben meines Spritmonitors drankommt, daher habe ich mal die letzte Auswertung hier angehängt.

http://imageshack.us/photo/my-images/19 ... ntgpc.png/

Was meinen die Profis dazu?

Sanfte Grüße, ArtDent.
Zuletzt geändert von ArtDent am 01.03.2012, 21:33, insgesamt 1-mal geändert.
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von Anzeige » 01.03.2012, 20:51

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Beitragvon HomerSimpson » 01.03.2012, 21:18

So viel Verbrauch mit einem Drilling?!

Ohne viel nachzudenken: Entweder du hast eine extrem rasante Fahrweise, oder da ist was kaputt.

Normal sind im Stadtverkehr bei normaler Fahrweise 5,5-6l, bei sparsamer Fahrweise auch 5l.

Aber 7,6l sind ganz eindeutig viel zu hoch.
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Beitragvon Adonay » 01.03.2012, 21:24

6-6,5 krieg ich inner city auch dauernd zusammen allerdings kennt meiner auch sein komplettes drehzahlband ^^
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Beitragvon ArtDent » 01.03.2012, 21:32

Hi.
Ich dachte mir schon, dass der Verbrauch nicht in Ordnung geht.
Also fahrtechnisch würde ich mich als Mittelständler einordnen. Ich lasse die MMT in Ruhe schalten.
Ich zwinge sie nicht durch extremes Durchtreten des Gaspedals in hohe Drehzahlen. Ich schätze mal, dass die beim Schalten so zwischen 2200 und 2600 Touren liegen. Ich glaube, da muß Toyota mal dran.
Wie hoch darf ein Verbrauchsunterscheid eigentlich sein, bis ich als Kunde Ansprüche an Toyota anmelden darf, die auch Aussichten auf Erfolg haben.
Wie gesagt, der Wagen ist jetzt etwa 10 Monate alt und hat knappe 4000 Km runter.

Sanfte Grüße, ArtDent
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Beitragvon HomerSimpson » 01.03.2012, 21:45

Dein Verbrauch ist auf jeden Fall als zu hoch erkennbar, da muss also was defekt sein, gerade bei normaler Fahrweise.

Das wird dann auch auf Garantie gemacht, sollte kein Problem sein.
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Beitragvon waynemao » 02.03.2012, 01:06

Wie weit wird der Aygo denn üblicherweise durch die City gefahren? Der Verbrauch ist auf den ersten 2 bis 4 Kilometern sicher schon recht hoch. Wenn also fast ausschließlich Strecken in der Stadt und unter 5km gefahren werden, dann kann es meiner Meinung nach zu so einem Verbrauch kommen.

Allerdings würde ich mir bei 4.000km in 10 Monaten kaum was aus dem Verbrauch machen, die Kosten merkt man ja beinahe nicht.
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Beitragvon aygockin2u » 02.03.2012, 08:45

Hallo!

Also da ich selber ja mal einen Aygo hatte der recht viel Verbraucht hat kann ich mir das nur erklären wenn du wie waynemao schon sagst extreme Kurzstrecken fährst 2-5 Kilometer.


Aber das sieht schon echt heftig aus.

Ich meine selsbt wenn man den Aygo tritt und die Drehfreudigkeit total ausnutzt und Auf der Autobahn Vollgas fährt kommt man kaum an die 7 Liter


Btw. bei den paar Kilometern die du fährst hätte ich mir lieber nen gebrauchten A8 gekauft, den bekommt man fast fürs gleiche Geld und die Spritkosten machen ja nichts aus. :-P egal ob 7,6 oder 15 Liter hihi
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Beitragvon schattmayer » 02.03.2012, 08:50

Ich teile die Meinung von waynemao.

Der von Toyota angegebene Verbrauch im Stadtverkehr von 5,5l bezieht sich auf einen Motor der seine Betriebstemperatur erreicht hat. Solange das nicht der Fall ist, liegt der Verbrauch eben in diesem Bereich von 6-7l. Das ist als normal anzusehen.

Ich hatte mal nen Escort(71PS, Bj 88) den ich nur 1km durch die Stadt zur Arbeit bewegte. Der Verbrauch lag bei 11l statt 7,5-8l. Der Meister meinte das sei völlig normal(aus dem genannten Grund).
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Beitragvon pdongus » 02.03.2012, 09:19

Ich hatte so einen Verbrauch bisher nur annähernd bei Autobahn mit Gaspedal Bodenblech...

Wenn sich aber bei einem hohen Verbrauch der Hersteller quer stellt, wirs schwer.

Dann müssen erstmal Gutachten her, die den Verbrauch des Fahrzeuges unter den Bedingungen, die auch für die Verbrauchsangaben des Herstellers gelten, beweisen. Wenn dann noch eine Abweichung da ist, dann gilt das Prinzip, dass die Herstellerangaben nur Richtwerte zur Vergleichbarkeit der Fahrzeugtypen sind und nicht für jedes einzelne Auto gelten.

Nur wenn ein Gutachen bescheinigt, dass der Verbrauch sehr stark über den Herstellerangaben liegt, hast du eine Chance, wenn die nicht kullant sind...
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Beitragvon brokenlink » 02.03.2012, 09:42

also wenn man wirklich strecken unter 5 km fährt, dann kann ich mir den Verbrauch durch aus vorstellen ... besonder bei automatik.

Ich kenne aber kein Auto, dass auf Kurzstrecken so wenig verbraucht. Ist einfach so.
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Beitragvon HyundaiGetz » 02.03.2012, 11:44

Der Verbrauch ist natürlich wirklich schon sehr hoch, aber bei hauptsächlich Kurzstrecke auch mehr oder weniger nachvollziehbar. Teilweise einfach mal darüber nachdenken, ob man nicht laufen kann...

Gruß,
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Beitragvon Catch22 » 02.03.2012, 11:59

Oder das Fahrrad benutzen! Für Kurzstrecken ist das Auto doch viel zu schade (Verschleiß/ Kosten).
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Beitragvon Catch22 » 02.03.2012, 12:12

.... aber Wuppertal (in Barmen wohnen die Armen und Elberfeld hat auch kein Geld) ist ziemlich hügelig! Da wäre eine Pedelec ideal.

Grüße aus der Nähe!
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Beitragvon morinistruppi » 02.03.2012, 15:13

In Südeuropa ist auf längeren Strecken der angegebene Verbrauch von 4,6 ab Werk auch zu unterbieten.
Allerdings weiß ich nicht ob dort auch schon die 5%Äthanol wie bei unserem Super beigemischt sind,was den Verbrauch in die Höhe treibt.
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Beitragvon ArtDent » 04.03.2012, 13:03

Hi.
Das Auto wird bei uns im absoluten Kurzstreckenbetrieb genutzt. Wie oben schon vermutet. Zu meiner Arbeitsstelle fahre ich mit meinem Roller, oder dem Fahrrad. Das Auto nutzen wir nur, wenn wir einkaufen, zum Kinderarzt oder ähnliche Sachen erledigen müssen. Und dann sind es zu 80-90 % Strecken von 2 bis 5 Kilometer. Dann wird es wohl am Ultrakurzstreckenfahren liegen. Trotzdem werde ich bei der Jahresinspektion, die nun bald ansteht, das Thema mal ansprechen. Ich werde die Spritmonitor-auswertung mal ausgedruckt mitnehmen.
Was sagt Ihr denn zur Verbrauchssteigerung nach dem Umstieg auf Winterreifen? Satte zwei Liter. Hammer, oder? Liegt aber wohl nicht nur an den Winterschluffen, sondern viel mehr an den Temperaturen, oder?

Sanfte Grüße, ArtDent
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