Umrüstung Autogas LPG




Ohne Motor geht nix - so geht mehr!

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Beitragvon joggybaer » 18.05.2011, 23:49

@morinistruppi

Nee Nee die Hydrostößel ändern auch nix an den weichen Ventilsitzen und den Weichen Ventilen. Diese gleichen nur einige Zeit lang den schneller Eintretenden Verschleiß bzw. die Abtragung von Material der Weichen Ventilsitze aus. Das geht aber nur so lange gut bis der Nullpunkt erreicht ist. Und dann ist auch mit Hydros Schluß mit Lustig.

Die einzig wahre Lösung ist eine Zylinderkopfumrüstung auf gehärtete Sitzringe und Ventile (Ventile gibt es für den Aygo leider nicht !!). Bei mir sind jetzt Gehärtete Ventilsitze Verbaut und Neue Normale Ventile und eine Additiv Dosieranlage.

Was soll ich sagen seid 25.000km keine Probleme mehr, nachdem ich einen fähigen Umrüster gefunden habe der die Gas Anlage etwas Optimiert hat was Einbau und Einstellung angeht.

Aber über Kosten und Amortisation brauche ich mir keine Gedanken mehr machen, so lange kann mein Aygo nicht rollen bis ich die Kosten wieder reinfahre.

Grüße
joggybaer
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von Anzeige » 18.05.2011, 23:49

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Beitragvon morinistruppi » 19.05.2011, 08:12

Wenn die Sitze und Ventile so weich währen,wurde der Motor auch kein Bleifrei vertragen.Ebensowenig könnte das Einstellintervall der Ventileinstellung 90TKM betragen.
Ich kann es mir nur erklären das Schmierung oder chemische Prozesse,Korosion ,Temperatur nicht optimal für Gasumbau sprechen.
Der Umbau des Kopfes auf andere Sitze,Ventile kommt vom Preis schon nahe an einen Totalschaden ran.
Wenn ich mit Gas fahren möchte kauf ich mir doch gleich ein Gasauto ab Werk.z.B Chevrolet Aveo und gehe kein Risiko ein ?
An einem Amisäufer macht der Umbau noch Sinn aber wieviel soll der Aygo denn noch sparen ?
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Heiß

Beitragvon majo » 20.05.2011, 20:59

Hi,
m.E. ist es primär nicht das „HART / WEICH“ – Problem.
M.E. ist es so,
dass es erst bei höheren Drehzahlen und
somit erst bei höheren innermotorischen Temperaturen und
somit erst bei zu hohen Abgas- Temperaturen
zu Problemen mit den Auslass- Ventilen kommt.

Abhilfe ohne teures Geld:
Bei niedrigen Motordrehzahlen und im „Alltagsbetrieb“
mit Gas fahren.
Spätestens bei 4.000 U/min und höheren Drehzahlen manuell auf Benzin umschalten.
Erst dadurch wird die „Innenkühlung“ des Motors zur Gänze wiedererlangt und
der Gasumbau müsste „ewig“ halten.

Sinnlos?
Nö, denn ich will ja Geld sparen indem ich
a) langsam und umweltbewusst fahre und
b) Gas tanke.
Wenn ich es eilig habe,
achte ich eh nicht mehr auf Verbrauch und Kosten,
aber HALTEN sollte der Wagen ja schon…

Für mich ist ein Gasumbau noch vor dem Diesel das Mittel der Wahl,
um die variablen Kosten niedrig zu halten.
Natürlich nur, solange die ermäßigte Mineralölsteuer noch für Gas gilt.

Gruß – jo.
Manchmal kriege ich nicht das,
was ich will,
sondern etwas viel besseres.

(unbek. Verf.)

www.sinn-geben.de
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Beitragvon joggybaer » 22.05.2011, 16:43

@ all

Auszug aus folgendem Link: http://www.ms-motor-service.de/ximages/ ... 07amz2.pdf

Gasbedingte Motorschäden
„Mit der wachsenden Zahl der umgerüsteten Fahrzeuge steigt zwangsläufig auch die Zahl der Motoren mit gasbetriebsbedingten Zylinderkopfschäden“, .............................................. „Doch mit speziellen Maßnahmen lässt sich ein Motor gasfest machen“, sagt der Fachmann, der sich auf das Instandsetzen von Zylinderköpfen spezialisiert hat.
Hauptursache für derartige Ausfälle ist der vorzeitige Verschleiß der Ventilsitzringe sowie der Ein- und Auslassventile selbst, was zum Kompressionsverlust führt. Außerdem hat nach den Erkenntnissen des Zylinderkopfspezialisten auch die Fahrweise großen Einfluss: Ein hoher Volllastanteil, etwa häufige „Autobahn-Hatz“, begünstigt den Verschleiß deutlich. An Motoren mit mechanisch einzustellenden Ventilen kann es aufgrund des sich stetig verringernden Ventilspiels sogar zum Durchbrennen der Ventile kommen.
Hinzu kommt, dass nicht alle Motorentypen gleichermaßen für den Gasbetrieb geeignet sind. Zwar haben einige Fahrzeughersteller bestimmte Motorenfamilien ausdrücklich für den Gasbetrieb freigegeben, doch die Erfahrung Gährkens zeigt, dass selbst herstellerseitig auf Gasbetrieb ausgelegte Aggregate durchaus einem erhöhten Verschleiß unterliegen können.
Kennzeichnend für den vorzeitigen Verschleiß ist ein erosionsartiger Abtrag am Ventilsitz. Dieser entsteht durch Mikroverschweißen zwischen Ventilteller und Ventilsitz, wobei beim Öffnen des Ventils kleinste Teile aus dem Sitzmaterial heraus gerissen werden. Ursachen hiefür sind unter anderem eine ungeeignete Materialpaarung von Ventil und Ventilsitz sowie die fehlende Schmierwirkung des Gas-Kraftstoffs.
Spezialteile schaffen Abhilfe
Um das Mikroverschweißen zu verhindern, muss entweder ein entsprechender Verschleißschutz zwischen Ventil und Ventilsitz aufgebracht werden – oder die eingesetzte Materialpaarung entsprechend hochwertig sein. Ideal für „trockene“ und thermisch hoch belastete Motorensysteme sind Ventilsitzringe aus Sinterwerkstoff wie sie etwa die.............................. mit der „HT“-Serie (High Temperature Resistance) anbietet. Bei........................ verwendet man darüber hinaus noch ein weiteres spezielles Vollmaterial, aus dem die Speziallisten in Eigenregie Ventilsitzringe herstellen, sowie Spezialventile, die in Kleinserie nach den Vorgaben der Münsteraner hergestellt werden.


Namen Entfernt, will hier keine Werbung machen, kann ja jeder den Link selbst aufrufen.

Soviel zu "Weichen" Ventisitzen, den Autobauern wäre es ein leichtes die Ventile und Sitze aus Höherwertigen Materialien zu machen. Aber beim Kosten Nutzen Rechnen zählt jeder Cent!

Ich Persönlich werde mir mal den im Herbst auf den Markt kommenden LPG KIA Pikanto ansehen. Der sollte dann keine Probleme der Art haben.

Grüße
joggybaer
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