So groß kann der Unterschied sein!




Ohne Motor geht nix - so geht mehr!

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Beitragvon Siw » 04.03.2007, 10:44

Dissident hat geschrieben:Ich war zunächst bei Toyota und dort war es unmöglich. Der Verkäufer machte zunächst Citroen schlecht, hat mich belogen (das gibt es im C1 nicht, ...) ....


was ich bisher zwischen den zeilen hier im forum gelesen habe, ist das nicht der erste toyota händler, der den höheren preis des aygo mit "besser" zu verkaufen versucht!

schade eigentlich, leid tun mir nur die kunden, die das glauben und drauf rein fallen! :roll:

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Beitragvon HyundaiGetz » 04.03.2007, 10:59

Es ist doch klar, das der Toyota Händler seinen Aygo verkaufen will, genauso ist es doch bei Citroen und Peugeot auch. Jeder will sein Geschäft machen.

Aber das ist auch bei anderen Marken so ;) Ich glaub nicht das der VW Händler über den Ford Galaxy gut gesprochen hat ;)
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Beitragvon Berliner » 04.03.2007, 11:06

Der Händler hat doch Recht, die Franzosen trauen sich nur 2 Jahre Garantie zu geben, das wird schon seine Gründe haben. :-) :-) :-)

Im Ernst, der Konkurrenzkampf in dem Gewerbe ist hart. Das Produkt (C1, Peugeot 107 und der Aygo) ist nahezu identisch. Citroen läßt einfach viele Ausstattungsmerkmale weg und meidet das Risiko des dritten Garantiejahres. Dadurch können sie den Wagen sehr günstig anbieten. Wenn einem die Ausstattung des C1 in der Grundversion ausreicht, kann man ein wirkliches Schnäppchen machen. Sobald man etwas mehr Ausstattung wünscht, muß man genau nachrechnen. Die Toyota Händler wurmt das natürlich, da sie nicht mit einem Aygo mit Null Ausstattung kontern können. Ein guter Händler sollte dem Kunden die Unterschiede darlegen, anstatt unsachlich zu werden. Wenn man den Wagen mit etwas mehr Ausstattung wünscht, habe ich keinen Preisunterschied festgestellt und dann zählt das dritte Jahr Garantie und die sehr günstige Möglichkeit der Garantieverlängerung bei Toyota, sowie der vermutlich höhere Wiederverkaufswert eines Toyota.
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Beitragvon Siw » 04.03.2007, 11:19

Berliner hat geschrieben:Ein guter Händler sollte dem Kunden die Unterschiede darlegen, anstatt unsachlich zu werden.


richtig und ein händler der unseriös ist, wird euch auch bei einem garantiefall oder einer reparatur versuchen über den tisch zu ziehen! :wink:

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Beitragvon Berliner » 04.03.2007, 11:27

Wenn ein Händler versucht einen berechtigten Garantiefall abzulehnen, muß er völlig verblödet sein, da er die Garantiearbeiten vom Hersteller ersetzt bekommt und dies somit für ihn Werkstattauslastung bedeutet. Bei Kulanzfällen mag es anders aussehen. Ich hatte bei meinem Händler angerufen, da mein Seitenspiegel sich nur sehr widerwillig verstellen läßt. Er fragte nur ob er einen neuen bestellen soll und ihn auf Garantie austauschen soll. Bei meinem quietschenden Sitz wurde auch, ohne jede Diskussion das Sitzgestell gewechselt. Der Werkstattmeister freute sich regelrecht über solche Arbeiten, ist schließlich von Toyota bezahlte Arbeit und soviele Garantiefälle gibt es bei Toyota scheinbar nicht.

Nur Garantiefälle, die den Lack betreffen mag er nicht. Da muß er seitenweise Formulare ausfüllen.
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Beitragvon HyundaiGetz » 04.03.2007, 11:38

Berliner hat geschrieben: Sobald man etwas mehr Ausstattung wünscht, muß man genau nachrechnen.


Ich zahle für den C1 Style (el. Fenster, ZV mit Funk, geteilte Rückbank, hochwertige Sitzstoffe) in Rot 7.990 € inkl. Anlieferung bis vor die Haustür (!). Ich war auch beim Toyota Händler, der wollte für den Basis-Aygo in rot 9.100 € haben. Für den Aygo mit der höheren Ausstattung hätte ich auch sicherlich 9.500 € wenn nicht noch mehr bezahlt. Und für den Preisunterschied kann ich mir dann noch die Garantieverlängerung bei Citroen kaufen.
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zu der Garantieverlängerung..

Beitragvon Heck Schaden » 04.03.2007, 21:39

...ich hatte da eine interessante Unterhaltung mit meinem zukünftigen;-) Händler, der meinte, dass es bei Citroen ja generell nur 2 Jahre Garantie gibt und es dann schon etwas komisch ausgesehen hätte, wenn man das absolute Einstiegsmodel mit 3 Jahren verkaufen würde- das ist halt Unternehmenspolitik, und es wurden ja schließlich nicht alle Autos von denen mit Toyota zusammen gebaut!
Ich denke die Lösung mit der Garantieverlängerung ist ein guter Kompromiss -ist immer noch günstiger als den Aygo zu nehmen, mit Sachen die man gar nicht braucht!
Hab mal wieder meinen Senf dazu gegeben! 5,59l/100km, min 4,81l, max 6,9l

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Beitragvon Berliner » 04.03.2007, 21:54

Hast Du mal gefragt, was die Garantieverlängerung bei Citroen kostet, 279 Euro fürs dritte Jahr, wenn Du 5 Jahre möchtest kostet dies 792 Euro wenn Du die Garantieverlängerung sofort, oder kurz nach dem Kauf kaufst. Bei Toyota kostet das vierte und fünfte Jahr zusammen 211 Euro.
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Beitragvon Rolf » 24.03.2007, 23:30

Siw schreibt:
„allerdings stellt sich das steuergerät ja auf deinen fahrstil ein und meins hat immer noch nen recht hohen verbrauch“

Stimmt es denn wirklich, dass das Steuergerät lernfähig ist. Ich habe so etwas noch nie gehört. Es würde zumindest erklären, warum mache Autos, die fast nur in der Stadt gefahren wurden schlechter laufen.

Ich drehe den Motor beim Beschleunigen recht hoch, sonst fehlt einfach Leistung (kein Vorwurf an Toyota, für 1,0 Liter Hubraum sind die Fahrleistungen ok).

Für die zügige Fahrweise finde ich den Verbrauch von ca. 6,0 L gut. Wenn man es ruhig angeht, kommt man auch mit ca 5,0 L aus, macht aber absolut keinen Spaß.
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Beitragvon Aygo Club » 25.03.2007, 09:50

Automatikgetriebe passen sich an den Fahrstil an. Aber die lassen sich jederzeit durch eine andere Fahrweise "umlernen". Ein Rentnerauto wird z.B. nicht ewig lahm bleiben, nur weil es langsam gefahren wurde. Die Elektronik wird sich schnell an die neue Fahrweise gewöhnen.

Inwieweit sich bei unseren Drillingen die Motorelektronik an den Fahrstil anpasst, weiß ich nicht. :wink:
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Beitragvon MR24V » 25.03.2007, 10:39

Das Rentnerautos teilweise eine schlechte Leistungsausbeute haben hängt mit Sicherheit nicht mit variablen Kennfeldgrößen zusammen. Vielmehr ist die Ursache dafür die Bildung von Ablagerungen an ungewünschten Stellen. Z.B. Ventilverkokung. Wird ein solches "Rentnerauto" dann irgendwann über längere Strecken hochtourig gefahren, lösen sich einige der Ablagerungen und die Leistung steigt. Der Motor wird aber wahrscheinlich nie die Leistung eines regelmäßig stärker geforderten Exemplars erreichen.
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Beitragvon Siw » 25.03.2007, 11:28

Rolf hat geschrieben:Siw schreibt:
„allerdings stellt sich das steuergerät ja auf deinen fahrstil ein und meins hat immer noch nen recht hohen verbrauch“

Stimmt es denn wirklich, dass das Steuergerät lernfähig ist. Ich habe so etwas noch nie gehört. Es würde zumindest erklären, warum mache Autos, die fast nur in der Stadt gefahren wurden schlechter laufen.


aus dem smart forum weiß ich, das es beim smart definitiv so ist, wäre schade wenn es beim toyota 3 zylinder nicht so wäre! :wink: :lol:

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Beitragvon MR24V » 25.03.2007, 11:47

Die "Lernfähigkeit" von Steuergeräte beschränkt sich m.E. auf Automatikgetriebesteuergeräte (welch herrliches Wort :wink: ). Dort werden die Schaltpunkte je nach Fahrweise variiert. Beim Motor kann es nicht klappen, er würde sofort aus dem optimalen Fenster des Kennfelds herausfallen, was u.a. auch eine schlechtere Verbrennung nach sich zieht. Für den Bereich der Automatikgetriebe ist die Sache ein alter Hut. Dort gibt es das schon seit mindestens 10 Jahren. Ein früherer Mitsubishi Galant meines Vaters hatte das. Wenn man eine Weile rumgebummelt ist, hat sich das Getriebe zunächst geweigert, die Gänge auszudrehen.
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Beitragvon Aygo Club » 25.03.2007, 12:31

Moderne Automatikgetriebe reagieren auch sofort. Das war mal bis vor 10 Jahren so, dass man erst 5 Minuten schnell fahren musste, bevor das Teil endlich mal höher drehen lassen hat. :D Die Motorsteuerung selbst hat aber wohl keinen großen Einfluss auf die Fahrweise. Die bestimmt schließlich der Fahrer durchs Gasgeben und Schalten. :wink:
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Beitragvon Citruskraft » 26.03.2007, 08:53

MR24V hat geschrieben:Das Rentnerautos teilweise eine schlechte Leistungsausbeute haben hängt mit Sicherheit nicht mit variablen Kennfeldgrößen zusammen. Vielmehr ist die Ursache dafür die Bildung von Ablagerungen an ungewünschten Stellen. Z.B. Ventilverkokung.

So seh' ich das auch!

MR24V hat geschrieben:Wird ein solches "Rentnerauto" dann irgendwann über längere Strecken hochtourig gefahren, lösen sich einige der Ablagerungen und die Leistung steigt.

...oder der Motor gibt mit 'ner blauen Fahne den Geist auf... :roll: :wink:
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