Öl - Viskosität und Sorte im AYGO




Ohne Motor geht nix - so geht mehr!

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Beitragvon Lukasarts » 24.01.2011, 15:09

Kann ich nun in den Aygo das 5W40 von Liqui Moly reinkippen oder nicht?

Gruß Lukas
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Beitragvon morinistruppi » 24.01.2011, 15:26

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Beitragvon Lukasarts » 24.01.2011, 15:40

Was soll das PDF nun? mein Öl ist nicht aufgeführt!
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Beitragvon waynemao » 24.01.2011, 15:47

Welche API/ACEA gibt Toyota denn vor?

Wenn das Liqui Moly Öl diese erfüllt oder übertrifft, kann man es nehmen.
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Beitragvon morinistruppi » 24.01.2011, 15:53

Wenn der TE nur etwas von der Materie versuchen würde zu verstehen wäre es um Einiges einfacher.
http://www.liqui-moly.de/liquimoly/web. ... eiser.html
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Beitragvon Lukasarts » 24.01.2011, 16:16

Toyota gibt vor: API SL, oder?und? SM jeweils "Energy Conserving" eine ACEA Klasse wird gar nicht vorgegeben. Das von mir gepostete Öl hat API SM / CF

weiß der Geier wie das nun zusammenpasst oder nicht - das war bei meinem alten Auto um einiges einfacher ;)
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Beitragvon morinistruppi » 24.01.2011, 16:54

Viskosität würde ich 5W-30 bevorzugen.
API-SM ist schon mal besser als gefordert.(5W-30 API-SJ,SL,oder höher)
in den neueren Baujahren ist sogar 0W-20 ab Werk drin+empfohlen)
API= Normungsinstitut American Petrol Intitut
S=Benzinmotor
C=Dieselmotor
J,L,M=Qualitätsstufen Einstufung ist alphabetisch geordnet je höher umso besser das Öl

ACEA=neuere Norm der europäischen Hersteller
IlSAC=spezielle Fordnorm

Weiterhin gibt es spezielle Werksnormen.zb.VW,BMW,Benz,Porsche
sowie spezielle Anforderungen an Pumpe-Düse, Partikelfiltern (sog.Low Ash Öle) usw.die unbedingt eingehalten werden müssen.
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Beitragvon Lukasarts » 24.01.2011, 17:50

Ok, das mit den API Buchstaben ist schonmal nett.

Bleibt die Frage, wenn ich das von mir genannte Öl verwende, habe ich probleme mit der Garantie?

Als Alternative hat man mir z.B.: noch ein 0W40 von Mobil 1 empfohlen.

In meinen alten Aygo wurde immer 5W30 eingefüllt - ich gehe davon aus, dass man das Öl auf 0W20 gewechselt hat bzw empfiehlt um die entsprechenden Verbrauchs/Schadstoff-Angaben erfüllen zu können.
Dieser Umstand ist aber kontra der Motorhaltbarkeit. Ist das 0W20 ein vollsynthetik? falls nicht, sollte der Wechsel auf ein vollsynthetik ja problemlos machbar sein.

Korrigier mich wenn ich da was falsches reininterpretiert habe ;)

Achso als kleiner Edit, damit der Hintergrund klarer wird - mir ist vollkommen klar, dass ich wohl beide Öle ohne Probleme benutzen kann - die Preisfrage ist eigentlich nur, was passiert in einem Garantiefall....

und wenn wir gerade dabei sind ;) was würdest du empfehlen von den beiden? Deine Empfehlung der Vorseite mit dem 5W30 mal außen vor.
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Beitragvon Catch22 » 18.02.2011, 21:14

Ich fahre seit ca. 3.000 km ein A5/B5 Öl mit abgesenkter Visko. In dieser Zeit habe ich eine Reduzierung des Krafstoffverbrauchs festgestelt. Nun höre ich aber immer mehr kritische Stimmen zu diesen A5/B5 Ölen. Ich werde wohl im Frühjahr das Öl durch ein B3/A4 Öl ersetzen.

Meine Frage: wer hat Erfahrungen mit einem A5/B5 Öl im C1/Aygo/107?
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Beitragvon Lukasarts » 19.02.2011, 16:34

Catch22 hat geschrieben:Ich fahre seit ca. 3.000 km ein A5/B5 Öl mit abgesenkter Visko. In dieser Zeit habe ich eine Reduzierung des Krafstoffverbrauchs festgestelt. Nun höre ich aber immer mehr kritische Stimmen zu diesen A5/B5 Ölen. Ich werde wohl im Frühjahr das Öl durch ein B3/A4 Öl ersetzen.

Meine Frage: wer hat Erfahrungen mit einem A5/B5 Öl im C1/Aygo/107?



Hallo nochmal Catch ;)

ich kann dir leider nur von meinen bis jetzt ca. 5.000 km größtenteils Autobahn berichten mit A3/B4 - wie gesagt habe ich mir das Mobil 1 0W40 eingefüllt :) bzw einfüllen lassen.

Einen Mehrverbrauch im Vergleich zum vorher eingefüllten Werksöl ( was auch immer da drin war) konnte ich nicht feststellen. Verbrauch könnte im Vergleich zu vorher ein wenig niedriger sein, ist aber vielleicht nur gefült.

Zum Öl und der Viskosität habe ich noch einen Beitrag den man mir mal per PN geschickt hat im Kopf, dass gerade kleine Motoren relativ gesehen höher Beansprucht werden als große bzw starke Motoren. Auch soll der Unterschied eher den Werksangaben der Hersteller dienen, da die ja für jedes Gramm CO2 blechen müssen. Der Grundtenor den ich zu hören bekommen habe ist der dass den Autoherstellern egal ist, wie sich der Motor verschleißt da die Garantie ja "Endlich" ist und die Strafen bei höheren Flottenausstößen etc erheblich mehr weh tut.


Gutes Beispiel ist Volvo. Ich habe in der Familie einen Volvo V40 - der bekommt 5W40 vom Werk aus mit A3/B4. Ist auch noch ein "altes" Auto von 1998 und rennt und rennt ;)
Ein anderer Volvo in der Familie , Volvo V50 bekommt 0W30 oder 5W30 ebenfalls A3/B4 ist aus dem Jahr 2007 - inzwischen ist man allerdings auf A5/B5 bewechselt, bei gleichzeitigem Absenken des Normverbrauchs und der CO2 Ausstöße natürlich nur minimal, aber das Zählt.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es sich positiv auf die Haltbarkeit des Motors auswirkt - und das ist irgendwie sogar schlüssig, das sich die Hersteller en Dreck darum scheren, ob das Auto nach 150.000 KM noch gut läuft oder am Ende ist (motor-technisch).

Falls du mal VIEL Zeit hast, musst du mal Motor-Talk nach dem Öl Guru durchsuchen. Dort war vor einiger Zeit ein "Mensch" aktiv der bei Mercedes (glaube ich zumindest) in der Entwicklung von Schmierstoffen? war. Dort stand so ziemlich alles, was man über Öl wissen kann drin. Auch mit entsprechenden Begründungen (soweit es ihm erlaubt war diese auszusprechen)

Leider finde ich selbst den Thread aktuell nicht mehr :(




Gruß
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Beitragvon Lukasarts » 19.02.2011, 17:02

Ich habe doch noch Passagen gefunden die vielleicht helfen:

Die Angaben von z. B. „5W“ u. 40 sagen aber alleine nicht viel über das Öl aus. Bei der ersten Zahl geht es um die dynamische Visko., also wie sich das Öl bei sehr niedrigen Temp. verhält. Hier geht es vor allem darum, bis zu welcher Temp. das Öl der Ölpumpe noch von selbst zufließt. U. „5W“ bedeutet z. B., bis min. minus 30Grad.

Die zweite Zahl von z. B. 40, bezieht sich auf die kinetische Visko bei exakt 100Grad. Dieser Wert hat aber für die Praxis kaum eine Aussagekraft. Was den Verschleißschutz bei sehr hohen Öltemp. betrifft, so ist hier alleine der HTHS-Wert (= Visko bei 150Grad u. unter einer Scherbelastung gemessen) von Bedeutung, da dies schon eher dem entspricht, was vor allem an den Kolben passiert.

U. bei Ölen nach ACEA A3/B3 (= Hochleistungsöl mit Potential für verlängerte Wechselintervalle) ist die Mindestanforderung 3,5mPa.s. Egal welcher Visko-Bereich auf der Dose steht. Gilt für ein 0W-30er genauso, wie für ein 5W-50er. Nur bei Ölen mit einem ACEA A1/B1, u. A5/B5-Profil ist die Min-Anforderung nur 2,9mPa.s. Bei den VW-Normen 503.00, 506.00 u. 506.01 ist der HTHS-Wert übrigens auch auf 2,9mPa.s abgesenkt Die nach 502.00 (Benziner) bzw. 505.00 (Diesel) haben deshalb einen besseren Verschleißschutz bei hohen Temp, da diese auf einem ACEA A3/B3-Profil basieren!

Und 150Grad können es an den Kolben schon bei einer verhaltenen Fahrweise sein, wo in der Ölwanne grad mal 70 bis 80Grad herrschen. U. bei längerer Vollast mit hohen Drehzahlen können es (je nach Motor) auch schon mal 250Grad!!! u. noch mehr an den Kolben sein (in der Wanne dann rund 120 bis max. 150)!

Der Thread geht über 100te Seiten mit der Diskussion ;) naja ;) ich hör nun auf zu lesen, bin nicht fit.

Hier die URL http://www.motor-talk.de/forum/welches- ... &highlight ist der erste größere Beitrag auf dieser Seite....
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Beitragvon Catch22 » 19.02.2011, 17:53

Danke für Deinen ausführlichen Bericht. Ich kenne aber die Diskussion - hat mich nicht wirklich weiter gebracht. Ich fahre mit meinem C1 sehr gemütlich und mit wenig Last. Ich möchte einfach wissen: wo hat das A5/B5 Vor- und wo Nachteile gegenüber dem A3/B4-Öl. Kann ich meinen C1 damit im Tuckermodus fahren?


Bisher habe ich dazu nichts konkretes gefunden..bisher alles nur Verallgemeinerungen.
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Beitragvon Lukasarts » 19.02.2011, 19:23

Catch22 hat geschrieben:Danke für Deinen ausführlichen Bericht. Ich kenne aber die Diskussion - hat mich nicht wirklich weiter gebracht. Ich fahre mit meinem C1 sehr gemütlich und mit wenig Last. Ich möchte einfach wissen: wo hat das A5/B5 Vor- und wo Nachteile gegenüber dem A3/B4-Öl. Kann ich meinen C1 damit im Tuckermodus fahren?


Bisher habe ich dazu nichts konkretes gefunden..bisher alles nur Verallgemeinerungen.


Ich wage zu behaupten, dass wir hier im Forum keine wirklich aussagekräftigen Antworten dazu finden können. Auch wird man besonders beim Aygo nie in den nächsten Jahren wissen, wie es sich auf längere Zeit auswirkt.

Und fahren kann man so oder so mit beiden ;) leider gibt es gerade beim Aygo / C1 / 107 so wenig Infos zum Thema öl :( und das wirklich schlimme ist: wenn du in ne Werkstatt gehst von Toyota, bekommst auch keine qualifizierte Antwort...


gruß
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Beitragvon Lukasarts » 19.02.2011, 22:49

Als kleinen Nachtrag mit Quelle ebenfalls der sterndocktor aus Motor-Talk.

1.) er war wohl bei Mercedes für die Ölfreigaben mitverantwortlich

2.) Zitat:

A3/B3 ist höchste Anforderungen in allen Kriterien, mit Potenzial für längere Intervalle. HTHS ist min. 3,5.

A4 ist nach wie vor für Benzin-Direkteinspritzer reserviert.

B4 ist wie B3, jedoch mit Kolbensauberkeitstest in einem Direkteinspritzer-Diesel (Prüfmotor für den Kolbensauberkeits-Test ist hier ein VW-TDI)

A5/B5 ist wie A1/B1 mit abgesenktem HTHS zw. 2,9 bis max. 3,5. In der Praxis liegt der HTHS bei diesen Ölen ebenfalls nur bei 3,0. Dürfen deshalb nur in solchen Motoren verwendet werden, für die Öle mit HTHS 3,0 freigegeben werden.

Wo solche mit ACEA A3/B3/B4 vorgeschrieben sind, dürfen diese auf gar KEINEN Fall verwendet werden! Alle anderen Anforderungen sind dagegen wie bei A3/B3.
Sind also qualitativ nicht grundsätzlich schlechter als A3/B3, aber halt mit abgesenkter HTHS-Visko. Sind deshalb weder rückwärt kompatibel, noch dürfen diese in Motoren verwendet werden, wo Öle mit HTHS von min. 3,5 vorgeschrieben werden. Gibt z. B. KEINEN EINZIGEN MB-Motor, wo eins mit A5/B5-Profil verwendet werden dürfte! Nur mal soviel zu "höhere Zahl wäre grundsätzlich besser".

Somit müssten wir nur noch rausfinden ;) ob und was für den Aygo nun tatsächlich sache ist.

Gruß
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Beitragvon waynemao » 19.02.2011, 23:45

Gut, also kein A5/B5.

Ansonsten:

Macht ihr euch wirklich so einen Kopf um das Öl beim Drilling?
Ich glaube jedes teilsyn. 5W-30 mit A3/B3 und akt. API Spezi reicht absolut aus.
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