Motor ruckelt im Leerlauf




Ohne Motor geht nix - so geht mehr!

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Motor ruckelt im Leerlauf

Beitragvon aigo » 22.10.2015, 11:03

Moin moin zusammen,

ich habe das Gefühl das der Motor nach ca 45 min Fahrt etwas stärker ruckelt.
Dies merke ich wenn ich z.b an der Ampel stehe und ich den Gang in Leerlauf habe.
Da vibriert bzw. ruckelt mir es im ganzen innenraum.
Es ist wirklich nicht viel, aber es ist ein deutlicher unterschied wenn man die ersten 10 min an der Ampel steht als nach 45 min.
Mein Aygo ist von Bj 2009, und gerade mal 34.000 Km gelaufen. Jedes Jahr wurde eine Wartung durchgeführt.
Die Zündkerzen sind bei 29.000 Km erneuert wurden.
Das ist mein erster Aygo und vorher bin ich ein Toyota Yaris gefahren von Bj 2002, der hat ja ebenfalls einen 3 Zylinder, aber der hat bei weitem nicht so geruckelt.
Mein aygo hat auch ein Drehzahlanzeige und der ist auch konstant im leerlauf auf 1000 umdrehnungen und schwankt auch nicht hin und her.
Und beim Fahren habe ich auch keinerlei probleme, und der Motor hört sich auch schön gleichmässig an.

Meine Frage an euch:
Merkt ihr ein Unterschied das euer Aygo stärker ruckelt nach einer längeren Fahrt?
Oder kann es sein das ich da zu sensibel bin und der Aygo einfach etwas mehr ruckelt als andere Autos?

Vielen Dank im voraus.

Mit den Besten Grüßen
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von Anzeige » 22.10.2015, 11:03

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Re: Motor ruckelt im Leerlauf

Beitragvon hungryeinstein » 22.10.2015, 11:40

Nach dieser langen Fahrt ist der Motor auf jeden Fall auf Betriebstemperatur. Auch bei meiner Frau ruckelt/vibriert der Motor stärker nach einer gewissen Fahrzeit.

Während der Warmlaufphase oder aber auch bei Drehzahlanhebung durch zum Beispiel angeschaltetes Fahrlicht sind die Vibrationen weniger stark ausgeprägt.

Solange der Motor gleichmäßig läuft, Takte am Auspuff überprüfen, würde ich mir keine Gedanken machen.

Gegebenenfalls können auch verschlissene Motorlager (also die Aufhängungen, nicht die internen Lager) für erhöhte Vibrationen verantwortlich sein.
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Re: Motor ruckelt im Leerlauf

Beitragvon KarlKoch » 22.10.2015, 11:43

Bei mir waren es Kabelbrüche...

Zwei mal an der Stelleinheit für die Drosselklappe,
Und ein mal jetzt an einem Kabel für die Zündspule Nr. Drei.

Hast du denn nur ein Ruckeln, oder ist auch ein Schwanken der Drehzahl zu bemerken?
Peugeot 107 (Bjh: 2008) rund 150000Km und seid geraumer Zeit (75000Km) mit LPG unterwegs. Ersparniss gegenüber E10 schlappe >5000€. Da macht fahren Spass!
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Re: Motor ruckelt im Leerlauf

Beitragvon aigo » 22.10.2015, 12:13

Hallo leute,

danke für eure Antworten.

@Karlkoch: Also es ist wirklich nur ein Ruckeln, die Drezahl ist sehr konstant und schwankt nicht.

Ich glaube ich lass den Wagen mal morgen abchecken.
Und bis zur Werkstatt habe ich auch ca. 40 min Fahrt.
Allein vom optischen ist der Motor so stark am ruckeln das man denkt das die Schrauben gleich abfallen :shock:

Ich werde euch aufjedenfall Berichten.
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Re: Motor ruckelt im Leerlauf

Beitragvon bluedog » 22.10.2015, 15:40

Bei den Dreizylindern machen es manchmal sehr kleine Drehzahlunterschiede aus, ob es ruckelt, also sich die Maschine schüttelt oder nicht.

Es kann da schon mal einen Unterschied machen, ob der Motor kalt ist oder nicht oder ob das Licht an ist oder nicht.

Wenn allerdings der Motor rund läuft, würde ich mir keine Sorgen machen.

Du kannst mal versuchen, woanders zu tanken oder statt Super E10 zu tanken, manchmal hilft das auch schon. Ethanol hat eine höhere Oktanzahl als Super, und kann den Motor ruhiger laufen lassen. Allerdings spielen solche Details eigentlich erst bei höheren Drehzahlen wirklich eine Rolle.
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Re: AW: Motor ruckelt im Leerlauf

Beitragvon Bienchen101 » 22.10.2015, 16:58

Wann wurde der Aygo das letzt mal so richtig mit hoher Drehzahl gefahren?

Also unser kleiner Racker mag das gern mal so richtig feuer zu bekommen wenn er warm ist.
Danach fühlt er sich freier an und läuft super ruhig (für die Verhältnisse eines 3 Pötters)

Welche Farbe hat dein Öl? braun oder schon schwarz?

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Re: AW: Motor ruckelt im Leerlauf

Beitragvon bluedog » 24.10.2015, 07:47

Bienchen101 hat geschrieben:Welche Farbe hat dein Öl? braun oder schon schwarz?


Ich gehöre nicht zu denen, die sich anmassen, anhand der Farbe des Öls dessen Qualität oder Zustand beurteilen zu wollen, schon gar nicht an den paar Tropfen, die man sich mit dem Peilstab herausholen kann.

Einerseits wurde gesagt, dass alle Inspektionen gemacht wurden, und ich will mal der ausführenden Werkstätte keinen Betrug oder Schlendrian unterstellen, wenn es, wie hier, dazu keine Anhaltspunkte gibt.

Andererseits lässt zumindest PSA bei dem Motor noch (voll)mineralisches 10W-40 zu. Mineralöl ist schon im frischen Zustand fast oder ganz schwarz, je nach Menge und Lichteinfall. Erst recht ist es das, wenn man damit mal die ersten 2'000km gefahren hat.

Nicht, dass ich es gut fände, solches Öl in einen filigranen dreizylinder zu schütten, der unweigerlich auch mal richtig aufgedreht wird (weil er halt nur 68ps hat, die man ab und zu eben auch wirklich braucht, was bei 300ps nicht mehr so zwingend gegeben wäre), aber PSA sagt, es reicht, also ist dem Fachmann damit nichts vorzuwerfen, ausser vielleicht, dass er die Kunden besser beraten könnte...

Dann gibts da auch noch die Fälle, in denen gutes teil- oder vollsynthetisches Motoröl mit Anteilen an Graphit (was nichts anderes als sehr, sehr reine Steinkohle ist, die man pulverisiert hat, also eben schwarz) oder Molybdändisulfid versetzt wird. Festschmierstoffe, die die Notlaufeigenschaften verbessern und so zum Beispiel beim winterlichen Kaltstart willkommen sind, in der Zeit, wo der Motor zwar schon läuft, aber der Öldruck und damit der Schmierfilm noch nicht im ganzen Motor gegeben ist.

Die färben auch gutes, frisches Öl schon sehr dunkel ein, und es wird durch selbst nur kurzen Gebrauch nicht heller, ist aber deswegen nicht zwingend schlecht.

Ich würde eine Niveaustandskontrolle empfehlen. Kühlwasser und Öl. Dabei auch mal den (bitte nur absolut kalten, sonst verbrennt man sich am Dampf oder herausspritzender Kühlflüssigkeit) Kühler aufmachen. Der muss unbedingt randvoll mit Kühlflüssigkeit sein, sonst bringts auch nichts, das Ausgleichsgefäss aufzufüllen.

Eventuell können neue Kerzen helfen, wobei die vorhandenen ja auch nicht alt sind...

Wenn nun auch noch Leistung fehlen würde und evt. auch die MKL an wäre, könnte man noch die Zündspuhlen verdächtigen... Allerdings ist es wirklich, je nach genauer Drehzahl, normal, dass sich der Motor etwas schüttelt.

Wäre er starrer mit der Carrosserie verbunden, würde das gesammte Fahrzeug sich (noch mehr) schütteln oder sogar dröhnen.

Man könnte auch mal nach den Auspuffhalterungen sehen, ob die noch alle dran sind und halten... just in case.
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Re: Motor ruckelt im Leerlauf

Beitragvon heim_de » 26.10.2015, 12:51

bluedog hat geschrieben:Bei den Dreizylindern machen es manchmal sehr kleine Drehzahlunterschiede aus, ob es ruckelt, also sich die Maschine schüttelt oder nicht.

Es kann da schon mal einen Unterschied machen, ob der Motor kalt ist oder nicht oder ob das Licht an ist oder nicht.


Tschuldigung, wenn ich da mal widerspreche. Aber es darf keinesfalls ein ständiges ruckeln entstehen. Um solche Sachen auszugleichen ist die Motorsteuerung da !

bluedog hat geschrieben:Wenn allerdings der Motor rund läuft, würde ich mir keine Sorgen machen.

Du kannst mal versuchen, woanders zu tanken oder statt Super E10 zu tanken, manchmal hilft das auch schon. Ethanol hat eine höhere Oktanzahl als Super, und kann den Motor ruhiger laufen lassen. Allerdings spielen solche Details eigentlich erst bei höheren Drehzahlen wirklich eine Rolle.


Wichtiger wäre rauszufinden, wie sich denn das subjektive ruckeln äußert.....Ganz sicher liegt die Leerlaufdrehzahl beim warmen Motor niedriger als beim kalten und es wird auch weniger Benzin eingespritzt......Und der Dreizylinder ruckelt von Natur aus........Aber ob man das dann als Rundlauf bezeichnen sollte?
Egal was man tankt (außer natürlich Diesel ;-( sollte sich am Motorlauf bei guter Motorsteuerung nichts ändern !

Ich würde eher auf Probleme in der Zündenergie tippen. Einen ersten Eindruck bekommt man immer vom Kerzenbild :-)
Und dann noch ein wenig Analyse der Motordaten...... und schon kann man wahrscheinlich mehr sagen.
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Re: Motor ruckelt im Leerlauf

Beitragvon bluedog » 26.10.2015, 13:37

heim_de hat geschrieben:
bluedog hat geschrieben:Bei den Dreizylindern machen es manchmal sehr kleine Drehzahlunterschiede aus, ob es ruckelt, also sich die Maschine schüttelt oder nicht.

Es kann da schon mal einen Unterschied machen, ob der Motor kalt ist oder nicht oder ob das Licht an ist oder nicht.


Tschuldigung, wenn ich da mal widerspreche. Aber es darf keinesfalls ein ständiges ruckeln entstehen. Um solche Sachen auszugleichen ist die Motorsteuerung da !


Sagt einer, der wochenlang die Elektronik verdächtigte, dafür verantwortlich zu sein, dass sein mit Gasanlage ausgerüsteter Motor nicht mehr wollte. Es durfte ja auch auf gar keinen Fall an der Mechanik liegen, und erst recht nicht an abgebrannten Ventilen.

Aber natürlich ist die Motorsteuerung schuld...

Nix für Ungut, aber Dir fehlt es bei der Vorgeschichte schlicht an der nötigen Fähigkeit, die Situation richtig einzuschätzen. Es ist eben nicht immer die Motorsteuerung schuld.

bluedog hat geschrieben:Wenn allerdings der Motor rund läuft, würde ich mir keine Sorgen machen.

Du kannst mal versuchen, woanders zu tanken oder statt Super E10 zu tanken, manchmal hilft das auch schon. Ethanol hat eine höhere Oktanzahl als Super, und kann den Motor ruhiger laufen lassen. Allerdings spielen solche Details eigentlich erst bei höheren Drehzahlen wirklich eine Rolle.


heim_de hat geschrieben:Wichtiger wäre rauszufinden, wie sich denn das subjektive ruckeln äußert.....


Stimmt. Wir haben aber nicht mehr als die Beschreibung. Das muss reichen, jedenfalls bis mehr kommt.


heim_de hat geschrieben:...Und der Dreizylinder ruckelt von Natur aus........Aber ob man das dann als Rundlauf bezeichnen sollte?


Ja, sollte man. Solange der Motor auf allen Zylindern alle vier Arbeitstakte wie vorgesehen hinbekommt läuft er rund, unabhängig von der Zylinderzahl.

Wenn ich Äusserungen wie die vorangehend zitierte lese, dann kann ich Dir nur empfehlen, Dir ein anderes Auto zu kaufen. Wer einen der besten und am ruhigsten laufenden Dreizylinder der Welt fährt und dann sowas vom Stapel lässt, der hat erstens von Motorentechnik null Ahnung, und zweitens sollte er sich genau deswegen von allem was von der durch VW gesetzten Norm abweicht fern halten. Besser noch, er bleibt bei Mercedes. Da muss man sich meines Wissens noch immer keinen Dreizylinder antun.

heim_de hat geschrieben:Egal was man tankt (außer natürlich Diesel ;-( sollte sich am Motorlauf bei guter Motorsteuerung nichts ändern !


Genau. Deshalb muss man bei diversen BMW-Modellen ja auch Super+ tanken, weils nichts ändert.

Und weils nichts ändert, liegt die Oktanzahl im Rennsport auch höher, als auf der Strasse. Ja ne, is klar!

Sag mal, gehts noch? Konventionen wie die Oktanzahlen haben ihren technischen Grund. Und selbst wenn ein Dreizylinder wie in den Drillingen alle in D verfügbaren Benzinsorten verträgt, ausser vielleicht E85, heisst das lange nicht, dass es im Motorlauf keinen Unterschied geben darf oder gibt.

Die Oktanzahl dürfte im Leerlauf eigentlich keine wesentliche Rolle spielen. Dass es keinen merkbaren Unterschied geben darf, hat deswegen aber niemand garantiert.

Auch hier: Einer, der glaubt, an allem und jedem sei die Motorsteuerung schuld, ist einfach nicht der richtige, um sich über Treibstofffragen (die nunmal mehr mit Physik als mit Elektronik zu tun haben) zu äussern.

heim_de hat geschrieben:Ich würde eher auf Probleme in der Zündenergie tippen. Einen ersten Eindruck bekommt man immer vom Kerzenbild :-)


Die erste brauchbare Aussage zum Problem von Dir, und ausgerechnet da ist ein Smiley dahinter. Spricht Bände. Wobei: An der Zündenergie liegts wieder sicher nicht, jedenfalls dann nicht, wenn es mit neuen Kerzen getan ist. Für die Zündenergie sorgen die Zündspuhlen im Verbund mit dem Bordnetz und der Zündsteuerung.


heim_de hat geschrieben:Und dann noch ein wenig Analyse der Motordaten...... und schon kann man wahrscheinlich mehr sagen.


Klar, hatte bei Deinem Problem ja auch geholfen.

Dass es auch an den Dämpfergummis der Motoraufhängung liegen könnte, wenn sich der Motor zu sehr schüttelt, wird man jedenfalls nicht an den Motordaten sehen können!
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Re: Motor ruckelt im Leerlauf

Beitragvon heim_de » 26.10.2015, 14:10

Wir können uns ja gerne wieder streiten und diskutieren.

Aber selbst bei meinem Motorproblem ist die Motorsteuerung Schuld am "Motorschaden". Und das sogar absolut sicher. Denn Ventile können nur abbrennen, wenn die Verbrennungstemperatur zu hoch wird ! Also zu mager !
Und wenn das Ventilspiel evtl. innerhalb der Wartungsintervalle verändert worden wäre..........Wäre dieser Fehler evtl. auch nicht aufgetaucht !
Oder aber der kleine Dreizylinder hält grundsätzlich sowieso nur ca. 100 Tkm weil die Verdichtung bei dem Hubraum einfach zu kritisch ist um fast 70 PS aus 1000 qcm zu holen !

Aber Fehler in der Mechanik..... Lassen sich nun mal an der Elektronik am besten ablesen, wenn man die Regelkreise ausreichend kennt. Und das spreche ich Dir nach vielen Beiträgen ab! Abgesehen davon, dass mir dabei auch genügend Wissen fehlt.
Z.B. dürfte das Abgasverhalten eine Menge Auskunft darüber geben, warum der Motor ruckelt bzw. evtl. subjektiv gesehen ruckelt !
Und dann ist es auch völlig egal, ob es sich nun um einen Dreizylinder, oder mehr als Dreizylinder handelt. Wenn es subjektiv ruckelt, dann stimmt etwas nicht, oder das Gefühl trügt !

Und was ich in den Motor an Oktanzahl (Übrigens auch GAS hat einen höheren Brennwert reinschicke) hat bei funktionierender Regelung (Vorgabe des Herstellers) keinerlei merkliche Auswirkungen auf den Rundlauf. Natürlich immer unter der Voraussetzung, dass nicht doch irgendwo etwas defekt ist. Und da ist dann selten ein mechanisches Teil Schuld daran. Und da ist dann auch völlig uninteressant von welchem Hersteller der Motor und das Auto ist ! Es sind alles Viertakter. Und wenn ich mich nicht ganz stark irre, ist der Smart z.B. auch ein Dreizylinder! So viel also zu Deinen Zeilen, die wenig hilfreich bei der Fehleranalyse sind. Und noch ein weiterer Zusatz. Die Motorsteuerung stammt größtenteil auch immer von Bosch oder Siemens. Also mindestens die Firmware. Nur die entsprechenden Kennfelder sind unterschiedlich !
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Re: Motor ruckelt im Leerlauf

Beitragvon bluedog » 26.10.2015, 15:16

heim_de hat geschrieben:Und was ich in den Motor an Oktanzahl (Übrigens auch GAS hat einen höheren Brennwert reinschicke) hat bei funktionierender Regelung (Vorgabe des Herstellers) keinerlei merkliche Auswirkungen auf den Rundlauf.


Lerne Du erstmal schreiben. Dann nehme ich Dich vielleicht auch wieder ernst und für wichtig genug, um mit Dir zu streiten. Solange Leute wie Du mich in Frage stellen, hab ich jedenfalls keinen Grund, an mir oder meinem Wissen zu zweifeln. Da muss schon erkennbar werden, dass mehr als heisse Luft entgegenkommt, bevor ich an mir zweifle.

Bis dahin begnüge ich mich damit, andere drauf aufmerksam zu machen, falls fragwürdige Zusammenhänge konstruiert oder in Abrede gestellt werden. Nicht nur von oder bei Dir, sondern ganz allgemein.
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Re: Motor ruckelt im Leerlauf

Beitragvon P107 » 26.10.2015, 20:07

heim_de hat geschrieben:...Denn Ventile können nur abbrennen, wenn die Verbrennungstemperatur zu hoch wird ! Also zu mager !...


Wenn man sein Fahrzeug nachträglich mit einer Gasanlage ausrüstet muss
man sich nicht wundern, wenn man im Nachhinein "Lehrgeld" bezahlt !
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Re: Motor ruckelt im Leerlauf

Beitragvon P107 » 26.10.2015, 20:54

aigo hat geschrieben:Moin moin zusammen,

ich habe das Gefühl das der Motor nach ca 45 min Fahrt etwas stärker ruckelt.
Dies merke ich wenn ich z.b an der Ampel stehe und ich den Gang in Leerlauf habe.
Da vibriert bzw. ruckelt mir es im ganzen innenraum.
Es ist wirklich nicht viel, aber es ist ein deutlicher unterschied wenn man die ersten 10 min an der Ampel steht als nach 45 min.
Mein Aygo ist von Bj 2009, und gerade mal 34.000 Km gelaufen. Jedes Jahr wurde eine Wartung durchgeführt.
Die Zündkerzen sind bei 29.000 Km erneuert wurden.
Das ist mein erster Aygo und vorher bin ich ein Toyota Yaris gefahren von Bj 2002, der hat ja ebenfalls einen 3 Zylinder, aber der hat bei weitem nicht so geruckelt.
Mein aygo hat auch ein Drehzahlanzeige und der ist auch konstant im leerlauf auf 1000 umdrehnungen und schwankt auch nicht hin und her.
Und beim Fahren habe ich auch keinerlei probleme, und der Motor hört sich auch schön gleichmässig an.

Meine Frage an euch:
Merkt ihr ein Unterschied das euer Aygo stärker ruckelt nach einer längeren Fahrt?
Oder kann es sein das ich da zu sensibel bin und der Aygo einfach etwas mehr ruckelt als andere Autos?

Vielen Dank im voraus.

Mit den Besten Grüßen


Also das war in 2009 auch der erste 3 Zylinder (Peugeot 107). Der läuft nun mal nicht so harmonisch rund wie z.B. ein 4 Zylinder. Ich hatte auch bereits das Gefühl das das mal besser ist mit dem Rundlauf und mal schlechter. Zündkerzen gem. Intervall gewechselt und angenommen "Oha!" Läuft wesentlich runder. Ich hab’s jedoch aufgegeben mir darüber den Kopf zu zerbrechen. Das Ding wird regelmäßig gewartet (Oel.- Kerzen.- Filterwechsel etc.) und der Motor läuft und läuft mit potential zu hohen Laufleistungen, was heutzutage leider nicht mehr alle Hersteller schaffen (wollen :wink: ).
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Re: AW: Motor ruckelt im Leerlauf

Beitragvon Bienchen101 » 26.10.2015, 22:42

Mit meiner Frage nach dem Öl wollte ich eigentlich nur einen Rückschluss bekommen in welchem Zustand sich der Motor befindet.

Also Ablagerungen weil er vllt nur Kurzstrecke fährt oder Kondenswasser an den Kerzen und all sowas. Verklebte Ventile die halt mal Feuer brauchen zum "freibrennen" ...
Bei nem Benziner bin ich noch ein Freund der innenren Reinigung durch eigene Power. Beim Diesel hilft oft nur der Ausbau und das sauber machen aller Teile.

Wäre das Öl noch super Braun, bräuchte man den Motor nicht mit Feuer fahren ... aber der TE meldet sich ja nicht mehr

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Re: Motor ruckelt im Leerlauf

Beitragvon heim_de » 27.10.2015, 07:21

Na da kommt doch wieder Ruhe rein.

Nur das mit dem Gas- Nachrüsten muss ich wohl doch noch mal kommentieren.......
Ich wundere mich nicht über die Probleme, die ich mit meinem kleinen hatte. Ich wundere mich nur, dass hier sehr viele Mitglieder dies auf die Gas- Anlage schieben !
Es war fehlende Wartung und damit verbunden sinkende Leistung..... Wenn das Ventilspiel nicht mehr den Vorgaben des Herstellers entspricht, dann läuft der Motor nicht mehr optimal. Und das ist kein rein mechanisches Problem. Diesen Verschleiss soll die Steuerung ausgleichen können. Und wenn dann die Ventile etwas abgebrannt waren, dann ist auch klar, warum die Kompression auf den Zylindern unterschiedlich war!

Mal abgesehen davon, dass dies scheinbar auch bei sehr vielen reinen Benzinmotoren ein Problem ist ! Immer natürlich auf den kleinen Motor bezogen.
Das hier die Prüfintervalle erheblich höher als bei anderen Marken liegen, ist wiederum sehr positiv. Aber es ist ein ziemlich hoher Kostenfaktor ! , wenn man gründlich nach dem Ventilspiel schauen will. (Nicht nur Gehörprobe / Garantie / Gewährleistung abbürsten).

Und das mit dem Öl sehe ich auch etwas kritischer. Schließlich soll der Kleine auch eine "ölabhängige" Ventilsteuerung haben. Also altes Öl mit vielen Schwebeteilchen / Ablagerungen... schlechte Verstellung.......
Nur ob das am Ölmeßstab und... ein Normalschrauber erkennen kann. Mal abgesehen vom Einfluß auf den Leerlauf ;-(

Und "Ruckeln" kommt doch immer irgendwo von einer "unrunden" Steuerung der Zündung / Spritzufuhr pro Umdrehung. Abgesehen natürlich vom etwas unrunderen Laufes eines 3 Zylinder Viertakters im Vergleich zu einem 4 oder Mehrzylinder Viertakters.
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