hellbrauner Schmand an der Unterseite Öleinfüllschraube




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hellbrauner Schmand an der Unterseite Öleinfüllschraube

Beitragvon Astrophytum » 26.12.2006, 12:25

Fröhliche Weihnachten.

Ich habe heute, da der erste Ölwechsel ansteht, mal die Öleinfüllschraube am Motorblock geöffnet und war etwas schockiert.

An der gesamten Unterseite des Deckels ist ein weicher, sehr hellbrauner Schmand zu sehen. Soweit ich den Finger in die Öffnung bekomme, überall dieser Schmand.

Frage, wer hat das auch, einfach mal den Deckel abschrauben. Ist das normal, wenn ja, was in aller Welt ist das?


mfg, Astrophytum
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von Anzeige » 26.12.2006, 12:25

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Beitragvon hans » 26.12.2006, 12:35

Das ist völlig normal, besonders bei Kurzstreckenfahrten im Winter tritt dieses Symptom auf! Es ist nichts kaputt oder sonstiges.
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Beitragvon Astrophytum » 26.12.2006, 12:45

Hallo hans,

das habe ich eben auch in anderen Foren gelesen. Kritsch wirds nur, wenn gleichzeitg das Kühlwasser abnimmt und Öl im Wasser ist.


schönen Feirtag noch,
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Beitragvon Aygo Club » 26.12.2006, 14:43

Wenn du viele Kurzstrecken fährst kann das vorkommen. Liegt aber vermutlich auch etwas an dem -wahrscheinlich billigem- Werksöl. Das sind kondensierte Öldämpfe und Benzinrückstände, welche sich dort absetzen wenn der Motor nie richtig warm wird.

Ich hab jedenfalls keinen Schmand in der Schraube. Die ist blank wie am ersten Tag. Und das nach 15 Monaten. :wink:

Mach die einfach sauber und fahr mal 100 km am Stück. Dann sollte sich das mit dem Schmand erledigt haben!
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Beitragvon Astrophytum » 26.12.2006, 14:50

Na ja, schlecht nur, morgen früh wird Ölwechsel geamcht. Da bleibt der Schmand ja teilweise mit drin.

Als Öl kommt nun Monil1 ESP Formula1 rein. Dann werden wir sehen.

Kühlwasser ist ok soweit. Liegt sicher an den Kurzstrecken, 8km.

Grüße, Astrophytum
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Beitragvon Aygo Club » 26.12.2006, 14:57

Liegt sicher an den Kurzstrecken, 8km.


Eindeutig! Es wär ganz gut, wenn du heute ne längere Strecke fahren würdest. Dann kann sich der ganze Siff lösen und läuft morgen früh beim Ölwechsel mit raus. Den Deckel würd ich auch vorher noch sauber machen (falls du's nicht schon hast). :wink:
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Beitragvon Rolf » 26.12.2006, 18:39

Die Schaumbildung mag bei extremem Kurzstreckenverkehr normal sein, gut ist sie jedoch bestimmt nicht.

Öl mit Kondenswasser verliert seine Schmierfähigkeit. Der Verschleiß steigt erheblich.

Eine Vollgasetappe auf der Autobahn wäre bei diesem Öl-/Wassergemisch der sichere Motortot.

Ich würde dem Auto einmal pro Woche eine längere Ausfahrt (mind. 30 km) gönnen und dringend vor einer längeren Autobahnfahrt das Öl wechseln.
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Beitragvon Siw » 26.12.2006, 19:17

Rolf hat geschrieben:... und dringend vor einer längeren Autobahnfahrt das Öl wechseln.


man kanns auch übertreiben, zumal das dann eh unter die garantie fallen dürfte, weil das nirgend wo vorgeschrieben ist! :wink:

Durchschnitt von 244 C1 Benziner: 5,31 l/100km gesammt 3.839.824 km und 203.950 l
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Beitragvon Rolf » 26.12.2006, 19:24

Um Missverständnisse zu vermeiden:

Ölwechsel vor längerer Autobahnetappe nur dann, wenn man das Auto sonst in extremem Kurzstreckenverkehr bewegt, so dass dies schon zu Schaumbildung führt. Habe mal gelesen, dass Kondenswasser im Öl neben gerissenen Zahnriemen die Hauptursache für Motorschäden ist.
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Beitragvon hans » 26.12.2006, 19:26

@Rolf
Du übertreibst!

dass Kondenswasser im Öl neben gerissenen Zahnriemen die Hauptursache für Motorschäden ist.

Vielleicht bei VW (1.2L, 1.4L Maschinen)
Bei regelmäßigen Ölwechsel (1mal im Jahr/15000km) dürfte dies kein Problem darstellen. Desweiteren sind die Motoren ausgereift, da sie im Yaris und Sirion schon seit einiger Zeit verbaut werden! siehe(www.toyotas.de)

Sicher ist es nicht gut, wenn man nur Kurzstrecken fährt, aber bei regelmäßigen Ölwechsel dürfte dies kein Problem sein.
Dieses Verhalten hat jedes Motoröl(auch mobil1).
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Beitragvon Rolf » 26.12.2006, 19:50

Kondenswasser im Öl und gerissene Zahnriemen als Hauptursache für Motorschäden gilt modellübergreifend, nicht speziell für diesen Motor. Der Aygo-Motor hat ja eine Steuerkette und keinen Zahnriemen.

Die Warnung vor Kondenswasser im Öl habe ich mal in Autobild gelesen. Unabhängig vom Ölwechselintervall können auch 5000 bis 10000 km extremer Kurzstreckennutzung zu einem so hohen Wassergehalt im Öl führen, dass die Schmierung deutlich herabgesetzt ist. Dies wird insbesondere bei längeren Autobahnetappen mit hohen Drehzahlen zum Problem.

Alljährlich sterben Motoren auf der Urlaubsfahrt, wenn sie sonst nur in der Stadt bewegt werden und fast nie die Betriebstemperatur erreichen.

Ich will hier keinesfalls die generelle Zuverlässigkeit des Toyotamotors anzweifeln.

Übrigens hat der kleine VW Dreizylinder (1,2 l) meines Wissens auch eine Steuerkette. Zum Motortot durch gerissene Zahnriemen neigen die VW TDI-Motoren, sofern sie nicht regelmäßig gewartet werden. Auch viele Opelmotoren hatten dieses Problem.
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Beitragvon hans » 26.12.2006, 20:21

Die Ölverdünnung tritt bei Kurzstrecken auch auf!
Kurzstrecken sind einfach Gift für den Motor, im Winter ist dies noch viel schlimmer. Eine Standheizung wäre da vom Vorteil(ist halt ne Preissache)

Übrigens hat der kleine VW Dreizylinder (1,2 l) meines Wissens auch eine Steuerkette.

Ich hatte damit was anderes gemeint. Die 1.2L und 1.4L Maschinen gefrieren im Winter ein. Das heißt, dass kein Öl mehr an die beweglichen Teile gelangt.
...es kommt zum Motorschaden.

Kondenswasser im Öl und gerissene Zahnriemen als Hauptursache für Motorschäden gilt modellübergreifend, nicht speziell für diesen Motor

...eine regelmäßige Sichtkontrolle und ein Austausch, wenn es der Hersteller vorschreibt, dann ist das Problem aus der Welt.
Wenn mal was mit der Steuerkette ist, dann wird es richtig teuer(Kettenspanner, Kette oder Kettenrad fehlerhaft)
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Beitragvon Pit » 26.12.2006, 20:22

Hallo Rolf - und alle anderen,

Rolf hat geschrieben:Alljährlich sterben Motoren auf der Urlaubsfahrt, wenn sie sonst nur in der Stadt bewegt werden und fast nie die Betriebstemperatur erreichen.


Und da sind wir wieder an einem Punkt, der mich am AYGO stört: die
fehlende Betriebstemperaturanzeige.

Im Winter nervt mich das noch öfter als im Sommer, weil ich dem Motör-
chen zuliebe die Heizung erst dann einschalte, wenn ich der Meinung bin,
daß der Motor seine Betriebstemperatur erreicht hat. Nur wann genau ist
das ? Warum wird hier wieder mal an einem eigentlich wichtigen Instru-
ment gespart ?

Und weil es so schön zum Thema paßt: wie kann man eigentlich den
Begriff "Kurzstrecke" definieren ? Sind es 5 Kilometer ? Oder 10 ? Oder
hört die Kurzstrecke erst bei 20 km auf ?
Viele Grüße
Pit
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Beitragvon Aygo Club » 26.12.2006, 21:02

Am besten ist's natürlich, wenn man Kurzstrecken (unter 20 km) möglichst vermeidet. Weil neben dieser Schlackenbildung im Motor hat man dann zusätzlich ständig Wasser im Auspuff. Dann wundern sich die Leute, wieso nach 3 Jahren evtl. der Auspuff durchgerostet ist.

Man sollte auch möglichst einmal pro Woche ne etwas längere Fahrt machen, damit das Kondenswasser aus dem Öl verdunsten kann. Dazu muss man aber mindestens 50 km fahren. Besser sind 100. Und wer wirklich permanent extreme Kurzstrecken fährt, sollte evtl. alle 7.500 km oder 6 Monate das Öl wechseln. Weil es gelangt wirklich ne ganze menge Wasser ins Öl, wenn man immer nur ein paar Kilometer gurkt.
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Beitragvon Pit » 26.12.2006, 21:24

Aygo Club hat geschrieben:Am besten ist's natürlich, wenn man Kurzstrecken (unter 20 km) möglichst vermeidet.


Wer definiert das so, daß Kurzstrecke alles bis ca. 20km ist ?

Ich denke mal, daß der Motor nach spätestens ca. 10 km seine Betriebs-
temperatur erreicht hat und somit alles darüber dann eben keine Kurz-
strecke mehr ist.

Kann aber gut sein, daß ich da falsch liege mit meiner Meinung..... :roll:
Viele Grüße
Pit
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