hellbrauner Schmand an der Unterseite Öleinfüllschraube




Ohne Motor geht nix - so geht mehr!

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Beitragvon Aygo Club » 26.12.2006, 21:39

Das Kühlwasser hat nach 5 km vielleicht normale Temperatur. Das Öl dagegen noch lange nicht. Das braucht mindestens 15 km!

Deswegen drehe ich auch erst nach 20 km über 3.000 Touren. :wink:
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von Anzeige » 26.12.2006, 21:39

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Beitragvon Pit » 26.12.2006, 22:41

Aygo Club hat geschrieben:Das Kühlwasser hat nach 5 km vielleicht normale Temperatur. Das Öl dagegen noch lange nicht.


Hmm....und woher weißt Du das, wenn doch im AYGO jegliche Anzeige
dafür fehlt ?
Vielleicht ist der Motor so ja "optimiert", daß auch das Öl schneller Be-
triebstemperatur erreicht ?
Viele Grüße
Pit
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Beitragvon Aygo Club » 27.12.2006, 09:21

@ Pit

Weil ich das schon in Autos mit Öltemperaturanzeige gesehen hab. Wenn das Kühlwasser schon auf normaler Temperatur stand, hatte das Öl vielleicht grad mal 50-60 Grad.

Das wird auch beim Aygo ne Weile dauern, bis das Öl seine 80-85 Grad hat. Und erst dann kann das ins Öl gelangte Kondenswasser wieder langsam verdampfen.
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Beitragvon Peter H » 27.12.2006, 09:32

Naja, "Kurzstrecke" ist relativ, denn ein Motor hat Betriebstemperatur, wenn das Motoröl durch den Betrieb 80 Grad erreicht hat, Kurzstrecke ist alles, bei dem der Motor diese Temperatur nicht erreicht. Und das dauert im Winter länger, als im Sommer. Somit können im Winter je nach Motor auch 20km für den Motor "Kurzstrecke" bedeuten, während in einem heißen Sommer nach 5km schon die 80 Grad erreicht werden können und somit die "Kurzstrecke" unter 5 km abfällt.

Aber nach dem, wie lange es dauert, bis der Aygo "heizt", würde ich bei den derzeitigen Temperaturen (hier ca. +2 bis -5 Grad) bei unter 10-15km von Kurzstrecke sprechen.
Grüße,

Peter H
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Beitragvon Die*Löwenbändigerin » 27.12.2006, 14:50

Rolf hat geschrieben:Eine Vollgasetappe auf der Autobahn wäre bei diesem Öl-/Wassergemisch der sichere Motortot.

Das halte ich jetzt doch für etwas übertrieben ;-)
Wenn dieser sogenannte Schmand (höre ich heute zum ersten mal) bei Kurzstreckenautos normal ist, dann hätte ich ja bis jetzt bei all meinen Autos Motorschäden haben müssen, weil ich stadtbedingt eben größtenteils Kurzstrecke fahre.

Auch regelmäßige "Autobahn-Vollgasetappen" nach längeren Kurzstreckenphasen haben meine Autos ganz normal überstanden, ohne daß irgendein Motor dabei Schaden genommen hat - und es ist schon vorgekommen, daß ich die Frist für den Ölwechsel deutlich überschritten habe, weil ich's einfach vergessen habe :oops:

Aygo Club hat geschrieben:Am besten ist's natürlich, wenn man Kurzstrecken (unter 20 km) möglichst vermeidet. Weil neben dieser Schlackenbildung im Motor hat man dann zusätzlich ständig Wasser im Auspuff. Dann wundern sich die Leute, wieso nach 3 Jahren evtl. der Auspuff durchgerostet ist.

Für Stadtbewohner ist das im Alltag aber nicht wirklich praktikabel - für mich macht es irgendwie gar keinen Sinn, zum Einkaufen auf beiden Strecken mal eben 'nen 10km Umweg zu fahren (Zeitaufwand, Benzin), um dadurch den Motor etwas zu schonen ;-)

Gleiches gilt natürlich auch für willkürliche "längere" Fahrten, das würde ja in Stress ausarten, wenn ich da wöchentlich (zusätzlich zu den täglichen Umwegen um Fahrten unter 20 km zu vermeiden) noch eine größere Anzahl an km runterleiern müßte, ohne ein eigentliches Ziel zu haben ;-)
Auspuff ist mir übrigens auch noch keiner durchgerostet :P


Ich glaube nicht, daß man tatsächlich einen festen km-Wert verwenden kann, den der Motor braucht um warm zu werden.
20 km auf der Autobahn sind ja schnell rum, bei Stop and Go in der Stadt können sich 20 km dagegen schon recht lange hinziehen, da ist der Motor dann bestimmt schon deutlich früher warm ;-)

Eine Temparaturanzeige wäre natürlich schon hilfreich zur Orientierung, aber da sie leider nicht da ist, lasse ich mich da auch nicht verrückt machen.
Ich gebe natürlich auch nicht gleich Vollgas, wenn ich kalt losfahre (und ich werde versuchen bei den Ölwechseln etwas gewissenhafter zu sein), aber übertreiben werde ich's mit der Motorpflege trotzdem nicht - sonst steige ich besser gleich auf's Fahrrad um ;-)

Außerdem sollte ein sogenanntes "Stadtauto" doch eigentlich auch stadttauglich - und somit kurzstreckenfähig sein- finde ich zumindest :P
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Beitragvon Pit » 27.12.2006, 17:48

Hallo Löwenbändigerin - und alle anderen,

also mit diesem Absatz hier hast Du voll meinen Nerv getroffen:

Die*Löwenbändigerin hat geschrieben:Eine Temparaturanzeige wäre natürlich schon hilfreich zur Orientierung, aber da sie leider nicht da ist, lasse ich mich da auch nicht verrückt machen.
Ich gebe natürlich auch nicht gleich Vollgas, wenn ich kalt losfahre (und ich werde versuchen bei den Ölwechseln etwas gewissenhafter zu sein), aber übertreiben werde ich's mit der Motorpflege trotzdem nicht - sonst steige ich besser gleich auf's Fahrrad um ;-)


Ich finde, schöner hätte man das kaum sagen können und Deine Einstel-
lung ist identisch mit meiner.

Ich denke, man kann alles übertreiben. Das Waschen, das Einfahren und
überhaupt den Umgang mit dem Auto. Ein Auto ist für mich ganz einfach
Mittel zum Zweck und es soll fahren, wann immer ich möchte. Und da ist
es egal, ob Lang- oder Kurzstrecke. Wenn das Auto dazu dann noch so
schuckelig ist wie der AYGO, um so besser :lol:

Ich möchte aus dem Autofahren keine Wissenschaft machen und womög-
lich 48 Temperaturanzeigen gleichzeitig im Auge behalten müssen. Daß ständige
Kurzstreckenfahrt nicht gerade das Gelbe vom Ei für ein Auto ist, das
weiß jeder. Auch, daß evtl. die Lebensdauer des Motors darunter leidet.
Aber es ist ja nun nicht so, daß das Auto gleich auseinanderfällt, wenn
ich nicht noch zusätzlich regelmäßige Langstreckenfahrten einplane.

Von daher denke ich, daß man es auch übertreiben kann, aber keinesfalls
muß :wink:
Viele Grüße
Pit
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Beitragvon hans » 27.12.2006, 18:46

Noch mal zur Zusammenfassung:
Wie schon gesagt sind Kurzstrecken nicht gut fürs Auto!(besonders im Winter)
Das Wort "Kurzstrecke" ist nicht definiert und ist von der Temperatur abhängig, bis der Motor seine Betriebstemperatur erreicht hat. Desto kälter, desto länger dauert es bis er die Betriebstemperatur erreicht hat.

Wichtig ist, wenn der Motor noch kalt ist
nicht hochdrehen(frühzeitig schalten)


Wichtig für den Motor/Getriebe:

-Regelmäßig Ölwechsel(5W30)
-Wichtig auch ist ein Getriebeölwechsel(Weiteres im Handbuch)
-Zusätze sind unnütz(da sie keine Wirkung haben)(mathy usw)

Manche hier übertreiben maßlos! Wenn der Motor keine Kurzstrecken aushält, ist dies kein Motor. Da er aber schon jahrelang im Yaris und Sirion läuft mit Laufleistungen von 150.000km und mehr, ist der Motor bereits bewährt. Ihr fahrt jetzt einen Toyota und keinen Smart mehr!
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Beitragvon Aygo Club » 27.12.2006, 21:23

@ hans

Bei Toyota wurde der Motor erstmals im Aygo angeboten. Der Yaris hatte vorher einen 1.0 Vierzylinder! Erst der neue Yaris hat seit Januar '06 auch den Dreizylinder.

Ursprünglich ist es eine Daihatsu Maschine, welche es in ihrer Grundkonstruktion schon seit über 10 Jahren gibt. In den Daihatsu Modellen gilt der Motor als sehr solide. Das sollte dann wohl auch beim Aygo so sein.
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Beitragvon Beat » 27.12.2006, 21:40

Fahre Täglich zur Arbeit ein Weg 15 Km. Würde mal sagen dass da mein Treibwerk schön warm wird bei den momentanen Temperaturen. ( - 3 bis + 5 C ).

Habe nun fast 9000 Km auf der Uhr. Bei 1200 Km auf Vollsynt. MOTUL 10W-40 umgestellt. Also nach 8000 Km Laufleistung sieht und riecht mein Oel noch so "fein" wie Honig. :wink: Schön hell, keine Ablagerungen an Einfülldeckel, guter Kaltstart.... alles io !!

Ein Tip: Damit der Motor bei kalten Temperaturen noch schneller warm wird: Heizregler auf Kalt und Gebläse aus ! So mit entzieht ihr dem Motor wärend der "Aufwärmphase" weniger Wärme und somit auch weniger Energie ! :idea:
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Beitragvon Peter H » 28.12.2006, 00:04

Beat hat geschrieben:Ein Tip: Damit der Motor bei kalten Temperaturen noch schneller warm wird: Heizregler auf Kalt und Gebläse aus ! So mit entzieht ihr dem Motor wärend der "Aufwärmphase" weniger Wärme und somit auch weniger Energie ! :idea:


Ist zwar korrekt, aber gilt nur wenn

A) die Scheiben nicht beschlagen sind - dann brauchst Du nämlich Gebläse und Warmluft so schnell wie möglich.

B) man kein Weichei ist (die meisten Schlottern bei Kälte so, daß sie auf jedes Grad mehr im Auto hoffen und GLAUBEN, daß es schneller warm wird, wenn man gleich auf volle Gebläse-Pulle geht).

Meine Ex hat damals bei ihrem Auto auch immer gleich auf volle Heizleistung und höchste Gebläsestufe gestellt; hab ihr zwar versucht zu erklären, daß das nix bringt, aber wer glaubt einem ehemaligem Kfz-Mech schon... :lol:
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Beitragvon Die*Löwenbändigerin » 28.12.2006, 00:14

Pit hat geschrieben:Ein Auto ist für mich ganz einfach
Mittel zum Zweck und es soll fahren, wann immer ich möchte. Und da ist
es egal, ob Lang- oder Kurzstrecke. Wenn das Auto dazu dann noch so
schuckelig ist wie der AYGO, um so besser :lol:

Das sehe ich ganz genau so und dafür ist ein Auto doch da - zum Fahren und nicht zum krampfhaften Schonen :wink:

Beat hat geschrieben:Ein Tip: Damit der Motor bei kalten Temperaturen noch schneller warm wird: Heizregler auf Kalt und Gebläse aus ! So mit entzieht ihr dem Motor wärend der "Aufwärmphase" weniger Wärme und somit auch weniger Energie ! :idea:

Das mache ich schon ganz automatisch immer so, denn wer will zusätzlich zur Winterkälte auch noch mit eisiger Luft schockgefrostet werden :wink:
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Beitragvon Rolf » 28.12.2006, 00:50

Fahrstrecken über 10 km sind kein ausgeprägter Kurzstreckenverkehr.

Moderne Motoren vertragen natürlich auch Kurzstreckenbetrieb.

Eine längere Fahrstrecke gibt dem Motor und somit dem Öl dich Chance, so warm zu werden, dass Kondenswasser verdunsten kann.

Eine Vollgastour auf der Autobahn mit verdünntem Öl kann zum Motorschaden führen. Das hat nichts mit Toyota oder anderen Marken zu tun. Auch die Ölmarke spielt hierbei keine Rolle. Es geht nur darum, wie viel Öl im Wasser ist.

Wenn ich trotz korrektem Ölstand Schaumbildung im Öl hätte, würde ich vor längeren Autobahnetappen zum Ölwechsel raten. Wenn man die ersten 100 bis 200 km besonders verhalten fährt, müsste Kondensat verdunsten, ohne dass gleich ein Schaden entsteht.

Ich selbst hatte noch nie Schaum im Öl meiner Fahrzeugen. Die Warnung basierte nur auf dem, was ich in diversen Automobilzeitschriften gelesen habe.
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Beitragvon Peter H » 28.12.2006, 00:57

Rolf hat geschrieben:...Es geht nur darum, wie viel Öl im Wasser ist.



Man sollte immer darauf achten, daß möglichst VIEL Öl im Wasser ist! :lol:
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Beitragvon Rolf » 28.12.2006, 01:03

Aber ja doch. Ich meinte natürlich, wieviel Wasser im Öl ist.
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Beitragvon Beat » 28.12.2006, 09:58

Wenn Ihr beim "Oel-Wechsel" von Anfang an Wasser an stelle von Oel reinkippt, ist das Problem gelöst. Ich fahre schon lange nur mit Wasser im Motor. :twisted: :evil: :twisted:
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