Citroen C-Zero / Elektroautos




Welche Alternative gibt es zu den Drillingen?

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Citroen C-Zero / Elektroautos

Beitragvon schrauber mike » 09.10.2010, 09:23

Ich möchte ganz gerne mal eine Diskusion über den Citroen C-Zero losbrechen.
http://www.c-zero.citroen.com/#/de/leitartikel
Ich finde Elektroautos eigentlich ganz super, auch wenn sie für mich leider völlig ungeeignet sind, da ich viel und weit fahren muss.
Wie steht ihr zu dem Thema?
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von Anzeige » 09.10.2010, 09:23

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Beitragvon Aygo Blue » 09.10.2010, 12:51

Da fällt mir ersteinmal dieses Video hier ein:

http://www.youtube.com/watch?v=RYmzznVtUrY&NR=1

Man achte auf den Sponsor, der am Anfang genannt wird ;-)

Nun zum Thema:
Im Moment sind Elektroautos noch keine wirklich Alternative, finde ich. Sie fahren nicht sehr schnell und auch nicht sehr weit. Da muss noch einiges getan werden, bis eine Akzeptanz beim Kunden erreicht werden kann. Aber selbst dann, wenn es mal ein wirklich ausgereiftes Elektroauto geben sollte, dann ist das noch immer kein Null-Emissions-Fahrzeug, denn der Strom muss erstmal hergestellt werden und das geschieht in Deutschland fast ausschließlich aus fossilen Rohstoffen (Primärenergieverbrauch in D (2007): 36,2% Erdöl, 24,0% Erdgas, 27,7% Kohle, 10,2% Kernenergie, 2,0% Wasserkraft).

Hier ein paar Daten aus dem aktuellen ADAC-Heft, in dem der Smart ed getestet wurde:

Smart ed: 15,6 kWh/100 km = ca. 3,50€/100 km und 92 g CO2-Ausstoß
Smart Diesel: 4,0 L/100 km = ca. 5,00€/ 100 km 106 g CO2-Ausstoß

Wie man sieht ist die CO2-Emission nur geringfügig niedriger, als beim Diesel-Modell. Die Preisersparnis beim Tanken dagegen schon größer, jedoch muss man sich das mit erheblichen Komforteinbußen erkaufen. Die Reichweite beim Smart ed beträgt 106 km, die Ladedauer 8 Std., die Höchstgeschwindigkeit 100km/h und von 0-100km/h braucht er 25 Sekunden.

Wie das jetzt beim Citroen C-Zero ausschaut weiß ich nicht, aber ich nehme mal an, dass er diese Probleme auch haben wird...

EDIT:

Citroen C-Zero: Reichweite 130 km, Ladedauer 6 Stunden... naja, nicht viel besser als der Smart.
MfG Aygo Blue

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Beitragvon Berliner » 10.10.2010, 10:02

Ist bei der Berechnung schon der Verschleiß der Akkus mit eingerechnet?
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Beitragvon schrauber mike » 10.10.2010, 10:31

wahrscheinlich nicht, aber was hat man dabei für einen Verschleiß? Bei modernen Akkumulatoren sollte es einen Memory Effekt ja nicht mehr geben, aber gibt es dabei etwas vergleichbares?
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Beitragvon Berliner » 10.10.2010, 11:07

Nach einer gewissen Anzahl von Lade/Entladezyklen verliert der Akku einen Teil seiner Kapazität und muß ersetzt werden. Da der Akku eines Elektrofahrzeuges einen sehr großen Kostenfaktor darstellt und er Akku nicht ein ganzes Autoleben lang hält, sollte man diese Kosten schon mit einberechen. Wir reden hier nicht von 500 oder 1000 Euro, wie sie beim Austausch teurer anderer Teile anfallen, sondern von 5-15 Tausend Euro. Die Kosten des Akkus bei einem reinen Elektrofahrzeug machen locker die Hälfte der Anschaffungskosten aus. Es bleibt zu hoffen, dass durch die Massenfertigung die Akkus günstiger werden.
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Beitragvon Catch22 » 10.10.2010, 11:45

Elektroautos sind noch sehr teuer und relativ unattraktiv. Das wird sich ändern, wenn der Benzinpreis explodiert - das wird geschehen, früher oder später und dann gnade uns Gott, wenn die deutsche Autoindustrie weiterhin schläft und auf PS-Protze setzt.
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Beitragvon Patitwelve » 10.10.2010, 18:56

würde bei passender reichweite wohl nen elektroauto als dienstwagen für die arbeit nehmen.
nur wenn ich damit gerade mal 100 km weiter komme, bringt das leider alles nix.
ab 200 PS macht das Leben erst richtig Spaß...Yaris TSK
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Beitragvon oggy » 11.10.2010, 08:17

Es gibt zum Thema Elektroauto eine sehr gute Doku -> "Warum das Elektroauto sterben musste" ... Ich bin absolut für Elektroautos. Sie können meinetwegen auch ein wenig mehr kosten. Man darf halt nur nicht das Gefühl haben, abgezockt zu werden. Der Kunde zahlt ein wenig mehr und die Autohersteller subventionieren das Elektroauto ein wenig.

Für mich würde auch eine Reichweite von 100km ausreichen, da ich in einer Großstadt wohne. Das Elektroauto macht in der Stadt absolut Sinn. Das Elektroautos sollte dann als Zweitwagen eingesetzt werden, um zB umweltschonend zur Arbeit zu kommen. Als Erstwagen hat man dann ein Auto, dass auch für längerer Distanzen geeignet ist.

Erst war ich zum Nissan-Konzept eher skeptisch eingestellt, finde es bei längerer Überlegung doch sehr angemessen. Beim Nissan Leaf kauft man ein Auto ohne Akkus und muss die Akkus bei Nissan leasen. Das hat den Vorteil, dass man nicht irgendwann auf defekten Akkus sitzen bleibt, dass in der Zwischenzeit sich was bei der Akkutechnologie geändert haben könnte und man nach Auslauf des Leasingvertrages auf eine neue bessere Technologie wechseln kann und und und ...

zum CO2-Ausstoss:
Elektro-Autos machen nur Sinn, wenn man zum Betanken Ökostrom benutzt. Aber dafür müssen die Leute ersteinmal vom Billig-um-jeden-Preis-Gedanken weg.
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Beitragvon HyundaiGetz » 30.07.2011, 10:37

In Frankreich haben sie das Thema mit dem Strom sehr gut gelöst... siehe Foto.

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Beitragvon Memphis » 30.07.2011, 12:11

Da meine Heimatstadt bis April der Hauptsitz von Mitsubishi Deutschland war hat die Stadt Hattersheim 2 oder 3 von den Elektroautos gekauft. zu dem gibt es vor dem Rathaus und im Stadtkern mehrere Stromtankstellen, wie auf dem Foto.
Soviel ich weis ist der Strom sogar gratis, aber ich glaube außer der Stadt selbst nutzt sie keiner. Und das ist auch schon der Haken an der Sache; im Ort gibt es 3 Elektroautos aber mehrere Parkplätze, die NUR für selbige reserviert sind. Und das finde ich bissi doof, weil man manchmal keinen Parkplatz findet und dann an den fast immer freien Stromtank-Parkplätzen vorbeifahren muss -_-
2006 Toyota Aygo City, 3-door, vulkanrot
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