Made in China




Alles, was nicht zwingend mit dem Aygo zu tun hat oder in kein anderes Forum passt.

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Made in China

Beitragvon knetsch » 30.08.2006, 06:35

****@#%** Chinesen!

Die Meinung dass die Chinesen unseren Markt überrollen ist meiner Meinung nach unberechtigt. Wie komme ich daran? Ganz einfach!

1) Mein MacBook Pro hatte eine Batterie die in der Höhe um das doppelte angewachsen, und augeplatzt ist. Apple hat ja weltweit ein Austauschprogramm gestartet das sogar per Internet gehandlet wird. Dell hat genau das gleiche Problem. Lieferant beider Batterien ist Sony.
Da Apple nach der Einschreibung meiner Daten ins Internet die neue Batterie mit einem frankierten gepolsterten Rücksendeumschlag zu mir nach Hause geschickt hat, konnte ich die alte und neue genau vergleichen. Äusserlich gab es nur 2 Unterschiede. Die Seriennummer und auf der alten "Made in China", auf der neuen "Made in Japan" Sogar Sony hat's gelernt.

2) Ich habe mir eine Duschkabine gekauft. Yippy-Yeja-Yippy-Yeah oder sowas. So eine komplette Kabine mit Rückwand, Glastür, Wanne und Dach, sowie Regenduscher, Brause, 8 Massagesuschen, Ventilation, Licht und Radio. Gestern kam das Teil dann an. Aussen auf den 4 Kartons grosss "Made in China". Dumm sind die ja nicht. Ich hatte ja extra darauf geachtet dass es echte Glastüren waren und dass die auf Rollen laufen und nicht so Plastiktüren sind welche in Schienen kratzen. Das war auch O.K. Nur, die Aufbaubeschreibung war nur ich Chinesisch, zum Glück gab es aber Bilder. Die Löcher wo Rückwand mit Wanne oder Dach verbunden werden passten nur halb, Murks angesagt. Die Löcher in den Laufschienen, Seitenteilen etc, sahen aus wie mit einem Nagel reingehauen. Die Profiele waren leicht zusammengequetscht und ein enormer Grat stand innen über so dass man die Verbinder nicht reinbekam. Mit dem Schraubenzieher aufgehebelt, und dem Dremel Grat abgeschliffen. Und ... und ... und. Das beste war jedoch dass ich nachdem alles zu 80% augebaut war feststellte das das Bedienungsteil für Radio, Licht, Lüfter usw, falsch rum eingebaut war. Die Schriften standen alle Kopfüber. Da das Teil nur mit Silikonkleber von hinten befestigt war, hab ich mich über eine Stunde abgemüht das Ding rauszukriegen, und muss mir jetzt Silikonkleber besorgen ums wieder richtig reinzukleben. Nein ich hab die Rückwand nicht falschrum reingesetzt, die integrierte Sitzfläche muss ja wohl unten sein. Dann das beste, in jeder Kiste ein Zettelchen "Quality Control Passed"
6,5 Stunden Arbeit, 12.30 Uhr ins Bett, und heute werden es wohl noch 3-4 Stunden bevor die Dusche fertig ist. Nächstes Mal lieber 30% teurer im Fachmarkt. Ich kann das "Made in China" nicht mehr sehen.
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von Anzeige » 30.08.2006, 06:35

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Beitragvon MarktheMarker » 22.12.2006, 14:45

aus eigener Erfahrung muss ich sage, dass dies bei vielen Produkten zutrifft - aber es gibt auch Produkte Made in China die unter strenger Qualitätskontrolle sehr gut sind.

Gruss Mark
Mein Wunschauto:
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Beitragvon Hardtoexplain » 31.01.2007, 15:10

Ein Kumpel von mir hat sich in China eine i-pod kopie gekauft, sieht genau so aus wie der i-pod, hat die gleichen funktion, kostete aber nur 40 Euro. Das hat er nun schon seit einem halben Jahr, bis jetzt funktioniert noch alles. Ich selbst habe eigentlich gar nichts, was made in china ist, fällt mir zumindest gerade nichts ein...
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Beitragvon jumping-blueberry » 31.01.2007, 17:31

Generell gibt es also schon hochwertige Produkte aus China aber eben auch viele Fälschungen und viel schlechte Ware.

Ihr wisst schon dass der echte iPod auch in China hergestellt wird?
Dass eine Kopie die gleichen Funktionen hat, glaub ich nicht...
Ich würde den Unterschied wahrscheinlich sofort merken. Syncronisiert er mit iTunes, passt das Originalzubehör, passen 3,5er Kopfhörer - meistens haben die Fälschungen 2,8er Kopfhörer, wo man dann einen hässlichen Adapter braucht.
Vielleicht ist es ja ein Echter "der vom Lastwagen gefallen ist". Aber so gering werden die Produktionskosten wohl nicht sein.

Wir produzieren sämtliche Texitil-Werbemittel in China - Das große Problem dabei ist, dass die unsere Schrift nicht ganz verstehen und die Bestickungen in "gebrochener Schrift" (Fraktur - alte schrift) schon unleserlich waren, weil die Buchstaben falsch gestickt wurden.

Das schlimmste an China ist, dass sie keine Skrupel haben alles zu kopieren.
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Beitragvon Hardtoexplain » 31.01.2007, 18:05

Keine Ahnung, es spielt halt Musik, hat Farbdisplay, Videofunktion, Aufnahmefunktion, kleinere Spiele. Den Kopfhörer hab ich mir noch nicht so genau angeschaut. Optisch sieht das Ding genauso aus wie der i-Pod. Bestimmt ist er weniger gut als der original i-pod, aber bei dem Preis, nimmt man das weniger gut in Kauf. Wie gesagt, selbst nach halbem Jahr intensiver Nutzung, läuft alles noch tadellos.
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Beitragvon jumping-blueberry » 31.01.2007, 19:23

Hardtoexplain hat geschrieben:Keine Ahnung, es spielt halt Musik, hat Farbdisplay, Videofunktion, Aufnahmefunktion, kleinere Spiele. Den Kopfhörer hab ich mir noch nicht so genau angeschaut. Optisch sieht das Ding genauso aus wie der i-Pod. Bestimmt ist er weniger gut als der original i-pod, aber bei dem Preis, nimmt man das weniger gut in Kauf. Wie gesagt, selbst nach halbem Jahr intensiver Nutzung, läuft alles noch tadellos.


Ja solche Nachbauten gibt es oft...
Eine Funktion (Aufnahme) gibt es beim Original-iPod nicht, was nicht heißt dass der Nachbau deswegen besser ist.
Wie sagte mein ehemaliger Kollege (früher Apple-Hasser) "Ich wollt mir schon fast ein Powerbook kaufen. Kann nicht so viel, läuft dafür immer"
Das ist eben die Qualität von Apple, was funktioniert funktioniert dafür 100%ig.
Ich bleib beim Original. Da weiß ich, was ich hab.

Schlimm nur, dass manche Leute denken, dass sie einen iPod kaufen.
Mein Freund hatte letztens einen sehr krassen Fall.
Jemand hat sich in der Türkei einen Nachbau gekauft.
Sah aus wie ein Nano.
Er hatte 100euro gezahlt für einen 4gb-nano und das gerät hatte nur 512MB.

Made in Germany muss auch nicht immer gut sein.
Wenn ich jetzt einen iPod bauen würde wäre er zwar "made in Germany" würde aber nicht funktionieren.
Aber China ist eben groß und es gibt da auch viele verschiedene Hersteller.
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Beitragvon Hardtoexplain » 31.01.2007, 19:31

Ich hab auch was aus der Türkei, für 15 Euro:

AC Mailand Trikot mit Nummer 22 Kaká :D

Also ich würde für Nachbauten niemals 100 Euro ausgeben. Da ist mir das Risiko, das was nicht funktioniert oder kaputtgeht einfach zu groß.
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Beitragvon Siw » 01.02.2007, 01:18

jumping-blueberry hat geschrieben:Das schlimmste an China ist, dass sie keine Skrupel haben alles zu kopieren.


das schlimmste an china ist, das die leute dort 70h/woche für nen hungerlohn arbeiten und das auch für namhafte hersteller!

aber so lange es "original" ist, stört das niemanden! :roll:

http://winfuture.de/news,26067.html

zitat:

Die Arbeiter in den großen Computerfabriken leben nach strikten, wenig humanen Regeln, die der Arbeitgeber aufgestellt hat - sie dürfen sich beispielsweise während der Arbeit nicht umdrehen oder woanders hinsehen. Fehler werden streng geahndet und es gibt extrem harte Produktionspläne.

Die Staatsbetriebe sorgten früher für die Gesundheitsversorgung, die Wohnungen, die Bildung, den Mutterschutz, die Pensionen und vieles mehr. Die Privatunternehmen tun das nicht mehr. Das heißt: Selbst denjenigen, die einen neuen Job in der Wirtschaft gefunden haben, fehlen die früheren sozialen Errungenschaften.

Wie leben und arbeiten Menschen bei einem großen OEM-Hersteller wie Foxconn, der für Apple unter anderem iPods und Rechner herstellt und in den letzten Wochen in die Schlagzeilen geriet?

Kuczkiewicz: Wir wissen, dass die Leute in diesen Fabriken im Durchschnitt 60 bis 70 Stunden pro Woche arbeiten, zusammen mit acht bis 16 weiteren Personen in Schlafsälen leben müssen und etwas mehr oder manchmal sogar weniger als den Mindestlohn verdienen, der bis auf 44 Dollar im Monat hinuntergeht.

quelle:

http://www.heise.de/tr/artikel/77681

Durchschnitt von 244 C1 Benziner: 5,31 l/100km gesammt 3.839.824 km und 203.950 l
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Beitragvon knetsch » 01.02.2007, 07:46

Siw hat geschrieben:das schlimmste an china ist, das die leute dort 70h/woche für nen hungerlohn arbeiten und das auch für namhafte hersteller!

Bis dahin bin ich mit dir einverstanden Siw. Bei Apple kann man das aber nicht daran festmachen. Apple hat viele Aufträge an ATI, nVidea oder z.B. Sony vergeben. Dass diese dann wiederum in China produzieren ist aber unkontrollierbar.
Zum anderen war es vor 100 Jahren bei uns auch nicht besser mit den Arbeitsbedingungen. Was sind schon 100 Jahre in der Geschichte? Nur unser Wohstand hat es uns ermöglicht so gute Arbeitsbedingungen zu schaffen. Um diesen Wohstand zu erhalten haben wir Länder wie China absichtlich klein gehalten. Und ... es wird uns wieder schlechter gehen. Ich kenne Leute die sich darüber aufregen dass sie ihre Karte erst drücken dürfen nachdem sie sich umgezogen haben und nicht vorher ... ich arbeite auch fast jeden Tag 9-12 Stunden ... freiwillig, ich will ja was verdienen solange ich noch jung bin.

Aber nun zurück zum Thema. Qualität gibt's ich China nur wenn die Überwachung durch eine namhafte Firma ausgeführt wird und nicht einfach nur Aufträge nach Ausschreibung stattfinden. Soweit ich weiss hat der iPod aus China (Nachbau) nicht diese Wheel Funktion, sondern lediglich Tasten auf einem nachgedruckten Rad. Aussderdem ist die Disk ziemlich schlagempfindlich und es gibt kein Austauschakku. Er kann auch keine AAC Dateien abspielen, somit nicht diese hohe Qualität wiedergeben. Die Teile gibt's bei eBay in rauen Mengen.

Viele Grüsse,
Pascal
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Beitragvon jumping-blueberry » 01.02.2007, 10:46

knetsch hat geschrieben:
Siw hat geschrieben:das schlimmste an china ist, das die leute dort 70h/woche für nen hungerlohn arbeiten und das auch für namhafte hersteller!

Bis dahin bin ich mit dir einverstanden Siw. Bei Apple kann man das aber nicht daran festmachen. Apple hat viele Aufträge an ATI, nVidea oder z.B. Sony vergeben. Dass diese dann wiederum in China produzieren ist aber unkontrollierbar.

Und sie haben eigene Werke in Shanghai.
Mein iPod kam direkt aus Shanghai, weil wir ihn bestellt haben, sobald er auf dem Markt war.
Und wie gesagt, wenn große Firmen es überwachen und es gewisse Qualitätsstandards gibt, können sie ruhig in China produzieren.
Wir könnten uns viel gar nicht leisten, wenn es in Deutschland produziert würde, wo die Löhne über 10mal so hoch sind.

Die Leute in chinesischen Fabriken sind "Wanderarbeiter", die für einen Hungerlohn arbeiten und zusätzlich nicht ans staatliche System angeschlossen sind. Wobei man sagen muss, dass einige Firmen ihren Arbeitern schon Wohnung und Verpflegung stellen. Aber es gibt in China auch Leute, die vom Staat einfach so ein Haus bezahlt bekommen und besser bezahlte Jobs haben. Das ist ein sehr widersprüchlicher Komunismus da drüben, der mit übelstem Kapitalismus bezahlt wird.

P.S. iPods haben keine Austauschakkus - Sony hat das. Einen iPod muss man "aufbrechen" um den Akku zu wechseln.
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Beitragvon Siw » 01.02.2007, 11:28

ich denke ganz frei sprechen kann man apple nicht @knetsch!

ich zitiere noch mal den letzten abschnitt:

TR: Apple selbst hat kürzlich einen Prüfbericht über die Bedingungen bei Foxconn vorgelegt. Was sagen sie zu diesem?

Kuczkiewicz: Man muss sich klar werden, dass dieses "Social Auditing" inzwischen eine richtige Industrie geworden ist. Viele Zulieferer haben gelernt, welche Taktik sie anwenden müssen, um dabei durchzukommen und eine gute Bewertung zu erzielen. In vielen Fällen werden die Arbeitnehmer vorher ausführlich trainiert, was sie sagen sollen. Arbeitschutzprobleme werden kurzzeitig abgeräumt, so lange die Inspektoren da sind. Oftmals verbessern sich die Bedingungen danach kurz. Nimmt der Druck dann wieder ab, geht es ganz normal weiter. Deshalb müssen wir Gewerkschaften da immer ein Auge drauf haben. Auch die Medien müssen sich das ansehen - auf lange Sicht.

quelle: http://www.heise.de/tr/artikel/77681

du hast volkommen recht, wenn du sagst das wir andere ländere absichtlich klein halten, zb afrika.

wer würde freiwillig 5€ für nen pfund kaffe zahlen?
oder 5€ für paar bananen?

ich persönlich bin mir meiner mitschuld, in dem ich die waren kaufe (wenn auch immer seltener) 100% bewusst und trage auch die seelisch/moralischen konsequenzen aus meinem tun.

jeder der versucht sich davon frei zu sprechen oder wie die 3 affen auge, ohren und mund zu hält, belügt in erster linie sich selber!

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Beitragvon knetsch » 01.02.2007, 21:51

Sicher ist an allem etwas Wahrheit dran. Ich finde die Website leider nicht wieder, aber ich habe mal einen Bericht über das iPod Werk in Shanghai gelesen. Klar zahlt auch Apple kein "deutschen" Stundenlöhne, aber es wird in 3 Schichten zu 8 Stunden gearbeitet und es werden Sozialversicherungen und Unfallversicherung gezahlt. Das ist in China nicht üblich!

Aber nun mal zurück zu den Plagiaten. Ich lehne mich jetzt mal absichtlich weit aus dem Fenster und rede über wirtschaftlichen Schaden und Mitverantwortung. Apple steckt ungefähr 1 Million Dollar in die Entwicklung des iPod ... Marktforschung und 1 komplettes Entwicklerteam während 12 Monaten bis zum Endprodukt.

Nehmen wir 2 Deutsche. A verdient unter 1000€, B rund 4000€ im Monat. Ein iPod kostet rund 300€. Ein Plagiat kostet 100€ und 0 Entwicklung.

Falle 1: Wir würden mehrheitlich verstehen wenn A zum Plagiat greift, bei B eher weniger. ABER... A schädigt die Wirtschaft um exakt den gleichen Betrag.

Falle 2: Ist die Frage nicht eher ob A andere Sorgen haben sollte als unbedingt auch so einen geilen MP3 Player zu haben.

Wo führt das hin? Firmen wie Apple mit 4% Anteilen im Computermarkt verschwinden ... diese tollen innovativen Produkte verschwinden ... die Arbeitsplätze verschwinden. Ohne Apple und deren Innovationstrieb gäbe es Vista nicht und wir würden in 20 Jahren noch unter XP V111 arbeiten....

Wie gesagt, weit aus dem Fenster gelehnt, aber jeder sollte wissen in wieweit er die Verantwortung für unsere Zukunft übernimmt, ansonsten könnte China bald mitten in Europa liegen.

Viele Grüsse,
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Beitragvon Siw » 02.02.2007, 00:50

im prinzip gebe ich dir zu 100% recht knetsch, aber:

nur weil man ein teures original kauft, heißt das noch lange nicht, das man arbeitsplätze erhält.

beste beispiel siemens, die manager bauen murks, verschlafen die entwicklungen, zahlen sich trotzdem riesen gehaltserhöhungen, schließen ganze werke, die aktien steigen usw

jetzt lehne ich mich mal weit aus dem fenster, seit dem wegfall des gegenpoles kommunismus (auch wenn die ddr und co nie ein echter kommunismus war), breitet der kapitalismus sich, in all seinen häßlichen zügen, uferlos aus!

versteh mich bitte nicht falsch, ich bin total gegen markenpiraterie, aber leider machen die großen und namhaften hersteller auch nicht alles richtig!

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Beitragvon knetsch » 02.02.2007, 07:55

Siw hat geschrieben:versteh mich bitte nicht falsch, ich bin total gegen markenpiraterie, aber leider machen die großen und namhaften hersteller auch nicht alles richtig!

Absolut deiner Meinung Siw. Genau das ist ja das schwierige an dem ganzen und genau hier ist der Kunde ja gefordert. Ich habe auch ein Handy von Siemens und bin sehr zufrieden damit. Ich habe das Teil auch erworben weil ich eine europäische Firma den anderen vorgezogen habe. Da ich meine Handys generell 5-7 Jahre behalte, wird es noch etwas dauern, aber es wird allem Anschein nach kein Siemens mehr, es sei denn bis dahin hat das Unternehmen was bedeutendes in seinem Management geändert. Das hat aber mit Produktpiraterie nichts zu tun.

Ich gebe die aber mal zwei konkrete Beispiele aus Luxemburg.

Villeroy & Boch, ein namhafter Porzelanhersteller schliesst seine Türen und entlässt das gesamte Personal. Grund: Aus China drängen massenhaft Tassen, Teller und Co nach Europa welche nicht nur 100% so aussehen wie die von Villeroy & Boch sondern sogar skrupellos mit dem Stempel des Unternehmens versehen sind.

TDK schliesst seine Türen und entlässt das gesamte Personal. Grund: DVD Rohlinge aus China weden unter 30 Cent angeboten da die Chinesen weder Entwicklungsgelder noch Patentrechte drin stecken haben. Selbst bei den sozial durchaus verträglichen Preisen von ca. 60 Cent das Stück (TDK) müssen sie das Handtuch werfen. Also selbst japanische Unternehmen welche hier produzieren schliessen.

Auch in Japan sind die Löhne niedrig, auch dort gibt es keine richtigen sozialen Absicherungen, aber Japan betreibt den Handel mit uns nach allgemeinen Spielregeln. In der Vergangenheit haben die japanischen Unternehmen sogar Arbeitsplätze in Europa geschaffen, da es rentabler war auf diesen Standorten zu produzieren als Tonnen zu transportieren. China hingegen verstösst skrupellos gegen jede Patentrechte, Markenrechte oder teilweise sogar Menschenrechte (Arbeiter).

Viele Grüsse,
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Beitragvon Aygo Club » 02.02.2007, 11:12

Auch in Japan sind die Löhne niedrig


Wie kommst du denn darauf? Die Japaner haben nach den Schweizern und Luxemburgen das dritthöchste Bruttoinlandsprodukt der Welt!

Toyota-Schrauber verdienen im Schnitt umgerechnet ca. 5.000 € monatlich.
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