Longlife Wartungsintervalle sind Murks!




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Longlife Wartungsintervalle sind Murks!

Beitragvon Aygo Club » 28.12.2006, 14:03

In der AutoBild steht diesmal ein interessanter Artikel über die Longlife-Wartungsintervalle verschiedener Hersteller. Diverse Marken werben bekanntlich mit Intervallen von 30.000 - 70.000 km.

In der Realität blinken die Anzeigen aber durchschnittlich schon nach 18.000 km! Und dafür müssen die Kunden dann z.B. 30 € für nen Liter "Longlife-Öl" zahlen. Da werden doch die Kunden für dumm verkauft... :roll:

Deswegen ist es eigentlich kein Nachteil, wenn Toyota noch die 15.000-er Intervalle hat finde ich.
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von Anzeige » 28.12.2006, 14:03

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Beitragvon Rolf » 28.12.2006, 14:26

Bei unserem Passat und bei unserem Golf sind die Ölwechsel wirklich nur alle 30.000 km und die Inspektionen nur alle 60.000 km fällig. Ich finde das schon gut.

Schlimm wird’s bei diesen Autos jedoch, wenn der Zahnriemenwechsel hinzukommt (alle 120.000 km). Dann erhöht sich der Inspektionspreis um ca. 500 €. VW baut hervorragende Autos, aber die Werkstattpreise sind zum Teil eine Frechheit. Bremsbeläge rundum mit Einbau ca. 350 € (nur Beläge, nicht Scheiben oder Bremszylinder).

Von den Japanern hört man hinsichtlich der Ersatzteilpreise und Werkstattkosten auch nichts Gutes. Wie sind eure Erfahrungen.
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Beitragvon Aygo Club » 28.12.2006, 14:37

VW baut hervorragende Autos


Siehe 100.000 km Dauertest VW Touran 2.0 TDI in der aktuellen Autobild. Schlechtestes Dauertestauto aller Zeiten. Zuverlässigkeitsnote: 6

Und endlose Zuschriften verzweifelter Touran-Fahrer an den AutoBild Kummerkasten zeigen, dass es sich beim Testwagen nicht um einen Einzelfall handelt!

Echt hervorragend diese VW Fahrzeuge... :D Vorletzter in der Dauertestrangliste ist übrigens der Polo 1.2. Ebenfalls Note 6!

Diese beiden Dauertests bestätigen genau das, was ich in den 2 Jahren mit meinem früheren Lupo und Polo erlebt hab.
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Beitragvon cdet » 28.12.2006, 17:21

Na klar, und dein Aygo läuft ja auch dauertestmäßig 1a. :lol:
Wenn er denn anspringt...

Die Autobild ist in meinen Augen exakt genauso ernst zu nehmen wie die Computerbild und die Tittenbild-Bild.

Christian
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Beitragvon blueaygo » 28.12.2006, 17:51

was isn ne "Tittenbild-Bild" ? :mrgreen:
"Dein Ziel erreicht Du hast."
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Beitragvon Beat » 28.12.2006, 18:44

...... auch Opel baut Schrottt............ :twisted:
Seit wir Toyota fahren haben wir keine Technischen Probleme mehr
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Beitragvon Rolf » 28.12.2006, 19:41

Unser Golf hatte bislang (60.000 km) keinerlei Reparaturen. Der Passat hat jetzt 63.000 km runter. Gewechselt wurde irgendein Bauteil vom Fahrerairbag. Der Selbsttest beim Starten zeigte einen zu hohen Auslösewiderstand an und das Warnlämpchen brannte. Sonst funktionieren die beiden Autos tadellos. Mein Schwager fährt einen Passat mit dem kleinen TDI (100 PS). Der hat jetzt ohne eine einzige unplanmäßige Reparatur 197.000 km runter.

Früher hatte ich einige Opel (1 x Kadett, 1 x Ascona, 2 x Astra). Diese Autos waren durchweg zuverlässig und für damalige Verhältnisse auch sparsam. Schlimm war bei Opel, dass regelmäßig nach 4 bis 5 Jahren die hinteren Radläufe Rost ansetzten (punktegeschweißte Börtelkante zwischen hinterem Kotflügel und Radkasten). Wenn sich die braune Pest zeigte, habe die Autos meist eingehandelt. Drum schwärme ich heute für vollverzinkte Autos. Audi und VW haben hier eine Vorreiterrolle!

Ford leistet sich heute noch Ausreißer (Kantenrost am Mondeo). Auch bei Mercedes kennt man Rostprobleme. Laut Autobild trifft es zunehmend auch Toyota (Avensis). Andere Japaner wie Nissan und Honda hatten zumindest früher ganz erhebliche Rostprobleme. Ich gehe davon aus, dass das heute die meisten Hersteller im Griff haben. Die hinteren Radkästen am C1 sehen jedoch nicht allzu vertrauenserweckend aus. Nicht alle Blechteile tragen da Unterbodenschutz. Ich werde da wohl im Frühjahr nachbessern.
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Beitragvon Aygo Club » 28.12.2006, 20:27

@ cdet

Ja wenn er anspringt ist alles in Ordnung! :D Ich sag doch auch gar nicht, dass man bei Toyota vor jeglichen Problemen verschont bleibt. Aber gemessen an dem ganzen Theater mit meinen VW's ist die Startproblemgeschichte beim Aygo noch harmlos. Zumal er jetzt in den letzten 2 1/2 Monaten nur 1 Mal erst beim zweiten Versuch angesprungen ist.

@ Rolf

Mag sein, dass eure beiden VW's laufen. Aber wenn selbst "VW-Bild" schon schreibt "Was bauen die in Wolfburg eigentlich für einen Murks zusammen?", dann war der Testwagen wirklich unter aller Kanone!

Mein Vater hatte 5 Jahre einen Audi A4 2.5 TDI. Nach 185.000 km war die Karre völlig über den Jordan. Unzählige Luftmassenmesser, Turboschaden, Bremssystemausfall, Antriebswellen defekt, Radaufhängungen ausgeschlagen, usw. usw.. Kurz vor'm Verkauf trat irgendwo Öl aus dem Motor aus. Die Mauke konnte nur noch in die Ukraine verkauft werden, weil die in Deutschland keiner mehr gekauft hätte. :D

Und wenn ich den Golf V FSI unserer Nachbarn höre, denke ich immer es kommt ein 20 Jahre altes Auto angefahren, weil der Motor dermaßen rappelt und klappert, dass man meint der fliegt jeden Moment auseinander. :roll:

Aber wieso hast du dann keinen Fox gekauft, wenn VW Spitzenautos baut?? Der VW Händler hier vor Ort z.B. bietet den Fox für 8.000 und nen Paar Euro an. Wieso dann C1? :P
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Beitragvon Rolf » 28.12.2006, 20:51

Wenn man bei einem so teueren Auto wie dem A4 2,5 TDI nur Probleme hat, ist es natürlich doppelt ärgerlich. Sofern man bei einem günstig eingekauften Kleinen in die Sch.... greift, bleibt immer noch die Möglichkeit, ihn ohne großen Wertverlust wieder abzustoßen. Wenn man für rund 30.000 € einen stattlichen Audi kauft und den nach einem Jahr wieder loswerden will, verliert man mehr, als der C1 gekostet hat. So gesehen habe ich für deine Haltung Verständnis.

Trotzdem halte ich die allgemeine Kritik an den deutschen Marken für übertrieben. Aber wir Deutschen schaffen es bestimmt noch, unsere Hauptexportprodukte, die im Moment noch weltweit als Spitzenprodukte gelten, kaputt zu reden.

Schon vor dreißig Jahren musste es bei vergleichbaren Preisen und Geräten unbedingt Sony, Kenwood, und Konsorten sein, da Grundig, Braun, Saba, etc. als zu bieder galten. Heute gibt es kaum noch deutsche Hersteller in der Unterhaltungselektronik.

Ich vermute, wenn der Kostendruck die deutsche Automobilindustrie nicht kaputtmacht, wird es der “Fachpresse” gelingen, spätestens jedoch denen, die aus Überzeugung alle deutschen Autos für schlecht halten.

Mal sehen, ob wir dann, wenn eine Branche nach der anderen kaputtgeht, überhaupt noch das Geld haben, uns einen neuen “billigen” Tschechen zu kaufen.

Gepriesen seinen die Japaner, Koreaner und Chinesen.
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Beitragvon Berliner » 28.12.2006, 22:18

Hier wird immer von VWs geredet, die weit über 100.000 km gelaufen sind, ohne größere Probleme zu bereiten. Kann es sein, dass es sich um VWs handelt die vor 10 Jahren oder vor noch noch längerer Zeit gebaut wurden? Damals hat VW tatsächlich ausgereifte zuverlässige Fahrzeuge gebaut. Dann kam so ein Typ, Lopez hieß der und hat erst einmal die Kosten und somit leider auch die Qualität gesenkt. Wenn man die Zulieferer nur noch nach dem günstigsten Preis aussucht, oder die bisherigen Zulieferer zusehr im Preis drückt, leidet irgendwann die Qualität. Die VW Manager hätten das Geld lieber nicht für Vergnügungsreisen und Puffbesuche verpulvern sollen, sondern hätten besser das Geld in die Qualitätssicherung investiert.
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Beitragvon Aygo Club » 28.12.2006, 22:34

Ich denke nicht, dass der Kostendruck so ein großes Problem ist, wie unsere Hersteller immer behaupten. Die Toyota-Schrauber in Japan verdienen z.B. alle deutlich mehr als unsere. Die Probleme liegen z.B. an den langen Produktionszeiten oder einem hohen Anteil an Produktionsfehlern. Ich habe mal gelesen, dass z.B. etwa 30 % aller Getriebe aus dem VW Werk Baunatal gleich nach der Produktion wegen Mängeln wieder eingeschmolzen werden mussten. Ob das heute noch so ist weiß ich nich.

Oder guckt euch Mercedes an. Die verlangen irrsinnige Preise für ihre Autos und die Kunden müssen sich Massenweise mit Rost und sonstigen Problemen rumschlagen. Das geht einfach nicht. Wenn jemand 40.000 € für eine C-Klasse ausgibt, dann muss er auch ein einwandfreies Produkt erhalten. Ganz klar, dass viele wegen diesen Autos ziemlich verärgert sind und sich dann für 15.000 € weniger einen Japaner oder Koreaner kaufen.

Mein Vater fährt jetzt auch seit 3 1/2 Jahren einen Hyundai Sonata V6 und hat mittlerweile fast 125.000 km drauf. Bis auf ein paar defekte Glühlampen und einen defekten Gebläsemotor war an dem Auto noch nichts dran. Und nicht das jemand denkt das Auto wär ne Klapperkiste. Ich bin wirklich erstaunt, wie gut sich der Sonata gehalten hat.
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Beitragvon Jeedoo69 » 29.12.2006, 11:28

blueaygo hat geschrieben:was isn ne "Tittenbild-Bild" ? :mrgreen:



wat schätzte denn?

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Beitragvon Jeedoo69 » 29.12.2006, 11:31

Berliner hat geschrieben:Hier wird immer von VWs geredet, die weit über 100.000 km gelaufen sind, ohne größere Probleme zu bereiten. Kann es sein, dass es sich um VWs handelt die vor 10 Jahren oder vor noch noch längerer Zeit gebaut wurden?


Bei mir ja! Genau getroffen! 274.000 km mit einem VAG Audi 80 LS, Baujahr 1980

Grüße!

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Beitragvon Berliner » 29.12.2006, 12:07

Bis vor Kurzem hatte ich einen Golf II Bj. Febr. 87

1987 war ein Herr Lopez noch nicht bei VW tätig, da Golf war ausgereift und die Qualität stimmte noch. Den Wagen habe ich gekauft, als er 3 Jahre alt war. In den knapp 16 Jahren in denen ich dieses Auto gefahren bin, gab es relativ wenig Reparaturen. Zweimal Auspuff, 4x Bremsschläuche ( da hat VW scheinbar eine Zeit lang Gummimaterial erwischt, welches alle 2 Jahre porös war, pünktlich zum TÜV, vorher hatten die Schläuche 10 Jahre gehalten, die letzten Schläuche hielten dann auch wieder länger), 1x Wasserpumpe, 1x Kupplung, 2x Achswellenmanschetten, 2x Batterie, ab und zu mal Bremsbeläge.

Die ersten Golfs hatten noch massive Rostprobleme wie ich es mit einem Golf I Bj. 77 erlebt habe (um Hinterachsaufhängung massiv Rost), außerplanmäßig waren Ventilschaftdichtungen fällig.
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Beitragvon Beat » 29.12.2006, 18:53

Toyota verlängert in Zukunft die Entwicklungs-Zeit der neuen Modelle um das doppelte. Die Produktionszeit halbieren sie. Mit "intelligenteren Fertigungsprozessen" ist dies möglich ohne dabei die Qualität zu beeinträchtigen.

Es ist bekannt, dass fast alle Fehler die ins Auto "eigebaut" werden sich in der ENTWICKLUNGS-ZEIT "einschleichen" !!

Somit hat Toyota gute Chancen die Nr. 1 zu bleiben :idea:
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