Gestern gab´s im Fernsehen (Abenteuer Auto auf Kabel 1) einen netten Wettbewerb, wer es mit 5 Litern Sprit von Berlin über Frankfurt(Oder) über die polnische Grenze schafft. Waren angeblich etwa 110km, Zeitlimit: 5 Stunden.
Drei Kandidaten sind angetreten:
- ein Fiat Seicento
- ein 50ccm Motorroller
- und ein Elektroauto.
Nachdem das Elektrofahrzeug den Sprit nicht direkt tanken kann, bekam der Teilnehmer noch einen mobilen Stromerzeuger mit auf den Weg: Sprit in den Stromerzeuger, Ladekabel des Autos in die Steckdose und einige Stunden laden.
Der Motrorrollerfahrer hat vorher den Reifendruck erhöht, der Fiat-Fahrer hat Reserverad, Rückbank, Beifahrersitz, Radio etc. ausgebaut, um Gewicht zu sparen.
Ergebnis: Der Motorroller hat es als einziger geschafft (klar, dürfte um 3L/100km verbrauchen).
Dem Elektroauto ging etwa 40 km vorm Ziel der Strom aus. Also: Auf einen Parkplatz, Stromerzeuger raus und nachladen. Um im Zeitlimit zu bleiben, wurde das Laden nach 1,5 Stunden abgebrochen. Das war etwas zu früh, letztlich war ein paar km vorm Ziel dann Schluss.
Tja, und der Fiat Seicento ist nach etwa 85km mit leerem Tank zum Stehen gekommen.
Da fragt man sich: Warum nehmen die auch so eine total ineffiziente Kiste wie einen Fiat Seicento mit etwa 6 Litern Normverbrauch? Da ist es doch absehbar, dass man mit 5 Litern keine 110 km schafft.
Mit einem Aygo hätten die eine reelle Chance gehabt, es bis ins Ziel zu schaffen...

