Aygo und der !UP




Alles, was nicht zwingend mit dem Aygo zu tun hat oder in kein anderes Forum passt.

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Aygo und der !UP

Beitragvon Aygo_Neuling » 07.06.2016, 21:20

Wunderschönen guten Tag zusammen :)

Das wird jetzt ein langer aber wichtiger Text, denn ich brauche die Meinung
jedes Einzelnen von dem Forum ;) Klar sind wir hier parteiisch schon zum
Aygo gezogen, aber fragen kann man ja mal. Ich bin der Dominic 22 Jahre alt
und fahre einen roten Smart (450) mit 61Ps und sämtlichen Schnick-Schnack
bzw Vollausstattung. Ich bin leider nicht mehr so zufrieden wie am Anfang,
da mich der laute Motor, die Federung als auch die Windempfindlichkeit hier
oben im Norden schon sehr stark stören. Daher hab ich mein Blick mal schweifen
lassen und bin nun bei 2 Modellen stecken blieben. Einmal das Trio C1.. und !UP.
Beide treffen meinen Geschmack und überzeugen mich optisch durchaus. Mein
Herz geht aber eher in Richtung Aygo....... naya Toyota eben ;)

Vielleicht mal ein kurzes Profil zu mir, um ein paar Daten aufzugreifen:

- Ich bin kein Raser, aber auch kein Schleicher
- Ich muss selten bis gar nicht überholen
- Ich fahre notgedrungen 90km/h auf der Autobahn (Wind)
- Ich brauche keine großen Extras und Schnick-Schnack
- Ich fahre manchmal Langstrecke und mag es gemütlich
Ich denke das beschreibt mich ganz gut.

Ich würde für jeweils 5999€ die Gleiche Ausstattung bekommen und
in etwa die Gleiche Laufleistung. Die Frage stellt sich dann natürlich
auch immer nach der Reparaturanfälligkeit, Probleme / Macken, allgemeine
Kosten (Steuern/Versicherung/Sprit) und der allgemeinen Verlässlichkeit

Ich hoffe hier hat jemand Erfahrung mit beiden Autos sammeln können und
kann mir dazu seine Meinung wiedergeben.

Bis dahin wünsche ich euch allen noch einen entspannten Dienstag Abend
Aygo_Neuling
 
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Re: Aygo und der !UP

Beitragvon ratcliffe » 08.06.2016, 14:32

Aygo_Neuling hat geschrieben:- Ich fahre notgedrungen 90km/h auf der Autobahn (Wind)

Vielleicht kannst Du das mal erläutern. Mein Aygo fährt auch bei Wind normalerweise locker 160.

Zu meinen Erfahrungen mit dem Aygo:
EZ 02/2000, ca. 50 tkm (Zweitwagen zur Arbeit und für die Kinder)
Plus:
Zuverlässig, bis heute keine einzige Reparatur, nicht mal ein Birnchen durchgebrannt!
Auch auf relativ kurzen Strecken geringer Verbrauch, ca. 5 l/100 km
Minus:
Knallharte Federung, jede Bodenwelle, jedes Schlagloch schlägt voll durch
Unbequeme Sitze
Rückbank bestenfalls für Kinder geeignet
Grenzwertig kleine "Kofferraum" mit hoher Ladekante
Ich würde ihn trotzdem wieder kaufen, allerdings nicht als neues Modell (Design finde ich gruselig, wie ein aufgeblasenes Spielzeugauto - ist natürlich Geschmacksache)

Den Up habe ich noch nicht gefahren, allerdings schon darin gesessen und mein Nachbar ist sehr zufrieden damit.
Mein erster Eindruck war, dass er etwas wertiger wirkt als der Aygo.

Vergiss bitte nicht, dich nach den Werkstattkosten zu erkundigen und diese zu vergleichen.
Für eine Inspektion nach 2 Jahren /30 tkm habe ich satte 350 € bezahlt, obwohl nichts besonderes war.
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Re: Aygo und der !UP

Beitragvon Aygo_Neuling » 08.06.2016, 17:39

Ich fahre ja derzeit den Smart und bin aufgrund der großen
Windempfindlichkeit immer dazu genötigt mit höchstens 90-100
auf der Autobahn zu kriechen, da es mir ansonsten zu Risikoreich ist.

Der Komfort soll im UP grundlegend besser sein, Reparaturen wiederum
teurer. Den "Nachteil" des zu kleinen Kofferraums, spielt bei mir keine Rolle.
Ich fahre meistens alleine oder höchstens zu 2 und für den Einkauf wird dann
die Rückbank umgeklappt ;)
Aygo_Neuling
 
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Re: Aygo und der !UP

Beitragvon waynemao » 08.06.2016, 18:16

Hast du dir auch mal den Hyundai i10 und Kia Picanto angeguckt?

Und den Opel Karl gibt's ja auch noch. Wobei der fällt bei einem Budget von ca. 6.000€ raus.

Vielleicht noch den Mitsubishi Space Star ansehen, etwas größer und ähnlich teuer.
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Re: Aygo und der !UP

Beitragvon bluedog » 11.06.2016, 12:55

Ich stände, müsste ein neues Auto her, vor der genau gleichen Frage.
Ausstattungsmässig nehmen sich die Modelle nicht viel, das Design würde von mir aus gesehen eher für den VW oder dessen Brüderchen sprechen.

Wenn denn den Drilling von Toyota/PSA, dann sicher nicht den Toyota. Aus Preislichen gründen, aber vor allem des Potthässlichen Toyota-Designs wegen. Schau dir mal Ciroën und Peugeot an. Ist im Endeffekt das gleiche Auto und im Zweifel billiger als der Toyota, und ich finde, beide sehen sehr viel besser aus.

Sämtliche genannten Negativpunkte kann ich bisher nicht bestätigen, somit hätte da der VW keinen Vorteil bei mir.

Ich hatte mir letzthin mal einen VW (oder wars der Skoda?) und einen Cit vergleichshalber als Neuwagen konfiguriert, und wäre wohl wegen Kleinigkeiten eher weg vom Cit. Etwa, weil bei VW das Notrad billiger zu haben war und es den Wagen in einem lässigen Gelb gäbe, das gerade 150.00Fr. Aufpreis kostete, und unterm Strich immer noch billiger käme als der Cit ohne teure Lackoption.

Zuverlässigkeit: Das ist der Knackpunkt. VW traue ich da wenig bis nichts zu, und die AMAG-Werkstätten in CH sind überteuert und haben teils einen zweigfelhaften Ruf, von daher sicher kein Grund für einen Markenwechsel.
Andererseits gibts bei den Toyota/PSA-Drillingen ja nun motorisch auch nicht wirklich was überzeugendes. Da hat man die Wahl zwischen einem modernisierten 1l-Saugdreizylinder, der aber nicht mehr Leistung bringt als in den alten Drillingen, obschon der neue schwerer geworden ist. Das wird ne Wanderdühne, als Automat erst recht. Ob man sowas wirklich will? Dieser Motor stammt von Daihatsu/Toyota und dürfte daher keine Probleme machen.
Oder man nimmt den 1200er Turbo-Dreizylinder von PSA. PSA baut ja nun keine wirklich schlechten Motoren, erreicht aber nicht die Zuverlässigkeit von Toyota, und ich misstraue Herstellerunabhängig Turbotriebwerken. Da ist dann immer alles mit Schläuchen und Kühlern zugebaut, und bei der kleinsten Reparatur ist das alles im Weg, so dass man eigentlich IMMER draufzahlt, selbst wenn der Turbo selber keine Probleme machen sollte. Das wird zwar IMMER versprochen, aber selten gehalten. Würde ich also nicht haben wollen, da ich zum Sparen gezwungen bin.
Dagegen wären mir die reinen Inspektionskosten egal, da ich Ölwechsel und sonstigen Kleinkram immer selber mache oder bei befreundeten Hobbyschraubern erledige, was dann immer auch in einem fröhlichen beisammensein endet... Kost dann so die Hälfte vom Werkstatttarif. Aber auch das spricht gegen Turboaggregate, weil je übersichtlicher, umso besser. VW hat da glaub ich mehr Auswahl, vor allem, wenns dann wie bei mir auch noch ein Automat sein muss.

Die Frage ist halt auch, wie lang man das Auto fahren will. Wenn man so wie ich die Autos so lange behält, dass der Schrotthändler der nächste Besitzer ist, dann würde ich eher zu dem Toyota oder seinen besser aussehenden PSA-Pendents tendieren. Wenn man die Autos nach fünf oder 6 Jahren abstösst, ist einerseits egal, was danach an Werkstattkosten kommt, andererseits spielt der Wiederverkaufswert eine Rolle. Das wiederum spräche dann eher für ein VAG-Produkt, das dann aber im Idealfall Checkheftgepflegt sein sollte, was die Sache wiederum verteuert.
Meiner hat kein Checkheft, ist aber besser gepflegt als die meisten Checkheft-Divas, wenn auch stets ungewaschen (Aber hohlraumgeschützt und alle 10'000 mit neuem hochwertigem Vollsynthetiköl versorgt, wovon ein Werkstattgepflegter Kleinwagen in der Regel nicht zu träumen wagt, dafür immer frisch gewaschen ist.)
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Re: Aygo und der !UP

Beitragvon exar » 18.06.2016, 19:32

An manchen Stellen muss ich hier meinen Senf dazu geben... :wink:
bluedog hat geschrieben:
Andererseits gibts bei den Toyota/PSA-Drillingen ja nun motorisch auch nicht wirklich was überzeugendes. Da hat man die Wahl zwischen einem modernisierten 1l-Saugdreizylinder, der aber nicht mehr Leistung bringt als in den alten Drillingen, obschon der neue schwerer geworden ist. Das wird ne Wanderdüne [...]

Oder man nimmt den 1200er Turbo-Dreizylinder von PSA.


Aygo_Neuling, ich habe den 1,0 L in meinem aktuellen C1 als 5-Gang Schalter. Der geht gut, der Motor ist kräftig, hat Drehmoment genug, um zügig im 5. Gang aus der Ortschaft zu beschleunigen und wenn man ihm Drehzahl gibt, kann man auch recht flott überholen: Der 2. Gang geht bis knapp 110 km/h, da ist der Laster schnell überholt und der 3. Gang geht bis 155 km/h, zieht auch noch flott und kräftig, dann kann man auch Schnelleres als LKWs oder auch mal längere Fahrzeugschlangen überholen...
Ab dem 4. Gang wird es mit dem Überholen dann eher etwas für gut überschaubare Strecken... :wink:

Der 1,2 Liter im C1 und 108 mit 80 oder 82 PS (?) ist auch ein 3 Zylinder Sauger, scheint recht hohes Drehmoment von ca 120 Nm zu haben. Ich habe den aber bislang nicht gefahren.

Und den C1 kann man auch in "neu", mit Null km, sehr günstig kriegen. Da kommst Du dann evtl. je nach Ausstattungsfülle (oder eben nicht... :wink: ) schon an den Bereich Deines Wunschpreises heran...

Beste Grüße
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Re: Aygo und der !UP

Beitragvon Aygo_Neuling » 28.06.2016, 16:55

Ich habs getan und mir einen C1 Selection gekauft, Ausstattungstechnisch auf jeden Fall
ein Träumchen. Er ist in der Farbe Weiß mit schwarzen Zierleisten und 3 Türen (Fahre überwiegend alleine)
Leider leider leider kriege ich ihn erst am Freitag ausgehändigt, freue riesig auf den kleinen Flitzer :D
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Re: Aygo und der !UP

Beitragvon bluedog » 28.06.2016, 17:31

Ich wünsche Dir schon mal viel Freude und gute Fahrt mit der Knutschkugel.
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