Staubkorn im Lack , was nun?




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Staubkorn im Lack , was nun?

Beitragvon Dave » 27.09.2009, 10:22

Gestern beim Autowaschen habe ich festgestellt, dass ich einen Staubeinschluss im Lack habe. Was kann ich da machen, kann es zu Problemen im Lack kommen oder siehts einfach nur blöd aus? Muss der Händler nachbessern?

Danke
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Dave
 
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von Anzeige » 27.09.2009, 10:22

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Beitragvon supeR » 27.09.2009, 19:01

selbiges habe ich heute bei'm putzen auch feststellen müssen. dachte erst, es wäre vogelschiss.
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Beitragvon Berliner » 27.09.2009, 21:19

Ein oder zwei Einschlüsse sind nicht unbedingt ein Mangel. Ich hatte 20-30 Staubeinschlüsse übers Fahrzeug verteilt. Das wurde dann allerdings als Mangel anerkannt. Man wollte das Fahrzeug komplett neu lackieren.

Es gibt so einen schönen Spruch von KFZ Sachverständigen, Stand der Technik. Mit vertretbarem Aufwand wird man eine Sereienproduktion nie völlig staubfrei hinbekommen. Bei Luxuskarossen gibt es eine gründliche optische Endkontrolle und da wird dann im Werk reichlich nachgebessert, bevor die Fahrzeuge zur Auslieferung kommen. Zwei bis drei Einschlüsse sind bei normalen Serienfahrzeugen vermutlich noch hinzunehmen. Ist so ähnlich wie bei LC-Displays, wo einzelne defekte Pixel hinzunehmen sind, solange sie nicht im Hautsichbereich sind und eine bestimmte Anzahl nicht überschritten wird.
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Beitragvon Cypher2Kill » 28.09.2009, 13:34

Ich hab gestern beim Auto säubern an der rechten Hintertür in der Seitenleiste ne 2mm² großen Lackabplatzer entdeckt. Keine Ahnung, wie der da rein kommt.

Was mich mehr aufregt, is die Tatsache, dass ich auf einmal n 3cm langen, weißen Kratzer am rechten, hinteren Radlauf hab, der auch nicht mehr weg geht.

Kann man da irgendwas machen? Glaub nicht, dass der mit polieren oder so wieder rausgeht oder abschwächt... :roll:
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Beitragvon Letz Fetz » 28.09.2009, 15:39

Also die Lackierung scheint echt miserabel zu sein. Ich hab schon massig kleine Steinschläge auf der Motorhaube und in meiner Schürze. Aber nicht nur so, dass die obersten Lackschichten weg sind, sondern komplett bis aufs plastik oder eben metall.

Das ist total ärgerlich für ein Auto, dass nicht mal 60T km gelaufen ist und auch nicht viel auf der Bahn gefahren wird.

Das können andere definitiv besser.
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Beitragvon D4wn » 28.09.2009, 18:01

Cypher2Kill hat geschrieben:Ich hab gestern beim Auto säubern an der rechten Hintertür in der Seitenleiste ne 2mm² großen Lackabplatzer entdeckt. Keine Ahnung, wie der da rein kommt.

Was mich mehr aufregt, is die Tatsache, dass ich auf einmal n 3cm langen, weißen Kratzer am rechten, hinteren Radlauf hab, der auch nicht mehr weg geht.

Kann man da irgendwas machen? Glaub nicht, dass der mit polieren oder so wieder rausgeht oder abschwächt... :roll:


Kommt drauf an wie breit/tief er nun ist. Man kann wirklich viel raus schleifen, am besten fragst du mal bei nem Aufbereiter mit "reparatur-service" oder ner Lackiererei nach, fern Diagnose ist immer schwierig da man eben nicht sieht was Sache ist...
Wenn man ihn auf Distanz nicht sieht müsste man ihn normal rausbekommen, aber wie gesagt, fragen kostet nichts....


Letz Fetz hat geschrieben:Also die Lackierung scheint echt miserabel zu sein. Ich hab schon massig kleine Steinschläge auf der Motorhaube und in meiner Schürze. Aber nicht nur so, dass die obersten Lackschichten weg sind, sondern komplett bis aufs plastik oder eben metall.

Das ist total ärgerlich für ein Auto, dass nicht mal 60T km gelaufen ist und auch nicht viel auf der Bahn gefahren wird.

Das können andere definitiv besser.


Klar es gibt sicherlich mal das ein oder andere mal Qualitätsunterschiede bei Lacken, aber Schuld an deinen Steinschlag-Schäden ist der Lack nun wirklich nicht.
Die Schuld an den Schäden trägst zu 50% du und zu 50% dein Vordermann.
Wenn du immer schön deinen Abstand einhalten tust sinkt die Wahrscheinlichkeit enorm das du Steine abbekommst. Und die anderen 50% liegen halt daran das der Hornochse vor dir durch den Dreck fährt... Aber wenn man soetwas merkt kann man ja Bremsen.
Hatte neulich auch sonen Idiot vor mir, war ne Ölspur am rechten Fahbahnrand, und was macht er? fährt schön durchs Abbindemittel...

Aber da kann der Lack halt nicht das geringste für, man sollte halt nicht vergessen das Stein härter ist als Lack und man mit Stein sogar Metall durchtrennen kann (Sandstrahlen etc.). Und so ein Stein welcher durch den Vordermann beschleunigt wird hat vergleichbare Energien beim Aufprall aufs Blech. Da hilft dann der dickste und beste Lack nichts.
Das einzige was ein wenig Mitschuld an dem Ausmaß der Schäden hat ist die Form der Front, eine flacher Steigende Frontpartie würde einen Teil der Steine mehr Ablenken, und somit würde die übertragene Energie geringer. Bei solch einer Steilen Front kommt es allerdings eher zum unelastischen Stoß und da geht nunmal die gesamte Energie über, und da leidet dann das schwächste Glied, welches in diesem Falle ja eindeutig der Lack sein dürfte...
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