Klimaanlage bei Hitze nicht voll aufdrehen
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München (dpa/tmn) - Auch wenn es angesichts brütend-heißer Temperaturen verlockend erscheint: Autofahrer sollten die Klimaanlage bei Hitze nicht auf volle Leistung stellen.
--- Meine Anmerkung:
--- Wenn es die schwache Aygo- Klimaanlage nicht schaffen sollte,
denn Innenraum genügend abzukühlen,
dann auf UMLUFT stellen.
UND die Fenster schließen.
--- Wenn es die Aygo- Klimaanlage dann immer noch nicht schaffen sollte,
denn Innenraum genügend abzukühlen,
dann die Klimaanlage CHECKEN lassen.
--- Wenn es durch die Aygo- Klimaanlage ZU KALT sein sollte,
einfach etwas warme Luft von der HEIZUNG dazu mischen.
--- Ende der Anmerkung ---
weiter im Text:
"Wird der Innenraum auf Kühlschranktemperatur herunter gekühlt, ist beim Aussteigen die Kreislaufbelastung extrem hoch", warnt Maximilian Maurer vom ADAC. Besser sei es, eine Innenraumtemperatur zu wählen, die maximal sechs Grad unter der Außentemperatur liegt. "Dann ist man auf der sicheren Seite in Bezug auf Kreislaufgeschichten", sagt Maurer.
Von den meisten Autofahrern werde eine solche eher geringe Temperaturdifferenz ohnehin schon als angenehm empfunden.
Auch auf die Austrittsrichtung der kalten Luft kommt es an, um Gesundheitsbeschwerden in Verbindung mit dem Klimaanlagenbetrieb im Sommer zu vermeiden. Denn auch bei einer nur geringen gewählten Temperaturdifferenz kühlt das Klimaaggregat zunächst mit starker Leistung, um möglichst schnell die gewünschte Temperatur zu erreichen.
Trifft der kalte Luftstrom direkt auf Kopf und Oberkörper der Fahrzeuginsassen, drohen Erkältungen - insbesondere, wenn sie durchgeschwitzt ins Auto gestiegen sind, erläutert der ADAC-Sprecher.
Abhilfe schaffen Autofahrer, indem sie den Luftstrom mit Hilfe der Austrittsdüsen vom Körper weg lenken. Alternativ können sie die zentralen Austrittsöffnungen ganz schließen und die kalte Luft an die Scheibe oder in den Fußraum leiten.
Auch ohne Klimaanlage lässt sich die Hitze im Stau mit einigen Tricks halbwegs aushalten, erläutert der ADAC.
Fenster öffnen: Bei Stop-and-go-Verkehr sollten Autofahrer alle Fenster und gegebenenfalls das Schiebedach öffnen und den Fahrtwind zur Kühlung nutzen. "Wo Luft in Bewegung ist, wird auch gekühlt", sagt ADAC-Sprecher Maximilian Maurer. Steht die Blechkolonne, werden zum besseren Durchlüften gleich die Türen aufgestellt.
Lüftung einschalten: Unterstützen lässt sich das Lüftungsprozedere durch das Fahrzeuggebläse. Sinnvoll ist das aber nur, wenn die Kolonne noch rollt. Weil im Stillstand der Motor besser abgestellt wird, würde die Lüftung nur die Batterie belasten.
Armaturenbrett abdecken: Um die Sonneneinstrahlung zu verringern, wird das Armaturenbrett im Stau mit einem Handtuch abgedeckt. Denn ein Großteil der Hitze im Innenraum entsteht laut Maurer dadurch, dass sich Bauteile - zum Beispiel das Armaturenbrett - in der Sonne stark aufheizen.
Fenster verhängen: Die gleiche Wirkung erzielen Autofahrer, wenn sie die Seitenscheiben mit einem Handtuch verhängen. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn hinten Kinder sitzen. Sie leiden besonders, wenn ihnen die Sonne durch die Scheiben ins Gesicht knallt.
Zur Not aussteigen: Bei langandauerndem Stillstand - weil die Autobahn zum Beispiel nach einem Unfall voll gesperrt ist - können Autofahrer zur Not auch aussteigen, wenn sie die Hitze im Auto nicht mehr aushalten. Streng genommen dürften sie das zwar nicht, räumt Maurer ein. Sitzen sie jedoch stundenlang in brütender Hitze fest, kann ihnen das niemand verwehren.
"Autofahrer sollten alles tun, um einen Kreislaufkollaps zu vermeiden." Aus demselben Grund dürften bei Dauerstau auch Kinder losgeschnallt und aus dem Kindersitz genommen werden. Gerade sie drohten sonst leicht zu überhitzen. Wichtig ist nur: Geht es wieder weiter, müssen sie wieder angeschnallt sein.

