Drehzahlmesser Eigenbau




Tips und Tricks für den Innenraum.

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Drehzahlmesser Eigenbau

Beitragvon norman » 03.05.2009, 21:36

Hallo,

ich hab für mich das Problem mit dem Drehzahlmesser gelöst und mit einem Display und einem Mikrokontroller (MSP430F2012) einen einfachen Drehzahlmesser gebaut und in Mittelkonsole gebaut. Preis insgesamt nicht mehr als 40€. Ich hatte kein beleuchtet Display liegen und hab mir deswegen gleich ein Paar Led´s dazu gesetzt die mir im Dunkeln die Informationen liefern.



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von Anzeige » 03.05.2009, 21:36

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Beitragvon Aygo Sound » 03.05.2009, 21:42

Hast du den Microcontroller selbst beschrieben?oder beschreiben lassen?
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Beitragvon norman » 03.05.2009, 21:47

Nicht nur selbst beschrieben. Sondern auch das Programm selbst geschrieben :) Ich hab leider gerade keine Kamera hier, aber ein Video wird noch folgen. Natürlich ist das ganze nur ne Lösung für Elektronikbastler. Man muß schon einen Lötkolben, ein bischen Wissen und einen MSP Programmierer haben. Aber wenn man das hat, sind das gerade mal ein MSP430, ein Display, 4 Wiederstände, 8 Kondensatoren und 1 Transistor. Da das hier kein Technik Forum ist, spare ich mir den Quellcode zu posten, aber ich gebe ihn natürlich gerne.



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Beitragvon Handy82 » 04.05.2009, 04:45

klingt vom prinzip ja sehr interessant, aber für technik noobies nix...
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Beitragvon yaa » 04.05.2009, 15:27

Schaut echt nett aus, aber du hättest die Displaybeleuchtung doch gleich mit den Indikator-LEDs machen können, d.h. das Display leuchtet je nach Drehzahlbereich in verschiedenen Farben. ;-)

Hast du dazu die Diagnose-Buchse angezapft?
Im Prinzip könntest du mit deinem Wissen doch noch deutlich mehr draus machen, z.B. einen Scangauge Klone mit eine grösseren Display, oder?
Ich suche immernoch nach der passenden Füllung für das zweite Ohr der Mickey Mouse, da wäre sowas ideal.

Grüsse
- yaa
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Beitragvon ph2511 » 04.05.2009, 17:30

wie geil is das denn :tongue9:
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Beitragvon Kermit » 04.05.2009, 17:50

An einem Scangauge-Klon wäre ich auch interessiert! Ich finde es Schade das es keinerlei Opensource Projekte gibt, die sich damit beschäftigen :(

Ich bin auch in der Lage uC zu programmieren (allerdings nur Pics von Microship). Einen einfachen Frequenzzähler für die niedrigen Frequenzen der Motordrehzahl zu programmieren und das ganze auf ein Dotmatrix-Display auszugeben sollte eigentlich jeder können, der sich ein wenig mit Mikrocontroller beschäftigt hat (der Zeitaufwand der Programmierer- und Löterei ist natürlich nicht zu verachten!)


Einfache PIDs von der OBD2 Buchse (mit passenden Interface-IC) auszulesen und auf dem Display wiederzugeben sollte auch kein großes Problem darstellen. Die Stärke des Scangauges liegt aber darin, den Momentanverbrauch, sowie Reichweite, usw. zu berechnen (und das ohne Luftmengenwerte) und das scheinbar ziemlich genau. Das wird schwierig zu "klonen", weil es mathematisch recht anspruchsvoll ist.

Es gibt übrigens schon ein Projekt, welches die OBD2-Werte auswerten und auf ein Dotmatrix Display aufgeben kann und mir auch ganz gut gefällt. Das ganze läuft über einen AVR-Mikrocontroller. Aber leider ist die Mikrocontroller-Software nicht OpenSource, was äußerst schade ist:

Es bleibt also erstmal nichts anderes übrig, als das Rad neu zu erfinden. :(
Wenn sich ein paar Hobbyelektroniker zusammenfinden wuerden, die so etwas Opensource durchtüffteln, wäre das fein. Aber da wird es wohl schon Scheitern sich auf einen Mikrocontroller zu einigen :(. Ich programmier bis dato nur PICs (und zwar die 14bitter der PIC16 Reihe) in Assembler. norman programmiert MSP430.
Im Hobbybereich durchgesetzt haben sich die letzten Jahre vor allem die AVRs, weshalb das sicherlich der geeignetste Typ ist. Vielleicht arbeite ich mich dieses Jahr mal in AVRs ein. Einen fertigen Bausatz gibt es ja schon (siehe Link oben), so dass ich mich primär mit der Software rumschlagen müsste.
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Beitragvon C1-Knechter » 04.05.2009, 19:20

Ist ja cool, Norman, Respekt!

Mich würde auch noch interessieren, wie man die OBD-Schnittstelle anzapft, hast Du das auch selbst gestrickt?

[edit] Ne, habe das Bild vom Schaltplan übersehen, da wird ja das Sensorsignal ausgewertet, wohl vom original DZM?

AVRs habe ich schon programmiert, da wäre ich auch sehr gerne dabei, das zu portieren und erweitern....
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Beitragvon Marie-Berlin » 04.05.2009, 19:56

Hallo Ihr Lieben,
das sieht doch mal interessant aus. Wenn das serienreif ist, möchte ich auch sowas.
Meine Überlegung ist nur - ganz am Rande, soll keine Kritik sein! - warum sind die LED´s eckig und nicht rund.
Diese würden sich bestimmt viel leichter einbauen lassen, oder?

Liebe Grüße
Marie
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Beitragvon Kermit » 04.05.2009, 20:01

Um die OBD-Schnittstelle auszulesen braucht man noch ein Interface IC. Für das verlinkte Projekt wird ein 8poliger MC33290 benutzt. Den gibt es dummerweise nur in SMD-Bauform :(.
Gibt's auch in den . Dort kann man auch das Datenblatt runterladen. Es gibt auch noch andere Interface ICs auf dem Markt.

Einen OBD-Stecker braucht man auch nicht unbedingt (wäre zum Testen aber besser). Braucht ja nur die K-Leitung, die kann man denke ich auch so abgreifen.
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Beitragvon norman » 05.05.2009, 13:29

yaa hat geschrieben:Schaut echt nett aus, aber du hättest die Displaybeleuchtung doch gleich mit den Indikator-LEDs machen können, d.h. das Display leuchtet je nach Drehzahlbereich in verschiedenen Farben. ;-)

Hast du dazu die Diagnose-Buchse angezapft?


Auf die Idee bin ich nicht gekommen. Es gibt auch eine Hintergrundbeleuchtung für die DOG Displays mit multicolor. Damit wäre das sehr einfach. Man kan auch größere Displays nehmen. Es gehen alle DOG Displays siehe: Reichelt.de
Die Diagnose Buche Anzuzapfen ist ziemlich schwierig. Morgen kommt mein http://www.blafusel.de/obd/obd2_kw_usb-interf.html#4 ODB2 Interfache. Dann mal kucken wie das genau funktionieren würde. Ein Gauge Klon wäre nur möglich wenn man wirklich ODB2 anzapft. Leider kenne ich auch nur das DMZ Siganl. Mich würde interessieren ob es noch andere Signale (nicht Bus Systeme) hinter dem Tacho gibt. Aber am Tacho zu messen trau ich mich nicht ohne Wissen.

Kermit hat geschrieben: Im Hobbybereich durchgesetzt haben sich die letzten Jahre vor allem die AVRs, weshalb das sicherlich der geeignetste Typ ist. Vielleicht arbeite ich mich dieses Jahr mal in AVRs ein.


AVRs sind zwar viel verbreiteter aber auch ein wenig in die Jahre gekommen. MSP430 sind Ultra Low Power MCUs und können in C programmiert werden und faszinieren mich sehr. Es gibt zB einen großen MSP mit Netzwerkstack (Ein-Chip-Webserver). Außerdem ist in es relativ einfach zu lernen wie man einen MSP in C programmiert. Und das Programmier Tool "USB-Stick Entwicklungstool eZ430-F2013" kostet gerade mal 36,70€. Ein MSP kann auch schon mit einer 3,3V Knopfzelle betrieben werden. Oder bis runter zu 1,8V. Er generiert die bis zu 16Mhz selbst ohne externe Beschaltung. Brauch keine extra Programmierspannung. Und und und ...

C1-Knechter hat geschrieben:
Ne, habe das Bild vom Schaltplan übersehen, da wird ja das Sensorsignal ausgewertet, wohl vom original DZM?


Japp, er ist an Masse, Zündung, Signal von dem Orginal DMZ Stecker angeschloßen.

Marie-Berlin hat geschrieben:warum sind die LED´s eckig und nicht rund.


Weil ich gerade 3 Eckige rum liegen hatte ;)
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Beitragvon Kermit » 05.05.2009, 17:37

norman hat geschrieben:
Die Diagnose Buche Anzuzapfen ist ziemlich schwierig. Morgen kommt mein http://www.blafusel.de/obd/obd2_kw_usb-interf.html#4 ODB2 Interfache. Dann mal kucken wie das genau funktionieren würde. Ein Gauge Klon wäre nur möglich wenn man wirklich ODB2 anzapft. Leider kenne ich auch nur das DMZ Siganl. Mich würde interessieren ob es noch andere Signale (nicht Bus Systeme) hinter dem Tacho gibt. Aber am Tacho zu messen trau ich mich nicht ohne Wissen.


Das OBD2-Signal "anzuzapfen" sollte gar nicht so schwierig sein, wenn man den erwähnten Interface-IC einsetzt (das schwierige ist den SMD IC einzulöten!). Auf dem USB-Kabel, dass Du bestellt hast, ist ein ähnlicher Interface-IC drauf. Dazwischen ist nur noch ein USB-to-RS232 Converter. Da hätte man auch nur ein altes Handy-USB-Kabel zwischenschalten können. Man braucht nämlich nur die K-Leitung vom OBD2-Anschluss. Die L-Leitung ist beim Aygo wohl nicht erforderlich.
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Beitragvon norman » 05.05.2009, 18:57

Ich hab mir mal die Anleitung zum OBD KW 1281 Protokoll durchgelesen. Ich würde sagen das ist ne Menge Kommunikation (Fehlermöglichkeiten) für ein paar Informationen. Also werde ich mir wohl ein Steuergeräte zum Testen für den Schreibtisch besorgen. Das kann dauern...
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Beitragvon Kermit » 05.05.2009, 20:52

Der Aygo hat doch nur ISO 9141-2. KW 1281 haben nur VAG Fahrzeuge, also für uns uninteressant.
So schwer kann es doch nicht sein die PIDs auszulesen. Der Kommunikationsstart/Initialisierung ist wohl ein wenig heikel. Ich schau mal, ob ich noch Details zum Protokoll finde...
Ansonsten gäbe es noch die Möglichkeit ein RS232 OBD2-Interface zu bauen und am Laptop die Abfragen zu sniffen (freie Software zum Auslesen der Werte habe ich IIRC schon mal gesehen).

EDIT: Ok, es ist doch etwas Kommuniktionsaufwand. Es gibt wohl noch ein IC im DIL Gehäuse, welcher einem viel abnehmen soll. Ein "ELM323". Allerdings ist dieser sauteuer, wenn man ihn überhaupt noch bekommt.
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Beitragvon norman » 05.05.2009, 22:51

Kermit hat geschrieben:Ich schau mal, ob ich noch Details zum Protokoll finde...


Ich hab leider nix gefunden, das mit dem/die/das VAG irritiert mich schon die ganze Zeit.

Stichworte: CARB-Protokoll, ISO 14230, KWP 2000
Ich sag nur Buchtip "Bussysteme in der Fahrzeugtechnik"

EDIT: Also hat jemand schon Erfahrung ob die USB Schnittstelle von blafusel.de am Aygo funktioniert? Ich hab jetzt alles zusammen gebraten, (ok ich hab die SMD IC´s ganz schön verhuntzt) aber das Oszilloskop sagt es müßte gehen. Tut es aber bisher nicht.
Zuletzt geändert von norman am 06.05.2009, 19:40, insgesamt 1-mal geändert.
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