Winterreifen gehen doch noch runter...




Alufelgen, Reifen hier rein.

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Winterreifen gehen doch noch runter...

Beitragvon Wundertüte » 26.03.2012, 15:25

Hallo,
muss jetzt doch mal ein dickes Lob an das Aygo Forum ablassen : Winterreifen herunter - Sommerreifen drauf - normalerweise nach 30 Jahren Übung in einer Stunde Aufwand mit Abwaschen und Aufräumen der Winterreifen erledigt. Diesmal ging gar nichts : festgerostet ! Alle vier Reifen.
Als erstes mal ins Aygo Forum gesehen und schon einen Eintrag gefunden der mir erklärt was Sache ist : zum erstem Mal überhaupt habe ich über den Winter die Radkappen nicht draufgemacht (voriges Jahr hatte ich sie drauf gemacht und die Reifen sind mir praktisch entgegengefallen)
Dies war also schon der Grund.
Und die Lösung mit gelösten aber nicht entfernten Schrauben ein paar Meter zu fahren und anschließend mit dem Gummihammer nachzuhelfen hat relativ schnell geholfen . Danke an die fleissigen Schreiber des Forums !
Grüsse von Wundertüte
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von Anzeige » 26.03.2012, 15:25

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Beitragvon brokenlink » 26.03.2012, 15:58

das ist echt ein guter tipp ... nur echt letzte Lösung.

Ich fette immer die schrauben usw. einwenig an und dann passiert das auch nicht.
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Beitragvon HomerSimpson » 26.03.2012, 16:00

Genau, Radnabe einfetten hab ich auch gemacht, dann rostet da nix.
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Beitragvon Toyofan » 26.03.2012, 19:41

brokenlink hat geschrieben:das ist echt ein guter tipp ... nur echt letzte Lösung.

Ich fette immer die schrauben usw. einwenig an und dann passiert das auch nicht.


Die Schrauben einfetten????

NIEMALS, das ist gefährlich für uns alle!

Die Fläche an der Nabe, mit der die Felge anliegt, kann man dünn mit z.B. Kupferpaste "einschmieren", aber NIEMALS die Schrauben oder Stehbolzen einfetten!!!!!
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Beitragvon stefan911 » 26.03.2012, 20:06

Toyofan hat geschrieben:
Die Schrauben einfetten????

NIEMALS, das ist gefährlich für uns alle!

Die Fläche an der Nabe, mit der die Felge anliegt, kann man dünn mit z.B. Kupferpaste "einschmieren", aber NIEMALS die Schrauben oder Stehbolzen einfetten!!!!!



Warum nicht?
Mache das seit ca. 25 Jahren und bisher noch nichts passiert auf mindestens 300.000 km.


Grüßle

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Beitragvon stefan911 » 26.03.2012, 20:08

Toyofan hat geschrieben:
Die Schrauben einfetten????

NIEMALS, das ist gefährlich für uns alle!

Die Fläche an der Nabe, mit der die Felge anliegt, kann man dünn mit z.B. Kupferpaste "einschmieren", aber NIEMALS die Schrauben oder Stehbolzen einfetten!!!!!



Warum nicht?
Mache das seit ca. 25 Jahren und bisher noch nichts passiert auf mindestens 300.000 km.


Beim ersten Reifenwechsel vor drei Jahren von Winter auf Sommerreifen hatte ich auch festgebackene Felgen auf der Nabe.
Dann auch hier leicht Kupferpaste auf die Nabe und Auflageflächen der Felge an der Nabe, hinten an den Bremstrommel und schon gehen die Felgen leicht runter.


Grüßle

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Beitragvon brokenlink » 26.03.2012, 20:39

ah blödsinn ... klar kann man anfetten. Das machen auch die Werkstatt. Also wenn man sowas sagt, dann muss man auch einen grund nennen.
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Beitragvon Schnapsdrossel » 26.03.2012, 20:52

Es gibt immer noch den Glauben, dass eingefettete Schrauben sich mit der Zeit lösen.
Das mag bei älteren Modellen auch schon passiert sein, wobei es meiner Meinung nach eher daran lag, dass die Schrauben nicht allzu fest angezogen waren. Gerade bei den Stehbolzen, die es früher auch öfter gab, sind auch schon mal welche abgerissen. Also ist man da vorsichtiger rangegangen.
Normalerweise ist die Kraft, die sich auf die Gewindegänge auswirkt, bei normalem Anzugsdrehmoment ausreichend, um das anhaftendes Fett sowiet zu verdrängen, dass die Schrauben fest sitzen, es aber noch einen ausreichenden, wenige µm Dicken Korrosionsschutz bietet.
Ansonsten wäre es auch nicht so ganz logisch, von Fett weg hin zu Cu-Paste zu raten, da diese ebenfalls eine Schmierwirkung hat. Lediglich die Wärmeempfindlichkeit wird durch das Cu reduziert.
Der Schmierstoff der Cu-Paste verläuft wenn es warm wird (genau wie das normale Fett) und das Cu bietet dann die Passivierung.

Zumindest hat man mir das irgendwann mal so erklärt, lasse mich aber gerne korrigieren.

Gruß

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Beitragvon Aygon@ut » 26.03.2012, 21:56

Toyofan hat geschrieben:
brokenlink hat geschrieben:das ist echt ein guter tipp ... nur echt letzte Lösung.

Ich fette immer die schrauben usw. einwenig an und dann passiert das auch nicht.


Die Schrauben einfetten????

NIEMALS, das ist gefährlich für uns alle!

Die Fläche an der Nabe, mit der die Felge anliegt, kann man dünn mit z.B. Kupferpaste "einschmieren", aber NIEMALS die Schrauben oder Stehbolzen einfetten!!!!!


Völlig korrekt.

Durch Einbringen eines Schmierstoffes verändert man die durch die Haftreibung erzeugte Gegenkraft , dadurch wird bei gleichem Anzugsdrehmoment die vom Hersteller vorgeschriebene Vorspannung
des Gewindes deutlich überschritten.
Habt ihr euch im Übrigen schonmal
Gedanken gemacht warum eine Radschraube/Mutter sich ohne (offensichtlich )erkennbare Schraubensicherung nicht löst ???!!!

( Schraubensicherung wäre z.B. Loctite, Splint, verstemmen, Federscheibe/Sprengring Sicherungsblech/draht etc... )

Das alles scheint ja auf den ersten Blick bei Autofelgen/Radschrauben
nicht vorhanden zu sein.

Unterscheiden wir zunächst Stahl und Alufelgen.

Stahlfelge : 1. Der Bereich der Stahlfelge um das Radschraubenloch ist wie eine große Federscheibe ausgeführt, d.H. beim Festziehen mit dem vorgeschriebenen Drehmoment gibt die Felge federnd nach und wirkt wie eine große Wellscheibe.
2. Radschraubengewinde sind Feingewinde, die von sich aus selbsthemmend sind.
3. Kegel oder Kugelbundsitz bieten wiederum durch die Haftreibung einen definierten Lösewiderstand.

Alufelge: Punkt 2 wie bei Stahlfelge.
Ansonsten nur Punkt 3, wobei die Paarung Stahl/Aluminium von Haus aus
deutlich schlechter gleitet als Stahl auf Stahl ==> deutlich höhere Haftreibung. Punkt 1 entfällt.

Und wenn jetzt irgendso ein Vollhonk das Gewinde fettet und im Normalfall den Sitz gleich mit, was glaubt ihr wohl was dann passiert...

RICHTIIIICH : ich sabotiere die Haftreibung der Schraube im Gewinde,
ich sabotiere die Haftreibung des Kugel/kegelsitzes auf der Felge,
ich überziehe die Schraube mühelos und plätte gerne mal die Stahlfelge
im Bereich des Felgenloches.

kleiner Exkurs zur Verdeutlichung am Rande, im Bereich Zylinderkopfschrauben oder Pleuelschrauben gibt es ganz eindeutige Anweisungen der Hersteller bezüglich"Anzug mit geölter Schraube"

Wenn der Hersteller ( und nicht Geselle Bärschwarz vom Hinterhof )
meint, daß ein Gewinde zur Erzielung einer definierten Festigkeit zu fetten/ ölen ist DANN SAGT ER DAS !!!


Ansonsten möge mir doch einer vom Stammtisch auch nur ein einziges
aktuelles Auto benennen bei dem die Radschrauben AB WERK eingeölt,bzw gefettet sind


:wav:


Zum Thema Kupferpaste.. ist bei Mechanikern vom alten Schlag aus historischen Gründen sehr beliebt, erklären könnens sie meistens nicht wirklich, wahrscheinliche Ursache, was so teuer ist muß doch auch gut sein...

Im Bereich der Mittenzentrierung der Felgen auf der Radnabe ist fetten mit einem wasserabweisenden Fett ganz oK, solange man es bei einem Dünnen Film belässt. Kupferpaste ist übrigens alles andere als wasserabweisend, in Verbindung mit einem Elektrolyt ( Salzwasser )
Stahl und Aluminium kann man da durchaus hübsche elektrochemische
Effekte erzielen :wav: Von Passivierung kann da absolut keine Rede sein
Zuletzt geändert von Aygon@ut am 27.03.2012, 00:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Schnapsdrossel » 26.03.2012, 22:15

Wie schon geschrieben... Ich lasse mich gerne korrigieren. Bin halt nicht vom Fach und lerne gerne dazu.

Außerdem... Eingefettet habe ich die Radschrauben auch noch nie... wahrscheinlich aus Instinkt dann doch richtig gehandelt.

Gruß und danke für die Ausführungen (wenn auch deutlicher Ärger rauszulesen ist)

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Beitragvon stefan911 » 26.03.2012, 22:31

Aygon@ut hat geschrieben:
hat sich eigentlich von euch sauschlauen Stammtischweisheitenerzählern





Dein Ton lässt sehr zu wünschen übrig...



Wie immer mit freundlichen Gruß

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Beitragvon Aygon@ut » 26.03.2012, 22:37

Ich mach das beruflich und bemühe mich nach Kräften die mir unterstellten
Mechaniker und Auszubildenden gute Arbeit abliefern zu lassen.
Ich reagiere da mittlerweile zunehmend weniger altersmilde wenn ich die
immer gleichen " urban legends" immer wieder vorgesetzt bekomme. :wink:

Zum Thema Einzelerfahrung.

wie sang Klaus Lage doch so schön: tausend mal berührt....tausend mal is nix passiert

Wenn jemand mit bisherigem Fehlverhalten durch Zufall keine Probleme hatte möge er doch nicht daraus ableiten daß das Verhalten dadurch richtig wird...

und ich habe eben schon öfters lose Räder an Kundenfahrzeugen mit gefetteten Radschrauben gesehen...
Zuletzt geändert von Aygon@ut am 26.03.2012, 22:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon stefan911 » 26.03.2012, 22:47

Deine dir selbstzugeschriebene Fachkenntnis ist aber noch lange kein Grund die Teilnehmer dieses Forum zu beleidigen und in der Weise anzugehen.

So ein Spezialist kannst gar nicht sein, dass Du dir das rausnehmen kannst.

Du magst zwar der King in deiner Werkstatt sein, aber hier bist Du auch nur ein Forumsmitglied wie wir anderen auch.

Bei mir bist Du auf jeden Fall auf der Ignorliste gelandet, neben Fachkenntnis gehört auch Benimm und damit soziale Kompetenz zum Auftreten dazu und keine Stammtischausdrücke wie nach dem 7. Bier am Abend, nur weil man nicht mit deiner Meinung einhergeht.


Zu den gefetteten Radbolzen:

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Beitragvon Schnapsdrossel » 26.03.2012, 22:54

...Ich reagiere da mittlerweile zunehmend weniger altersmilde wenn ich die
immer gleichen " urban legends" immer wieder vorgesetzt bekomme.


Wenn mir jemand, der Kfz-Meister ist, Dinge erklärt, muss ich zuerst einmal davon ausgehen, dass er weis wovon er redet.
Ob ich das dann auch annheme bzw. durchführe ist eine andere Sache.
Dass jemand, der es besser weis bzw. der eine andere Variante ebenso überzeugend erklärt, macht die Sache nicht einfacher, aber ich glaube schon für mich entschceiden zu können, welche Erklärung plausibler ist. Ich gehe nicht davon aus, dass einer bewusst was falsches sagt, denke aber dass jeder aufgrund seiner Erfahrungen und mit dem was er gelernt hat, die aus seiner Sicht beste Antwort gibt.
Darüber Diskutieren kann man jederzeit... persönlich werden ist immer eine Sache für sich.

Gruß

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Beitragvon Aygon@ut » 26.03.2012, 23:00

stefan911 hat geschrieben:

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