Reifen selber wechseln - spricht was dagegen ?




Alufelgen, Reifen hier rein.

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Reifen selber wechseln - spricht was dagegen ?

Beitragvon Die*Löwenbändigerin » 02.11.2006, 22:08

Ein Freund hat mir vorher angeboten, mir morgen die Reifen (oder besser gesagt die Kompletträder) zu wechseln - spricht da irgendwas dagegen oder arbeiten Werkstätten da präziser, also so wegen gescheit anziehen usw.?


Nachziehen muß man ja in beiden Fällen, aber bevor ich da jetzt was falsch mache wollte ich besser mal nachfragen
:wink:

Mein Problem ist, daß es bei mir zeitlilch sonst erst in 1-2 Wochen gehen würde, das in der Werkstatt machen zu lassen und so lange wollte ich nach Möglichkeit nicht mehr mit den Sommerreifen rumfahren ;-)
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Beitragvon Aygo Club » 02.11.2006, 22:17

Wieso nicht?! Ich würde nur beim Anziehen der Schrauben einen Drehmomentschlüssel verwenden. 103 Nm braucht man bei Toyota (auch beim 107). :wink:
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Beitragvon deuce » 02.11.2006, 22:29

Wenn Die Reifen schon auf die Felgen gezogen und gewuchtet sind, warum nicht, ist kein großer Akt. Brauchst vielleicht ne halbe Stunde und sparst Dir die Montagekosten.
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Beitragvon cdet » 02.11.2006, 22:30

Wenn es dir einer macht ( :wink: ), spricht da gar nichts gegen.
Ich habe es selber gemacht (mit Hilfe meiner Jungs) in gut einer halben Stunde, man bekommt halt dreckige Hände.
Drehmomentschlüssel ist nicht verkehrt, muß aber auch nicht.
Man zieht die Schrauben ohne große Kraftanstrengung an und gut.
Mit Fahrerei und Warterei dauert das in der Werkstatt länger.

Wichtig ist dann die vernünftige Lagerung der Räder.
Nicht irgendwo hinstellen, sonst gibts auf die Dauer Dellen.
Besser auf einen Felgenbaum aufhängen, und die Räder markieren, wo sie saßen (VR,VL,HR,HL). Dann stellst du sicher, daß du nicht im nächsten Frühjahr die Laufrichtung änderst. Das mögen Reifen nicht so gerne, auch wenn das Profil nicht laufrichtungsgebunden ist.
Mit Kreide kann man die Reifen direkt beschriften.

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Beitragvon Die*Löwenbändigerin » 02.11.2006, 22:53

Aygo Club hat geschrieben:103 Nm braucht man bei Toyota (auch beim 107). :wink:

Danke, das steht bei mir leider nicht in der Anleitung, werd's mir gleich mit reinschreiben :-)

deuce hat geschrieben:Wenn Die Reifen schon auf die Felgen gezogen und gewuchtet sind, warum nicht, ist kein großer Akt. Brauchst vielleicht ne halbe Stunde und sparst Dir die Montagekosten.

Sind ausgewuchtet, und sparen kann ja nie schaden :P

cdet hat geschrieben:Wenn es dir einer macht ( :wink: ), spricht da gar nichts gegen.

In dem speziellen Fall geht es nur um die Reifen :lol:

Man zieht die Schrauben ohne große Kraftanstrengung an und gut.
Mit Fahrerei und Warterei dauert das in der Werkstatt länger.


Hast recht, Werkstatt dauert bestimmt länger - und wenn's auch so geht werd' ich das Angebot einfach annehmen - Drehmomentschlüssel werde ich mir vorher vielleicht noch besorgen, kann man ja immer mal brauchen :-)

Wichtig ist dann die vernünftige Lagerung der Räder.
Nicht irgendwo hinstellen, sonst gibts auf die Dauer Dellen.
Besser auf einen Felgenbaum aufhängen, und die Räder markieren, wo sie saßen (VR,VL,HR,HL).


Hab' mir beim Reifen bestellen auch gleich so 'nen Felgenständer mitgekauft, da sind so Plastikdinger dabei, wo man die Reifen markieren kann - nur wo ich die jetzt wieder hingetan habe... muß ich mal wühlen gehen :wink:
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Beitragvon Die*Löwenbändigerin » 02.11.2006, 22:55

Ach, jetzt hab' ich nochwas vergessen, ist vielleicht 'ne blöde Frage - aber wie erkenne ich denn die richtige Laufrichtung bei den neuen Reifen? Steht das irgendwo drauf oder gibt's da einen anderen Trick?
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Beitragvon Siw » 02.11.2006, 22:57

alo ich mach das auch schon immer selber, aufziehen is werkstattsache ganz klar, aber am auto wechseln kann mann selbt! :P
und drehmomentenschlüssel hatte ich auch noch nie einen, das hatt mann im gefühl! :wink:

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Beitragvon Die*Löwenbändigerin » 02.11.2006, 23:19

Siw hat geschrieben:...und drehmomentenschlüssel hatte ich auch noch nie einen, das hatt mann im gefühl! :wink:

Des sagst Du so einfach :wink:
Ich würde wahrscheinlich anziehen wie eine Verrückte, damit auch ja nix mehr runterfallen kann :wink: - bis dann mein Gewinde ausreißen würde *g*.
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Beitragvon knetsch » 03.11.2006, 06:44

Die Laufrichting steht immer auf dem Reifen (falls er eine hat). Meist in einem Pfeil mit der Aufschrift "Rotation". Mann sollte nur darauf achten dass diese Richtig ist. Wenn man sich nicht sicher ist, einfach das Rad vor die Stelle stellen wo man es montieren möchte und vorwärts rollen. Dann siehst du wie der Pfeil dreht und ob es richtig ist.

Zum Thema Drehmomentschlüssel ... der ist in meinen Augen absolut notwendig. Bei zu wenig Drehmoment können die Räder sich lösen, bei zuviel die Schrauben bei der Fahrt brechen. Mit dem Gefühl ist es wie mit der Geschwindigkeit. Hängt mal das Kombiinstrument ab und fahrt 50... das wird lustig.

Ich persöhnlich mache ein ganz klein wenig Kupferpaste auf das Schraubengewinde. Das wird oft kontrovers diskutiert, aber ich hatte in 20 Jahren nie ein Problem damit, und meine Schrauben gehen immer problemlos wieder raus. :wink:

Viele Grüsse,
Pascal.
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Beitragvon cdet » 03.11.2006, 09:39

knetsch hat geschrieben:Zum Thema Drehmomentschlüssel ... der ist in meinen Augen absolut notwendig. Bei zu wenig Drehmoment können die Räder sich lösen, bei zuviel die Schrauben bei der Fahrt brechen. Mit dem Gefühl ist es wie mit der Geschwindigkeit. Hängt mal das Kombiinstrument ab und fahrt 50... das wird lustig.


Prinzipiell hast du recht, in der Praxis gehts auch mit Gefühl.
Meiner Erfahrung nach schraubt die Werkastatt auch immer mit gleicher Einstellung. Luftdruckschrauber, ansetzen und wupp. Da wird (zumindest bei Stahlfelgen) zwischen den Fahrzeugen, die montiert werden, nix eingestellt.
Haben die alle 103 Nm?

Ich mache es ohne Paste, losgedreht hat sich noch nie eine Schraube.
Saßen sie zu fest beim Abschrauben, ziehe ich beim nächsten Mal nicht so fest...
Aber wie gesagt, prinzipiell ist der Drehmomentschlüssel die bessere Alternative.

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Beitragvon Siw » 03.11.2006, 10:05

cdet hat geschrieben:Prinzipiell hast du recht, in der Praxis gehts auch mit Gefühl.
Meiner Erfahrung nach schraubt die Werkastatt auch immer mit gleicher Einstellung. Luftdruckschrauber, ansetzen und wupp. Da wird (zumindest bei Stahlfelgen) zwischen den Fahrzeugen, die montiert werden, nix eingestellt.
Haben die alle 103 Nm?



meine beiden ersten autos waren trabant's, mein vater hatte meistens nen käfer, karmann ghia oder vw bus zu ddr zeiten und da hat auch keiner nen drehmomentenschlüssel gehabt und nie nen rad verloren! :wink:
wie gesagt, das hat mann im gefühl, ich hab auch noch nie von einem gehört der ne schraube abgerissen hätte und ich bezweifele das eine normal gebaute frau das schaffen würde löwi! :P

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Beitragvon cdet » 03.11.2006, 10:24

Siw hat geschrieben:karmann ghia oder vw bus...

...da hat auch keiner nen drehmomentenschlüssel gehabt und nie nen rad verloren! :wink: ...

...ich hab auch noch nie von einem gehört der ne schraube abgerissen hätte
...


karmann, bus: sehr guter Geschmack...

da fällt mir ein, als ich letztens hinter Berlin war, habe ich zwischen Braunschweig und Berlin 5! Fahrzeuge gesehen, die mit Rad-/Reifenschaden stehengeblieben waren...

Schraube abgerissen: frag mal meinen Bruder... war ein teurer Spaß, die ließ sich nämlich auch nicht wieder rausdrehen, selbst bohren ging nicht...

Christian,
merke: nach fest kommt ab!
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Beitragvon aygoist » 03.11.2006, 12:40

cdet hat geschrieben:Christian,
merke: nach fest kommt ab!


und nach ab kommt neu :wink:
.....that´s the way AY GO!
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Beitragvon dh0kp » 03.11.2006, 13:07

Also ich wechsele hier die Reifen seit vielen Jahren an unseren Autos alle selber, es sein denn, es sind neue fällig.

Mir ist noch nie ein Rad verloren gegangen, und noch nie eine Schraube gebrochen.

Jedoch habe ich im Frühjahr die Winterreifen vom Saab nicht selber abbekommen, die Werkstatt sagte, dass das normal sei und häufiger passiere. Die Schrauben hatte ich alle ab, aber die Felge ließ sich nicht von der Felgenaufnahme lösen....

Sepp
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Beitragvon Die*Löwenbändigerin » 03.11.2006, 13:44

knetsch hat geschrieben:Die Laufrichting steht immer auf dem Reifen (falls er eine hat). Meist in einem Pfeil mit der Aufschrift "Rotation".
Ah gut, wenn da Pfeile drauf sind wird sich das ja rausbekommen lassen ;-)

knetsch hat geschrieben:Zum Thema Drehmomentschlüssel ... der ist in meinen Augen absolut notwendig. Bei zu wenig Drehmoment können die Räder sich lösen, bei zuviel die Schrauben bei der Fahrt brechen.
Schaden kann's bestimmt nicht, und gerade bei sowas wichtigem wie den Reifen wäre mir dabei auch wohler - reicht es zu Not auch, den erst beim Nachziehen zu verwenden?

Ich habe ehrlich gesagt bis vor kurzem gar nicht gewußt, daß es sowas wie 'nen Drehmomentschlüssel gibt - so wie Christian das ja auch schreibt haben die in der Werkstatt immer nur diese Luftdruckschrauber verwendet, da ist mir auch nie aufgefallen, daß die das individuell eingestellt haben :?:

Siw hat geschrieben:... ich bezweifele das eine normal gebaute frau das schaffen würde löwi! :P

Bei allem was mit Schrauben zu tun hab ich irgendwie den Tick, immer viel zu fest anzuziehen :wink:
Habe vor kurzem 'nen Haufen Möbel zusammengebaut und frag' jetzt nicht, was ich dabei alles ausgerissen habe :oops:
Da war ich manchmal selber überrascht, wie viel Kraft da in meinen mickrigen Ärmchen steckt :wink:

Ach, das wird schon klappen, und mit ein bißchen Glück schaffe ich's noch, mir diesen Drehmomentschlüssel vor Ladenschluß zu besorgen, dann wird das schon passen :P
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