Räder festgegammelt




Alufelgen, Reifen hier rein.

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Räder festgegammelt

Beitragvon cdet » 31.03.2009, 08:06

Gestern habe ich auf Sommerräder gewechselt. Was für eine Aktion.
Erst beim Vectra. Der hatte die Winterräder in der Werkstatt bekommen.
Unsere Opelbude hat scheinbar noch nie was von Zugfestigkeit von Schrauben gehört. Oder wie man hier sagt: nach fest kommt ab!
Die Schrauben waren so stark angezogen, daß ich sie trotz Radkreuz und vollem Körpereinsatz nur unter Schwitzen losbekam.
Nie wieder lasse ich die Jungs an meinem Auto schrauben...

Dann der Aygo. Vorne ließen sich beide Räder nicht von der Radaufnahme nehmen. Festgegammelt.
Beim rechten Rad halfen WD-40 und einige Flüche und Fußtritte, um das Rad zu lösen. Links keine Chance.

Sowas habe ich noch nie erlebt. Wie können Räder in 5 Monaten SO festgammeln?
Ich habe schließlich das Auto mit leicht gelösten Schrauben auf der Einfahrt hin und her bewegt,
bis es einmal kräftig gekracht hat und das Rad sich etwas auf seinem Sitz bewegt hat.
Danach konnte ich es dann abruckeln.

Der Radsitz war vorne dermaßen rostig, sowas habe ich auch damals bei meinem 10 Jahre alten Polo1 nicht gesehen.
Hallo? Der Aygo ist nichtmal 3 Jahre alt.
Flugrost ist normal, das ist schon klar. Aber dieser Gammel zeugt von Billigqualität.
Vielleicht sollte ich beim nächsten Kleinwagen doch zu Fiat oder Renault greifen.
Es gibt Leute hier im Forum, die behaupten, Italiener und Franzosen rosten nicht... :mrgreen:

Der Radwechsel für 2 Autos hat 1,5h gedauert.
Und das auch nur, weil ich mir für den Scheiß Opel gerade anständiges Werkzeug gekauft hatte.
Der hatte nämlich nichtmal Bordwerkzeug zum Radwechsel.
Und spezielle Wagenheberaufnahmen verhindern das Ansetzen eines handelsüblichen Scherenwagenhebers.


Ein angepißter
Christian

PS: Die Räder vom VW Caddy kann meine Frau allein wechseln... :twisted:
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Beitragvon Peter » 31.03.2009, 08:39

Dieser Gammel zeugt u.U. nur von einer besonders exakten Passung von Nabe und Felge- Rost hatte ich da eigentlich bei jeden Auto. Ist die Passung enger, so gehen die Felgen halt schwerer wieder ab... Bei mir halfen ein paar beherzte Tritte und die Felgen gingen ab. Hab aber vorsichtshalber HAUCHDÜNN Fett auf den Ring an der Felgeninnenseite- damit ließen sich die Felgen auch diesen Winter recht gut wieder lösen.

Was mir aber auffällt- bei defensiver Fahrweise neigen die Bremsscheiben zu starkem Rostansatz- hab nachgesehen, die Beläge sind mit dünnen Edelstahlblechen geführt und super freigängig... der Sattel auch, seltsam. Der Rost findet sich vor allem an der Aussenseite- also von der Nabe weg. Sowolh innen und aussen- hat wer ähnliches beobachtet?

Viele Grüße
Peter
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Beitragvon Berliner » 31.03.2009, 09:42

Statt Fett sollte man eventuell Kupferpaste verwenden.
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Beitragvon K.S. » 31.03.2009, 13:33

richtig @ berliner


fett brennt nur ein da es nicht hitzebeständig ist



K.
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Beitragvon Lukasarts » 31.03.2009, 15:53

dieses problem hatte ich letztes jahr auch, allerdings habe ich die Reifen GAR nicht abbekommen.
Auch das von dir erwähnte etwas losschrauben und fahren hat nichts gebracht. nach ca. 3 Stunden versuchen habe ich aufgebene und ihn in die Werkstatt gebracht, die haben sich dann mit ihm im wahrsten Sinne des wortes Rumgeschlagen :0

Diese Kupfer-Paste, muss die irgendwelche besonderen Eigenschaften haben?

Gruß
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Beitragvon Cyberexxflixx » 31.03.2009, 16:54

Hm, und ich hab 1,5 h für nur ein Auto gebraucht. *schäm* Aber auch mit rumtragen der Reifen auf den Dachboden.
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Beitragvon Letz Fetz » 31.03.2009, 20:55

Wo soll sich denn das Fett einbrennen. Wir schmierens ja nicht auf die Bremsbeläge.
Ich habs zum letzten Wechsel auch gemacht, werde dann berichten, wie meine Winterräder runtergegangen sind. Zur Zeit ists mir noch zu kalt zum wechseln, da es morgens immernoch um die 0 Grad sind
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Beitragvon Berliner » 31.03.2009, 21:25

Der Bereich der Radnarbe kann schon ganz schön warm werden, die Fliehkräfte bei hohen Geschwindigkeiten sollte man auch nicht vergessen. Kupferpaste ist sehr zäh und ist extrem hitzebeständig. Das Zeug ist speziell für Bremsen und Auspuffanlage gemacht, wo es extrem heiß werden kann. Es vermindert nicht die Reibung wie Fett, sondern verhindert des festfressen von Metallteilen.
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Beitragvon Peter » 01.04.2009, 10:50

Nunja, mit hauchdünn meinte ich ganz wenig Fett auf einen Lappen und damit dann über die Felge und den Bund der Nabe reiben. Nur dort bildet sich der Passungsrost. So heiß wird die Nabe dort bestimmt nicht... bei mir hats super funktioniert.
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Beitragvon Insomnia » 01.04.2009, 12:49

Hatte immer dasselbe Problem. Der einzige Grund, warum frau die Reifen nicht vollständig allein wechseln konnte: ich habe die Mistdinger einfach nicht runtergekriegt.

Kupferpaste probier ich aus.
***********
Hoffentlich unterläuft dem Irrtum ein Fehler. Dann kommt alles von selbst in Ordnung.
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Beitragvon zedl » 01.04.2009, 17:52

hab nen Gummihammer zur Hilfe genommen und ging :) nach ner Zeit
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Beitragvon maYgO » 01.04.2009, 19:31

HA ging bei mir gut aber vorne ging gar nichts, jedenfalls ohne Gewalt, Spur hab ich aber dadurch nicht verstellt :lol:
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Beitragvon zedl » 01.04.2009, 21:29

bei mir wars nur hinten wegen den ... Trommelbremsen xD
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Beitragvon Tobias » 02.04.2009, 13:14

Hab meine grade gewechselt und hatte keine Probleme.

Beim alten Hyundai waren die Räder allerdings auch immer fest. WD40 großzügig zwischen Felge und Aufnahme sprühen, Kaffee trinken und dann gings immer recht gut. Hab so bislang alle Felgen ab bekommen. Man muß dem WD40 nur ein wenig zeit zum wirken geben :wink:
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"Nur" 1,5 Std. ?

Beitragvon Hoppel » 07.04.2009, 19:24

Hallo Leute
ich stelle mich später an anderer Stelle mal vor, nur möcht ich gerne mal los werden, was ich beim ersten Radwechsel heute erlebt habe.
Vorweg-> es hat satte 4 Stunden in Anspruch genommen. Nun wird sich jeder denken - " tja, halt eben bei 'ner Frau" , aber weit gefehlt.
Ich hatte vor dem Abwracken eine Nissan Micra, der war dank meiner guten Pflege immerhin 15 Jahre alt und wurde, begleitet von leichter Sentimentalität, für einen C1 (Sensodrive, 2009er Facelift), doch immer noch erheblich vor seiner Zeit verschrottet. Das Räderwechseln habe ich Made by Hand immer selbst übernommen, mein persönlicher Rekord steht mit allem Drum und Dran bei 23 min - für alle 4.
Naja, und heute? Schmeißen wir also nach knapp 500km die Winterräder noch schnell herunter. Hm...da ich gerade eine Bauch-Op hinter mir habe und dardurch noch nichts heben kann, habe ich mir mit meinem Vater noch Verstärkung geholt. Den freuts auch immer, wenn er was werkeln kann. Nun denn, frisch und voll motiviert machten wir uns gemeinsam ans Werk und ... scheiterten bereits beim Entfernen der Radkappen, die beim genaueren Hinsehen wohl so nicht ganz eben und gleichmäßig auf der Felge liegen. Unter gewaltsamer Einbringung zweier Schraubendreher, gings dann doch. Noch nicht entmutigt, lösten wir dann die Schrauben der Räder, oder besser gesagt, wir haben es versucht. Denn nach endloser Würgerei und vollster Ausnutzung unseres Werkzeugpools, haben wir für die erste Schraube eine viertel Std. gebraucht. Bei dem knarrenden Geräusch, wussten wir im Moment nicht, was als erstes bricht. Ist es der Steckschlüssel, das Radkreuz, die Felge oder sogar der Bolzen? Nee, das war uns doch zu heiß, also alles eingepackt und ab zum Händler, denn die hatten die Räder beim Kauf dort gewechselt. Was wir dann dort erlebten, ist uns allerdings noch nie passiert.
Der Kunde ist bekanntlich König, bei diesem Händler aber nicht. War bei Kauf schon so. Als ich ihm den Sachverhalt schilderte, meinte der nur, dass die Schrauben alle sehr leicht abgehen würden, er die Räder für 15 € auch wechseln würde. Das habe ich gleich abgeblockt, denn die Werkstatt hat die Teile so fest angebrummt, also sollen sie die mal schön wieder lösen und machte das als Garantiefall geltend. Mist war, dass ich den beigelegten Schlüssel, ist nicht zu empfehlen!!!, vergessen hatte, dann hätte der selbst probieren können. Nun hatten wir schlechte Karten, da der freche Kerl einfach zum Pressluftschrauber Griff, damit bekommt man natürlich so alles ab. Allerdings war die Ruckbewegung seines Handgelenkes nicht zu übersehen und die Schwergängigkeit beim Lösen der Schrauben, trotz Pressluftgeräusche, nicht zu überhören. Gänge doch alles ganz leicht, meinte er und unterstellte uns beiden eine Muskelschwäche. Boah, habe ich so auch noch nicht gehört. Mein Vater kann zupacken und ich als Ex-Handballer natürlich auch. Das Argument, dass ich seit 15 J. die Räder immer selbst gewechselt habe, ließ ihn völlig kalt.
Da ich für so etwas keinen Cent rollen lasse, bat ich den Herrn, er solle die Schrauben lösen und mit dem Drehmomentschlüssel wieder fest ziehen. Sichtlich angewidert über sein Verlustgeschäft und den dreisten Vorschlag, gab er dann doch nach. Holte aus einer anderen Abteilung noch den DM-Schlüssel und nach Frage von mir, auf was der eingestellt ist, bekam ich 110 als Antwort, worauf ich sofort mit 90 (Nm) konterte, was mir den nächsten Du blöde Kuh -Blick einbrachte. Mein Vater verkrümelte sich nach draußen, denn der konnte vor Lachen nicht mehr und ich musste mich beherrschen, dass mir in der Werkstatt nicht noch was raus rutschte. Die Schimpftirade habe ich dann auf dem Rückweg abgelassen. Nee, so ein .....
Sichtlich erleichtert also ab nach Hause und neu an die Arbeit, Schlüssel angesetzt und... nichts ging. Nach ungläubigem Blickwechsel, sind wir zu der Überzeugung gekommen, das der Verkäufer uns eins ausgewischt hat und wohl die 90 Nm nicht genommen hat, sondern wesentlich mehr. Jetzt blieb nur noch eins, da mir das Werkzeug vom C1 nicht gefällt, ich rüste nach und bin noch schnell in den Baumarkt gelaufen, sind nur 5 min von der Garage, und habe mit viel Glück den letzten Teleskopschlüssel erstanden, fragte aber an der Kasse gleich noch, ob ich ihn zurückbringen kann, wenn wird den abbrechen.
Aber, er hat gehalten und unter fürchterlichem Knarren haben sich dann die Schrauben gelöst. Uff, endlich gings vorwärts und war bald geschafft. Im Übrigen hat sich meine Vermutung bestätigt ... wir haben die Schrauben mit 90Nm fest gezogen und man bekommt die ohne Probleme wieder auf. Auch das Holen des DM-Schlüssels aus einer anderen Abteilung zeigt auf, dass dessen regelmäßige Anwendung dort wohl nicht der Fall ist. Na, warte Bürschlein, wenn ich dich in die Finger kriege.
Das Problem mit den Radkappen bleibt aber weiterhin, die passen einfach nicht richtig, selbst das Anbringen ist auch nur mit akrobatischem Geschick und gutem Gleichgewichtssinn möglich. Man fixire an zwei Stellen die Kappe mit den Händen, unten drückt man sie mit einem Fuß an die Felge und dann mit dem anderen Fuß kräftig zutreten. Mit viel Glück klappt das beim ersten Mal, ansonsten springt sie wieder raus. Ach so, lt. des Händlers soll man Beschädigungen bei der Demontage der Radkappen in Kauf nehmen. Also ehrlich, nee.
So, da war ein bissl' viel, aber kürzer kann ich das wirklich nicht schildern. Schade um die Zeit, die mir dadurch für die allgemeine Pflege verloren gegangen ist.

Viele Grüße
Hoppel
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