Frage zu Reifenbreite und Original-Stahlfelgen ""




Alufelgen, Reifen hier rein.

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Frage zu Reifenbreite und Original-Stahlfelgen ""

Beitragvon Beat » 01.01.2007, 13:54

Original sind ja 155er Reifen auf den Originalstahlfelgen.

Würden eigentlich 165er, also 10mm breitere Reifen auf den Originalstahlfelgen im Fahrverhalten spürbar was bringen ?? Einwenig besseres Brems und Stabilitätsverhalten? Bei fast gleichem Verbrauch ?

Was denkt Ihr :?: :?: :?:
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von Anzeige » 01.01.2007, 13:54

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Re: Frage zu Reifenbreite und Original-Stahlfelgen "&

Beitragvon Pit » 01.01.2007, 16:18

Hallo Beat - und alle anderen,

Beat hat geschrieben:Würden eigentlich 165er, also 10mm breitere Reifen auf den Originalstahlfelgen im Fahrverhalten spürbar was bringen ?? Einwenig besseres Brems und Stabilitätsverhalten? Bei fast gleichem Verbrauch ?

Was denkt Ihr :?: :?: :?:


Also wissen tue ich es nicht. Aber ich denke, daß es keinen Unterschied
machen wird. Denn würde man damit ein besserer Brems- und Stabilitäts-
verhalten erreichen, dann würden "unsere" Autos ab Werk so ausgelie-
fert werden.
Viele Grüße
Pit
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Beitragvon Berliner » 01.01.2007, 16:25

Der Aygo soll als preiswertes und sparsames Fahrzeug vermarktet werden. Breitere Reifen sind teurer und verursachen einen höheren Spritverbrauch. Somit sind die Reifen, mit denen die Neufahrzeuge ausgeliefert werden immer ein Kompromiss.
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Beitragvon Aygo Club » 01.01.2007, 17:15

Auf die Serienfelgen (4,5 x 14") passen glaube keine größeren Reifen. Da müsstest du schon 5,5 x 14" kaufen. Wobei dann zu überlegen wäre, besser gleich 6 x 15" zu nehmen. Die kosten auch nicht soviel mehr und man kann 185-er oder 195-er aufziehen. Das bringt dann auch was hinsichtlich Straßenlage und Bremsweg. :wink:
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Re: Frage zu Reifenbreite und Original-Stahlfelgen "&

Beitragvon Siw » 01.01.2007, 17:28

Pit hat geschrieben:Hallo Beat - und alle anderen,

Also wissen tue ich es nicht. Aber ich denke, daß es keinen Unterschied
machen wird. Denn würde man damit ein besserer Brems- und Stabilitäts-
verhalten erreichen, dann würden "unsere" Autos ab Werk so ausgelie-
fert werden.


ach ja?

sry pit, aber wach mal auf!

mercedes liefert sogar minderwertige reifen auf den neufahrzeugen aus, wie ich an anderer stelle schon mit quelenangabe erwähnt habe!

zur frage: ka was auf die stahlfelgen geht, aber mein seat arosa hatte im winter 155er und im sommer 175er auf den original stahlfelgen!

und ja, es bringt besseren grip! :D

Durchschnitt von 244 C1 Benziner: 5,31 l/100km gesammt 3.839.824 km und 203.950 l
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Beitragvon petit jolie » 04.01.2007, 20:00

Hallo

Also ich denke das auf die Originalen 4,5" breiten Felgen tatsächlich nur 155er passen. 4,5" sind auch beim Smart 42 auf der Vorderachse mit 145ern verbaut. Es ist nicht eben realistisch 3 verschiedene Reifenbreiten auf ein und die selbe Felge zu ziehen. Ich meine auch das der Arosa/Lupo für 155/175er verschiedene Felgenbreiten hatten. Das Design der Felgen ist dabei aber das selbe.
Ich stehe auch auf dem Standpunkt das man zumindest am Limit jeden cm Reifenbreite merkt. Sicher steigt der Verbrauch aber nicht sehr stark und wer Sportlich fahren will den interessiert das auch weniger. Behaupte ich mal so. *g*
Kennt zufällig einer eine Kombination für die 5 Türer mit 185/55R14 wo keine Karosseriearbeiten erforderlich sind?

bye marco
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Beitragvon DierkS. » 05.01.2007, 19:26

So, ich glaub ich muss hier ein paar Leute mal über Reifenphysik aufklären.

Verbrauch hat nicht viel mit der Reifenbreite zu tun, denn diese ist effektiv nur die Auflagefläche und das ist generell nicht viel.
Verbauch hat viel mehr mit Abrollumfang, Abrollwiderstand und Gewicht des Reifens zu tun.
Also wer einen geringen Verbrauch erzielen möchte, sollte Premiumreifen kaufen, sehr leichte Stahl oder Alufelgen fahren (am besten Rennsportmagnesiumfelgen) und zudem auf ein Tiefbettdesign verzichten.
Ob man das dann mit 155er, 165er oder 195er Reifen macht ist total egal, denn die Auflagefläche alle 4 Reifen ändert sich nur um wenige mm² :!:

Die Reifendimesionen die man auf Autos findet sind meiner Meinung nach bedingt sehr willkürlich gewählt und führen wohl eher auf irgentwelche Verträge mit der Reifenindustrie zurück.
Klar gibt es vorgaben an die Felge, wie Durchmesser, Breite und ET, aber das bestimmt sich eher durch Leistung und Bremsanlage.
Warum dann z.B. auf Autos 185/55 R15 Reifen verkauft werden anstelle der wesentlich günstigeren 195/50 R15 wird wohl niemand wirklich beantworten können. Aber im Abrollumfang geben sich die Reifen nicht viel und von der reellen Breite auch nichts.

Auf einer 4,5" breiten Felge kann man viele Reifendimensionen fahren!
Ich denke von 135 - 175ern sollte alles möglich sein.
Einzig die Optik ändert sich, während der 135er Reifen sich schon fast zieht, sieht der 175er eher wie ein Ballonreifen aus.
Aus Gründen der Logik nimmt man bei solch einer Felge meist Reifen mit 155er oder 165er Breite.

Ob Reifen unter ein Auto passen hat genauso weniger mit der Breite des Reifens sondern viel mehr mit der Felge zu tun.
Eine 6*14 Felge mit ET35 und 185/55 R14 Reifen sollte ohne größere Arbeiten passen.
Nimmst du jetzt aber eine 8*14 Felge mit ET 0 dann sieht das schon ganz anders aus.

Ich wollte eh mal meine 17"er auf den C1 schmeissen, ich glaub ich mach das auch mal und poste dann mal Bilder. Werde zudem schaun, das ich mal ein paar Felgen von Freunden einsammel, damit ihr euch Größen und Dimensionen vorstellen könnt. Zum Glück sind ja zur Zeit alle auf Winterreifen unterwegs :D
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Re: Frage zu Reifenbreite und Original-Stahlfelgen "&

Beitragvon N.A. » 05.01.2007, 19:42

Beat hat geschrieben:Original sind ja 155er Reifen auf den Originalstahlfelgen.

Würden eigentlich 165er, also 10mm breitere Reifen auf den Originalstahlfelgen im Fahrverhalten spürbar was bringen ?? Einwenig besseres Brems und Stabilitätsverhalten? Bei fast gleichem Verbrauch ?

Was denkt Ihr :?: :?: :?:


Möchte noch mal genau auf die Frage hinweisen, da mich genau diese auch gerade beschäftigt.


Wie verändert sich das Fahrverhalten bei breiteren Reifen?

Dabei geht es mir zumindest nicht so sehr um die Optik (breiter=besser - die 155er reichen mir völlig aus), sondern mehr um die Frage, wie viel mehr Reifenbreite macht Sinn, um eine bessere Straßenlage zu bekommen, ohne gleich bei 195er zu landen.
Dieses mehr an Straßenlage (so es dies gibt) würde ich gerne im Verhältnis zum Mehraufwand beurteilen (Kaufpreis, Verschleiß, Verbrauch usw.).

Kann da vielleicht jemand etwas mehr Licht ins Dunkel bringen? :roll:

Grüße

N.A.
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Beitragvon DierkS. » 05.01.2007, 19:51

Naja, ob man von der Strassenlage her zwischen 155er und 165ern einen Unterschied merkt sei dahin gestellt.

Man sollte dann eher den Reifen nehmen, der billiger ist.
Was sich sicher bemerkbar macht, ist eine etwas breitere Felge und eine etwas niedrigere ET.
Da man z.B. auf Renaultfelgen zurück greifen kann. Es gibt da eine 6*14 Felge mit ET35. Die mit 165er Reifen sollte schon was bringen.

Man darf bei der Strassenlage aber niemals das Fahrwerk außer acht lassen. Knüppelhart bringt auch nichts, aber etwas straffer schadet selten.
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Beitragvon cdet » 05.01.2007, 20:11

DierkS. hat geschrieben:So, ich glaub ich muss hier ein paar Leute mal über Reifenphysik aufklären.

Verbrauch hat nicht viel mit der Reifenbreite zu tun, denn diese ist effektiv nur die Auflagefläche und das ist generell nicht viel.
Verbauch hat viel mehr mit Abrollumfang, Abrollwiderstand und Gewicht des Reifens zu tun.
Also wer einen geringen Verbrauch erzielen möchte, sollte Premiumreifen kaufen, sehr leichte Stahl oder Alufelgen fahren (am besten Rennsportmagnesiumfelgen) und zudem auf ein Tiefbettdesign verzichten.
Ob man das dann mit 155er, 165er oder 195er Reifen macht ist total egal, denn die Auflagefläche alle 4 Reifen ändert sich nur um wenige mm² :!:


-Das Gewicht des Reifens und der Felge ändert sich mit der Reifenbreite. Ein 195er ist deutlich schwerer als ein 155er
-Die größte Masse ist an der Lauffläche außen, also muß mehr Masse außen beschleunigt werden.
-Die Auflagefläche nimmt in cm² vielleicht nicht dramatisch zu, prozentual jedoch schon.
-Der (Ab-)Rollwiderstand nimmt ebenfalls zu (prozentual nicht so stark allerdings).
Daher nimmt der Verbrauch ganz eindeutig auch zu bei breiteren Reifen.
Einziger Punkt, der den Verbrauch tendenziell senkt: ein Breitreifen geringer Höhe
walkt meist nicht so stark wie ein schmaler Reifen.

Christian
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Beitragvon N.A. » 05.01.2007, 20:37

DierkS. hat geschrieben:... eine etwas niedrigere ET.
Da man z.B. auf Renaultfelgen zurück greifen kann. Es gibt da eine 6*14 Felge mit ET35. ...


Auch auf die Gefahr hin, mich hier zum Depp zu machen.
Was ist eine ET?

Oder gebt mir einen Hinweis, wo ich das alles möglichst einfach im Internet nachlesen kann :oops:

Grüße

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Beitragvon cdet » 05.01.2007, 20:59

http://de.wikipedia.org/wiki/Einpresstiefe
Die Einpreßtiefe bestimmt, wie weit die Räder im Radkasten "verschwinden",
bestimmen also zusammen mit der Felgenbreite die Spurweite,
also die "Breite" des Fahrwerks.
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Beitragvon crass » 06.01.2007, 02:09

DierkS. hat geschrieben:So, ich glaub ich muss hier ein paar Leute mal über Reifenphysik aufklären.


Was befähigt Dich dazu?

DierkS. hat geschrieben:Verbrauch hat nicht viel mit der Reifenbreite zu tun, denn diese ist effektiv nur die Auflagefläche und das ist generell nicht viel.
Verbauch hat viel mehr mit Abrollumfang, Abrollwiderstand und Gewicht des Reifens zu tun.
Also wer einen geringen Verbrauch erzielen möchte, sollte Premiumreifen kaufen, sehr leichte Stahl oder Alufelgen fahren (am besten Rennsportmagnesiumfelgen) und zudem auf ein Tiefbettdesign verzichten.
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Bei höheren Geschwindigkeiten hast Du Recht mit der Aussage, dass die Reifenbreite wenig Einfluss auf den Verbrauch hat, weil sich das Verhältnis von Luftwiderstand (cw x A) und Rollwiderstand der Reifen verschiebt. Hierbei wird der Rollwiderstand unerheblich, und es zählt mehr oder weniger nur die (geringe) Erhöhung der Fläche A durch die breiteren Reifen.

Bei niedrigen Geschwindigkeiten und beim Beschleunigen wirken sich breite Reifen durchaus aus.
Die Reifenaufstandsfläche ändert sich prozentual deutlich, der Rollwiderstand steigt merklich. So ist die Physik.

Anbei die Verbrauchswerte des Kia Picanto, bei denen der Hersteller auf die unterschiedlichen Reifenbreiten eingeht.



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Beitragvon Aygo Club » 06.01.2007, 15:17

Das mit den Verbrauchsangaben bei KIA kommt ganz gut hin. Ich hatte mit den 155-ern im Schnitt 5,8 Liter. Bei den 195-ern sinds jetzt 6,1-6,2 Liter.

Den Mehrverbrauch nehm ich aber wegen der erheblich besseren Straßenlage gerne in Kauf. :wink:
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Beitragvon Beat » 06.01.2007, 18:56

Also kein Messbaren Unterschied zwischen 155 / 165 bei sonst gleichen Dimensionen.

Aber vielleicht ein "kleiner" Unterschied beim Fahren (?) ... für "Feinmotoriker" :?: :?: :wink: :wink:
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