Den kompletten Test kann man hier nachlesen:
Neben der Trockenbremsung aus 100 und 130 km/h mussten sich die 15 Testkandidaten aus allen Wagenklassen auch dem µ-Split-Test unterziehen. Er gibt Aufschluss über die Abstimmung des Antiblockiersystems (ABS). Während die Räder links auf eisglatter Spur rollen, finden die rechten Reifen viel Grip auf rauhem Asphalt. Jetzt muss die Elektronik die Bremskraft blitzschnell zwischen den Rädern so regeln, dass der Wagen in der Spur bleibt und trotzdem möglichst schnell zum Stehen kommt. Ein Zielkonflikt, den die Hersteller unterschiedlich gut lösen. So glänzt der Citroën C1 zwar mit hoher Spurtreue, hat mit 136,3 Metern aber einen viel zu langen Bremsweg.
Wie ich schon vermutete, wollten die Ingineure bei der Abstimmung aufgrund des kurzen Radstandes auf jeden Fall ein Ausbrechen durch Blockieren verhindern. Auf Kosten eines längeren Bremsweges.
Dass Autos ohne Fracht besser bremsen als beladen, ist übrigens ein weitverbreiteter Irrtum. Bei BMW, Dacia und Citroën ist sogar das Gegenteil der Fall. Das höhere Gewicht lässt die Hinterachse besser mitbremsen (dynamische Achslastverteilung), der Bremsweg mit voller Zuladung ist kürzer als im leeren Zustand.
Also einfach eine Granitplatte in den Kofferraum legen? (in welchen Kofferraum?)
Noch schlechter als der C1 bremsen nur noch:
Honda Accort Tourer
Hyundai terracan
Jeep Commander
Mitshubishi L200
Suzuki Grand Vitara
....
and the Oscar goes to......
VW T5 Multivan 2.5 TDI.
