Seit Ihr zufrieden mit der Bremsleistung des AYGOs ??




Rund um das Fahrwerk ...

Moderator: Team

Beitragvon waynemao » 01.11.2009, 18:26

In den 10.700km, in denen ich jetzt den Aygo fahre, musste ich auch noch nie eine Vollbremsung machen. Gegenüber meinem alten Auto sind die Bremsen auch ein riesen Fortschritt.

Das ändert aber nichts daran, dass die Bremsleistung objektiv im Klassenvergleich bestenfalls im letzten Drittel liegt. Und die Bremsen somit ein Kritikpunkt sind.
Benutzeravatar
waynemao
Team-Mitglied
Team-Mitglied
 
Beiträge: 2979
Registriert: 13.02.2009, 22:54
Wohnort: 52525, Heinsberg

von Anzeige » 01.11.2009, 18:26

Anzeige
 

Beitragvon Tinxe » 02.11.2009, 00:54

Ich musste leider vor Kurzem eine Vollbremsung von hundert auf null machen. Hatte nämlich plötzlich ein Auto vom Gegenverkehr auf meiner Fahrbahn, weil dieser wohl dachte, wenn er überholt lösen sich alle anderen in Luft auf... :evil: :evil:
Wie auch immer, ich kam rechtzeitig zum Stehen und meinem Aygo ist absolut gar nichts passiert. ABS war unglaublich laut (kann das überhaupt sein? Ich tipp halt mal auf das ABS??), sonst kann ich mich an unglaublich wenig erinnern, war erst mal total am Ende. Habe aber schon immer das Gefühl, dass er zumindest besser bremst als mein alter Golf - gute Vergleichswerte hab ich aber eher nicht. :lol: Von einem schwammigen Gefühl kann ich aber echt gar nix sagen, im Gegenteil. Bin gleichzeitig ausgewichen und hab Vollbremsung gemacht - war alles absolut akkurat. Keine Gefahr auszubrechen oder sonst was...
Alles in Allem bin ich also schon ganz zufrieden mit dem Praxistest. Auch wenn ja unsere Drillinge in der Theorie eher nicht so gut abschneiden...
Benutzeravatar
Tinxe
Team-Mitglied
Team-Mitglied
 
Beiträge: 516
Registriert: 13.06.2009, 21:33
Wohnort: Landshut

Beitragvon Jaygo » 02.11.2009, 07:07

Das stimmt, das ABS ist sehr laut - ich denke, das ist normal.

Ich habe letztes Jahr an einem Fahrsicherheitstraining teilgenommen, da werden die Bremsen ja gut mitgenommen - also ich kann auch sagen, dass ich sehr zufrieden bin. Allerdings habe ich im Frühjahr auch neue Beläge und Scheiben bekommen. Bzw. mein Aygo.... ;)
Jaygo mit dem roten Aygo

Bild
Benutzeravatar
Jaygo
 
Beiträge: 1005
Registriert: 12.04.2006, 12:07
Wohnort: Bielefeld, OWL Aygo Cool, 5-türig in rot

Beitragvon D4wn » 02.11.2009, 19:01

Also mittlerweile bin ich mit den Bremsen zufrieden, obs nun dadran liegt das sie sich "eingebremst" haben oder ich meine Fahrgewohnheiten angepasst habe weiß ich nicht.
Hatte letzte Woche zweimal beim einfahren in den Kreisel die Situation "Der Arsch blinkt ja aber fährt nicht raus" und zugegeben einmal fehlten vielleicht 30cm aber die/der Kleine ist noch heile...
Allerdings muss ich schon bemänglen das die Bremse seltsam greift, je nachdem wie man sie tritt entweder total Ruckartig und schnell und das andere mal relativ langsam und "gleitend" und das versteh ich doch nicht so ganz...
D4wn
 
Beiträge: 200
Registriert: 08.05.2009, 17:16

Beitragvon Zwergenbändiger » 02.11.2009, 19:24

Hi,

die besagten Probleme treten natürlich nur dann auf, wenn das ABS noch nicht anspricht.
Hat es erstmal angesprochen, bügelt es das aus.

Eigentlich sollte ja das CSC genau die beschriebenen Effekte verhindern.
Ich zitiere: "Überhaupt ist der CITROËN C1 beim Bremsen sehr fahrstabil – dafür sorgt das CSC (Corner Stability Control), das bei Bremsmanövern in Kurven die Einhaltung der Fahrtrichtung stabilisiert."

Ist aber wohl leider eher Theorie.... :?

Gruß Robert
Benutzeravatar
Zwergenbändiger
 
Beiträge: 133
Registriert: 18.10.2009, 14:45
Wohnort: Bremthal

Beitragvon supeR » 03.11.2009, 00:12

maYgO hat geschrieben:selbst bei "angemessenem" Abstand kann dir z.B. auf der AB einer vor der Schnauze reinziehen und dann musst auch gucken wo du bleibst :wink: ...

stimmt allerdings. das hatte ich letztens erst mit nem lkw, der plötzlich überholen wollte. hatte ich scheinbar schon verdrängt.
supeR
 
Beiträge: 374
Registriert: 31.03.2009, 22:12

schwammig? üben!

Beitragvon majo » 27.12.2009, 18:18

Hi,
hatte auch mal nen Space Runner,
der, bedingt durch hohen Schwerpunkt und
kurzen Radstand "schwammig" war beim Bremsen.
Na und?
Üben!
Wenn man sich daran gewöhnt hat,
sich NICHT am Lenkrad abzustützen beim Bremsen,
dann ist das "schwammige" Gefühl weg,
weil dann die Spur besser gehalten werden kann.
Auch sonst empfehle ich "üben".
Beim SHT (wie oben schon bemerkt) oder
bei FREIER Straße.

Randbemerkung:
Hatte mit einer Yamaha FJ 1200 mit ABS mehrere "Probebremsungen" gemacht,
um dann mal bei Dunkelheit auf feuchter Landstraße zu merken,
wie es dann doch "schwammig" wurde.
War n sch...Gefühl.
Also - weiter üben...

Den Aygo finde ich im Übrigen auch ein wenig "schwammig",
habe mich in 8.000km wohl noch nicht so richtig an ihn gewöhnt...

WECHSELNDES Ansprechen der Bremse:
Kalte und FEUCHTE Tromelbremse hinten spricht gerne abrupt an.
Wagen geht hinten "in die Knie".
Abhilfe:
VORSICHTIG auf den ersten Metern mit der Handbremse trocken bremsen
(dieser Tipp ist oft probiert,
aber OHNE Gewähr,
denn ich bin kein Profi).
Heiße Bremse - da spricht die Scheibe vorne deutlich besser an.
Kein Problem.

Dass die Hinterachse "unterbremst" ist
und leider Bremsweg "verschenkt",
ist schade aber auch überlebenswichtig.
Fällt das ABS mal aus oder
bremst man "zu viel" auf der Hinterachse in Kurven,
dann KÖNNTE das Auto ins Schleudern kommen.

SCHLEUDERN kriegen die meisten "normalen" Autofahrer kaum in den Griff
und ein Unfall ist oft die Folge.

Tipp: Sicherheitstraining buchen (ADAC oder ACE).

VG - jo.
Manchmal kriege ich nicht das,
was ich will,
sondern etwas viel besseres.

(unbek. Verf.)

www.sinn-geben.de
majo
 
Beiträge: 196
Registriert: 30.08.2009, 08:00
Wohnort: DO

Re: schwammig? üben!

Beitragvon Fred » 27.12.2009, 18:45

majo hat geschrieben:Abhilfe:
VORSICHTIG auf den ersten Metern mit der Handbremse trocken bremsen
(dieser Tipp ist oft probiert,
aber OHNE Gewähr,
denn ich bin kein Profi).


Bitte solche Tipps auf der Playstation oder abgesperrter Strecke "ausüben". Das ist -sorry- totaler Humbug.

Humbug, weil ich an Fahranfänger denke, die diesen Tipp beherzigen, vielleicht etwas zu feste am Bremshebel ziehen und sich dann mit blockierenden Hinterrädern drehen, weil sie vielleicht doch zu schnell auf nasser Straße waren.

Der Tipp ist sicher gut gemeint (!), aber es kann und darf nicht sein, dass man bei einem modernen Auto regelmäßig erst die Hinterbremse "missbrauchen" muss, damit die Bremse normal funktioniert. Abgesehen davon verschleißen die Beläge dadurch schneller.
Benutzeravatar
Fred
 
Beiträge: 1168
Registriert: 04.03.2007, 23:24

Beitragvon busvwt4 » 27.12.2009, 21:14

zum thema:
NEIN.............
weil das ABS nicht ausgereift ist!!!

es ist schlecht hin nur ein nettes feature und nicht mehr, mit dem der hersteller werben kann!

morgen gehts in die werkstatt, zum abschalten des vermeindlichen guten willens der/des herstellers
gruß marco

T4 2,5 TDI 88PS 7,5l/100km 260000KM
C1 Style Senso Zulassung 17.11.09
90000km auf der uhr

www.bsd-west.de

Benutzeravatar
busvwt4
 
Beiträge: 278
Registriert: 14.11.2009, 00:02
Wohnort: Schleiden, Eifel

Beitragvon waynemao » 28.12.2009, 20:49

:shock:

Da steht aber einer wirklich auf Kriegsfuß mit dem ABS.

PS: Dann sollte eigentlich auch die Bremsbalance angepasst werden, falls möglich.

Wie majo und ich schon geschrieben haben, geht zu wenig Bremskraft nach hinten. Bei ABS nicht schlimm, da einfach draufgelatscht wird, aber ohne ABS ist es ein Problem.
Benutzeravatar
waynemao
Team-Mitglied
Team-Mitglied
 
Beiträge: 2979
Registriert: 13.02.2009, 22:54
Wohnort: 52525, Heinsberg

Beitragvon Fred » 28.12.2009, 21:31

busvwt4 hat geschrieben:morgen gehts in die werkstatt, zum abschalten des vermeindlichen guten willens der/des herstellers


Und, hat es was gebracht?
Benutzeravatar
Fred
 
Beiträge: 1168
Registriert: 04.03.2007, 23:24

Beitragvon aygockin2u » 28.12.2009, 22:19

Oh mann, ABS abschalten......


Morgen kommt einer auf die Idee sich Blattfedern einzubauen.
Aygo CKin2U 6.1L/100KM bis 25.01.2012
Avensis 1.8 Sol Combi <a href="http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/495777.html" target="_blank"> <img src="http://images.spritmonitor.de/495777_2.png" alt="Spritmonitor.de" border="0"> </a>
Benutzeravatar
aygockin2u
 
Beiträge: 1037
Registriert: 04.03.2009, 16:06
Wohnort: Dortmund

Beitragvon Fred » 28.12.2009, 23:36

Den kompletten Test kann man hier nachlesen:


Neben der Trockenbremsung aus 100 und 130 km/h mussten sich die 15 Testkandidaten aus allen Wagenklassen auch dem µ-Split-Test unterziehen. Er gibt Aufschluss über die Abstimmung des Antiblockiersystems (ABS). Während die Räder links auf eisglatter Spur rollen, finden die rechten Reifen viel Grip auf rauhem Asphalt. Jetzt muss die Elektronik die Bremskraft blitzschnell zwischen den Rädern so regeln, dass der Wagen in der Spur bleibt und trotzdem möglichst schnell zum Stehen kommt. Ein Zielkonflikt, den die Hersteller unterschiedlich gut lösen. So glänzt der Citroën C1 zwar mit hoher Spurtreue, hat mit 136,3 Metern aber einen viel zu langen Bremsweg.


Wie ich schon vermutete, wollten die Ingineure bei der Abstimmung aufgrund des kurzen Radstandes auf jeden Fall ein Ausbrechen durch Blockieren verhindern. Auf Kosten eines längeren Bremsweges.

Dass Autos ohne Fracht besser bremsen als beladen, ist übrigens ein weitverbreiteter Irrtum. Bei BMW, Dacia und Citroën ist sogar das Gegenteil der Fall. Das höhere Gewicht lässt die Hinterachse besser mitbremsen (dynamische Achslastverteilung), der Bremsweg mit voller Zuladung ist kürzer als im leeren Zustand.


Also einfach eine Granitplatte in den Kofferraum legen? (in welchen Kofferraum?) ;)

Noch schlechter als der C1 bremsen nur noch:

Honda Accort Tourer
Hyundai terracan
Jeep Commander
Mitshubishi L200
Suzuki Grand Vitara
....

and the Oscar goes to...... VW T5 Multivan 2.5 TDI.
;)
Benutzeravatar
Fred
 
Beiträge: 1168
Registriert: 04.03.2007, 23:24

Beitragvon 25Plus » 29.12.2009, 07:42

Hat der Aygo wirklich zu wenig Bremsleistung an der Hinterachse ? Bei meinem Cuore war die Bremsleistung an der Hinterachse in den ersten Jahren so hoch, dass das ABS immer gleichmäßig an Vorder- und Hinterachse regeln musste. Überhaupt kriegt man die Hinterachse doch bei einer Vollbremsung locker in den Bereich, dass das ABS regeln muss, dafür ist es doch da. Dafür ist die Abstimmung der Bremsanlage bei Fahrzeugen mit ABS auch so abgestimmt, dass die Hinterachse überbremst wird. Da die Trommelbremsen an der Hinterachse aber etwas nachgelassen haben, fährt sich mein Cuore inzwischen etwas stabiler.

Wird das ABS abgeschaltet, hat man eine ganz andere Bremskraftverteilung, da auf ein Notprogramm geschaltet wird. Man hat dann deutlich weniger Bremskraft an der Hinterachse zur Verfügung, der Bremsweg wird sich deutlich verlängern. Meiner Meinung nach ist das Abschalten des ABS ein sehr gefährlicher Eingriff, über dessen Folgen man sich wirklich im Klaren sein sollte.
Mein Cuore bei Spritmonitor:
Benutzeravatar
25Plus
 
Beiträge: 106
Registriert: 03.02.2009, 10:48
Wohnort: Landkreis Kelheim

Beitragvon Hatzermaster » 31.12.2009, 21:40

Hallo
meiner Meinung nach können die Bremsen für den längeren Bremsweg nichts.
Das sind die mächtigen 155er Reifen.

Mit 195 bremst der sicher nicht schlecht.

Gruss Rene
Hatzermaster
 
Beiträge: 48
Registriert: 24.07.2009, 12:29

VorherigeNächste


Ähnliche Beiträge

Seit eine Woche Aygo Fahrer :)
Forum: Neue Mitglieder
Autor: daygo
Antworten: 3
Neigung des Aygos in Kurven verhindern?
Forum: Fahrwerk
Autor: aygockin2u
Antworten: 15
Seit Januar auch einen C1
Forum: Neue Mitglieder
Autor: marco66
Antworten: 2
Seit heute auch Aygo-Besitzer
Forum: Neue Mitglieder
Autor: Sung
Antworten: 1
Warum haben Aygos so wenig Kilometer?
Forum: Alles über den Aygo
Autor: Hartmutig
Antworten: 13

Zurück zu Fahrwerk

Wer ist online?

0 Mitglieder

cron