Merkt man unterschied zwischen Federn und Fahrwerk?




Rund um das Fahrwerk ...

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Merkt man unterschied zwischen Federn und Fahrwerk?

Beitragvon Patitwelve » 19.04.2008, 15:53

Hallo!

nächsten Monat soll mein Aygo etwas tiefer werden. Ich denke, dass die 15" Reifengröße dafür gut geeignet ist und das die Felgen gut dazu passen.

Am liebsten würde ich ja direkt nen neues Sportfahrwerk einbauen. Klar insgesamt ist es sau teuer, aber das solls.
Rechne so für das Fahrwerk 400€, Einbau 300€, Vermessen und co. 100€. Also mindestens 800€ gehen dafür schon drauf.
Nur leider gibt es kein vernünftiges Fahrwerk. KAW und GTS bau ich bei mir nicht ein, das ist ziemlicher Müll und auf dem Niveau von Billigtuning alla ATU und co.

Also was man so ließt das ist schon abschreckend:
Das 40/30 von KAW soll ziemlich bescheiden am Auto aussehen und die Werte nicht wirklich einhalten. Vorne kommt er 50mm runter und hinten kaum. Das sieht dann zu extrem aus.

Also bleibt als Alternative eigentlich nur noch ne Tieferlegung durch Federn. Würde dann nur die H&R (35mm) nehmen. Kosten dann insgesamt wohl "nur" 400€.

Nun ist die Frage ob man es eigentlich merkt ob man nur Tieferlegungsfedern hat oder nen komplettes Fahrwerk?

Habe nen bisschen Angst, dass der beim Beladen hinten mit der Tieferlegung zu tief kommt und das der Auspuff dann ständig ausetzt.

Wird das Einfedern beim Fahrwerk deutlich weniger als bei Federn?



Gruß![/i]
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von Anzeige » 19.04.2008, 15:53

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Beitragvon Patitwelve » 24.04.2008, 18:46

Nur zu Info H&R bieten auch in Zukunft kein Fahrwerk an. Habe vorhin mit dem Vertriebleiter telefoniert :(

Habe dabei gleich die Federn bestellt....
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Beitragvon Seloriva » 24.04.2008, 22:25

also ich hab die H&R Federn drin,
is ne deutliche Verbesserung ;)
greetz


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Re: Merkt man unterschied zwischen Federn und Fahrwerk?

Beitragvon muelldi » 25.04.2008, 07:35

Also bleibt als Alternative eigentlich nur noch ne Tieferlegung durch Federn. Würde dann nur die H&R (35mm) nehmen. Kosten dann insgesamt wohl "nur" 400€.

Hi,

wie nur 400€?

Ich zahle für die Federn 130€ + 50€ Einbau + 50 € Spurvermessen.
Macht nach Adam Riese 230€.

Wieso zahlst du soviel?
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Beitragvon Letz Fetz » 25.04.2008, 10:54

Federn kannste 35er bei Musketier morgen für um die 100€ bekommen
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Beitragvon muelldi » 25.04.2008, 11:42

Hi,

ich habe halt einen Preis für die WEITEC Federn
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Re: Merkt man unterschied zwischen Federn und Fahrwerk?

Beitragvon Seloriva » 25.04.2008, 13:49

muelldi hat geschrieben:Also bleibt als Alternative eigentlich nur noch ne Tieferlegung durch Federn. Würde dann nur die H&R (35mm) nehmen. Kosten dann insgesamt wohl "nur" 400€.

wie nur 400€?



Wieso zahlst du soviel?


weil dass der Preis für ein FAHRWERK ist was du für 10 € kriegst sind FEDERN
dass ist der unterschied ;)
greetz


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Beitragvon Patitwelve » 25.04.2008, 14:49

@ muelldi: Wie nur 50€ für den Einbau?
Wo kriegt man das so günstig hin???

Hier nochmal die Rechnung :oops:

Fahrwerk: 400€
Einbau: 200€
Eintragen und Vermessen: 100€
= ca. 700€

Federn: 140€
Einbau: 100€ (50???)
Eintragen und Vermessen: 100€
= ca. 340€

Ich freue mich schon auf die Federn ;-)
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Beitragvon pacificblue » 26.04.2008, 14:49

Um mal auf die Eingangsfragen zurückzukommen.

Die Antwort ist ein eindeutiges vielleicht. In den meisten Fällen merkt man den Unterschied zwischen einem Komplettfahrwerk und nur Federn schon. Beim Komplettfahrwerk werden die Stoßdämpfer auf die Federrate abgestimmt. Wenn man nur die Federn tauscht, sind die Serienstoßdämpfer meistens (Ausnahmen bestätigen die Regel) zu weich. Das führt zu einem unangenehmen Nachwippen, nachdem man z. B. Schlaglöcher überfahren hat. Speziell in Kurven ziemlich fies, weil man dann gleichzeitig lenken und die Wippbewegungen ausgleichen muss. Besser als mit Serienfahrwerk liegt das Auto dann trotzdem, aber eben nicht perfekt.

Beim Aygo ist es einen Versuch wert nur die Federn zu tauschen, weil der ab Werk schon ziemlich harte Dämpfer hat. Es kann zum Beispiel sein, dass die Nachrüstfedern auf die Seriendämpfer abgestimmt sind, wenn der Hersteller keine Komplettfahrwerke anbietet. Toyota bietet ja auch so was an.

Im Zweifelsfall kann man immer noch Dämpfer von einem anderen Hersteller nachrüsten, wenn es kein Komplettfahrwerk gibt. Muss man dann halt ein paar Mal ein- und ausbauen (oder die teureren von außen einstellbaren Dämpfer kaufen) um das Fahrwerk passend abzustimmen. Ist ja auch ein bißchen eine Geschmacksfrage, wie hart man es gerne hat.

Das mit dem Aufsetzen auf der Hinterachse kann schon mal passieren, wenn die Dämpfer nicht passen. Bei Extremtieferlegung sogar mit den passenden Dämpfern. Dafür gibt es dann Gummianschläge zum Nachrüsten, die der TÜV manchmal sogar vorschreibt, damit beim Durchschlagen nichts beschädigt wird. Muss man empirisch ermitteln (ausprobieren) oder auf die Erfahrungen anderer vertrauen, die bisher noch nichts über solche Effekte geschrieben haben.
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Beitragvon Patitwelve » 26.04.2008, 15:11

Danke so eine Antwort wollte ich haben.

Also ich versuche es jetzt erstmal nur mit Federn. Kann ja die Dämpfer immernoch wechseln, wenn er anfängt zu "hoppeln".

Nochmal vielen Dank!!!!
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Beitragvon Patitwelve » 26.04.2008, 16:04

Es gibt ja sogar Koni Sportdämpfer für den Aygo :shock:
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Beitragvon pacificblue » 27.04.2008, 01:12

Ja, Konis gibt es für fast alle Autos. Ich hatte mal in einem Daihatsu Charade die Kombination H&R-Federn und Koni-Dämpfer. Die Dämpfer waren Öldrucktypen und deshalb erstaunlich temperaturabhängig. Im Sommer einen klitzekleinen Tick zu weich und im Winter einen genau so kleinen Tick zu hart. Bei Temperaturen zwischen 0 und 10 Grad war das Fahrwerk dann optimal. Das lag wahrscheinlich daran, dass ich die Abstimmungsfahrten bei solchen Temperaturen gemacht hatte.

Seitdem bevorzuge ich Gasdruckstoßdämpfer, die haben den Effekt nicht, sondern reagieren immer gleich.

Nach mehreren Versuchen hat sich als guter Kompromiß herausgestellt hinten fast ganz weich (so 5-10° vom Anschlag) und vorne knapp über Mitte (Mitte war bei den Dämpfern zwei Umdrehungen vom Anschlag, von da aus dann ungefähr 5-10° weiter Richtung hart) einzustellen. Dann lag das Auto wie das sprichwörtliche Brett mit prima Rückmeldung im Lenkrad und war trotzdem noch angenehm komfortabel. Härtere Einstellungen wurden schnell unangenehm und bei weicheren Einstellungen kam wieder das Wippen. Könnte beim Aygo auch passen, weil der genau so viel wiegt, wie der Charade damals.

Hängt natürlich Alles von der Federrate, der Gewichtsverteilung im Auto und dem persönlichen Geschmack ab. Und davon, ob einem das jemand kostenlos macht. Wenn man mehrmals Ein- und Ausbau in der Werkstatt bezahlen muss, wird's schnell teuer. Werkstätten stellen auch gerne vorne und hinten gleich hart ein. Dann fängt die Hinterachse schnell an zu trampeln. Und wenn man dann sagt, dass man unterschiedliche Einstellungen für vorne und hinten will, benehmen die sich ganz schön komisch und herablassend. Insofern war es damals günstig, das mit einem fahrwerkserfahrenen und geduldigen Freund in dessen Werkstatt und mit dessen Unterstützung selbst machen zu können.
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Beitragvon Patitwelve » 27.04.2008, 11:14

Wenn man es jedesmal ausbauen muss, ist das aber ein ziemlich viel arbeit würde ich sagen.

Mal schaun wie der mit den Federn so ist. Hoffe mal das er reicht. Habe bisher nichts widersprüchliches gehört.

Ist natürlich auch die Frage ob es sich letztendlich lohnt.
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Beitragvon Patitwelve » 27.04.2008, 11:23

Gibts denn jemanden hier im Forum der Tieferlegungsfedern günstig einbauen kann :lol:
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Beitragvon pacificblue » 27.04.2008, 14:08

Die Arbeit ist gar nicht so viel, wenn man das passende Werkzeug hat. Einen Satz Schraubenschlüssel hat wohl jeder zuhause. Man braucht zusätzlich einen Federspanner und die Arbeit wird natürlich wesentlich einfacher, wenn man eine Hebebühne benutzen kann. Das kostet in Werkstätten eben entsprechend und deshalb ist es gut, wenn man die Einstellung mit möglichst wenigen Versuchen hinkriegt. Bei mir waren es damals fünf und das ganze hat mit Testfahrt nach jeder Änderung ungefähr sechs Stunden gedauert. Also eine halbe bis dreiviertel Stunde Arbeit pro Durchgang.

Eine Alternative sind von außen einstellbare Dämpfer. Die haben eine Schraube, an die man von der Radinnenseite drankommt. Der Mehrpreis für die Dämpfer ist meistens kleiner als die Kosten für drei-, viermal oder öfter in die Werkstatt fahren. Das kostet jedesmal wieder die 100 Euro.

Was mich bei Deiner Rechnung etwas irritiert, ist der unterschiedliche Preis für den Einbau von Fahrwerk und Federn. In beiden Fällen ist der Arbeitsaufwand doch der gleiche. Die alten Federn und Dämpfer müssen raus und ob danach dann neue Federn mit den alten Dämpfern oder neue Federn mit neuen Dämpfern eingebaut werden, macht auch keinen Unterschied. 100 Euro für eine halbe bis dreiviertel Stunde Arbeit ist grenzwertig, wenn auch nicht ungewöhnlich teuer. Beim Komplettfahrwerk für die gleiche Leistung das doppelte zu nehmen ist eindeutig zu viel des Guten. Da lohnt Nachverhandeln oder mal woanders fragen bestimmt. Vielleicht rückt Muelldi ja mal mit der Adresse raus, wo das für 50 € geht.
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