Seit ca. 1.000 km fahre ich nun einen "neuen" Aygo (Tageszulassung). Seit dem ersten Kilometer fällt mir auf, dass sich die Lenkung nicht vollständig gerade zieht. In Abhängigkeit von der Geschwindigkeit bleibt das Lenkrad stehen. Bei zügiger Fahrt sind es nur wenige Grad. Die bedeuten jedoch, dass man den Wagen nicht "laufen lassen" kann. Man muss ständig korrigieren. Nach dem Loslassen des Lenkrades zieht der Wagen einfach in die eine oder andere Richtung. Bei langsamer Fahrt bleibt das Lenkrad bei ca. 15°-45°! Einschlag stehen, bei Rangierfahrt können es bis zu 90° sein.
Der freundliche Toyota-Meister meinte, dass sich die Lenkung erst einspielen muss. Abgesehen davon, dass ich diese Aussage für Unsinn halte, wäre die Zeit dann jetzt wohl abgelaufen.
Sicherlich ist der Aygo aufgrund seines kurzen Radstandes, seines harten Fahrwerkes und seiner schmalen Reifen kein Wunder an Spurtreue, aber das erscheint mir doch etwas merkwürdig. Selbst mein erstes Auto, ein Renault 5 Bj. 1981 mit 135er Reifen zeigte dieses Phänomen nicht.
Ich wollte in den nächsten Tagen beim Freundlichen noch mal aufschlagen. Da ich in der Vergangenheit schon öfters (bei anderen Autohäusern) die Meister mit der Nase auf eine Lösung stupsen musste, möchte ich diesmal mit konkreten Vorstellungen oder Forderungen auftauchen. Deshalb die Fragen:
Ist es möglich, dass eine verstellte Spur die Ursache ist?
Oder ist die Lenkung schwergängig und die Servounterstützung so stark, dass man trotzem fast mit einem Finger lenken kann?
odysseus

