Winteruntauglich




Alles was ihr mit dem AYGO im Alltag erlebt, Lustiges oder auch Ärgerliches.

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Winteruntauglich

Beitragvon Aygon@ut » 25.02.2013, 10:45

So, jetzt hat uns die globale Erwärmung hier mal wieder 30cm Schnee auf Nürnbergs Strassen gezaubert ( mein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Hr. Prof. Mojib Latif der uns hier mal Orangenbäumchen versprach..)
Ab 1cm Schnee können die Nürnberger im allgemeinen nicht mehr fahren,
ab 10 cm auch der Aygon@ut nicht mehr. Musste ich aber, und so pflügte ich
um die Unzulänglichkeiten meines ESP-losen wissend widerwillig Richtung
Physiotherapie . Ungeräumte Nebenstrassen, beginnende Eisbildung der untersten 3 cm Pappschnee. Linksabbbiegen mit leichter Steigung, unmöglich. Aygo setzt sich mit Schneckengeschwindigkeit in Bewegung, Räder drehen auf das fleisssigste durch, auch die alten Tricks mit "erstmal geradeanfahren, dann lenken und : durch weiderholtes vorzurück erstmal ne
Anfahrpiste freifahren,sofort in den zweitenGang, null, nix nada hilft alles absolut nix. Im heimischen Vorstadtviertel wieder angekommen dann die
Endschmach, inmitten derplattgefahrenen Fahrspur steht ne bräsige Benzmammi und angstelt vor der nächsten Kurve, ich als mit Schwung entgegenkommender beschließe ( wiegesagt, bekannte Strasse in sichtweite meines Hauses ) halt ein bisschen in die Garageneinfahrt der Nebenhäuser ins unberührte Weiß zu fahren....
UND BLEIB GANZ JÄMMERLICH STECKEN.
bin dann ausgestiegen 30m nach Hause gelaufen Schaufel und Sand geholt :evil:
Das ist mir zu letzten Mal vor 32 Jahren passiert.

Achja, Reifen sind ContiWintercontakt TS800 mit 8 mm Profil in 155er Breite.... Diese Gummiwürste sind ( bestätigt durch die Vorwinter )
die mit Abstand schlechtesten Winterreifen auf Schnee die ich je hatte.

Und, ja, ich bin frühers wie die Winter noch Winter waren und der Sprit noch ne Mark gekostet hat :twisted: immer mit Kumpels zum Driften in die Fränkische Schweiz gefahren
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Beitragvon waynemao » 25.02.2013, 11:46

Irgendwann kommt der Kleine einfach an seine Grenzen. Wobei es noch ein großer Vorteil ist, kein ESP zu haben (jedenfalls beim Drilling).

Das Auto ist vorne schlicht zu leicht und bekommt somit nicht genug Traktion. Mein Drift-Sierra wühlt sich trotz fehlender Sperre und Heckantrieb besser durch den Schnee. Und bremst auch besser (ohne ABS).

Im Flachland geht es noch lange gut, bei Steigungen kommen die Schwächen eher zum Vorschein.
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Beitragvon bluedog » 25.02.2013, 12:19

Dass Autos ohne ABS auf Schnee besser bremsen, weiss man seit es ABS gibt. Spätestens.

Zu den Winterreifen: Wie alt sind die? Nicht Kaufdatum, sonden DOT. Auch nicht, wie viel Profil...

Wie alt? Meiner Erfahrung nach sind Winterreifen auf Schnee die ersten zwei Jahre optimal, ein Drittes Jahr mit Verstand zu gebrauchen und alles Weitere sollte man Leuten überlassen, die den Unterschied sowieso nicht merken, aus welchen Gründen auch immer.

Dass man bei 30cm Schnee mit drunterliegendem Eis nicht ungestraft aus der platten Piste rausfährt, hab ich schon in der Fahrschule gelernt. Die war vornehmlich im Winter, oft auf Nebenstrassen bei Schnee, und die Prüfungsfahrt bei Schneesturm...

Wenn man aus der Spur muss, dann hat man bei den Schneehöhen genau eine einzige Chance, und die ist, genau in den Spurrillen wieder raus, in denen man reingefahren ist.

Wieviel Bodenfreiheit haben die Drillinge? Ich schätze so zwischen 15 und 18cm. Da kommt man bei 30cm Schnee allenfalls noch auf dem Schnee schwimmend mit sehr viel Schlupf voran. Allerdings auch nur, wenns Auto mindestens 100kg leichter wär, schätz ich... Jedenfalls konnte das der leichtere Vorgänger. Wenn ich ehrlich bin, ich wills mitm C1 nicht ausprobieren müssen.

So gesehen: Nicht vorne zu leicht, sondern insgesamt zu schwer. Der sinkt so tief ein, dass die zwei Antriebsräder ohne Differential als Antriebsruder im Tiefschnee schlicht nicht ausreichen können.
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Beitragvon waynemao » 25.02.2013, 13:11

bluedog hat geschrieben:So gesehen: Nicht vorne zu leicht, sondern insgesamt zu schwer. Der sinkt so tief ein, dass die zwei Antriebsräder ohne Differential als Antriebsruder im Tiefschnee schlicht nicht ausreichen können.


Wenn das Gewicht auf der angetrieben Achse keine Rolle spielt, warum haben sich die Leute dann früher in ihre Hecktriebler immer extra Gewichte in den Kofferraum gepackt, wenn viel Schnee lag?
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Beitragvon bluedog » 25.02.2013, 13:30

Weil das Gewicht solange entscheidend ist, wie die Bodenfreiheit der Carosse gegeben ist.

Mit höchstens 20cm Bodenfreiheit im 30cm tiefen Schnee liegt die Komplette Grundfläche der Carosse auf...

Für ein tiefer im Wasser liegendes Boot brauchst du auch tendentiell mehr Antriebsenergie, die Du aber aufm Schnee, wenn die Räder eben nicht mehr bis auf die Strasse runter reichen aber nicht mehr übertragen bekommst.

Mehr Gewicht führt in soner Situation nur dazu, dass das Auto als Schneepflug wirkt... Da helfen dann wenn überhaupt, nur noch Differenzialsperre (die die Drillinge nicht haben) oder Ketten (die kaum noch einer hat und noch weniger aufzuziehen weiss, vom Willen dazu noch gar nicht geredet).
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Beitragvon waynemao » 25.02.2013, 14:28

In der Extremsituation, dass die Schneehöhe wirklich die Bodenfreiheit des Drillings übersteigt, sehe ich es ein.

Aber wer sich dann beschwert, dass er nicht vorwärts kommt... dafür habe ich kein Verständnis. Wir fahren keinen Geländewagen.
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Beitragvon miro » 25.02.2013, 15:25

Auf jeden Fall ne coole Story :D
Kann so was aber nachvollziehen. Einfach ärgerlich so eine Situation, aber bei 30 cm Schnee ist das bei so einem Kleinwagen kein Wunder. Viel Bodenfreiheit hast du bei dem Auto von Haus aus schon nicht und bei einem Gewicht von 900 kg ist das keine Kunst.

Ich bin mit meinem Corolla bei 30 cm auch schon stecken geblieben. Allerdings hatte mein Auto eine Bodenfreiheit von 12 cm und ein Kampfgewicht von 1380 kg. Hab mich dann von nem Traktor bis zur nächsten Ortschaft schleppen lassen. :wink:

Manchmal kann so was schon schief laufen. Aber wie sagt man so schön, der nächste Winter kommt bestimmt.
Kopf hoch, ist ärgerlich aber gibts Schlimmeres.

Gruss
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Beitragvon bluedog » 25.02.2013, 18:02

waynemao hat geschrieben:Aber wer sich dann beschwert, dass er nicht vorwärts kommt... dafür habe ich kein Verständnis. Wir fahren keinen Geländewagen.


Da hättste eigentlich schon beim Eröffnungspost drauf kommen können.

Ich habe dafür i gewissen Grenzen schon Verständnis. Ein PKW soll und kann so gebaut werden, dass man im Winter keien Geländewagen braucht. Schmale, leichte Autos können durh den Schnee schwimmen. Daihatsu Cuore Cit 2CV, Mini (alt)...

Andere Autos kann und soll man mit mehr Bodenfreiheit bauen, hilft nicht nur im Winter & sieht besser aus als Designer und Tuner meinen... Zudem hat nicht nur D schlechte Strassen. Autos die auf Feldwegen a priori aufsetzen sind auch sonst fehlkonstruiert.
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Beitragvon waynemao » 25.02.2013, 18:27

Ich bin der Meinung, der Drilling ist hoch genug. Noch mehr - da bin ich klar dagegen. Geht auch auf Kosten des Spritverbrauchs.

Wer in typischen Schneegebieten wohnt, kauft dann eben einen Subaru... (wobei Nürnberg da eigentlich nicht zu zählt).
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Beitragvon bluedog » 25.02.2013, 20:17

wer meint, fürn Winter gäbs Geländewagen, soll einfach aufpassen, dass er nicht auch gegen SUV ist.

Auch wen der PKW ein wenig mehr braucht, wenn er 5cm höher ist, er ist sparsamer als ein SUV und er spart die Herstellung des SUV als Zweitwagen. Ausserdem lässt sich bei jedem PKW durch einen flacheren Unterboden mehr Treibstoff sparen als dadurch dass man die Dinger auf den Asphalt runterdrückt als wollte man Ameisen enthaupten. Sollte das einmal nicht mehr richen, kann die Carosserieform optimiert werden. Die Karosserieaerodynamik hat sich seit Jahrzehnten kaum verbessert, obschon man seit den 30er Jahren wüsste wie das geht.
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Beitragvon Aygon@ut » 25.02.2013, 21:20

kleines Update : mittags dann wieder in die Arbeit losfahren wollen.
Aygolein steht aufgleichem Platz den er schon Nachts innehatte, hat in der Abwesenheit bei der Physio nur ein bisschen draufgeschneit ( War unterm Auto ansich vorher schneefrei weil Auto schon am Mittwoch abgestellt )
anlassen, Kupplung kommen lassen, kein ( !! ) Gas gegeben und ei gugge da , drehn im Leerlauf im 1.Gang ohne Gas die Räder durch :evil: :evil:

Und, nein, meine Kupplung ist nicht defekt :twisted:


Die Reifen sind prod Oktober 2009, waren noch warm als sie montiert wurden :wink:
und waren schon immmer Müll
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Beitragvon Edition 2011 » 25.02.2013, 22:58

[quote="waynemao"]Irgendwann kommt der Kleine einfach an seine Grenzen. Wobei es noch ein großer Vorteil ist, kein ESP zu haben (jedenfalls beim Drilling).

Das verstehe ich nicht,wieso ist es ein Vorteil kein ESP zu haben??
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Beitragvon waynemao » 25.02.2013, 23:32

Weil es nicht deaktivierbar ist und in bestimmten Situationen (für meinen Geschmack) sehr nachteilig sein kann.

http://www.au-ja.de/guide-toyota-yaris- ... sc-1.phtml
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Beitragvon Edition 2011 » 25.02.2013, 23:48

ok.meiner hat kein ESP.....
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Beitragvon busvwt4 » 26.02.2013, 00:01

wenns 30 cm neuschnee hat, fahr ich mit meinem T4,
der hat nur frontantrieb, doch er hat genug bodenfreiheit :)
dann gibs auch keine probs mit esp und abs. :)
natürlich hat der drilling im tiefschnee seine probleme, auch mit guten und neuen reifen.
gruß marco

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C1 Style Senso Zulassung 17.11.09
90000km auf der uhr

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