Übersteuern beim Bremsen in Kurven? Auch schon erlebt?




Alles was ihr mit dem AYGO im Alltag erlebt, Lustiges oder auch Ärgerliches.

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Gefährlicher Rat!

Beitragvon majo » 05.09.2010, 18:50

Zitat:

wenn der kleine, bei dem kurzen radstand, hinten kommt, dann lass ihn doch einfach. Smilie
das geht auch wieder vorrüber, wenns den fuß vom gas nimmst!
dann wird das autochen wieder schön untersteuern.
Zitat Ende.

Gefährlicher Rat!

Wenn man beim ÜBERsteuern diesen "Gefährlichen Rat!" befolgt,
landet man eher im SARG als sonstwo.

Mein Tipp:
Sicherheitstraining buchen und eine eigene Meinung bilden.

Gute Fahrt - VG - jo.

(Sorry, Marco, ist nicht persönlich gemeint)
Manchmal kriege ich nicht das,
was ich will,
sondern etwas viel besseres.

(unbek. Verf.)

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von Anzeige » 05.09.2010, 18:50

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Beitragvon xarumaniac2 » 06.09.2010, 17:30

ruckartiges einlenken kann auch schnell dazuführen ;)
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Beitragvon petit jolie » 08.09.2010, 13:47

Hallo
also ich fahre ja gewiß nicht zurückhaltend ums Eck aber mehr als das das Heck ein bischen einlenkt geht einfach nicht. Selbst derbe Lastwechsel führen nur zu leichtem Popo wackeln. Ist man zu schnell untersteuert er und gut ist geht man dann aufs Gas statt vom Gas endet das Untersteuern und das Auto wird neutral um dann bei weiterer Tempozunahme sanft einzudrehen. Eigentlich ist er gut zu fahren und hat ein sehr hohes Gripniveau übrigens bereits mit den Serienmichies wie ich finde.
Kommt das Heck aber richtig dann ist man auch weg das ist aber bei den meisten Ultrakompakten so und hat mich sowohl im smart fortwo als auch im C1 bereits im Schnee neben die Straße befördert.
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Beitragvon HongNor » 20.10.2010, 07:58

Hi,
meiner ist ja noch recht neu, 260km, aber gerade auf den ersten km habe ich bemerkt dass das Heck recht lose ist, die Reifen eben noch nicht auf die Straße eingefahren sind.
Da ich auch schon darüber las dass das ABS sehr früh eingreift, was ja völliger Blödsinn ist, liegt für mich auf der Hand das die geringe Reifenbreite dafür mit verantwortlich sein wird.

Ich werde im Sommer auf 175/50/15 Umrüsten, das ist ein feiner Kompromiss und die Reifenbreite genügt für das Fahrzeuggewicht völlig um auch sportlich damit unterwegs sein zu können.
Ja, der Reifenumfang stimmt mit der Serienbereifung nahezu Perfekt überein. Man kann diese also Problemlos eintragen lassen!

Das feine, der Spritverbrauch und die Fahrleistungen werden nicht so leiden wie bei einem 195/45/15 welcher sich doch sehr stark negativ bemerkbar macht.
Der Sicherheitsgewinn, z.B. beim Bremsen in ungünstigen Situationen wird auch deutlich sein.

Bei meinem Arosa SDI hatte ich auch die 195/45/15 drauf, beim Umrüsten auf meine 175er Winterreifen hatte ich immer das Gefühl als ob er einige PS mehr bekommen hätte, es ist also sehr deutlich spürbar und nicht nur ein theoretischer Wert.

Gruß
Holger
HongNor
 

Beitragvon bluedog » 06.01.2013, 23:57

Da bin ich froh, dass nicht nur ich das Teil schon zum Übersteuern brachte.

Ich kenne das bisher gar nicht, und hätte das von einem modernen Fronttriebler mit ESP nicht erwartet. Sowas ist brandgefährlich! Dann lieber ohne ESP, dann weiss ich wenigstens, dass sich die Karre NUR nach der Physik richtet und nicht nach ner willkürlich programmierten Software.

Davor hatte ich einen Daihatsu Cuore. Gleiche Fahrzeugklasse, aber 11PS weniger und knappe 100kg leichter. Dazu 20 cm schmaler, allerdings nur aussen. Innen gleich viel Platz. Fortschritt geht anders, find ich... Der hatte keinen Stabi und ein absolutes Primitivfahrwerk. Allerdings war das in verbindung mit der viel leichter gehenden Servolenkung, die viel präziser war und zusammen mit dem breiteren Grenzbereich sehr viel sicherer beherrschbar, als das sehr viel bessere und komfortablere Fahrwerk des C1. Dessen Heck ist VIEL zu leicht, die Lenkung geradezu gefährlich unpräzise und das ESP macht die Fuhre im Zweifelsfalle eher gefährlicher als sicherer.

Auf Schnee fährt sich die Kiste unberechenbar. ESP bremst einem beim Beschleunigen aus, und reisst einem die Karre beim Bremsen aus der Spur. Alles bereits erlebt. Auf weniger als 5000km Fahrstrecke.

Mit dem Vorgänger (ohne ESP und ohne E-Gas) hatte ich Pässefahrten und kurvige Strecken geliebt. Mit dem C1 bin ich froh, wenn ich keine kurvigen Strecken fahren muss. So siehts aus. Den Dai hab ich mit Schelmischem Grinsen mit bis zu 60km/h und wimmernden Vorderrädern (mehr geht mit 58PS nicht) den Brünig hinaufgetrieben, und mich dabei mit beträchtlicher Seitenneigung geradezu geborgen gefühlt.

Der C1 ist mir auf einer Strecke die ich gut kannte schon bei 50km/h mit der Hinterachse aus der Spur gesegelt.

Das Ding ist, wenn ich das direkt vergleiche geradezu mies abgestimmt. Das muss Hightech mit dazu noch grösseren und breiteren Reifen entschieden besser können.

Wo genau der Fehler liegt, weiss ich nicht. Aber sicher ist das Heck zu leicht, und die Lenkung deutlichst zu unpräzise. Leider. ESP verbessert das leider auch nicht.
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Beitragvon borat86 » 07.01.2013, 09:43

Was für Reifen hast du auf dem Fahrzeug und welchen Luftdruck?
Die Lenkung vom C1 mit passenden reifen ist mehr als Direkt und bietet einiges an Rückmeldung.
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Beitragvon schrubber » 07.01.2013, 10:31

Wenn ich diesen Thread hier lese, sträubt sich mir alles...

Leute, das ist Straßenverkehr und keine Rennstrecke! Wenn das Auto über-oder untersteuert, dann wart ihr schlicht und ergreifend zu schnell! Ich habe in der Fahrschule gelernt, dass man auf dem Verzögerungsstreifen bremst und nicht erst in der Kurve. Und wem das Auto zu leicht auf dem Heck ist, der sollte mal überlegen, welchen Fahrstil er an den Tag legt. Mein Aygo hat jedenfalls noch nie über-oder untersteuert.
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Beitragvon bluedog » 07.01.2013, 15:01

borat86 hat geschrieben:Was für Reifen hast du auf dem Fahrzeug und welchen Luftdruck?
Die Lenkung vom C1 mit passenden reifen ist mehr als Direkt und bietet einiges an Rückmeldung.


Die Reifen sind von Michelin, Sommers wie Winters. Beide male die 155er auf Stahlfelgen. Waren beim Kauf dabei.

Sommer: Michelin Energy E3B
Winter: Michelin Alpin

Allesamt für die Preisklasse für meine Begriffe enttäuschend. Die Sommerreifen sind bei Regen sehr übel, und das im Vergleich zu den Billigreifen, die ich aufm Vorgänger gefahren bin, und die sogar schmaler waren...

Ich selber hätte sicher keine Michelin gekauft. Der Daihatsu hatte die auch nicht, sondern zuletzt Semperit Comfort Life, und zwar 145/70R13 auf Stahlfelgen.

Reifendruck beider Fahrzeuge: Verbrauchsoptimale 2.5bar.

Dass die Lenkung einiges an Rückmeldung bietet, hängt wohl davon ab, mit was man das Vergleicht. Ausserdem gehts nicht um Rückmeldung, sondern darum, wie präzise das ganze funktioniert.

Glaub mir, Rückmeldung über die Lenkung gabs schon beim Daihatsu nicht nennenswert. Aber ich musste da weniger nachlenken als mit dem C1. Das ganze war wesentlich präziser. Rückmeldung gab es aber auch nicht über die Lenkung. Eher übers Fahrwerk und das Popometer. Da hat der C1 mit dem besseren Fahrwerk naturgemäss das Nachsehen. Das ist aber auch gut so, dass man da nicht jeden Kiesel auf der Strasse mitbekommt. Negativ dran ist nur, dass der Grenzbereich sich kaum noch ankündigt.
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Beitragvon borat86 » 07.01.2013, 15:09

Ja die Michelin sind schrott (sorry)
Habe im winter Pirelli drauf in der selben dimension, es sind einfach welten, viel direkter.
Ich würde an deiner stelle den druck hinten auf 2.1 bis 2.2 Bar absenken da sollte sich das heck einwenig beruhigen.
@Schrubber das geht auch ohne bremsen nur im falschen moment vom gas und schon kann es passieren, hat nichts mit Rasen zu tun.
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Beitragvon bluedog » 07.01.2013, 16:18

Danke für den Hinweis mit dem Luftdruck hinten. Werd dann glaub ich erst mal auf 2.3bar gehen... Spritsparen will ich ja weiterhin, und die 2.3bar stehen glaub ich so im Handbuch... Muss also dann gehen.
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Beitragvon schrubber » 07.01.2013, 16:39

borat86 hat geschrieben:@Schrubber das geht auch ohne bremsen nur im falschen moment vom gas und schon kann es passieren, hat nichts mit Rasen zu tun.


Das glaube ich nicht. Wenn das Auto hinten ausbricht, fehlt Grip. Der kann nur fehlen, wenn man entweder zu flott unterwegs ist, die Straße schmierig oder die Reifen schlecht. Gerne auch in der Kombination.
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Übersteuern

Beitragvon majo » 07.01.2013, 20:09

Hallo,
ich bin damals das erste Modell gefahren,
welches 2005 herauskam.
DAS übersteuerte zum Gruseln.
Einfaches Gas wegnehmen in Kurven reichte.
Bei meinem akt. 2007er ist es besser.
Leider noch ohne ESP.

Ja, man ist "zu schnell" wenn so etwas passiert.
"Zu schnell" ist relativ!
Entweder, weil man "rast",
oder weil man sich ausnahmsweise mal vertan hat...

Egal!
Ein "normales" Auto sollte untersteuern, nicht übersteuern.
Ein "normales" ESP sollte so was ausgleichen können...

Ich kenne den Cuore mit den schmalen Reifen,
mein Aygo hat 175er, SR und WR...

Schmale Reifen haben einen "weichen" und "großen" Grenzbereich,
der für "normale" Fahrer leicht zu beherrschen ist,
denn das Auto fängt früh an zu quietschen und
der Fahrer hat noch "viel Zeit",
um zu reagieren.

Bei breiten Reifen und einem "guten" Fahrwerk
ist der Grenzbereich viel höher angesiedelt,
d.h. das Auto wird erst bei viel schnellerem Tempo "schwierig",
d.h. der Grenzbereich ist SCHMAL.
Da kann der "normale Fahrer" schon mal
etwas zu viel Gas wegnehmen oder
etwas zu unsensibel bremsen...
Und wenn dann noch die Trommelbremsen an der Hinterachse feucht sind
und ein wenig zu sehr ÜBER-bremsen,
dann ergibt das halt ÜBER-steuern.

That`s it!
Und das muss gar nicht unbedingt mit RASEN zu tun haben,
es reicht einfach nur,
wenn man mal ausnahmsweise und aus Versehen nicht aufgepasst hat
und ein wenig zu schnell war...

Mein Tip:
Ein Sicherheitstraining absolvieren.
200 Euro,
die sich SEHR bezahlt machen können...

Mein Tip für die erfahrenen "alten Hasen":
Kurz bevor der Aygo so quer steht,
dass so ein Dreher kurz bevorsteht,
KÖNNTE es helfen,
beim Gegenlenken
einmal leicht und kurz aufs Gas zu gehen,
um die Fuhre wieder gerade zu ziehen...

Das ist aber kein Tip für Ungeübte
und das ist kein Tip für den öffentlichen Straßenverkehr.

LG - Majo
Manchmal kriege ich nicht das,
was ich will,
sondern etwas viel besseres.

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Re: Übersteuern

Beitragvon schrubber » 07.01.2013, 22:04

majo hat geschrieben:
"Zu schnell" ist relativ!

LG - Majo


Natürlich. Man sollte jedoch auch bedenken, dass man mit allen anderen Autos auch im Graben landet, wenn man zu schnell in die Kurve fährt. Irgendwo hat Physik nunmal ihre Grenzen. Und wer diese überschreitet, fliegt ab. That`s it.
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Beitragvon bluedog » 08.01.2013, 01:17

Klar hat die Physik grenzen.

Es ist nur sehr irritierend, wenn die bei einem Auto mit ESP und mindestens vier Airbags das zudem noch als sehr sicher verkauft wird, und bei dem man ca. 200kg "Fett" mit Sicherheitsmerkmalen begründet, schneller erreicht sind, als in ner Billigstkutsche mit 100kg weniger Gewicht, gut 10 Jahren Technologierückstand und billigstfahrwerk, dazu noch ohne ESP.

Das Ding mit dem gradeziehen per Gaspedal wär ein guter Tipp. Beim Cuore hats funktioniert. Allerdings hatte der kein E-Gas, das beim Gasbefehl erstmal beim Hersteller nachfragte, was nun zu tun sei.
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Re: Übersteuern

Beitragvon Zwergenbändiger » 08.01.2013, 10:27

schrubber hat geschrieben:Natürlich. Man sollte jedoch auch bedenken, dass man mit allen anderen Autos auch im Graben landet, wenn man zu schnell in die Kurve fährt. Irgendwo hat Physik nunmal ihre Grenzen. Und wer diese überschreitet, fliegt ab. That`s it.


Also bei nasser Straße konnte ich Kurven mit meinem Käfer (Bj. 1984!) deutlich schneller fahren als mit dem Zwerg (Bj 2009).

Fortschritt halte ich für was anderes...
Zuletzt geändert von Zwergenbändiger am 14.01.2013, 14:31, insgesamt 1-mal geändert.
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