Schnee!




Alles was ihr mit dem AYGO im Alltag erlebt, Lustiges oder auch Ärgerliches.

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Schnee!

Beitragvon daniel86 » 29.01.2010, 16:06

Gestern gegen 22 Uhr waren wir auf dem Heimweg mit meinem Aygo.

Ungefähr 500 m vor unserem Haus muss man einen Hügel rauf (vielleicht 30 Höhenmeter) und wieder runter. Oben wehts massiv, wenn's weht.

Und gestern hats nach dem massiven Schneefall in Bayern wirklich krass geweht. So sehr, dass die Straße mindestens einen halben Meter hoch mit schwerem Schnee bedeckt war.

Zunächst haben wir versucht, durchzufahren. Die Schneehöhe war nicht wirklich einzuschätzen, aus dem Auto heraus. Als dann nichts mehr ging, haben wir festgestellt, dass mein Aygo auf den Schnee aufgegangen ist und die Räder sozusagen in der Luft durchgedreht sind. Ich kam gerade noch rückwärts. Das sah so aus:



Tja, dann hieß es die 500 m heim laufen, Schaufeln holen und eine Fahrspur händisch freiräumen - wie gesagt: von mindestens 50 cm hohem Schnee. So sahs aus nachdem die Hälfte geschafft war:



Und so als der Aygo - nach ungefähr einer Stunde - endlich wieder freie Fahrt hatte:



Das war was!


:D
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von Anzeige » 29.01.2010, 16:06

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Beitragvon waynemao » 29.01.2010, 16:51

Wow, da hast du ja ne schöne Arbeit gehabt.

Ich denke der Aygo ist aber unschuldig, das war einfach zu viel Schnee für so ein Auto.
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Beitragvon HyundaiGetz » 29.01.2010, 17:13

Da ist der Aygo wirklich unschuldig. Im Winter merkt man aber insgesamt das den Drillingen etwas Gewicht fehlt - finde ich zumindest.
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Beitragvon Aygo Blue » 29.01.2010, 18:37

HyundaiGetz hat geschrieben:Da ist der Aygo wirklich unschuldig. Im Winter merkt man aber insgesamt das den Drillingen etwas Gewicht fehlt - finde ich zumindest.


Dann pack dir 100kg Zement Säcke ins Auto ;)
MfG Aygo Blue

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Beitragvon HyundaiGetz » 29.01.2010, 21:50

Kannst Du mir eine geeignete Stelle zeigen, wo ich das Gewicht im Motorraum anbringen kann? ;)
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Beitragvon Fred » 29.01.2010, 22:00

Einfach mit Wasser anmischen und in den Motorraum laufen lassen, da ist genug Platz. ;)
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Beitragvon busvwt4 » 29.01.2010, 22:38

da wär ich warscheinlich auch mit meinem ATV steckengeblieben :)

respekt für die arbeit !!!
gruß marco

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Beitragvon Tinxe » 29.01.2010, 23:53

Wow, bin beeindruckt - hatte heute auch schon Angst schippen zu müssen um heim zu kommen. Aber da es da bergab geht hatte ich Glück und kam mit Schwung drüber. :-) Es schneit immer noch - heißt morgen muss ich meinen Aygo wohl frei graben, aber wenigstens hatte ich nen ruhigen Abend.
Dass dem Aygo ein wenig Gewicht fehlt, merke ich beim Anfahren auch immer recht - beim Bremsen jedoch kaum, und das ist mir dann doch wichtiger. ;-)
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Aygo- (k)ein Wintermärchen?

Beitragvon majo » 30.01.2010, 13:33

Aygo- (k)ein Wintermärchen?

Hi,

habe 175er WR auf Alu und
erzähle mal kurz nen Schwank aus meiner --- Jugend???
Nö – ist was ganz aktuelles…

Ich hab mit dem Aygo eine Steigung (fast) nicht geschafft.

Habe in meinem Stadtteil einen kurzen aber SEHR steilen Anstieg,
der normalerweise auch problemlos zum Beispiel von den Dortmunder Bussen des „Nachtexpress“ bewältigt wird,
aber nicht bei schneeglatter Straße.

Es war morgens noch nicht geräumt und schon gar nicht gestreut, festgefahrene Schneedecke, leicht angefrorener Asphalt darunter.

Das erste Drittel ging mit leicht rutschenden Antriebsrädern noch ganz gut.
Das zweite Drittel schaffte ich nur mit durchdrehenden Vorderrädern im 2. Gang und
auch das nur im Zickzack,
heißt dass ich mir meine „Serpentinen“ auf der Straße selbst gemacht habe.
Natürlich war KEIN anderer Verkehr.
Im dritten Drittel hätte ich mich dann festgefahren.
Die Idee, mit den durchdrehenden Vorderrädern so lange im Schnee zu scharren,
bis der durch die Reibungswärme wegschmilzt
und ich dann „irgendwann“ auch oben ankomme,
schien mir nicht sehr verlockend.
Also – gedreht und das ganze RÜCKWÄRTS versucht.
Natürlich war KEIN anderer Verkehr (s.o.).

RÜCKWÄRTS ging‘s dann bergauf und
ich bin gut angekommen.

Fazit:
Im Forum und auch in meinem Bekanntenkreis sind die Drillis nicht als SEHR SCHLECHTE Winterautos in Verruf.
Es muss also an der unglücklichen Kombi von breiten und nicht allzu guten WR liegen.
Ich fahre meine Hankook Icebear W300 175/50 R15
so lange sie noch ausreichend Profil haben und
wechsle dann auf ein anderes Fabrikat.
Sollte ich in Versuchung kommen,
dass ich mal alpin unterwegs sein will,
dann würde ich mir 155er WR besorgen.

So mal nebenbei…

Hat jemand von euch Erfahrungen (gute oder schlechte)
mit Anfahrhilfen -welcher Art auch immer- gemacht?
Schneeketten sind ja mit 175ern verboten.

und…
Weiß jemand einen Routenplaner im www.,
der mir die Steigung in % anzeigen kann?
Die „normalen“ Routenplaner haben so was nicht und
eine gute Fahrradkarte von meinem Ort habe ich noch nicht…
VG – jo.



Nachtrag betr. meine WR:
Sind erst 1.000km gelaufen,
also gerade gut eingefahren...
TESTURTEIL:
• Bewertung: bedingt empfehlenswert
• Beurteilung:
Sehr gute Fahreigenschaften bei Trockenheit, gute Schneetraktion, Abrollgeräusch und RollWiderstand gering. Wenig Seitenführung auf nasser Strasse, starke Untersteuerneigung auf Schnee.
von 2004
Manchmal kriege ich nicht das,
was ich will,
sondern etwas viel besseres.

(unbek. Verf.)

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Re: Aygo- (k)ein Wintermärchen?

Beitragvon Fred » 30.01.2010, 13:53

majo hat geschrieben:Fazit:
Im Forum und auch in meinem Bekanntenkreis sind die Drillis nicht als SEHR SCHLECHTE Winterautos in Verruf.


Doch, zumindest ich habe das schon immer gesagt. Die Traktion ist mangelhaft, wer etwas anderes behauptet ist noch kein gescheiten Fronttriebler gefahren. Schlechtestes Winterauto, was das Anfahren betrifft. Heizung, Startverhalten, Motorlauf sind super. Wenn er einmal rollt, hält er auch gut kontrollierbar die Spur und zickt weniger als erwartet rum. Wie gesagt, die Traktion. Anfahren und Bremsen sind mangelhaft.

Es muss also an der unglücklichen Kombi von breiten und nicht allzu guten WR liegen.


Das hatte ich auch gedacht, da gab es auch einen Thread zu. Ich hatte vorher die Uni-Royal MS5+ und dachte das es daran läge.
Nun habe ich vier nagelneue -teure- Bridgestone-Testsieger und die sind keinen Deut besser.

Der Wagen hat vorne zu wenig Gewicht auf der Achse. Rückwärts bin ich damit schon schneeglatte 40Grad-Steigungen hochgefahren (dann drückt das ganze Wagengewicht mit auf die Vorderachse).
Vorwärts bin ich aber auch schon an einer fast ebenen Ampelkreuzung mit drehenden Rädern stehen geblieben.
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Dann doch Schneeketten?

Beitragvon majo » 30.01.2010, 14:21

Hi,

Dann doch Schneeketten?
(für die 155er)
Oder Anfahrhilfen?
(nur welche?)

VG - jo.

PS
Dieser Tipp ist nur für die,
die es sich auch zutrauen:

Bei MANCHEN Schneeverhältnissen KÖNNTE es den Bremsweg verkürzen,
wenn man es sich zutraut,
die Handbremse zu Hilfe zu nehmen.
Über die Gefahren sollte sich jeder,
der es ausprobieren möchte,
im Klaren sein,
ich übernehme natürlich keine Garantie,
habe aber selber damit gute Erfahrungen gemacht.
Bei trockener, nasser oder eisglatter Straße
würde ich NIE NIE NIE die Handbremse zuhilfe nehmen.
In Kurven auch nicht.
:-)
VG - jo.
Manchmal kriege ich nicht das,
was ich will,
sondern etwas viel besseres.

(unbek. Verf.)

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Re: Aygo- (k)ein Wintermärchen?

Beitragvon HyundaiGetz » 30.01.2010, 17:22

Fred hat geschrieben:Der Wagen hat vorne zu wenig Gewicht auf der Achse.


Das stimmt wohl. Unser Twingo und auch der Getz sind deutlich besser beim anfahren, obwohl sie keine größeren Reifen drauf haben und sogar von der Marke her (eigentlich) schlechtere als meine Michelin.
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Beitragvon Catch22 » 30.01.2010, 17:39

Grundsätzlich sind die Voraussetzungen für gute Wintereigenschaften beim C1 recht gut - geringes Gewicht, Frontantrieb und schmal Bereifung.

Allerdings sind die Gänge derart lang übersetzt (natürlich auch der 1.), dass die Raddrehzahl beim Einkuppeln des 1. Ganges recht hoch ist, d. h. die Antriebsräder drehen zu schnell und dann auch durch (zuviel Schlupf).

Ich musste heute morgen eine steile Auffahrt zu unserem Segelflugplatz hochfahren. Der c1 war der einzige 2Radtriebler, der es schaffte. Das wiederhole ich aber nicht mehr, da der Wagen mit erhöhter Drehzahl und Schlupf im 2. Gang sich hochgefräst hat.

Vor Jahren hatte ich einen Citroen AX Diesel. Den fuhr ich im Winter mit 145er Reifen und ich kam damit steilste Steigungen bei Eis und Schnee hoch. Mit 2-Rad-Antrieb kaum zu toppen. Das Getriebe war hier recht kurz übersetzt. Das Einkuppeln klappte hier vorzüglich.
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Beitragvon waynemao » 30.01.2010, 18:17

Das Traktionsproblem kann ich bestätigen.

Wenn er einmal in Bewegung ist, fährt er sich für den Radstand aber ganz ordentlich. Heute erst wieder in der Eifel getestet. Die Straßen waren absolut leer, man konnte es fliegen lassen. Der Aygo ist narrensicher, wenn man das Tempo der anderen Verkehrsteilnehmer auf Schnee fährt gibt es nicht ansatzweise irgendein Problem.

Wunder darf man natürlich nicht erwarten.

Ich bin aber zufrieden. Naja, bis auf Traktion, aber darauf kann man sich einstellen.

Auch mit den Bremsen hatte ich heute keine Probleme. Der Schnee war aber noch frisch und sehr griffig. Das war aber schonmal anders.
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Beitragvon wupperc2 » 30.01.2010, 21:43

Also ich kann mich nicht beschweren. Der C1 wird momentan als Winterauto unserem C2 ganz klar bevorzugt. Einziges Manko finde ich ist, daß die Kupplung relativ schlecht dosierbar ist, im Gegensatz zu meinen bisherigen Fahrzeugen. Daher kann es beim Anfahren schon mal passieren, das die Kupplung etwas ruppig einkuppelt, was auf glatter Straße nicht gerade von Vorteil ist. Großer Vorteil ist aber, das der Kleine auch bei niedrigen Drehzahlen noch sehr gut zu fahren ist. Ich empfinde den C1 allerdings als sehr kurz übersetzt, selbst mit meinem Diesel konnte ich nicht im dritten Gang schaltfaul abbiegen (Zone 30). Der C1 nimmt es zwar schon etwas knurrig hin, aber es geht ohne ruckeln o.ä. in der Zone 30 kann man sogar im vierten dahin rollen. Eine lange Übersetzung wäre ja sogar noch hilfreich beim Anfahren, nicht um sonst wird ja immer empfohlen notfalls im zweiten Gang anzufahren, wenn auf glatten Straßen der "Erste" durchdreht, da das Drehmoment am Rad minimiert wird.

Allerdings muß ich auch gestehen, daß die WR erst in der zweiten Saison gefahren werden und mit etwa 10.000km Laufleistung nicht recht frisch sind. Die WR auf dem C2 sind schon in der fünften Saison und haben ca 30.000km runter und hatten anfangs etwas mehr Grip, aber der C2 hat auch ASR und ESP. Trotz fehlen der elektronischen Helferlein kann der C1 da gut mithalten bzw ist da etwas wintertauglicher, wahrscheinlich auch wegen der geringeren Motorleistung (68PS vs. 109PS).

Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit dem Kleinen. Hab übrigens schon von Entenbesitzern gehört, das die Ente, trotz ihres geringen Gewichts, hervorragende Fahreigenschaften auf winterlichen Straßen besitzen soll. Durch das hochbeinige Fahrwerk auch Tiefschnee tauglich.

Gruß Jörg
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