Dieses Jahr ging es für mich an den Gardasee... viele denken sicherlich "Gardasee - ein Rentnerreise" aber weit gefehlt. Landschaftlich echt eine super Gegend..
Da wir von Düsseldorf aus nach Verona geflogen sind, habe ich für die Tage vor Ort einen Leihwagen gemietet. Wie üblich die kleinste Fahrzeugklasse - reicht ja auch völlig aus. Eigentlich hätte ich am liebsten einen Fiat 500 gehabt, das hätte ich das italenische Feeling etwas mehr unterstützt, aber so kam ich zu einem Aygo. Da kamen dann alte Gefühle wieder wach.
Vor mir stand ein Aygo "Connect" als 5-Türer in Weiß. Optischer Unterschied zu den deutschen Modellen: unlackierte Außenspiegel und Griffe. Im Innenraum fehlten Kopfstützen hinten, sowie Seiten- und Kopfairbags. Das Navi war leider ausgebaut - ich hatte ja auch kein Auto mit Navi geordert. ZV mit Funk, el. Fenster, Radio war noch dabei.
Für mich war der Aygo natürlich nichts neues, sondern eine Art "Rückversetzung" in meine C1-Zeiten. Immerhin ist diese Zeit im August auch schon zwei Jahre her un meine letzte Fahrt in einem C1 ist im September zwei Jahre her - da hatte ich einen C1 Sensodrive für einen Tag als Mietwagen in Lissabon.
In Italien war der Aygo aber ein idealer, wendiger Begleiter. Die gute Übersicht und der kleine Wendekreis waren echt super. Natürlich war es auch praktisch das man sich nicht an ein neues Auto gewöhnen musste - so konnte man sich mehr auf die Fahrerei und die teilweisen äußerst interessanten Straßen konzentrieren.
Positiv ist mir das originale Radio aufgefallen (hatte ich in meinem C1 nicht). Leider sind mir natürlich auch ein paar negative Sachen aufgefallen:
- wenig Platz zwischen Bein und Lenkrad (bei meinem C1 musste ich auch schon immer aufpassen, welche Schuhe ich trage)
- Rückspiegel: Entweder ich sehe viel Rückbank oder viel Dachhimmel, aber immer wenig Auto
- Außenspiegel auch nicht so perfekt
- Sitze sind "okay", musste ich mich erst mal wieder dran gewöhnen
Beim Getriebe ist mir die interessante Übersetzung des 2. Ganges aufgefallen, da dieser scheinbar doch recht lang übersetzt ist (ist mir damals auch nicht so aufgefallen). Berg hoch musste man doch oft den Motor im 1. Gang recht hoch drehen, da man im zweiten Gang nicht voran kommt. Treibt natürlich den Verbrauch etwas in die Höhe...
Ingesamt hat uns der Aygo in einer Woche aber knappe 1.000 km von A nach B gebracht - klingt nach vielen Kilometern, aber vor Ort ist man immer auf ein Auto angewiesen und wenn man vom Flughafen zum Hotel, zurück zum Flughafen, einmal Verona Innenstadt, Gardaland etc. abklappert kommen viele Kilometer zusammen.
Für Deutschland würd' ich mir den Aygo - trotz großer Sympathie (vorallem für den aktuellen C1 Facelift) - aber wohl nicht mehr kaufen...
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