Neuer C1!! Wunderschönes Auto aber viel zu hoher Verbrauch!!




Für die C1-Fahrer unter uns.

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Beitragvon hro_egik » 03.07.2009, 13:43

also, beim letzten tanken waren es bei mir knapp 7.5 liter :roll: :twisted: .
das passiert, wenn man mit Hernn Lehmann nur misst macht :wink: .
"Nur ein gelber Citroen, ist eine echte Zitrone!"
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von Anzeige » 03.07.2009, 13:43

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Beitragvon Kermit » 03.07.2009, 16:25

Hm, bei den ersten beiden male volltanken (nach Erstbetankung versteht sich) bin ich ziemlich genau auf jeweils 4,68 Liter/100km gekommen. Hab nun 1600km drauf und hoffe, dass sich die Gerüchte, dass bei 10.000km der Verbrauch noch mal spürbar runter geht, weil bis dahin ein "Einfahrmotorprogramm" laufe, bewahrheiten.
Bin am Überlegen, ob ich nicht einfach mal beim Citroen-Service nachfragen soll. Vielleicht wissen die ja, wie das Motorsteuergerät genau gestrickt ist.

Meine Fahrweise ist eigentlich extrem spritsparend:

- Wenig Stadtverkehr/Kurzstrecke: Brötchen holen und andere Dinge erledige ich ausschließlich mit dem Fahrrad. Großeinkauf immer nur kombiniert mit dem Weg der Heimfahrt von der Arbeit.

Wenn doch mal Stadtverkehr, dann:
- früh hochschalten bis in den 5.Gang schon bei 50km/h
- weit vorausschauend mit langem Motorbremsen/Schubabschalten vor roten Ampeln, bzw. vermeiden von roten Ampeln auf bekannten Abschnitten, indem man nur 30-40 statt der erlaubten 50 Fährt. Wenn viel los ist (Berufsverkehr), bringt das aber nicht viel, weil dann alle Deppen einen überholen und man dann ganz hinten an der Schlange an der nächsten Ampel ankommt und eh wieder bremsen muss, weil das Anfahren dauert. Und wenn sehr viel los ist, man also viel Pech hat, darf man dann noch eine zweite Ampelphasen warten, wenn man sich überholen lässt (und einfach in der Mitte der meist zweispurigen Straßen zu fahren wäre ziemlich dreist*g*). Aber zu verkehrsärmeren Zeiten geht das eigentlich ganz gut! In manchen Städten gibt es ja sogar Geschwindigkeitsanszeiger (quasi Vorsignal für die nächste Ampel). Hier in Köln leider nicht, darum fahren die meisten wie Idioten.

- sollte eine Ampel doch mal gerade erst rot werden und ich schaffe es nicht mehr rüber, schalte ich eigentlich immer den Motor ab. Nur braucht der C1 irgendwie länger zu starten, als mein alter Polo. Daran muss ich mich auch noch gewöhnen, dass ich den Anlasser nun einen Tick länger betätigen muss...


Hauptsächlich fahre ich aber täglich 60km Autobahn ohne Stau (Köln-Troisdorf und zurück) und nie/selten mal schneller als 100km/h. Habe auch schon vermehrt versucht im Windschatten von LKW/Bussen zu fahren. Macht laut Scangauge kaum Unterschied - zumindest bei 2sek Sicherheitsabstand (Sicherheit sollte immer vor Spritsparen gehen!).

Trotzdem: Da muss doch noch mehr drin sein als 4,7Liter?

Furchtbar. Langsam mache ich es fast so, wie meine ehemalige Physiklehrerin, die wir dafür damals ziemlich "belächelt" (sprich für verrückt gehalten) haben: Sie hat für ihren Schulweg von Mainz nach Köln haargenau ausgerechnet (vermutlich mit Skizze und so) wie schnell sie wo und wann fahren muss, um bestmöglich ans Ziel zu kommen mit Berücksichtigung aller Ampelphasen, die sie wohl extra mit Stoppuhr nachgemessen hat. Sie erwähnte das nämlich öfters in mehreren Zusammenhängen! Sie habe nur drei bis vier rote Ampeln auf den Weg, die sich nicht vermeiden lassen. Das fanden wir Schüler ziemlich verrückt. Solche Lehrer sind einfach Freaks... Sie gab übrigens auch Mathe (aber glücklicherweise nicht in meiner Klasse), was wohl alles sagt ;)
Okay, so verrückt klingt das jetzt noch gar nicht. Man muss wohl das Gesamtbild haben (es gab noch viele andere Dinge), um die Verrücktheit jener Frau nachzuvollziehen. ;)
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Beitragvon Loki » 03.07.2009, 23:21

Nur braucht der C1 irgendwie länger zu starten, als mein alter Polo. Daran muss ich mich auch noch gewöhnen, dass ich den Anlasser nun einen Tick länger betätigen muss...


Das ist leider eine blöde Eigenheit bei den Drillingen, weiß auch nicht warum der Wagen so lange zum Anlassen braucht..
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Beitragvon Flaragnar » 23.07.2009, 10:09

Ich hab jetzt das erste mal über eine Langstrecke, insgesamt 765 km, einen "repräsentativen" Verbrauch von 3,65 Liter. Inzwischen sind die 10.000 km auf der Uhr überschritten, Fahrten bei 30 Grad sind dabei und das Autole und ich verstehen uns immer besser und bleiben geschmeidig, was sicherlich zu einem immer niedrigerem Verbrauch führt. Zudem bilde ich mir ein nach der Reparatur meines Wildschadens, dass das Auto noch einmal einen Ticken leiser geworden ist und geschmeidiger läuft. Bin gespannt welche 3,x Verbräuche diesen Sommer noch anstehen :D :D
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Beitragvon waynemao » 23.07.2009, 10:58

Wow, 3,65L schaff ich nicht. Aber bin auch noch keinen Tank am Stück leergefahren.


@ Kermit:

Ja, bei 4,7 hänge ich auch meistens. Bin auch der Meinung da muss mehr gehen. Fahre auch 3x die Woche 110km Autobahn. Und sonst so gut wie nie unter 10km. Bei einem Versuch mal extrem sparsam zu fahren habe ich 4,25L geschafft, aber das war schon nichtmehr so toll. Autobahn meist ca. 90.

Hätte mir eigentlich schon erhofft relativ leicht auf 4,2-4,5 Liter zu kommen, weil meine Strecken einen guten Verbrauch begünstigen.

Notfalls kann ich aber auch mit den 4,7-5L leben.


PS: Das mit dem Anlassen ist mir auch schon (negativ) aufgefallen. Vielleicht ist der Anlasser ein Elektromotor aus nem RC-Car....
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Beitragvon Flaragnar » 23.07.2009, 11:15

waynemao hat geschrieben:Wow, 3,65L schaff ich nicht. Aber bin auch noch keinen Tank am Stück leergefahren.

Ja, bei 4,7 hänge ich auch meistens. Bin auch der Meinung da muss mehr gehen. Fahre auch 3x die Woche 110km Autobahn. Und sonst so gut wie nie unter 10km. Bei einem Versuch mal extrem sparsam zu fahren habe ich 4,25L geschafft, aber das war schon nichtmehr so toll. Autobahn meist ca. 90.

PS: Das mit dem Anlassen ist mir auch schon (negativ) aufgefallen. Vielleicht ist der Anlasser ein Elektromotor aus nem RC-Car....


Ich weiß auch nicht ob ich besondere Tricks habe. Ich halte mich eigentlich sklavisch nur an eine Geschwindigkeit unter Max. 110 kmh. Aber der Durchschnitt auf der Bahn ist laut Tacho meistens so 93 kmh. Auch immer dieselbe Zapfsäule usw. Hörbuch rein und nur max. 15 Minuten später ankommen. Mir machts so Spaß. Und die 15 Minuten kann ich entbehren und dafür 3,6 anstatt 5,6 Liter Benzin zu verbraten. Den Geschwindigkeitskick hol ich mir aufm Rennradl ganz ökologisch und straßennah. Meine Spritsparstrecke ist auch ziemlich genau 110 km. Davon vielleicht 80 Autobahn, die A93 runter Richtung München. Und die ist dazu noch ziemlich hügelig. Und bergab darf er schon mal an die 110 laufen. Und Ampeln die ich kenne stören mich auch nicht. Kenne ja die Phasen. Früh runter vom Gas ausrollen lassen. Windschatten von LKWs nutze ich gar nicht mehr. Immer schön im Abstand und alle schön schnellen BMWs Audis biegen eh nach links weil sie die LKW-Kiste vor mir sehen. Ich stör somit wirklich niemanden. Im Stadverkehr sowieso nicht.

Beim Anlassen mach ichs einfach so, dass ich die Zündung einige Sekunden anlasse und dann erst den Motor starte. Klappt immer ruckzuck. 8)
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Beitragvon Fred » 23.07.2009, 11:32

Flaragnar hat geschrieben:Beim Anlassen mach ichs einfach so, dass ich die Zündung einige Sekunden anlasse und dann erst den Motor starte. Klappt immer ruckzuck. 8)


Vielleicht denkt der Motor unbewusst, er sei ein Diesel? ;)
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Beitragvon waynemao » 23.07.2009, 11:35

Ich habe ja auch die Basisversion als 3 Türer, allerdings Aygo und nicht C1. Vielleicht liegt es schon ein wenig an den Reifen. Du hast Energy Saver, oder?

Wenn da sagen wir mal 0,2 L liegen, dann bin ich ja schon was näher dran. Ich glaube ich hol mir doch nen ScanGauge, vielleicht finde ich noch was, wie ich sparsamer unterwegs sein kann.
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Beitragvon Flaragnar » 23.07.2009, 18:42

Fred hat geschrieben:Vielleicht denkt der Motor unbewusst, er sei ein Diesel? ;)

:lol: der war gut, aber triffts genau!!
waynemao hat geschrieben:Vielleicht liegt es schon ein wenig an den Reifen. Du hast Energy Saver, oder? Wenn da sagen wir mal 0,2 L liegen, dann bin ich ja schon was näher dran.

Jep, die Michelinreifen. Noja 0,2 kann ich mir nicht gaaanz vorstellen. Aber natürlich alles optimieren was geht. Ich hab auch bei Sauhitze das Fenster nicht auf, sondern Lüftung auf 2 und ins Gesicht. Jaja, der cw-Wert...
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Beitragvon D4wn » 23.07.2009, 19:26

Flaragnar hat geschrieben:
Fred hat geschrieben:. Aber natürlich alles optimieren was geht. Ich hab auch bei Sauhitze das Fenster nicht auf, sondern Lüftung auf 2 und ins Gesicht. Jaja, der cw-Wert...

Ja das haben sie irgendwo getestet, das ist heftig, ab ner bestimmten Geschwindigkeit kann die Klima sogar Spritsparender sein als offene Fenster...
Hab auch immer alles zu, aber nicht nur wegen Sprit, sondern wegen Dreck und Pollen ;) .
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Beitragvon Kermit » 23.07.2009, 19:50

Beim dritten mal Tanken kam ich nun auf 4,2L. Bin aber auch überwiegend mit 80 hinter LKW (wenn denn mal einer da war) die 30km nach Troisdorf getuckert. In einer Woche ist es aber vorbei. Dann endet mein Einsatz dort und ich habe wieder Berufsschule, wo ich die knapp 10km wieder mit dem Fahrrad fahren werde. Vor allem, weil man in der netten Stadt hier vor und um den Schulen ausschließlich mit Parkschein parken darf. Und ich zahle dafür keine 3EUR täglich. Die Lehrer haben natürlich ihren eigenen Parkplatz auf dem Schulgelände... die etablierten, bürgerlichen Parteien im Stadtrat wissen scheinbar, wie man bei den Nachwuchswählern bei der nahenden Kommunalwahl Stimmen gewinnen will...

Ich fahre übrigens auch immer bei geschlossenen Fenster (selbst bei den hohen Temperaturen momentan) und Lüftung auf I. Allein weil ich noch etwas vom Radio mitkriegen möchte auf der Autobahn. Dafür hefte ich bei solchen Wetter zumindest eine (reflektierende) Sonnenblende in die Windschutzscheibe, wenn ich den Wagen abstelle. Ob's temperaturmäßig im Innenraum was bringt, weiß ich nicht. Wenigsten verbrenne ich mich dann nicht beim Berühren von Lenkrad/Sitz/Amaturen.

Sagt mal: Wenn das Schätzeisen (=Scangauge) halbwegs stimmt: Hängt der Verbrauch auch stark von der Luftfeuchtigkeit ab, sprich hat ein Benzin-Luftgemisch einen deutlich niedrigeren Wirkungsgrad bei hoher Luftfeutigkeit? Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich an trockenen Tagen laut Scangauge bis zu 0,6L weniger verbrauche als an schwülen oder regenerischen Tagen. Gut, bei nasser Fahrbahn kann der Rollwiderstand eventuell höher sein. Aber auch bei trockener Fahrbahn und hoher Luftfeuchtigkeit meine ich, dass der Verbrauch deutlich höher ist.
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Beitragvon D4wn » 23.07.2009, 20:04

Kermit hat geschrieben:Sagt mal: Wenn das Schätzeisen (=Scangauge) halbwegs stimmt: Hängt der Verbrauch auch stark von der Luftfeuchtigkeit ab, sprich hat ein Benzin-Luftgemisch einen deutlich niedrigeren Wirkungsgrad bei hoher Luftfeutigkeit? Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich an trockenen Tagen laut Scangauge bis zu 0,6L weniger verbrauche als an schwülen oder regenerischen Tagen. Gut, bei nasser Fahrbahn kann der Rollwiderstand eventuell höher sein. Aber auch bei trockener Fahrbahn und hoher Luftfeuchtigkeit meine ich, dass der Verbrauch deutlich höher ist.


Ja, da hat das "Schätzeisen" nicht ganz unrecht.
Für den Verbrennungsvorgang benötigst du Sauerstoff, und der kommt der Einfachheit halber aus der Luft. Wir alle wissen, Wasser brennt im Normalfall nicht, also was hat bei hoher Luftfeuchte einen erhöhten Anteil im Gemisch?- Richtig, Wasser. Hinzu kommt das in den meisten Fällen der Sauerstoffgehalt bei extremer Feuchte bzw. "Schwüle" etwas geringer ist; Alles zusammen ergibt einen unsaubereren Verbrennungsvorgang, wodurch weniger Wärmeenergie in Kinetische gewandelt werden kann...

Aber was mich doch sehr verwundert, bei solch einem kleinen Motor sollte das doch nur einen minimalen Unterschied machen, also fast nicht auffallen?!
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Beitragvon Flaragnar » 31.08.2009, 12:25

Soo, hab mal eine richtig schöne Langfahrt nur auf der BAB unternehmen können. Regensburg -> Rügen - Urlaub -> Regensburg, insgesamt knapp 2000km.
Die Hinfahrt immer stur 115 km/h, 2 Personen volllbeladen,v 1h Stau, aber halt das sprechen mit dem Motor. Ergebnis: 4,5 Liter! Ich war begeistert! Auf Rügen knapp 400km rumgekurvt, quasi nur Stadtverkehr, Kurzstrecken, Höllenpflaster! Ergebnis 4,4 Liter!
Heimfahrt bissl zügiger um die 125 km/h, 1h Stau, beladen mit Hühnergöttern und Donnerkeilen und schon 5,0 Liter.

Trotzdem super Werte. Die 4,5 bei 115 haben mich schon beeindruckt. Und ich bin die 820km trotzdem ans Ziel gekommen. Das Dingens ist wahnsinn!
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4,23l - 4,95l....

Beitragvon Addiulli » 24.09.2009, 11:46

Ich habe ja diesen Thread angefangen, von wegen zu hoher Verbrauch!

Jetzt fahre ich den C1 meistens selbst und ich komme immer unter 5l. Auch bei nur Stadtverkehr....

4,23l war bei zweimaliger Fahrt ins Wendland zur "Kulturellen" Landpartei". Beim Überholen doch manchmal tüchtig Gas gegeben. Sonst wäre ich vielleicht auch unter 4l gekommen....

War also nur mein Sohn, der jeden Tag 50 km auf der Autobahn gefahren ist. Das tribe den Verbrauch extrem hoch.

4,5l sind kein Problem.
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Beitragvon Master M » 24.09.2009, 11:51

Das ist doch super!
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