Kaufempfehlung - oder Tipps C1 HDi




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Kaufempfehlung - oder Tipps C1 HDi

Beitragvon Aqua » 30.09.2009, 14:35

Moinsen Gemeinde,

ich werde mir wohl einen kleinen Wagen zulegen müssen und wollte mich
hier mal erkundigen, was denn so über den C1 HDi gemunkelt wird.

Habe ein Angebot bekommen für ein Baujahr 2007 mit 70 Tsd km für 5.500 €

Ist das im Rahmen? Was ist mit der Kilometerleistung? Ist da noch Luft?
Worauf sollte ich noch so achten, welche Extras sind wichtig?

Vielen Dank für Hilfe.
Aqua
 
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von Anzeige » 30.09.2009, 14:35

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Beitragvon el(s)ch » 01.10.2009, 08:05

überlg dir das mit dem diesel gut.

der minderverbrauch ist minimal, dafür kostet er DEUTLICH mehr kfz-steuer,
in der versicherung ist er teurer und in der wartung auch.

(vorallem hat er einen zahnriemen, der gewechselt werden muss, was beim benziner nicht der fall ist.)

ich persönlich bin - wie man wohl merkt - bei dieser wagenklasse nicht so unbedingt ein diesel-freund.

mein xsara-kombi ist allerdings auch ein diesel, da dort der minderverbrauch deutlich ist (>2liter/ 100km) und die kraft des motors dort auch einen unterschied darstellt, aber bei den kleinen... ich weiß nicht....
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Beitragvon Master M » 01.10.2009, 08:19

Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen! Ich habe mal die Rechnung gemacht (Diesel vs Benziner)
Bei meiner Fahrleistung (ca. 15tkm/Jahr) rechnet sich der Diesel auf keinen Fall!
Die Rechnung habe ich mit einem C2 gemacht.
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Beitragvon Störtebecker » 01.10.2009, 08:23

Mal meinem Vorposter zustimme...
und auch bedenken sollte man, wofür man den Wagen nutzt.
Diese Wagenklasse ist ja tendenziell doch eher auf der Kurzstrecke zu hause- dort hat ein Diesel soweit ich weiss doch eher Schwächen.

Ich bin selbst kein Fachmann, aber habe dieses mal aus einer anderen Quelle kopiert (die Frage war, lohnt ein Diesel für einen Arbeitsweg 7km Stadt).

Schadstoffausstoß (Feinstaub, Ruß, NOx) wesentlich größer, da der Motor ja noch nicht einmal seine Betriebstemperatur erreicht.
Gleichzeitig verkoken damit die Einspritzventile, Ventilsitzringe und Ventile, da die Selbstreinigungstemperatur nicht erreicht wird. Und bei der nächsten Abgasuntersuchung fällst Du eventuell durch, weil Dein Motor die Trübungsgrenzen durch Verkokung überschreitet (Abhilfe: 100 km scharfe Autobahnfahrt zum Freibrennen)..
Das dass auch zu Lasten der Batterie und der Glühkerzen geht wurde ja schon erwähnt.


Grüße

Störtebecker
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Beitragvon Aqua » 01.10.2009, 08:40

hmm ... vielen Dank für eure Meinungen.

Mein Arbeitsweg wäre täglich 30 km hin und 30 km zurück ...

Meint ihr, da wäre der kleine Wagen allgemein überfordert? Sei es Diesel oder Benziner?
Aqua
 
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Beitragvon HyundaiGetz » 01.10.2009, 08:47

Aqua hat geschrieben:Mein Arbeitsweg wäre täglich 30 km hin und 30 km zurück ...

Meint ihr, da wäre der kleine Wagen allgemein überfordert? Sei es Diesel oder Benziner?


Wie überfordert? Mit 60 Kilometern pro Tag?
Was glaubst Du denn, wofür ein C1 ist? Nur für 5 km in der Stadt?

Ich fahre momentan 28 km pro Strecke zur Arbeit und mein C1 schafft das ohne Probleme. Habe mein Auto jetzt 2 Jahre und 4 Monate und mittlerweile die 68.000 km geknackt. Das geht ohne Probleme. Glaube auch nicht, dass das Auto jetzt in den nächsten Tagen auseinander fällt.

Den Diesel fährt petit jolie hier im Forum schon seit über 140 tkm in knappen 3 Jahren. So viel zur "Langstreckentauglichkeit".
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Beitragvon Störtebecker » 01.10.2009, 08:52

Überfordert sicher nicht, die Frage ist allerdings was du für Ansprüche hast.

Meine rein subjektive Erfahrung (Aygo Benziner): Er gleitet nicht dahin wie eine S-Klasse, verbraucht dafür aber weniger als diese Hubraum hat ;)
Im Stadtverkehr kannst du locker mitschwimmen- du bist sogar flinker als die meisten anderen. Der Motor hat eben erheblich weniger Masse zu bewegen als bei vielen anderen Fahrzeugen.
Landstraße/Autobahn sieht das schon anders aus, aber es geht solange du nicht Lust am Rasen hast.
Bei höheren Geschwindigkeiten hast du durchaus Lärm im Innenraum; nicht dramatisch, aber ein "Leisetreter" ist es eben nicht. Ein bisschen Abhilfe kann hier eine Dämmatte in der Reserveradmulde schaffen- habe ich gemacht, bringt gefühlte 20-30% weniger Lärm.

Auf der positiven Seite verbraucht der Wagen wenig, ist günstig in den Fixkosten, passt in jede Parklücke...und bringt m.E. mehr Fahrspaß mit als alles andere in der Klasse :)

Hoffe ich konnte etwas helfen.

LG

Störtebecker
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Beitragvon waynemao » 01.10.2009, 10:01

Bei 30km je Strecke lohnt sich von den Kosten her der Diesel noch nicht.

Ich fahre zur Uni 2-4 mal die Woche jeweils 114km (hin und zurück) und das ist überhaupt kein Problem. Bis 130 ist der Aygo leise und bleibt sparsam.
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Beitragvon Aqua » 01.10.2009, 10:03

Vielen Dank ... also kurz zusammen gefasst, zum Sparen reicht auch der C1 Benzin?

Die 30 km wären 35% Stadt und 65% Landstraße ...

Okay .. dann ist der Diesel erstmal at acta gelegt ...
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Beitragvon waynemao » 01.10.2009, 10:55

Bei dem Streckenprofil sind Verbäuche von 5 Litern kein Problem, der Diesel nimmt sich im besten Fall 4 L eher was mehr.

Ich würde auch zum Benziner greifen an deiner Stelle. Zudem ist die Auswahl so für dich auch viel größer und die Preise sind i.d.R. niedriger.
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Beitragvon Berliner » 01.10.2009, 11:42

Ich fahre jeden Tag 32 km (einfache Strecke) zur Arbeit. Dafür reicht mein Aygo auf jeden Fall. Ich fahre hauptsächlich Autobahn, allerdings fast auf der gesamten Strecke ist nur 80 km/h erlaubt (Stadtautobahn). Wenn ich mal längere Strecken auf der Autobahn zurücklege, fahre ich meist so um die 120-130, mehr geht zwar auch, aber dann wird der Aygo zum echten Spritfresser (8 Liter) und bei Höchstgeschwindigkeit wird es auch langsam stressig. Manchmal könnte der Aygo ruhig mal 50PS mehr haben, wenn man z.B. an einer kurzen Autobahnzufahrt mal beschleunigen muß, aber im Allgemeinen reicht die Motorisierung. Man entscheidet sich schließlich für den Aygo, um sparsam von Punkt A zu Punkt B zu gelangen. Wenn man sich noch das MMT Getriebe, Klima und ZV gönnt, ist der Aygo zudem auch noch recht komfortabel. Ich komme bei meiner Strecke so mit ca. 5 Litern Sprit pro 100 km aus.
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Beitragvon crass » 01.10.2009, 12:25

Also ich fahre seit nunmehr fast 3 Jahren und 59 tkm jeden Arbeitstag 2 x 50 km, habe trotz Rückenschäden keinerlei Probleme mit den Sitzen und freue mich immer noch auf jede (!) Fahrt, wenn ich in mein kleines Auto steige.
(Und das als 47-jähriger Dipl.-Ing., bei dem man vielleicht ein anderes Auto erwarten würde. :wink:)
Ein größeres Auto wollte und will ich nicht; ich hab mich ganz bewußt für den Aygo entschieden und genieße die Effizienz, mit so wenig Masse voranzukommen. :wink:

Ich habe auch damals nachgerechnet, ob ein Diesel im Endeffekt günstiger wäre, aber das war er nicht, und so fahre ich den Benziner.
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Beitragvon DierkS. » 01.10.2009, 12:31

Ich schließe mich dem mal an.
Fahre jeden Tag ~ 60 km einfache Strecke zur Arbeit. Und das fast komplett Autobahn. Läuft ohne Probleme mit dem Benziner. Und das kleine Auto hat dann natürlich noch Vorteile bei der Parkplatzsuche :wink:
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Beitragvon Masso » 01.10.2009, 12:36

Spritfesser? Ich fahre zwar den C1, aber komtm ja bekanntlich aufs gleiche raus. Aber Spritfresser? Bin vollbeladen 1300km gefahren, lag dann bei 5,9 Litern. Ansonsten bringt der kleine auch massig Spass und wenn man bissel hochtorig fährt, merkt man den kleinen motor nicht als störend :)
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Beitragvon Master M » 01.10.2009, 12:55

Also ich bekomme meinen ja erst am Dienstag, aber auf der Probefahrt hat mir der C1 wirklich so viel Spass gemacht, dass hätte ich niemand geglaubt!
Klar muss man den kleinen Motor etwas höher drehen, aber dann kommt man gut voran!
Klar das man nicht aus dem Drehzahlkeller im 5 Gang wahnsinnige Spurtwerte erwarten kann! Ist kein Auto zum Schaltfaul fahren wenn man zügig voran kommen will.

Aber alles in allem ein sparsames, fahraktives Auto!

Man sollte auch immer sehen, was man von dem Geld hat! Meine Kaufentscheidung kam nicht aus heiterem Himmel! Nach dem Vergleich den ich (für mich) gemacht habe, ist es die günstigste Art und Weise ein neues Auto zu fahren.
Glücklicherweise auch noch eine angenehme dazu...
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