Kann der C1 auch ohne Probleme Bioethanol85 fahren???




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Kann der C1 auch ohne Probleme Bioethanol85 fahren???

Beitragvon Addiulli » 30.06.2008, 21:34

Da war gerade einn Berich in Fakt auf ARD1!

Bioethanol85 kostet gerade mal 99,9 Cent pro Liter!

Bei 20% Mehrverbrauch ergibt sich immer noch nur ein Preis von

1,19 € pro Liter!

Also eine Ersparnis von ca 23%!!!!!

Das ist doch ein Wort!

Kann mein C1 ohne Probleme Bioethanol fahren???
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von Anzeige » 30.06.2008, 21:34

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Beitragvon Aygo Blue » 30.06.2008, 22:51

nein! Der Motor ist nicht für so einen hohen Ethanolanteil freigegeben! Du würdest deine Garantie verlieren und Gefahr laufen den Motor zu beschädigen...
MfG Aygo Blue

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Beitragvon Cyberexxflixx » 01.07.2008, 04:46

Du kannst nur durch eine Umrüstung dein Auto fit machen für E85 Kraftstoff. Kostet ca. 300 - 500 EUR je nachdem wo du es machen lässt.

Aber selbst dann ist noch nicht genau bekannt, ob dein Motor früher kaputt geht als sonst. Soll heißen er kann auch mit Umrüstung nach nicht mal 100.000 km kaputt gehen wenn man pech hat. Oder eben noch früher.
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Beitragvon Alexx » 06.07.2008, 22:35

Cyberexxflixx hat geschrieben:Du kannst nur durch eine Umrüstung dein Auto fit machen für E85 Kraftstoff.


Soweit die offizielle Aussage zu E85.

Nun zu den empirischen Werten: Die meisten Benziner kann man ohne jede Umrüstung mit einem Ethanol-Anteil um die 50-70% fahren, ohne dass der Motorlauf darunter allzu sehr leidet. Ein Mischungsverhältnis von 70% E85 zu 30% Super scheint zumindest bei BMW Sechs-, Acht- und Zwölfzylindermotoren aus den späten 80er/ frühen 90er Jahren recht gut zu gehen. Wer mehr wissen will: Hier habt Ihr stundenlang zu lesen:

http://www.7-forum.com/forum/5/nochmal- ... 68918.html

Von einem Aufquellen von Kraftstoffleitungen etc., wovor die Autoindustrie immer so eindringlich warnt, wird dort bislang nichts berichtet.
Wer damit noch immer nicht genug zu lesen hat, kann sich auch mal durch den E85-Thread im VW Passat Forum durcharbeiten:

http://www.35i-forum.de/thread.php?thre ... readview=0

Es ist durchaus möglich, dass sich der C1 mit 50-70% Ethanolanteil recht brauchbar fahren lässt und man trotz Mehrverbrauch sogar noch etwas spart. Kann aber auch sein, dass der Versuch mit einem Motorschaden endet. Wenn jemand das freiwillig mit seinem Auto ausprobieren will, bin ich gespannt auf die Ergebnisse.
Ich werde es sicher nicht machen. Nachdem die Drillinge noch nicht lange auf dem Markt sind, kostet auch ein gebrauchter Ersatzmotor noch richtig Geld. Bei älteren Autos ist das Risiko viel geringer.
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Beitragvon supergrobi900 » 07.07.2008, 11:15

Nein kann man nicht.
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Beitragvon Cyberexxflixx » 07.07.2008, 18:25

Hm... also meine Toyota Werkstatt hatte mal ein Angebot zu dem Thema mit E85 und Aygo gemacht.... aber die haben gleich gesagt dass die Garantie flöten ist, da der Motor eben nicht für E85 frei gegeben ist.

Theoretisch kann man es also versuchen und Glück haben, und es geht 200.000 km gut. Oder man hat pech und sieht nicht mal die erste Inspektion mit dem Motor.

Ich würde es ebenfalls nicht machen, lieber weiter mein Super tanken. Ein Mehrverbrauch durch E85 würde sich auch negativ auf meinen Spritmonitorwert auswirken.

Gruß
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Beitragvon borat86 » 09.10.2009, 08:59

So jungs!! ich habe neues gefunden!!
Citroen gibt eine Offiziele Freigabe für bis zu 10Ethanol im benzin alle teile sind defür ausgelegt das steuergerät auch!
Ich habe meine Citroene mit zimlich genau 26%Ethanol gefahren, der tank ist jetz bald leer, Absulut kein problem auto läuft als wäre es normal benzin, jedoch spricht er einwenig besser aufs gas an besser laufen weiss ich nicht das ist meistens nur einbildung aber ich habe sie minim!! hehe!! und der verbrauch ist gleich geblieben ich bin so wie immer meine 630km weit gekommen mit dem vollen tank!! (Ich weis 630km sind nicht viel aber ich fahre den c1 viel unter vollgas)
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Beitragvon DierkS. » 09.10.2009, 11:22

Da es jetzt nicht so leicht ist, zu lesen, was du schreiben wolltest, rate ich mal ein wenig.
Du hast jetzt eine Tankfüllung mit E85 gemischt? Darauf ergibt sich wohl die Angabe das du 26% Ethanol im Tank hattest?
War es nur eine Tankfüllung oder war es ein Test über einen längeren Zeitraum?

Generell sollte das Ethanol in jedem Benzin-Motor funktionieren. Das Problem mit E85 z.B. sehe ich weniger in der Verbrennung, sondern mehr darin, das viele Gummidichtungen nicht mit den Ethanol klar kommen und kaputt gehen, was dann unter'm Strich auch den Motor beschädigt. Ähnliches Problem wie mit dem Bio-Diesel.
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Re: Kann der C1 auch ohne Probleme Bioethanol85 fahren???

Beitragvon bluedog » 05.07.2014, 14:49

Ist zwar ein ganz altes Thema, aber ich hänge mich trotzdem erstmal hier ein.

Gestern hab ich nachgetankt, und zwar E85. Auf eine knappe Tankfüllung hab ich 12l E85 eingefüllt. Rechnen könnt ihr selber. gibt irgendwas zwischen E20 und E30 und ist das, was auch mein Cuore davor schon vertragen hatte, ohne dass die Motorkontrolleuchte anging. Der 384F im C1 ist ja der gleiche wie der 1KR-FE von Daihatsu. Dessen konstruktiven Vorgänger, den EJ-VE hatte ich bereits über mehrere Zehntausend Km problemlos mit verschiedensten E85-Mischungen gefahren. Zur Info: Im Gegensatz zum C1 war der nicht einmal für E10 freigegeben, hat aber dennoch bis etwa E30 problemlos vertragen.

Also: All die Warmduscher, die sich eh nicht trauen, auch nur E10 zu tanken, sollen mal bitte ruhig sein. Das einzig fundierte zum Thema, was die beitragen könnten, ist die Aussage, dass sie davon weder Ahnung noch praktische Erfahrung haben.

Mangels E85-Zapfsäule in der regelmässig angefahrenen Umgebung werde ich nicht regelmässig E85 zumischen, aber wenn, dann sicher ohne jede Angst.

Alles, was man bei der genannten Mischung zu befürchten haben wird, sind ein kleiner Mehrverbrauch und vielleicht, aber nicht mal ganz sicher, ein etwas geringerer Anzug. So war das auch beim Cuore auf Ethanol... jedenfalls mit dieser zahmen Mischung.

Zumindestens bei den schweizer Preisen wirds sich kaum lohnen, aber ob ich nun im Kurzstrecken-Kaltlauf pures Benzin verheize oder noch ein wenig Ethanol für etwas weniger Geld beimische, wird kaum auffallen.

Ich werde berichten; auch wenns vermutlich weiter nichts zu berichten geben wird.

ps: Wenn man von einem Fassungsvermögen des Tanks von 36l ausgeht und unterstellt, dass im Benzinanteil kein Ethanol drin ist, kommt man auf ca. 28% Ethanolanteil, heisst E28.

Wenn man beim Benzin E5 erwischt hat (das muss nicht deklariert werden, soviel ich weiss) Ists etwas mehr: 12l E85 ergeben 10.2085l Ethanol. Benzinanteil dort: 1.8015l. Ist das E5, dann sind da nochmal 0.090075l Ethanol drin.

Benzin ist der Rest im Tank: 23l. Wenn das E5 ist, sind da 1.15l Ethanol drin. Ergibt insgesamt dann mit E5 maximal:1.15l+0.090075l+10.2085l=11.448575l Ethanol, Was einen Anteil von 31.80% Ethanol ergibt.

Ich fahre also momentan (seit gestern) Mit irgendwas zwischen E28 und E31.
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Re: Kann der C1 auch ohne Probleme Bioethanol85 fahren???

Beitragvon wolfson » 24.07.2014, 08:16

bluedog hat geschrieben:All die Warmduscher, die sich eh nicht trauen, auch nur E10 zu tanken, sollen mal bitte ruhig sein.
Ich weiß nicht, wie das Ethanol im E85 hergestellt wird, aber ich vermute, genauso wie das im E10. Deshalb tanke ich trotz meiner recht hohen Fahrleistung kein E10, da das mit "Bio" aber auch gar nichts zu tun hat. Sparen in Ehren, aber bitte nicht um jeden Preis. Ich finde es schlimm genug, daß ich so viel Benzin verbrenne, aber würde ich die äußeren Umstände, die dafür verantwortlich sind, ändern wollen, hätte das so massive Auswirkungen, daß das für mich nicht in Frage kommt. Daher lieber Benzin verbrennen (E5 ist schon schlimm genug) als noch die Produkteiuon von sog. Bio-Ethanol noch mehr zu unterstützen. Unsere Evasion fährt auf Autogas, was für den C1 leider keine Alternative darstellt (Umrüstung zu teuer).

Andere mögen das anders sehen mit E85, aber pauschal alle als Warmduscher zu bezeichnen, die einen vorzeitigen Motortod nicht riskieren wollen, finde ich etwas überzeichnet (ganz abgegsehen davon, daß die meisten von uns wohl ebenso wie ich lieber warm als kalt duschen :wink: )
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Re: Kann der C1 auch ohne Probleme Bioethanol85 fahren???

Beitragvon bluedog » 24.07.2014, 11:44

Wer vor etwas warnt, von dem er keine Ahnung hat, ist ein Warmduscher... so war das gemeint.

Im übrigen ist Ethanol auch nicht schlimmer als Benzin. Allein die Raffinerie verbraucht 30-40% des angelieferten Rohöls. Da sind Transport, und Förderung noch nicht mal dabei.

Ausserdem kommt jeder verbrannte Liter fossilen Brennstoffes nie mehr wieder, und man macht einer ganzen Industrie (Petrochemie, Kunststoffindustrie) konkurrenz, ohne deren Produkte die Welt buchstäblich stillsteht und die noch immer weitgehend alternativlos auf Erdöl angewiesen ist.

Dagegen sind die Probleme mit Ethanol lösbar. Das Bio ist eben nicht als hinweis auf die Knospe gemeint, sondern weist auf den zugrundeliegenden nachwachsenden Rohstoff hin. In Anbetracht dessen, dass das bei normalem Alkohol immer so ist, ist das Bio allerdings tatsächlich nonsens.

In der Schweiz steht übrigens auf jeder einzelnen Zapfpistole für E85 drauf, dass Ethanol aus Holzabfällen hergestellt wird. Was daran schlecht sein soll, leuchtet mir nicht ein. Wenn das anderswo nicht so gemacht wird, ist das zwar bedauerlich, aber kein Grund, das Kind mit dem Bade auszuschütten und Ethanol als Treibstoff grundsätzlich zu verteufeln. Erst recht ein Irrtum ist es, zu meinen, Benzin sei besser.

Immerhin ist Ethanol ein Treibstoff, der sich aus sehr vielen Pflanzlichen Rohstoffen mit relativ wenig Hightech gewinnen lässt. Somit ist er schon mal besser als die meisten anderen Benzin- und Dieselalternativen, die wesentlich aufwändiger zu produzieren sind und nur Teile von den Energiepflanzen nutzen, und oft genug genau die Teile, die auch als Nahrungsmittel oder Futter verwendet werden könnten. Den Rest der Pflanze kann man nicht zur Treibstoffproduktion verwenden...

Allerdings: Sollte sich Ethanol als Treibstoff durchsetzen, könnte jeder Bauer seinen eigenen Sprit machen. Das geht natürlich nicht. Da kommen ja die Erdölmultis vielleicht zu kurz. Deshalb ist es ja auch viel besser, man setzt auf Methanol und anderes, wofür man eine Grosstechnische Anlage braucht. Das ist ja auch viel besser, denn dann bleibt der Gewinn bei den Grosskonzernen... Muss auch viel umweltfreundlicher sein, als eine potentiell dezentral herstellbare Alternative mit kurzen Transportwegen... verstehe!
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Re: Kann der C1 auch ohne Probleme Bioethanol85 fahren???

Beitragvon KarlKoch » 24.07.2014, 13:17

wolfson hat geschrieben:Unsere Evasion fährt auf Autogas, was für den C1 leider keine Alternative darstellt (Umrüstung zu teuer).


Halte ich für ein Gerücht... bei mir hat sich das nach nichteinmal einem Jahr gerechnet. Natürlich unter einbezieheung aller Kosten.
Habe für alles knapp 1400€ bezahlt und bin wunschlos zufrieden.
Peugeot 107 (Bjh: 2008) rund 150000Km und seid geraumer Zeit (75000Km) mit LPG unterwegs. Ersparniss gegenüber E10 schlappe >5000€. Da macht fahren Spass!
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Re: Kann der C1 auch ohne Probleme Bioethanol85 fahren???

Beitragvon bluedog » 24.07.2014, 17:33

Die Wahl zwischen Benzin und LPG ist in etwa wie die zwischen Pest und Cholera. LPG wird immer noch steuerlich massiv begünstigt, und es ist genauso wie Diesel und Benzin ein fossiler Treibstoff.

Ich gebe zu, es ist schlauer mit dem Gas Autos anzutreiben, als es vollkommen Nutz- und Sinnlos auf den Bohrplattformen abzufackeln. Es ist aber langfristig keine Alternative, solange das Gas fossiler Herkunft ist.

Ob es sich lohnt, umzurüsten, hängt stark von den Kosten für die Umrüstung ab. In der Schweiz kann man mit etwa CHF 3500 rechnen. Das lohnt nur, wenn man es einfach ungeachtet der Wirtschaftlichkeit haben will, oder wenn man einen echten Spritvernichter fährt. Man muss das im Einzelfall durchrechnen, aber ich peile mal über den Daumen, dass das bei Verbräuchen <10l/100km nicht lohnen wird. Ausserdem lässt die Tankstellendichte in manchen Gegenden sehr zu wünschen übrig. Klar, wenn sich in der Regel die Umrüstung nicht lohnt, gibts nur wenige LPG-Fahrzeuge, und deshalb kann es auch nicht viele kostendeckend arbeitende Tankstellen geben. Weil daher die abgesetzte Menge eher gering ist, wird meist auch einfaches Campinggas verkauft, was zwar funktioniert, aber den Verbrauch erhöht.
Meines Wissens wird nur an den LPG-Tankstellen im Tessin richtiges Autogas verkauft, weil die aus Italien beliefert werden.
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