Heckklappe geht nicht mit Schlüssel auf




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Heckklappe geht nicht mit Schlüssel auf

Beitragvon labbi » 18.02.2011, 17:32

Da die C1 Fahrer eher ein Schloß mit Schlüssel an der Heckklappe haben, habe ich eine Frage.
Ich habe das Schloß seit dem Herbst bestimmt nicht mehr genutzt. Jetzt wollte ich doch mal was in den Kofferraum tun und was passiert, der Schlüssel geht nur halb rein. Deswegen bekomme ich von aussen die Klappe nicht auf. Ich gehe davon aus, das da über den Winter Dreck reingekommen ist. Ausbauen des Schlosses 'mal eben' ist ja nicht.
- Kennt ihr das Problem auch ?
- Hat jemand eine Lösung ?

Ich bin am überlegen, ob man eine mechanische Entriegelung nach innen legt. Denn von innen habe ich die Klappe aufbekommen. Mit schwebt etwas vor, bei dem man einen Bowdenzug (z.B. vom Fahrrad) nutzt.
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von Anzeige » 18.02.2011, 17:32

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Beitragvon ratcliffe » 18.02.2011, 18:41

Es muss nicht unbedingt Dreck reingekommen sein.
Wahrscheinlicher ist, dass die Codierscheiben aneinander gegammelt sind.

Ich empfehle Sprühöl, gute Erfahrungen habe ich mit WD-40 gemacht.
Das gibt's an jeder Ecke und ab und zu sogar bei Aldi zu kaufen.

Es ist ein Röhrchen dabei, dieses möglichst weit in das Schloss stecken und etwas Öl reinsprühen, dann den Schlüssel vorsichtig reinstecken und mit Bewegungen das Schloss gängig machen.

Es eignet sich übrigens nicht jedes Öl, weil es das Schloss verharzen kann.
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Beitragvon lumpi » 18.02.2011, 20:08

Kann ich bestätigen - hab das Problem an allen Türschlössern - WD40 rein hilft! :D

Grüßle,

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Beitragvon morinistruppi » 19.02.2011, 02:01

Aus beruflicher Erfahrung in einer Firma für Sicherheitstechnik kann ich von solchen dünnen,flüchtigen Designerölen(WD 40)für diesen Fall nur abraten.
Bei Neumontagen,Reperaturen von Autozylindern wird ein weisses,silikonhaltiges bzw.teflonhaltiges Fett mit hoher Temperaturbreite -40 bis ca.200 Grad Celsius benutzt.Diese Mittel waren in der Packung der E-Teile meißt vorhanden.(BMW,Opel)
Besonders die handelsüblichen Türschloßenteiser schaden den Türzylindern,da sie die Schmiermittel auswaschen und die Kontaktkorrosion zwischen dem Spritzgußgehäuse und den Schließplatten aus Messing in Verbindung mit Tausalz fördern.
Geeignet ist z.b http://cgi.ebay.de/ORIGINAL-BMW-SCHLIE% ... d45fe88c02
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Beitragvon Berliner » 19.02.2011, 08:42

Das Problem mit dem Spezialfett wird sein, dass es sich erst einmal in dem vergammelten Schloß nicht ausreichend verteilen wird. Das Zeug ist eher etwas für noch funktionierende Schlösser. Wenn normales Öl schädlich sein könnte, kann man auch Silikonöl verwenden. Im Gegensatz zu Türschlössern in Wohnhäusern (da soll man Graphitpulver verwenden), habe ich mit dünnflüssigem Öl in Autoschlössern noch nie Probleme gehabt. Ich jauche immer vor dem Winter kräftig Silikonöl in die Schlösser, um dem Eindringen von Feuchtigkeit vorzubeugen. Dann kann im Winter nichts festfrieren.
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Beitragvon morinistruppi » 19.02.2011, 09:45

Wenn man Silkonöl verwendet,dann muß man es wirklich regelmäßig tun.
Vor dem Einsatz des Fetts muß der Zylinder schon freigängig sein da gebe ich Dir recht.
Graphitpuder ist bei regelmäßiger Anwendung in normalen Schließzylindern ebenfalls schädlich wenn schon einmal ein anderes Mittel eingesetzt wurde.
Es wird außer bei Dom und alten Zeissschlössern auch nicht mehr von den Herstellern empfohlen.
Dann binden die Rückstände das Festschmiermittel bis zum Verklemmen des Zylinders.
Vor dem Einsatz von Graphit am Autozylinder kann ich ebenfalls nur abraten,zumal dort auch noch die Leitfähigkeit des Produkts völlig kontraproduktiv ist.
Oder wer möchte das sein Auto durch eindringendes Graphit in den Kontaktsatz des Zündschlosses sich selbstständig machen kann ?
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Beitragvon labbi » 19.02.2011, 15:38

Silikonöl hat leider bisher keine Wirkung gezeigt. :(
Ich will auch nicht die Stoßstange abbauen.
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Beitragvon Flaragnar » 14.03.2011, 21:32

Kenn ich, kenn ich. Sprüh jeden Tag, oder auch zwei/dreimal am Tag ordentlich was rein. Dauert bei mir auch immer einige Tage, bis es wieder ordentlich geht. Manchmal bis zu einer Woche, dann hab ich aber wieder 2-3 Monate Ruhe! In der Sonne stehen lassen hilft auch ;-) Da freut sich der Kleine. Aber unglaublich was Toyota da für einen Schrott verbaut hat. Hatte das ja nach ein paar Wochen mit einem Neuwagen vorletzen Winter. Das ist definitiv das glumpigste Teil am Auto!
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Ich kenne das Problem auch ...

Beitragvon madliz » 15.03.2011, 07:51

Bedingt durch die Fahrzeugform (Luftabriss) wird das Heck sehr stark verschmutzt. Das Streusalz im Winter gibt dem Schloss den Rest. Bedingt durch den Schmutz schliesst die kleine Klappe das Schloss nicht mehr richtig, Schmutz dringt ein und fertig.

Ich habe mir auf der Drehbank einen kleinen Plastikdeckel angefertigt, welchen ich in den Wintermonaten über's Schloss stülpe!

*** Ausbau und Revision des Schlosses ***

Die Stossstange braucht nicht entfernt zu werden.

1. Chromstahlabdeckung um die Schlossöffnung mit Schraubenzieher entfernen.
2. Plastikgitterli innerhalb des Kofferraums entfernen
3. Sicherungsring auf der Schlossachse (unter Platikgitter) entfernen
4. ganzen Schlossmechanismus rausziehen

Der Schliesszylinder welcher den Mechanismus, Kläppchen und Federchen zusammenhält
ist durch einen weiteren aufgepressten Chromstahlring zusammengehalten. Letzterer lässt sich ebenfalls entfernen und die Eingeweide restaurieren und fetten. Dieses Mikrofederchen, welches das Kläppchen verschliesst war bei meinem Teil vollig verdreckt und nicht mehr gängig.

Der Zusammenbau gestaltete sich mehr als schwierig (Federchen sprang mehrmals raus und Chromstahlring muss entsprechend zurechtgebogen werden. Ich warne! Nur etwas für geübte Bastler mit starken Nerven.

Eventuell wäre es besser, gleich einen neuen Schlosseinsatz zu kaufen.

Grz. madliz
Zuletzt geändert von madliz am 15.03.2011, 15:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon HyundaiGetz » 15.03.2011, 11:52

Einfachster Trick: Ausstattungsvariante mit Funk-ZV kaufen *duck und weg* :lol:
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08/2010 bis 04/2014: Hyundai i20 1.2 Fifa-WM Edition
Seit 04/2014: Audi A1 1.2 TFSI Ambition
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Beitragvon madliz » 15.03.2011, 18:02

HyundaiGetz hat geschrieben:Einfachster Trick: Ausstattungsvariante mit Funk-ZV kaufen *duck und weg* :lol:


... ja, Du sagst es! Ich investiere meine Kohle jedoch lieber in meinen Zweitwagen ...

*duck und noch schneller weg*

Bild

Grz. madliz
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Beitragvon yaa » 15.03.2011, 18:43

Ist das nicht der neue "Aygo Sport"? *wegduck*
Ihr wollt das Aygo-Forum unterstützen und weiterbringen?
Dann solltet ihr !
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Beitragvon K.S. » 16.03.2011, 10:14

Meiner Erfahrung nach ist das beste Schmiermittel noch immer:

BALISTOL Waffenöl

kann man auch für Dichtungen aller Art benutzen.
Meine Erfahrungen sind natürlich beschränkt ("nur" ca. 30 Jahre),
aber ich habe noch keine negativen Erfahrungen damit gemacht.

Gruß, K.
Gesamtfahrleistung 106.000 KM
5,8 l / 100Km

nachgerüstet:
Lederlenkrad / -schaltknauf,
schwarz getönte Seiten- und Heckscheibe,
Mittelarmlehne,
Handschuhfachklappe,
Drehzahlmesser,
BORBET LS (6,5J x 15) und 195/45 R15 ohne Einschränkungen
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Beitragvon madliz » 16.03.2011, 11:26

K.S. hat geschrieben:Meiner Erfahrung nach ist das beste Schmiermittel noch immer:

BALISTOL Waffenöl ¨


Das Zeugs lieb ich auch! Es stinkt zwar wie die Sau!

Grz. madliz
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Re: Ich kenne das Problem auch ...

Beitragvon Flaragnar » 17.03.2011, 22:03

madliz hat geschrieben:Bedingt durch die Fahrzeugform (Luftabriss) wird das Heck sehr stark verschmutzt. Das Streusalz im Winter gibt dem Schloss den Rest. Bedingt durch den Schmutz schliesst die kleine Klappe das Schloss nicht mehr richtig, Schmutz dringt ein und fertig.

Ich habe mir auf der Drehbank einen kleinen Plastikdeckel angefertigt, welchen ich in den Wintermonaten über's Schloss stülpe!


Hey, die Idee ist gut. Stimmt, bei mir schließt der kleine Deckel auch überhaupt nicht mehr... Ideen/Vorschläge, was man den "Vorgefertigtes" da draufstülpen könnte??
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