30000km, Luftfilter, Zündkerzen ?




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30000km, Luftfilter, Zündkerzen ?

Beitragvon leonardo2 » 29.09.2013, 13:52

Der Kleine kommt langsam auf die 30.000 km zu.
Ölwechsel usw ist klar.
Wie ist das mit dem Luftfilter, Zündkerzen, da steht im "Jetzt helfe ich mir selbst" Buch, angucken und nur bei Verschleiß wechseln ?
Wie erkenne ich beim Luftfilter den Verschleiß ?
Wenn er außen dreckig ist ?
Oder besser doch generell wechseln, auch wenn er noch gut aussieht ?
Wo kauft man am besten einen neuen Luftfilter für den Kleinen ?
Bei ebay ? Was darf der maximal kosten ?
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von Anzeige » 29.09.2013, 13:52

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Re: 30000km, Luftfilter, Zündkerzen ?

Beitragvon leonardo2 » 29.09.2013, 14:08

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Re: 30000km, Luftfilter, Zündkerzen ?

Beitragvon leonardo2 » 29.09.2013, 14:27

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Re: 30000km, Luftfilter, Zündkerzen ?

Beitragvon Catch22 » 30.09.2013, 10:36

Erst bei 60.000 km werden Kerzen und Luftfilter fällig. Warum früher wechseln? Sicherlich dann, wenn man in staubigen Gegenden unterwegs ist.
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Re: 30000km, Luftfilter, Zündkerzen ?

Beitragvon leonardo2 » 30.09.2013, 15:06

Stimmt, im Wartungsheft steht 60000 km.
Im Selbermachbuch steht nur überprüfen bei 30000 km.
Da bin ich dann wohl verrutscht.
Wenn ich nicht muß, lange ich da natürlich nicht hin.
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Re: 30000km, Luftfilter, Zündkerzen ?

Beitragvon Edition 2011 » 30.09.2013, 18:16

Ich tausche den Luftfilter jedes Jahr,kann ja nicht schaden.
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Re: 30000km, Luftfilter, Zündkerzen ?

Beitragvon leonardo2 » 15.03.2014, 16:56

Also jetzt hab ichs getan, mit der 30000er.
Mal eine Frage, war wie immer bei ATU und dort haben sie die Bremsflüssigkeit mit einem Messgerät geprüft und die hatte noch kein Wasser gezogen.
So meinte der Techniker, Wechseln kostet nur unnötig Geld.
Also lass ichs bleiben, auch wenn im Wartungsheft steht, alle 2 Jahre soll gewechselt werden.
Was meint Ihr dazu ?
Ist doch wahrscheinlich nur eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Citroen Werkstätten.
So hat mich Inspektion 3 mit 10W40 gerade mal 30 Euro gekostet.
Die hatten gerade eine Gutschein Aktion im Web.
Den Rest der Inspektion lass ich vom TüV erledigen, der Kleine ist noch dieses Jahr wieder fällig.

Noch eine Frage allgemein, im Wartungsheft steht, daß alle Jahre Ölwechsel ansteht, ist das nicht auch total übertrieben ?
Sollte man das nicht einfach ab jetzt 30000 an den KMs festmachen ?
Das meinte der Techniker bei ATU nämlich auch, wenn wenig gefahren wird, ist es idiotisch jährlich das Öl zu wechseln und hat mir die nächste Inspektion bei Tachostand 50000 eingetragen.

Jetzt noch eine Frage zu den Reifen in die Runde.
Beim Fahren wachelt nichts an der Lenkung oder sonstwo.
Sollte man die 8 Reifen die wir haben, trotzdem mal mal frisch auswuchten lassen ?

Danke für Eure Antworten schonmal vorab
Leonardo
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Re: 30000km, Luftfilter, Zündkerzen ?

Beitragvon bluedog » 15.03.2014, 19:59

Ich sags ungern, aber ich kann nicht umhin, doch vorauszuschicken, dass mir etliche Deiner Fragen die Haare zu Berge stehen lassen.

leonardo2 hat geschrieben:war wie immer bei ATU


Seit wann sind die für Automobile, die nicht von einem der sogenannt deutschen Hersteller gebaut wurden, kompetent?

Grundsätzlich übersetzt man ATU mit Anfänger treiben Unfug, erst recht, wenn man nicht AudiVWSkodaSeat fährt.

leonardo2 hat geschrieben: und dort haben sie die Bremsflüssigkeit mit einem Messgerät geprüft und die hatte noch kein Wasser gezogen.


Kann man so machen, und das macht nicht nur ATU so. Ganz koscher ist die Methode dennoch nicht; aus folgenden Gründen:

- Sollte ein windiger, findiger Mechaniker mal auf die Idee gekommen sein, ein "Bremsflüssigkeitswechsel" gehe schneller und billiger, wenn man nur das Ausgleichsgefäss leer macht und da dann etwas neue Flüssigkeit einfüllt, ergibt ein Test selbstverständlich, dass man sie nicht wechseln muss. Den wichtigen, weil den arbeitenden Teil der Bremsflüssigkeit hat man ja aber nicht getestet.

- Der Test mit Flüssigkeit aus dem Ausgleichsgefäss sagt nicht sehr viel aus darüber, wie die Bremsflüssigkeit am Radbremszylinder beisammen ist, und auch nicht wirklich viel darüber, wie die im Hauptbremszylinder aussieht.

- Das Hydrauliksystem der Bremse hat keinen Rücklauf. Die Flüssigkeit wird also nicht umgewälzt und somit auch nicht nennenswert gemischt. Ist ein Teil des Bremssystems leicht undicht und zieht Feuchtigkeit, wird das also oben am Ausgleichsgefäss nicht messbar sein. Verlässt man sich zu lange auf die Messung und merkt z.B. nicht, dass unten ein Radbremszylinder undicht ist, zieht die Flüssigkeit dort Wasser und der Bremskolben kann dann in Ruhe festrosten... Reparatur wird dann sehr viel teurer als neue Bremsflüssigkeit. Vom Sicherheitsrisiko red ich mal gar nicht. Mit Sicherheitsargumenten erreicht man Leute, die meinen, an sensiblen Bremsenteilen ohne weiteres Sparen zu können, ohnehin nicht.

- Hat Dir schon mal jemand gesagt, warum man Bremsflüssigkeit bei allen PKW und bei allen Marken alle zwei Jahre austauschen soll? Weil die eben mit der Zeit Wasser zieht. Nun hat neue, wasserfreie Bremsflüssigkeit einen Siedepunkt weit über 100°C. Wasser kocht dagegen bkanntlich bei recht genau 100°C. Hydraulische Systeme - und die Bremse ist ein solches System - basieren darauf, dass sich Flüssigkeiten nicht komprimieren lassen, also Druck gut übertragen. Bremsen werden sehr heiss. Weit über 100°C, wenns dumm geht. Das Wasser in der Bremsflüssigkeit verdampft bei 100°C. Wasserdampf ist dann aber ein Gas, und eben keine Flüssigkeit mehr. Wasserdampf aber kann man sehr gut komprimieren. Hast du nun Wasser in der Bremsflüssigkeit, und die Bremsflüssigkeit wird dummerweise heiss, und noch dummerweiser heisser als 100°C, dann wird aus dem Wasser Wasserdampf. Wenn Du nun aufs Bremspedal trittst, wird dieser Dampf komprimiert, und erst wenn das passiert ist und das Bremspedal dann noch nicht am Boden aufgeschlagen ist, wird die Bremsflüssigkeit den Druck weitergeben und damit den Radbremskolben bewegen, welcher dann via Bremssattel die Bremsbeläge an die Scheiben drückt und somit bremst.

leonardo2 hat geschrieben:So meinte der Techniker, Wechseln kostet nur unnötig Geld.
Also lass ichs bleiben, auch wenn im Wartungsheft steht, alle 2 Jahre soll gewechselt werden.
Was meint Ihr dazu ?


Wenn Du also ganz sicher bist, dass die Radbremsen und auch das gesamte restliche Bremssystem 100% dicht ist und somit die Flüssigkeit überall im System keinesfalls Wasser ziehen konnte, dann kannst Du Dich auf die Messung am Ausgleichsgefäss verlassen. Aber nur, wenn Du auch genauso Sicher bist, dass das Messgerät in Ordnung ist und korrekt bedient wurde.

leonardo2 hat geschrieben:Ist doch wahrscheinlich nur eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Citroen Werkstätten.


Ist es sicher nicht. Selbst wenn der Mechaniker an sich recht hat, und nach zwei Jahren ein Wechsel meist wirklich noch nicht absolut unaufschiebbar wäre, So ist das doch eine der wichtigsten sicherheitsrelevanten Wartungsvorgaben überhaupt. Im Gegensatz zu den Bremsscheiben, -belägen und vielen anderen sicherheitsrelevanten Teilen, nicht nur an der Bremse, kannst Du die Bremsflüssigkeit eben nicht genügend einschätzen, eben weil Du dort wos wirklich drauf ankommt, keine Probe zur Messung nehmen kannst. Da gehts nun mal leider nicht anders, als vorbeugend zu warten. Du würdest nämlich erst dann merken, dass ein Bremsflüssigkeitswechsel wirklich unbedingt und unaufschiebbar nötig ist, wenn Du beim Bremsen ins Leere trittst. Also wenn Du das Pedal durchtrittst und die Karre nicht oder nur schwach bremst. Oder dann, wenn Dir irgendwann der Mech bei einer Inspektion eröffnet, dass Du für paar hundert Euro einen neuen Bremssattel mit Kolben nebst Belägen und Scheiben brauchst, weil ein Bremskolben verrostet ist...

leonardo2 hat geschrieben:So hat mich Inspektion 3 mit 10W40 gerade mal 30 Euro gekostet.
Die hatten gerade eine Gutschein Aktion im Web.


Inspekion 3 hat sich dann ja auch auf einen Ölwechsel beschränkt. Bei ATU wär ich mir da noch nicht mal sicher, ob die den Filter auch, wie vorgeschrieben, gewechselt haben. 10W-40 ist ausserdem kein wirklich gutes Öl. Meist sind das teilsynthetische oder gar mineralische Öle. Sowas würde ich nicht wollen.
leonardo2 hat geschrieben:Noch eine Frage allgemein, im Wartungsheft steht, daß alle Jahre Ölwechsel ansteht, ist das nicht auch total übertrieben ?


Nein. Bei 10W-40 unbekannter Qualität schon gar nicht. Der Motor hat keine 3.5l Öl, und da ist die Reserve auch schon dabei. Das sollte dann wenigstens alle 15'000km gewechselt werden. Ich wechsle das sogar alle 10'000km, und fülle besseres Öl ein. Ich machs aber auch selber...
Wenn Du ausserdem mal gesehen hast, wie klein der Ölfilter ist, und was sich da so rausquillt nach 10'000km, verabschiedest Du dich freiwillig von dem Plan, den samt der Ölfüllung 30'000km fahren zu wollen. Siehs Dir selber an, wenn Du mir nicht glaubst.

leonardo2 hat geschrieben:Sollte man das nicht einfach ab jetzt 30000 an den KMs festmachen ?


Nein. Siehe oben.

leonardo2 hat geschrieben:Das meinte der Techniker bei ATU nämlich auch, wenn wenig gefahren wird, ist es idiotisch jährlich das Öl zu wechseln und hat mir die nächste Inspektion bei Tachostand 50000 eingetragen.


Im Kurzstreckenbetrieb werden Motor und Motoröl stärker beansprucht, als wenn man viel und lange Strecken fährt. Ich könnte nun des langen und Breiten erklären warum. Nur soviel: Kondenswasser im Öl ist unvermeidbar. Wasser ist ein schlechter Schmierstoff und kann erst bei 100°C verdampfen. Wenn der Motor und mit ihm das Öl nie recht warm werden, bleibt das Wasser also im Öl. Daher sollte man das Öl eher öfter wechseln, wenn man wenig fährt. Zudem altert Öl auch, wenn das Auto nur rumsteht. Es ist also auch deshalb nicht ratsam, die Ölwechselintervalle zu überdehnen. Erst recht nicht ums Doppelte. Ich sagte es einleitend schon: Unfug!

leonardo2 hat geschrieben:Jetzt noch eine Frage zu den Reifen in die Runde.
Beim Fahren wachelt nichts an der Lenkung oder sonstwo.
Sollte man die 8 Reifen die wir haben, trotzdem mal mal frisch auswuchten lassen ?


Ich dachte, Du möchtest keine Arbeitsbeschaffungsmassnahmen finanzieren? Nur soviel: bei >80km/h wirst Du es sicher merken, wenn die Reifen ausgewuchtet werden müssen. Wenn Du nichts merkst, muss auch nichts ausgewuchtet werden. Da darfst Du guten Gewissens sparen.

Meine Räder sehen die Wuchtmaschine in der Regel nur wenn neue Reifen montiert werden. Beim Wechsel wird das Anzugsmoment der Radmuttern geprüft und der Reifendruck passend gemacht. Gewuchtet hat man die bei der Montage, das reicht, es sei denn, die Reifen sind nichts wert, oder es wären Wuchtgewichte verrutscht oder verloren gegangen. Das merkt man aber sehr gut, spätestens auf der Landstrasse.
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Re: 30000km, Luftfilter, Zündkerzen ?

Beitragvon leonardo2 » 15.03.2014, 22:26

Hallo bluedog,
danke daß du so viel Zeit und Mühe investiert hast, mir das alles genau zu erklären.
Was du geschrieben hast ist logisch und schlüssig für mich.
Ich werde die Bremsflüssigkeit bei nächster Gelegenheit wechseln lassen.
Auch weiterhin jährlich das Öl, unabhängig davon, ob schon 15000 km gefahren wurden.
Und danke für den geldwerten Tipp mit den Reifen.

Bei ATU werde ich aber bleiben, bin bisher immer bei den Arbeiten dabei gestanden und es wurde immer ein neuer Filter eingebaut und vor 2 Jahren wurde auch die Bremsflüssigkeit aus dem System mit dem Pedal rausgepumpt.
Da hatte die Messung nämlich ergeben, daß der Wechsel notwendig ist.

Grüße
Leonardo
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Re: 30000km, Luftfilter, Zündkerzen ?

Beitragvon bluedog » 15.03.2014, 23:15

Immer wieder gern geschehen.

Ich seh es einfach ungern, wenn an notwendiger Wartung gespart wird, nur weil ein Kleinwagen halt ein billiges Arbeitsgerät sein muss.

Ich gehöre selber zu denen, die sparen müssn, wo immer es geht. Statt an der effektiven Wartung spare ich aber viel lieber am Papierkram. Ich brauche die Wartung, nicht den Wartungsnachweis oder die Rechnung... Räder wechseln und Ölwechsel kann man mit minimalem Aufwand auch selber machen. Da muss man nun wirklich nicht das Maschinchen mit Altöl foltern.

Schlimmstenfalls lernt man dabei noch was.

Allzeit knitterfreie Fahrt wünsche ich Dir.

bluedog

ps: Meinst Du nur Reifen, oder Reifen mit Felgen? Wenn Du 8 Felgen mit Reifen drauf hast, bleib ich bei meiner Aussage. Sind es aber 8 Reifen und nur 4 Felgen, Muss man die Reifen nach der Montage auf die Felgen jeweils selbstverständlich auswuchten. Deshalb lohnts sich ja auch, 8 Felgen zu besitzen.... Stahlfelgen kosten ja fast nichts und müssen auch nicht neu sein... Jedes Jahr 8 Reifen montieren und wuchten, kost recht bald mehr. Ausserdem tut die wiederholte Montage und Demontage den Reifen auch nicht sonderlich gut.
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Re: 30000km, Luftfilter, Zündkerzen ?

Beitragvon leonardo2 » 16.03.2014, 08:12

Ne, ne, ich habe 8 Stahlfelgen mit den Reifen jeweils drauf.
Die waren beim Kauf des Wagens so mit dabei.
4 Winter- 4 Sommerreifen.
Die einen 4 liegen immer im Fahrradkeller.
Reifenwechsel mache ich auch immer selbst, aber das mit dem Ölwechsel, dazu habe ich halt keinen Platz um das selbst zu machen und 30 Euro sind ja nicht die Welt, auch wenns Öl keine Spitzenqualität hat, aber genau da scheiden sich die Geister, ob Spitzenqualität überhaupt erforderlich ist.

Ach noch was, die Leihwagenflotte die ATU hier vor Ort hat, besteht übrigens auch aus Citroen C1, ich glaube nicht daß die die eigenen Wägen nicht selbst warten.
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Re: 30000km, Luftfilter, Zündkerzen ?

Beitragvon bluedog » 16.03.2014, 14:49

Ich mache den Ölwechsel in der Garage. Dazu braucht man kaum mehr Platz, als um das Fahrzeug abstellen zu können. Man muss noch nicht mal den Wagenheber bemühen dazu. Nur auf ebener Fläche abstellen und den Boden zwischen den Vorderrädern gut abdecken... Der Rest ist dann auch nicht mehr viel.
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Re: 30000km, Luftfilter, Zündkerzen ?

Beitragvon leonardo2 » 18.03.2014, 12:36

Hallo !
Der C1 ist doch so niedrig, ohne Bühne ist das doch sehr schwierig ?
Und wie fängst du das Alt-Öl auf ?
Mit einem Eimer ?
Wie und wo entsorgst du das Altöl und den alten Filter ?
Was kostet das ?
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Re: 30000km, Luftfilter, Zündkerzen ?

Beitragvon bluedog » 18.03.2014, 14:36

Vorneweg: Altöl entsorge ich kostenfrei (In haushaltüblicher Menge halt nur, reicht aber ja) bei der Sammelstelle der Gemeinde. Neben dem Fass für altes Speiseöl steht ein Fass für gebrauchtes Motoröl.

Von Wegen niedrig: Viel wartungsfreundlicher als die Drillinge ist heute kaum noch ein Auto gebaut. Der Ölfilter hängt, mit der Öffnung schön nach oben, ganz unten am Motor. Die Ablasschraube ist auch gut erreichbar.

Zum Auffangen des Altöls tuts jedes flache, Öldichte und ein wenig Temperaturbeständige Gefäss mit ab 3.5l Fassungsvermögen. Bei mir ist das eine Schublade eines Büro-Dokumentenwürfels... braucht man halt eventuell ein wenig Fantasie... Ein alter, eher niedriger Kochtopf oder ein seitlich aufgeschnittener Kanister geht auch. Wers teuer möchte, kann sich nen extra Altölauffangbehälter ausm Baumarkt leisten. Da spart man sich dann das Umgiessen zum Entsorgen des Altöls.

Wenn man sich vor dem Auto auf den Boden legt, sieht man alles, was man sehen muss und erreicht auch alles, was man fürn Ölwechsel braucht.

Kosten: Variieren, je nach dem wie viel man für Öl und Ölfilter zahlt. Kost halt nen Filter und 3.1l Öl. Plus ne halbe Rolle Küchenpapier. Gemessen daran, dass ein billiger Ölwechsel in CH nicht unter 100CHF zu haben ist, und man dann die billigste Plörre einfüllt, die aufzutreiben ist, ist das sensationell günstig.

Aber ich rechne mal so: Pro Liter Öl, vollsynthetisch, zahl ich bei Einkauf im Internet weniger als nen 10er... Ein 5l-Kanister reicht fast zweimal, und kost knapp 40CHF. Dazu den Filter. Im Baumarkt kost der etwa CHF 16.- das Stück. Kauf ich im Internet, kost das Stück CHF 6.23 plus Versand. Kauf ich ein halbes Dutzend (brauche ja alle 10'000km einen), macht das 8.23. Alles in allem knapp CHF 50.- pro Ölwechsel mit einem guten, vollsynthetischen Öl, ohne Terminstress und ohne Zwangsabgabe für Scheibenwaschmittel (Das ich selber mische, aus destilliertem Wasser und Konzentrat, zu einem Drittel des Werkstattpreises). Als Bonus bekomme ich die Sicherheit, dass ich weiss was für Öl eingefüllt wurde und dass ich mir das Auto (für dessen Zustand ich als Fahrer verantwortlich bin) selber angesehen habe.

Einmal Volltanken kostet mehr.

Fazit: Wenn man grad das Glück hat, für 30€ nen Ölwechsel zu bekommen und der Werkstatt dabei vertraut, lohnt der Aufstand nicht. Wenn die das aber nur anbieten, um einem dann unnötige Dienstleistungen aufzuschwatzen, ists schon wieder nicht mehr so sicher... Allerdings hab ich besseres Öl eingefüllt und brauchte keinen Werkstatttermin und musste nicht auf Gutscheinjagd.
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Re: 30000km, Luftfilter, Zündkerzen ?

Beitragvon leonardo2 » 18.03.2014, 20:27

Ah du wohnst in der Schweiz ?
Das ist ja der Grund, warum ich mich bisher nicht selbst unter das Auto gelegt habe, so lange ich den Ölwechsel in Deutschland für 30 Euro bekomme, lohnt es sich nicht mich selbst unter das Auto zu legen.
Und die schwatzen mir dann auch nichts zusätzliches auf, keine Bremsbeläge, kein Waschmittel für die Waschanlage usw.
Sie haben bei mir kostenlos die Bremsbeläge und Bremsflüssigkeit nachgeschaut, das habe ich sogar schriftlich auf der Quittung, und ein Wechsel ist nach ihrer Meinung nicht nötig.
Wenn ich bei uns im Supermarkt 10W40 kaufe, z.B. von Castro, zahle ich dafür schon fast 40 Euro.
Das ist dann genau so halbsynthetisch wie das, das ATU einfüllt.
Ich muß mich halt mal schlau machen, ob man bei uns Altöl auch kostenlos abgeben kann ????
Aber vielleicht mache ich es das nächste mal doch mal selbst.
Danke für deine Anleitung.
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