Einbauhilfe für subwoofer ts-wx11a




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Beitragvon maYgO » 29.12.2008, 10:53

Bei mir reicht da die Originalleitung. Oder wie meinst das mit großzügiger auslegen?
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Beitragvon Letz Fetz » 30.12.2008, 12:15

Der Strom, der jetzt mehr aus der Batterie entnommen wird, muss natürlich auch wieder in die Batterie rein und deshalb sollte man den Querschnitt der Leitung zwischen Batterie und Karosserie (Die 15cm lange Leitung) auch vergrößern. Im schlimmsten Fall schmort euch die Originalleitung durch und dann ists erstmal vorbei mit Musik hören.
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Mein Erfahrungsbericht Einbau Pioneer TS-WX11A

Beitragvon levoos » 02.08.2009, 16:21

Hallo Aygo-Fahrer(innen). :)

Ich habe heute den im Titel genannten Subwoofer (Pioneer TS-WX11A) in meinen Peugeot 107 eingebaut. Bereits eingebaut war bislang das Radio (Pioneer DEH-4000UB) und die Frontlautsprecher (Pioneer TS-G1002i).
Bevor einige Fragen: Ich hab den Sub übrigens bewusst dem Pioneer TS-WX22A vorgezogen, da der in den hinteren Fußraum hinein geragt hätte. Der TS-WX11A verschwindet komplett unterm Beifahrersitz.

Ich hab den Subwoofer unter den Beifahrersitz gelegt und konnte ihn ohne Probleme an die Stecker vom Pioneer-Radio anschließen. Also auch das Stromkabel! Der Stecker vom Radio hat dafür einen extra Stecker, in den der Substecker passt. Hier mal ein Photo vom Kabelsalat am Radio:


Das hat mich ein wenig gewundert, weil hier viele im Forum ihren Pioneer TS-WX11A mühsam direkt an die Autobatterie angeschlossen haben.. Und es kommt wirklich genug Stom an, der Sub ist jetzt also nicht leise oder so.

Das Massekabel hab ich folgendermaßen angeschlossen:
- Kunststoffabdeckung der Handbremse gelöst
- dort drunter eine Schraube gelöst mit der die Handbremse befestigt ist, das Kabel dort eingeklemmt und Schraube wieder festgezogen
- Kunststoffabdeckung der Handbremse wieder draufgeschraubt
Ich hab die Schraube mit einem Amperemeter überprüft: kein Widerstand, also direkter Kontakt zur Fahrzeugkarosserie (Masse)! Passt also so.

Den Kabelstrang vom Sub zum Radio (also das Remote-Kabel (blau), Pluskabel (gelb) und das Chinch-Kabel habe ich zum Teil mit schwarzen Klebeband umwickelt und folgendermaßen verlegt:

(ich hab das Kabel entsprechend der rot gestrichelten Linie verlegt; da wo die gelbe Linie verläuft, kommt der Kabelstrang aus der Mittelkonsole und verschwindet dann (an der Stelle zwar sichtbar, aber gebündelt und nur auf dem kurzen Stück) unterm Beifahrersitz).

Am Pioneerradio habe ich den Subwoofer aktiviert und den Hochpasstfilter so eingestellt, das die LS nur Frequenzen über 125 Hz wiedergeben. Am Sub steht daher der Frequenzregler auf 125 Hz, damit dieser die Töne bis zu dieser Frequenz wiedergibt.

Dann habe ich erstmal ein paar Lieder Probe gehört (und ich gebs zu, teils auch etwas lauter bis ziemlich laut :lol: ) und zwar mit Motor aus. Wollte nämlich wissen, ob ich jetzt noch im Stand Musik hören kann oder ob dann sofort der Saft der Batterie weg ist. Aber auch nach 10 Minuten ging der Motor noch an. :)

Der Sound ist einfach super für das kleine Auto. Und nach meiner Einschätzung ungefährt 100x besser als der Klang der Radio-Lösung von Peugeot/Toyota/Citröen. Zumal ich jetzt jo statt 440 € nur 109€(Radio)+29€ (LS)+140€ (Sub) + 15 € (Blende und Antennenadapter) = 293€ ausgegeben hab.
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Beitragvon Handy82 » 02.08.2009, 17:34

Letz Fetz hat geschrieben:Der Strom, der jetzt mehr aus der Batterie entnommen wird, muss natürlich auch wieder in die Batterie rein und deshalb sollte man den Querschnitt der Leitung zwischen Batterie und Karosserie (Die 15cm lange Leitung) auch vergrößern. Im schlimmsten Fall schmort euch die Originalleitung durch und dann ists erstmal vorbei mit Musik hören.


also die 15 cm sind kein problem für selbst das original kabel bei höheren lasten. Laut Techniker kommt es nicht nur auf den Durchschnitt an, sondern die Distanz, die es bewältigen muss. Also Distanz durch Watt. Waren bei mir von Verstärker zu Subwoofer 1-1,5m / 1000W = 1,5mm² voll ausreichend.
Und bei 15 cm musst du ersteinmal die Leistung dranbekommen, bis da etwas durchschmorrt!
Macht Euch nicht verrückt!

@levoos
nice. habe ich auch fast genauso gemacht. Nur Strom direkt von Batterie. Dann hat man eine größere Sicherung davor.
Einziger Unterschied bei mir mit dem Leitungverlegen: Ich bin als ich an der Schaltung vorbei war unter den Teppich und unter dem Sitz wieder raus. Dort sind Öffnungen im Teppich.
Masse fand ich auch den besten Platz. Schön, dass auch andere diesen nutzen ;-)
Nur sind es bei mir noch ein paar Kabel insgesamt mehr hinten am Radio...
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Beitragvon Kermit » 04.08.2009, 09:30

Aua. 1000W über eine 1,5qmm Leitung bei 12V fließen zu lassen? Das ist doch nicht euer ernst?

Für das erwähnte "Durchschmoren" der Leitung ist deren Länge kaum relevant. Die Länge ist nur für den Spannungsabfall auf der Leitung relevant und den will man ja gerade vermeiden (am Verstärker sollen möglichst noch 12V, bzw. besser ~14V wenn LiMa läuft ankommen). Viel relevanter für das Durchschmoren ist das die Einwirkzeit und da sieht es bei einem Audioverstärker schon wieder besser aus.
Wenn angenommen wirklich 1000W Leistung über die Leitung transportiert würde (was mir etwas viel erscheint), wäre das ein Strom von 1000W/12V=83,3A.

Der Leitungswiderstand von 1,5qmm Kupferleitung mit 1,5m Länge beträgt 0,0178 Ohm. Macht schon einen Spannungsabfall von 83,3A * 0,0178Ohm = 1,5V auf der Stecke (nicht wünschenswert). In Leistung ausgedrückt: 1,5V * 83,3A = 125W. Auf der 1,5m langen Leitung fallen also 125W Leistung ab, bzw. pro Meter 83,3W (der Wert ändert sich auch bei etwas längerer Leitung wenig). Das lässt die Leitung garantiert schmoren. Für 83,3A müsste man schon mindestens 16 besser 25qmm Leitung verlegen.
Gut, bei minderwertigeren (=gegengekoppelten Class B) Audioverstärkern, wie sie sinnvollerweise im KFZ-Bereich überwiegend eingesetzt werden, wird die Leistung ja nicht die ganze Zeit verbraten, sondern nur bei Bedarf. Eine deutliche Erwärmung der 1,5qmm-Leitung sollte dennoch zu spüren sein!

Das war bisher alles theoretisch bei 20 Grad Celsius. Durch die Erwärmung der Leitung steigt aber dessen Widerstand noch (PTC-Kaltleiter Eigentschaft). Dadurch fällt dort noch mehr Spannung und Leistung ab! Am Verstärker würde die Spannung so niedrig, dass er vermutlich nicht mehr funktioniert (wohlgemerkt bei einer permanenten 1000W Leistungsaufnahme)

Was aber viel viel schlimmer ist: Die 1,5qmm Leitung mit 1,5m Länge lässt sich in diesem Fall nicht mehr vernünftig absichern. Wenn es einen Kurzschluss im Verstärker geben sollte (oder die Leitung scheuert mit der Zeit irgendwo auf ein Karosserieteil durch), dann fackelt ggf. der Wagen ab! Durch die rasche Leitungserwärmung steigt dessen Widerstand auf ein Wert, welcher einer Sicherung jenseits der 16A kaum mehr auslösen wird. Also keinesfalls 1,5qmm für einen Verstärker jenseits der 100W (RMS) verlegen, bzw. wenn doch, dann keinesfalls mit mehr als 16A absichern.
Achja - und bitte auf jeden Fall absichern! Und zwar so nah wie möglich an der Batterie!

Ich hatte in meinem Altwagen 2 Verstärker mit 240W (Frontsystem) + 360W (Subwoofer) - wohlgemerkt RMS Leistungsangaben!. Das Frontsystem hat natürlich niemals 240W gezogen, der Sub vielleicht schon eher. Ich habe 10qmm verlegt und eine 20A Sicherung ist mir nach einiger Zeit tatsächlich mal rausgeflogen (aber auch bei einer Lautstärke, die auf Dauer nur Hörgeschädigte brauchen oder machen*g*). Eine 30A Sicherung hat dann bis zum Schluss gehalten. Immer so niedrig wie möglich absichern!


Das Massekabel von der Batterie zur Karosserie muss i.d.R. nun wirklich nicht höher dimensioniert werden (bei echten, dauerhaften(!) 1000W vielleicht doch - wenn jemand ein Class A Verstärker einbauen will? Den könnte er aber auf Grund der LiMa-Leistung eh nicht lange betreiben). Darüber läuft schließlich auch (kurzzeitig) der Anlasser, welcher Ströme jenseits der Endstufenleistungsaufnahmen fließen lässt.
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Beitragvon Handy82 » 04.08.2009, 10:27

hm, ich kann nur das wiedergeben, was mir ein ein "Hifi-Fachmann" erzählt hat...
und die 1000W sind nicht die RMS ;-)
die liegen bei 200W. Abgesichert ist es natürlich fast direkt an der Batterie mit Glassicherung + Am Verstärker selbst.
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Beitragvon levoos » 04.08.2009, 19:26

Interessante Ausführung Kermit!
Der im Thread erwähnte Subwoofer Pioneer Subwoofer TS-WX11A hat eine Ausgangsleistung von 50 Watt RMS. In dem Fall reicht doch das vorhandene Kabel auf jeden Fall aus nehm ich an. Oder siehst du da auch noch eine Gefahr?
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Beitragvon Kermit » 05.08.2009, 09:33

Nein, da sehe ich absolut kein Problem, sofern Du die vorgesehene Sicherung nicht nach ob hin änderst.
Sprich wenn Dir bei "lautem" Radiobetrieb die 15A Sicherung fliegen sollte, auf keinen Fall einfach eine höhere einsetzen, sondern dann eine (abgesicherte!) Leitung von der Batterie legen oder einfach eine gleichwertige Sicherung einsetzen und nicht so laut hören.
Übrigens: mit am Zündungsplus des Radios hängt auch der 12V-Bordanschluss. Wenn Du da noch ein Stromfressenden Verbraucher anschließt, summiert der sich zum Radiostrom noch auf. D.h. Laut Radiohören (mit Deinem Subwoofer) und am Boardanschluss zeitgleich z.B. noch einen 230V-Konverter betreiben lässt die Sicherung garantiert auslösen.
Dummerweise hängt auch die Wegfahrsperre mit an der Sicherung. Ich weiß nicht, was passiert, wenn die während der Fahrt auslöst. Gibt's da vielleicht Erfahrungen? Ist jemanden schon mal die Radiosicherung (Zündungsplus) geflogen?
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Beitragvon levoos » 05.08.2009, 22:42

Danke für die Einschätzung Kermit!

Ich möchte eigentlich auch mein Navi (Navigon Max 3300) in die 12V Steckdose einstecken und gleichzeitig Musik hören. Ist das machbar oder fliegt die Sicherung wenn ich die Musik etwas lauter drehe? :(
Wär super wenn du - oder gerne auch jemand anderes, der ebenfalls Ahnung hat - da auch eine kurze Rechnung aufmachen könntest - ich kenn mich mit Widerstand, Stromstärke und Co nicht wirklich aus.

Achso, verändert habe ich an der Sicherung übrigens nichts. Ich hab alles original gelassen und den Sub nach Installationsanleitung von Pioneer einfach komplett (also auch inkl Strom) an das Pioneer Radio angeschlossen. Ich habe mir gedacht, wenn Pioneer das so empfiehlt, werden auch die originalen Kabel und Sicherungen für die Anforderungen des Systems passen. So wie ich das verstanden hab, passt das an sich ja auch - nur könnte es Probleme am Kabel von Karosserie zur Batterie im Motorraum geben.
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Beitragvon Kermit » 06.08.2009, 09:28

Da lässt sich nicht viel ausrechnen. Denn Dein Sub und Radio ziehen ja keinen konstanten Strom, sondern der ist abhängig von Musik und Lautstärke.
Dann weiß man (zumindest beim Radio) auch nicht, wie viel des Stromes über Dauerplus und wieviel über Zündungsplus fließen.
Außerdem hat man keine genauen Werte. Die RMS-Leistungswerte zu nehmen ist nur eine ungefähre Annahme bei max. Leistung, welche a) den RMS-Herstellerangaben blind vertraut und b) den Wirkungsgrad außer Acht lässt (aufgenommene Leistung ist immer etwas höher). Auch ein Navi wird - abhängig vom Akkustatus - unterschiedlich viel Strom fressen (das kann ich nicht wirklich einschätzen. Aber so viel wird es sicher nicht sein).

Will man es wirklich wissen, muss man aufwendig messen und nicht rechnen: Man könnte die Sicherung entfernen und dann zum Messen extern zur Sicherung noch einen kleinen Shunt (0,1Ohm) einbauen. Daran ein Speicher-/Digitaloszilloskop anschließen. So würde ich das machen, um den Maximalstrom und Mittelwert annähernd zu bestimmen. Man könnte statt dem Shunt auch einfach ein träges Multimeter im Amperemeterfunktion zwischenschalten. Da kann man natürlich nicht viel sehen, aber um einen Eindruck zu bekommen, in welchen Bereichen man sich ungefähr bewegt, reicht es ggf. auch noch (vielleicht ein paar Sinustöne oder Rosa-Rauschen von einer Test-CD abspielen. Dann dürfte der Stromwert nicht schwanken).
Aber den Aufwand würde ich nicht treiben bei einem Sub, der nur 50W hat. Ich würde es einfach ausprobieren. Eine Sicherung kostet ja nicht die Welt.
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Beitragvon levoos » 07.08.2009, 08:56

Hey, danke für die ausführliche Antwort! :)

Wegen einer Sicherung werd ich auch nicht so rum machen, das ist überhaupt kein Problem. Ich hab mir nur Gedanken gemacht, ob ich eventuell Probleme à la Kabeldurchschmoren oder Brand befürchten muss, wenn ich ein Navi betreibe und gleichzeitig die Musik etwas aufdrehe.. Aber so wie ich es jetzt verstanden hab, ist das Schlimmste was passieren kann, dass die Sicherung, die am Kabel des Subwoofers hängt, kaputtgeht. Und das ließe sich grade noch verschmerzen. ;-)
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