Welche Krankheiten hat der Aygo?




Hier könnt ihr euch über eure Erfahrungen mit dem Aygo auslassen!

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Welche Krankheiten hat der Aygo?

Beitragvon brokenlink » 30.12.2011, 00:43

Hi,

also ich überlege mir einen 107 (neu) zu kaufen.

Welche krankheiten hat den der noch?

- Wasser im Kofferaum? Oder ist das seit dem Facelifte vorbei?

- Wasserpumpe? Gibt es da nicht so langsam eine bessere? Wasserpumpe für ca. 50 euro ok

- Endschalldämpfer? Ist das immer noch so das da irgendwas abbricht. Kann man das nciht da was machen? Habe gesehend as man schon für 50 euro einen neuen bekommt und leicht selber tauschen kann. OK

- Kupplung ist schnell runter. Ich bin der Meinung liegt daran das man die Kupplung zu lange bei rückwerts fahren schleifen lässt. Kenn das von anderen Kleinwagen.

- Bremsbeläge schnell verbraucht. Steinchen verirren sich gern und beschädigen die Bremsbeläge (habe ich gelesen)


Habe das Gefühl das die Verschleißteile doch relativ billig sind und teuer verkauft (bei Toyota) werden. Die meisten Sachen kann man auch ein einer Freien werkstatt billiger tauschen lassen.
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Beitragvon stefan911 » 30.12.2011, 09:53

Hallo,

schmeiß mal die Suche an da werden alle Schwachstellen behandelt.

Wasserpumpe, Türdichtungen, Kupplung.


Aber nicht alle Drillinge (Aygo/107/C1) haben unbedingt diese Schwachstellen:

Man kann nicht generell sagen die Kupplung ist schnell runter oder die Bremsen.

Wenn die Kupplung oder Bremsen auch 80.000 km halten dann ist es auch okay, weil man mit dem kleinem Auto doch mehr Kurzstrecken fährt.

Einen kurzlebigen Endschalldämpfer hat auch nicht jeder Drilling.
Der erste hat bei mir 43.000 km gehalten, wurde auf Garantie nach 3 Jahren gewechselt.
Nun wäre halt schon wieder bei mir der 2. ESD fällig, gerade mal nach 10.000km und 9 Monaten. Aber den Winter über bleibt er noch dran bis zum Frühjahr, wenn es geht.
Dann kommt ein ESD von der Fa. Ernst drunter, ist ein deutsches Fabrikat.

Viele hatten auch Wasser im Auto wegen der Türdichtungen oder schlechten Dichtung bei der 3.Bremsleuchte.
Das hatte ich wiederum überhaupt nicht. Meiner ist völlig trocken.

Kann man nicht so pauschal sagen.

Andere hier im Forum haben über 150.000 km und überhaupt nichts.
Da sind mal nach 100.000 km mal die Bremsen gemacht worden. Kupplung und Wasserpumpe noch die erste.


Oder Birnen, einige C1 klagen über den hohen Birnenverschleiß der Scheinwerfer. Da war bei mir auf 54.000 km überhaupt nichts und ich fahre nur mit Licht.
Bei meinem letzten Auto (Fiat Punto) musste ich alle 10.000 km H7-Birnen wechseln, bei meiner Fahrleistung 2x im Jahr - sowas nervt irgendwann...

Kommt immer auf das einzelne Auto drauf an.

Mich nervt halt mehr der zuständige Toyota-Meister, der nicht so den Plan vom Aygo hat und wenn ich was anspreche, dann hat er von dem Problem noch nie was gehört...
Gerade halt mit dem Kupplungspedalspiel wo er mir erzählt hat, dass könnte man nicht einstellen, dabei ist die Einstellmutter nur etwas versteckt.


Grüßle

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Beitragvon brokenlink » 30.12.2011, 13:11

du ich bin schon Tage lang am suchen ;) nur ich dachte vielleicht über sehe ich noch was.

Getriebe oder Motor Probleme vielleicht?
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Beitragvon stefan911 » 30.12.2011, 14:06

brokenlink hat geschrieben:
Getriebe oder Motor Probleme vielleicht?


Nein, nicht bekannt - Einzelfälle wird es wohl wie bei jeder Marke und Modell geben. Generell bei den Drillingen nicht.


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Beitragvon waynemao » 30.12.2011, 19:51

Ein leichter Hang zum Rost wäre noch zu nennen. Unter den Türdichtungen und am Unterboden. Genaueres werden die nächsten Jahre zeigen, die ältesten Drillinge werden ja bald erst 7 Jahre alt.

Würde ich das Auto lange fahren wollen, wäre mein erster Weg nach der Übernahme zum Konservierer.


Hier ist meiner aber noch unauffällig nach gut 2,5 Jahren und 51.000km. Im Rheinland ist aber auch der Winter meist nicht der schlimmste...
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Beitragvon HomerSimpson » 30.12.2011, 20:03

waynemao hat geschrieben:Würde ich das Auto lange fahren wollen, wäre mein erster Weg nach der Übernahme zum Konservierer.


Was kostet so eine Konservierung denn ungefähr?

Denn ich will den Aygo eigentlich so lange fahren wie es eben geht, aber ich dachte jetzt nicht das der Rost so gravierend wäre das er das Autoleben entscheidend begrenzt?

Ich dachte bei heutigen Autos kommt der kapitale Motorschaden durch Verschleiss eher vor dem Durchrosten des Unterbodens..
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Beitragvon waynemao » 30.12.2011, 20:28

Das ist unterschiedlich. Gute Anbieter verlangen schonmal um die 300€ oder sogar mehr. Man kann sich auch selber dranmachen, aber für mich wäre das nichts (Riesensauerei).

Ich werde eine professionelle Konservierung bei meinem 87er Galant machen lassen, da dieser noch sehr lange bleiben soll. Er wird zwar nur im Sommer und möglichst bei gutem Wetter gefahren, dennoch setzt sich auch bei der Lagerung Feuchtigkeit in den Hohlräumen an, die auf Dauer schädlich ist.

Es gab mal Bilder hier im Forum, die besorgniserregende Rostansätze am Unterboden eines Drillings dokumentierten, auf die Schnelle finde ich aber nichts.

Hier noch ein Link zu dem Thema:

http://forum.andre-citroen-club.de/show ... mangelhaft!
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Beitragvon brokenlink » 30.12.2011, 20:51

Rost und Unterbode ... kenne ich von Opel genug und ich persönlich gehe da mit mehrzweck Fett oder Korrosionsschutzfett. Einfach alles schön einfetten und alle paar Jahre nach bessern und der Boden bleibt schwarz.
Vorteil im Sommer kriecht das Fett in die kleisten Ritze. Kann man selber machen.
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Beitragvon HomerSimpson » 30.12.2011, 20:57

Oha, so viel?

Ne dann mach ich das nicht, dann geh ich lieber auf Risiko und hoffe das er zumindest nicht durchrostet innerhalb seines Autolebens und das der Motor oder irgendwas anderes vor der Karosserie schlapp macht.

Ich will den ja auch nicht für die Ewigkeit konservieren, ein Oldtimer wird er wohl nie werden^^
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Beitragvon waynemao » 30.12.2011, 21:41

Such doch einfach mal was so bei dir in der Nähe angeboten wird, es werden sicher auch günstigere Angebote dabei sein. Ich habe nur mal gelesen, dass eine gute Konservierung schon locker 2-3 Std. dauert, wenn man dann von einem Stundensatz von 70€ zzgl. Material ausgeht, dann kommt da was zusammen. Allerdings ist alles besser als nichts, deswegen bringt es auch was, selbst wenn nicht jede kleinste Ritze geflutet wird.
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Beitragvon HomerSimpson » 30.12.2011, 22:56

Naja, ich werd morgen erstmal schauen ob sich schon deutliche Rostansätze am Unterboden befinden, wenn da nix ist dann mach ich auch erstmal nichts, will da auch nicht unnötig Geld für rauswerfen.
Was hab ich davon wenn der Unterboden erst nach 15 Jahren durchrostet aber der Motor nach 12 Jahren tot ist.

Muss nämlich zugeben das ich da beim Kauf nicht druntergeschaut hab ob da Rost ist, bei nem 4 Jahre alten Auto dachte ich das das kein Thema ist und hab gar nicht dran gedacht.
Ich hoffe und denke ja mal das sich das auch bestätigt und da nix ist.
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Beitragvon waynemao » 31.12.2011, 00:27

Unter die Türdichtungen unten am Schweller kannst du dann auch gleich mal gucken, da haben viele schon Rostansätze gehabt (ich bisher noch nicht).
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Beitragvon stefan911 » 31.12.2011, 00:54

HomerSimpson hat geschrieben:Ich dachte bei heutigen Autos kommt der kapitale Motorschaden durch Verschleiss eher vor dem Durchrosten des Unterbodens..



Hallo,


nein der Rost ist nicht mehr die Geisel der heutigen Autofahrer.

Es sind vielmehr Elektrikprobleme, defekte Motorsteuergeräte oder ein defekter Kat/Lambasonde die älteren Fahrzeugen zu schaffen machen und sie so zum Ausmustern aufgrund hoher Reparaturkosten zwingen.
Laut eines Bekannten der in einer Autowerkstatt arbeitet.


Grüßle

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Beitragvon waynemao » 31.12.2011, 01:05

Einige Mercedes A und B Klasse, Mazda 3 und 6 .... Besitzer sehen das wahrscheinlich anders. Tendenziell hast du jedoch Recht, es ist nicht mehr die Regel. Problemmodelle gibt es leider hin und wieder immer noch :? .
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Beitragvon HomerSimpson » 31.12.2011, 13:47

Also, am Unterboden hab ich nichts bedenkliches gefunden, der sieht gut aus.
Da werd ich auch erstmal nichts dran machen, da verlass ich mich drauf das die Bleche gut verzinkt sind und da nichts großartig rostet.

Aber unter den Türgummis bin ich leider fündig geworden, das wundert mich aber auch nicht, da ist es ja richtig nass drunter...
Besonders bei den vorderen Türen sind mehrere Stellen, hinten war nur auf einer Seite ein bisschen was, obwohl hinten mehr Wasser drin war als vorne. Hinten haben sie wohl mehr Lack drauf gemacht.

Hier ein paar Bilder davon:


Wie entroste ich das am besten, und vor allem, wie verhindere ich das das dann schon bald wieder neu rostet? Denn wie gesagt, da ist es richtig nass unter diesen Gummis, und das trocknet da wohl auch so gut wie überhaupt nicht wenn die Gummis da drüber sind.
Ziemliche Fehlkonstruktion das da überhaupt Wasser rein läuft..
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