Toyota Rückruf




Hier könnt ihr euch über eure Erfahrungen mit dem Aygo auslassen!

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Beitragvon Fred » 31.01.2010, 02:08

netsrik hat geschrieben:Aber warum besteht so eine Abneigung, einmal kurz zur Werkstatt zu fahren, damit man Gewissheit hat?
Bezahlen braucht das keiner.


Es hat wohl keiner was dagegen. Ich befürchte nur, dass die Werkstatt überhaupt nicht weiß, was sie machen soll. Drückt man das Pedal von erfahrender Hand einige Male runter und kommt dann der Spruch:"Alles in Ordnung, gute Fahrt." Oder werden die Teile ausgetauscht?

Erstere Maßnahme halte ich für unzureichend, die zweite Maßnahme wird daran scheitern, dass die Werkstätten überhaupt keine Ersatzteile haben werden.
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von Anzeige » 31.01.2010, 02:08

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Beitragvon wupperc2 » 31.01.2010, 09:13

netsrik hat geschrieben:...

Wenn die schon einen Aufruf starten, sollte man dem auch folgen, auch wenn der "ergebnislos" ausfällt.

...


Es gab ja bisher noch keinen Aufruf. Bisher hieß es hier in den Nachrichten, daß Toyota hofft bis Montag zu Wissen, welche Baureihen genau betroffen seien und man die Besitzer dann über das Kraftfahrbundesamt anschreiben lassen werde.

Zudem ist man ja jetzt gewarnt.

Aber vielleicht bin ich auch nur abgehärtet, fahre jeden Tag LKW im harten Zustelleinsatz. Trotz guter Wartung passieren auch da mal Pannen, wie ausfallende Servolenkungen (ganz toll wenn dies nur halbseitig ist also rechtsrum mit, linksrum ohne Servounterstützung), leckende Wasserpumpen, gebrochene Federn oder undichte Bremsleitungen. Da wird halt der Mechaniker gerufen und bis der bei mir eintrifft soweit es der Zustand des Fahrzeugs erlaubt weiter gefahren, um den Zeitverlust minimal zuhalten. Da wird dann eben bei jedem dritten Kunden Wasser nachgefüllt oder unter Einsatz von Motorbremskraft und vorausschauendem fahren das benutzen der Fußbremse weitestgehend vermieden. Bin so schon fast eine Stunde gefahren, bis die Fußbremse nur noch etwas mehr als halben Pedalweg hatte (aber immer noch volle Bremskraft). Man merkt halt nur das der Ansprechpunkt immer weiter runter rutscht.

Gruß Jörg
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Beitragvon waynemao » 31.01.2010, 13:23

netsrik hat geschrieben:... das glaube ich schon, denn Toyota konnte mir sehr gut Auskunft geben.
Betroffen sind alle Gaspedale, nicht nur elektronische.

Aber warum besteht so eine Abneigung, einmal kurz zur Werkstatt zu fahren, damit man Gewissheit hat?
Bezahlen braucht das keiner.

Und wem sein eigenes Leben egal ist, sollte bedenken, dass im schlimmsten -hoffentlich nicht auftretenen- Fall, auch andere zu Schaden kommen.

Wenn die schon einen Aufruf starten, sollte man dem auch folgen, auch wenn der "ergebnislos" ausfällt.

Wenn für Autotunings Zeit ist, sollte für die Sicherheit auch ein Quäntchen Zeit genommen werden.


Ich fahre zur Werkstatt, aber erst wenn die wissen was zu tun ist und ich vom KBA oder Toyota angeschrieben wurde.

Mein Pedal ist optimal freigängig und da wird sich auch nicht so schnell was dran ändern. Es gab schließlich noch KEINEN daraus resultierenden Unfall in Deutschland, also bekomme ich jetzt auch keine Panik.

Auf meiner Eifeltour gestern habe ich nochmal extra darauf geachtet und außer dass ich an einer Ampel vielleicht meinem Vordermann drauffahre, kann ich mir keine Situation vorstellen, in der ein klemmendes Gaspedal bei mir zu einem Unfall führen sollte. Erstrecht nicht auf der Landstraße oder Autobahn.
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Beitragvon waynemao » 31.01.2010, 14:16

Das es anscheinend hier noch nicht bekannt ist:

"Die Sicherheit unserer Kunden hat für Toyota unter allen Umständen höchste Priorität", so Tadashi Arashima, President und CEO von Toyota Motor Europe. "Wir verstehen, dass die aktuelle Situation Sorgen bereitet und bedauern dies zutiefst. Wir möchten unseren Kunden versichern: Das Problem kann nur sehr selten unter ganz bestimmten Bedingungen auftreten. Um allen unseren Kunden höchstmögliche Sicherheit garantieren zu können, haben wir uns zu dieser präventiven Maßnahme entschieden."

Bei den betroffenen Fahrzeugen kann das Gaspedal in seltenen Fällen schwergängig werden oder nicht in der gewohnten Geschwindigkeit in die Ausgangsposition zurückkehren. In vereinzelten Fällen kann das Gaspedal in der betätigten Position verbleiben.

Dieses Phänomen tritt auf, da es zu Verschleißerscheinungen an dem betroffenen Bauteil kommen kann. Dieser fortschreitende Verschleiß kann in Verbindung mit verschiedenen äußeren Einflüssen zu einer erhöhten Reibung im Pedalmechanismus führen.

Im Ergebnis kann der Pedalmechanismus schwergängig werden oder nicht in der gewohnten Geschwindigkeit in die Ausgangsposition zurückkehren. In vereinzelten Fällen kann das Gaspedal in der betätigten Position verbleiben.

Toyota hat bereits eine entsprechende Gegenmaßnahme entwickelt. Diese wird derzeit überprüft. Sobald diese Prüfung abgeschlossen ist, wird Toyota die Kunden sowie alle anderen Beteiligten über die Maßnahme und deren Umsetzung informieren.

Entsprechend unserer Philosophie der kontinuierlichen Qualitätsverbesserung wurde die laufende Produktion der betroffenen Modelle bereits auf geänderte Bauteile umgestellt. Aus diesem Grund ist ein Produktionsstopp in den europäischen Werken nicht erforderlich.

In Europa ist bislang nur eine begrenzte Anzahl von Fällen bekannt, bei denen das oben beschriebene Problem aufgetreten ist. Ein Unfall, der durch das beschriebene Phänomen verursacht wurde, ist Toyota Motor Europe nicht bekannt.

Für Toyota hat es höchste Priorität, diese Situation so schnell wie möglich zur Zufriedenheit unserer Kunden zu lösen.

Toyota rät allen Kunden, auch vor der Durchführung der Rückrufaktion, den nächsten Toyota-Händler zu kontaktieren, sofern Bedenken bestehen.
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Beitragvon Fred » 31.01.2010, 14:27

Naja, das typische Blabla eben, was sollen die auch anderes sagen. Ich selbst finde die Sache nicht so tragisch wie sie kolportiert wird.

Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass Toyota nicht umsonst die Produktion mehrerer Modelle komplett aussetzt und einen weltweiten Rückruf startet. So etwas hat es noch nie in diese Art gegeben.
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Beitragvon AygoTTE » 31.01.2010, 14:41

Also ich hatte am Samstag morgen auch mit meinem Toyotahändler gesprochen, die meinten eben auch man sollte einfach mal nur sogar auch ohne laufenden Motor das Gaspedal durchdrücken und langsam wieder zurückgehen ob dort was klemmt... Sie hatten mir gesagt, es würde ca. so 20 Minuten dauern, das zu überprüfen, ob jetzt wirklich was an dem Gaspedal nicht stimmt (wobei ich mir auch kaum vorstellen kann, wie die das denn so einfach prüfen wollen) Mir ist bei meinem Aygo auch aufgefallen, dass meine Bremsen auch nicht mehr wirklich so das wahre sind! Habe dieses Jahr aber wieder mal Kundendienst ^^

Ich werde jetzt auch mal noch ein paar Tage abwarten und dann entscheide ich vom Gefühl her, ob ich mal beim Händler vorbeischaue... also lange dauert es laut Aussage von meinem Händler ca. sagen wir eine halbe Stunde!!(wenn nichts ausgetauscht werden muss oder so!)

Aber so wie ich das sehe, gibt es erst eine Rückrufaktion, wenn "endlich mal" was passiert ist!
Ich glaube die werden dann erst mal wach!
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Beitragvon Fred » 31.01.2010, 14:55

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Beitragvon netsrik » 31.01.2010, 15:50

@ waynemao

Toyota hofft bis Montag zu Wissen, welche Baureihen genau betroffen seien und man die Besitzer dann über das Kraftfahrbundesamt anschreiben lassen werde.


Das wurde mir auch gesagt, um keinen Fehler zu machen müßten dann die untersuchten Autos registriert werden.
Denn bei mir konnten sie anhand der Registriernummer erkennen, das mein Aygo dabei ist.

Es gab schließlich noch KEINEN daraus resultierenden Unfall in Deutschland,
... und damit es auch so bleibt erfolgt ja auch die Untersuchung. Muß ja nicht erst was passieren.

@ wupperc2

ausfallende Servolenkungen (ganz toll wenn dies nur halbseitig ist also rechtsrum mit, linksrum ohne Servounterstützung), leckende Wasserpumpen, gebrochene Federn oder undichte Bremsleitungen. Da wird halt der Mechaniker gerufen und bis der bei mir eintrifft soweit es der Zustand des Fahrzeugs erlaubt weiter gefahren, um den Zeitverlust minimal zuhalten. Da wird dann eben bei jedem dritten Kunden Wasser nachgefüllt oder unter Einsatz von Motorbremskraft und vorausschauendem fahren das benutzen der Fußbremse weitestgehend vermieden. Bin so schon fast eine Stunde gefahren, bis die Fußbremse nur noch etwas mehr als halben Pedalweg hatte (aber immer noch volle Bremskraft)



Na, da erlebst Du ja viel, als Fernfahrer, leider passieren ja immer wieder schwere Unfälle mit LKW`s, da denke ich auch mal, wenn die gründlicher überprüft und gewartet werden, könnte noch so manch ein Unschuldiger leben. Nicht umsonst hat die Polizei die LKW`s im Visier.
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Beitragvon wupperc2 » 31.01.2010, 17:52

Nein, nicht als Fernfahrer, ich bin Paketzusteller. Das Problem ist nur, daß die Fahrzeuge im harten Alltag einem sehr hohen Verschleiß unterliegen. Ich fahre nur so um die 120km am Tag, mache dabei aber im Schnitt 110 Zustell/Abholstops. D.h. mindestens 110 mal am Tag anlassen, anfahren und abbremsen, plus die unzähligen Rotphasen an den Ampeln. Etliche male vor dem Abbiegen abbremsen und nachher wieder beschleunigen und das, weil Zeit Geld ist mit dem MB 809 nur unter Vollast. Mehrere Hundert Schaltvorgänge am Tag. Bei uns gehen die Fahrzeuge 4 mal im Jahr in Inspektion, zweimal im Jahr wird alleine die Kupplung gewechselt und meist einmal im Jahr der Anlasser (lt unserem Mechaniker). Häufig überstehen die Motoren gerade mal 300.000km. Übrigens kenne ich von daher auch ein ähnliches Pedal Problem. Bei unseren MB 711 verschleißt am Kupplungspedal öfters mal eine Kunststoffbuchse, dann bleibt auch das Kupplungspedal untenhängen und man kann meist nicht mehr schalten, weil die Kupplung dann nicht vollständig trennt. Man muß dann erst das Pedal mit dem Fuß wieder hochziehen und nochmal treten. Auch unangenehm, aber da gab es meines Wissens auch keinen Rückruf und es wird immer noch die gleiche Buchse eingebaut. Also noch nicht mal das Teil geändert.
Bei meinen Kollegen, die die Container Nachts zwischen den Niederlassungen transportieren, als im Fernverkehr sieht das ganz anders aus. Dort hat letztens noch ein Volvo FH 380 1.000.000 km mit der ersten Maschine geschafft.

Aber zurück zum Thema. Ich werde auch abwarten ob ich Post bekomme.

hat jemand was im Stern gefunden, da erklärt ein Sprecher von Toyota, daß die Rückholfeder des elektronischen Gaspedals von dem Fehler betroffen sei.

Gruß Jörg
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Beitragvon c1 alex » 31.01.2010, 21:05

Ich Hab es auch gehört, im Fernsehen das sie Citroen zurück rufen .

Aber wie kommt ihr gerade auf die ,Automatik ??? Autos vom C1 .
Weil wen das , wirklich an der Automatik , liegen würde müsste ich ja auch Probleme bekommen . Aber ich hatte noch keine größeren .. :D
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Beitragvon pemue » 31.01.2010, 21:52

Hallo,
nur die Automatikversionen haben ein elektronisches Gaspedal.
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Beitragvon waynemao » 31.01.2010, 22:29

Ok, wir haben jetzt in etwa Gleichstand. Die Hälfte sagt, es ist nur die Automatikversion betroffen, die andere sagt es betrifft alle Fahrzeuge.

Gut, dass ich es nicht eilig habe.

Mal sehen was die Woche so an Erkenntnis bringt.
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Beitragvon HyundaiGetz » 31.01.2010, 22:48

Es bleibt spannend... :D
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Beitragvon oggy » 01.02.2010, 09:07

Es hat auch was gutes. Toyota muss für die Käufer wieder etwas attraktiver werden ... Ich bin mal gespannt, wie sich das äußert :) ... Ich hoffe, dass dadurch auch der IQ mit E-Motor vom Preis her attraktiver wird als die Konkurrenten.
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Beitragvon waynemao » 01.02.2010, 14:54

Lobenswert wäre es auch, wenn sie wieder etwas mehr auf Qualität achten würden. Die ist zwar aktuell nicht wirklich schlecht, aber bei weitem nicht mehr da, wo sie in den 90ern war.

Vielleicht ist es ein Arschtritt mit Startschusswirkung. Hoffentlich.
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