Sprit Spar Tips (Kompakt)




Hier könnt ihr euch über eure Erfahrungen mit dem Aygo auslassen!

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Beitragvon Jaygo » 09.07.2006, 17:43

Sehr schöne Tipps. Die werde ich mal ausdrucken und beim Fahren lesen.. :shock:
Jaygo mit dem roten Aygo

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von Anzeige » 09.07.2006, 17:43

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Beitragvon aygoist » 09.07.2006, 17:44

Werd mir jetzt auch nen Lehmann spicker basteln
.....that´s the way AY GO!
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Beitragvon Beat » 09.07.2006, 18:04

@ Knetsch 8) :P 8) :P 8)

GRINS !

Aber Recht hast Du !!
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Beitragvon cdet » 09.07.2006, 18:12

@Knetsch und @Beat
Die Handtaschen sind nicht das Problen...
Schmeißt die Faruen raus... *duck und weg*

Nochmal im Ernst: Gewicht spielt sicher eine Rolle beim Verbrauch,
aber die anderen genannten Faktoren sind deutlich wichtiger.
Wobei: wer immer mit 3-4 Personen fährt, braucht schon etwas mehr..
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Beitragvon Siw » 09.07.2006, 18:40

aygoist hat geschrieben:bei welcher drehzahl bist du bei 20km/h im dritten?
würde da fastbehaupten dass das mehr sprit kostet als wenn du erst in den 2ten schaltest


laut verchiedener autosendungen nicht!
ab 1.800 U/m schalten! gänge überspringen und lieber in nem niedrigen gang den motor "quälen" als runterschalten. spart mindestens 1l und ich behaupte mal das unter 5l möglich ist.
ich fahre mein seat arosa mit 1.000cm³ seit jahren so bei 5-5,5l. allerdings weiß ich nicht, wie sich das bei nem 3 zylinder auswirkt, das kann ich erst testen wenn meiner da ist. :( mein vater is der meinung, das ein 3 zylinder höher drehen muss um "rund" zu laufen, wäre interessant das mal bei toyota nachzufragen!

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Beitragvon Beat » 09.07.2006, 19:33

@ Siw

Nicht ganz korrekt.

Ein Dreizylinder läuft immer "rauer oder unruhiger" als ein Vierzylinder, unabhängig von der Drehzahl. Also der Vierzylinder ist immer "ruhiger". (Massenausgkeich)..

Spielt aber beim Aygo keine Rolle, da der Motor langhubiger ist als ein 4er mit gleichem Hubraum.

Kommt also auch auf das Hub / Bohrungsverhältnis eines Motors an.

Wenn du die Drehmomentkurve des Aygos anschaust: Sehr hohes "Einstiegdrehmoments" (bei tiefer Drehzahl) schon knapp über 2000 U/min hat der Aygo 90 % des Maximalen Drehmoments !!

Nieder-Tourig also kein Problem :roll:
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Beitragvon knetsch » 09.07.2006, 20:05

Beat hat geschrieben:Spielt aber beim Aygo keine Rolle, da der Motor langhubiger ist als ein 4er mit gleichem Hubraum.
Kommt also auch auf das Hub / Bohrungsverhältnis eines Motors an.


Beat, du bist der Experte ...
Könnte ich das dann so interpretieren:
Je kürzer der Hub desto geringer ist die Kolbengeschwindigkeit. Also der Aygo hat einen längeren Hub und somit eine höhere Kolbengeschwindigkeit selbst bei geringeren Drehzahlen. Das wiedrum heisst er kann bei kleinen Drehzahlen sehr effektiv laufen weil die Kolbengeschwindigkeit ausreicht. Andererseits ... bei hohen Drehzahlen würde man dann riskieren dass die mittlere Kolbengeschwindigkeit überschritten wird und der Motor stark leidet.

Laut Toyota ist der Motor doch sehr elastisch, also von niedrigen bis sehr hohen Drehzahlen effektiv ... versteh nun gar nichts mehr :evil:
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Beitragvon Siw » 09.07.2006, 23:25

Beat hat geschrieben:@ Siw

Wenn du die Drehmomentkurve des Aygos anschaust: Sehr hohes "Einstiegdrehmoments" (bei tiefer Drehzahl) schon knapp über 2000 U/min hat der Aygo 90 % des Maximalen Drehmoments !!

Nieder-Tourig also kein Problem :roll:


fein, das kommt meiner fahrweise sehr entgegen. :D
also immer schön im 2000-3000 bereich halten, höher kosst nur sinnlos sprit! :D

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Beitragvon Beat » 10.07.2006, 19:20

@ Knetsch.

Das hast Du sehr gut beschrieben mit der mittleren /Kolbengeschw.

Wenn Du vom "Extrem" aus gehst, also wenn der Aygo extrem langhubig wäre, dann würde er in höheren Drehzahlen (kolabieren) Also zu hohe mitt. Kolbengeschw.

Natürlich ist der Aygo kein "Extremer Langhuber". Aber er ist langhubiger.

Toyota hat da einen guten Kompromiss im Hub / Bor- Verhältn. gefunden.

Nicht zu kurz..,, aber etwas länger. :P

Es sind natürlich noch andere Faktoren die eine Rolle spielen:

Hier, das hab ich mal geschrieben:



Den Vorteil einer variablen Ventilsteuerung ist besseres Drehmoment in mittleren Drehzahlen, drehfreudiger und besseres Abgasverhalten.

Die variablen Steuerzeiten beeinflussen die "Überschneidungszeiten" der Ventile. Überschneidungszeiten nennt man die Zeit wo beide Ventile (Ein und Auslass) gleichzeitig geöffnet sind. Also beim "Ausstossen" der verbrennten Gase (Kolben geht rauf - Auslassventil ist geöffnet) ..während der Kolben noch im "Aufwärtstakt" ist, öffnet das Einlassventil schon. Also die Ventile "Überschneiden" sich. Na ja, eigentlich ganz einfach

Je länger diese Überschneidungszeit ist, um so schnellere Stömungsgeschwindigkeit des Gemisches und somit besser "Füllung" des Brennraums bei mittleren und hohen Drehzahlen. (Brennraumspühlung)
Bei tiefen Drehzahlen ist es genau umgekehrt. Es sind natürlich noch X ander Faktoren die das ganze beeinflussen (Ventilgrösse, Verdichtung, Brennraunform etc...)
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Beitragvon David » 10.07.2006, 20:21

Mein Senf dazu:
- zu niedrige Drehzahlen bringen nicht immer was. Wenn man beschleunigt, obwohl der Motor niedrig dreht, verheizt man unnötig Benzin, wenn man bei schnellerer Drehzahl und gleichem Gaspedalwinkel deutlich schneller beschleunigen würde

- beim Beschleunigen nicht Vollgas geben, sondern nur max. 3/4 Gas.

- Geschwindigkeiten über 110 bis 120km/h vermeiden (Luftwiderstand)

- Klima ausschalten (werde ich natürlich nicht tun - Sicherheit und Komfort gehen vor)

- Zu hohe Verkehrsauslastung vermeiden. Schauen, ob man vielleicht ne Stunde früher oder später Feierabend machen kann, um konstanter fahren zu können.

Brauche derzeit mit meinem Mietwagen (Peugeot 106 Benzin, ohne Klima) ca. 5,4l auf 100km, vorwiegend Überland und 1/4 Stadtverkehr.
Es sind die kleinen Dinge, die die größten Schmerzen bereiten - Zuran the Spellcaster
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Beitragvon Siw » 10.07.2006, 20:28

David hat geschrieben:Mein Senf dazu:
- zu niedrige Drehzahlen bringen nicht immer was. Wenn man beschleunigt, obwohl der Motor niedrig dreht, verheizt man unnötig Benzin,


sry das ist völlig überholt! heute lernt man bei ca 1800U/min zu schalten!

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Beitragvon David » 10.07.2006, 20:43

Siw hat geschrieben:
David hat geschrieben:Mein Senf dazu:
- zu niedrige Drehzahlen bringen nicht immer was. Wenn man beschleunigt, obwohl der Motor niedrig dreht, verheizt man unnötig Benzin,


sry das ist völlig überholt! heute lernt man bei ca 1800U/min zu schalten!


Ähh, wenn du mit niedriger Drehzahl im hohen Gang Vollgas gibst, passiert so gut wie nix ;-).
Es fließt natürlich trotzdem sehr viel Benzin in den Motor.
Wenn ich stark beschleunige, schalte ich dann, wenn ich merke, daß er so hoch dreht, daß er schon wieder langsamer beschleunigt.

Naja, jetzt habe ich ja sowieso MMT.

Aussschlaggebend ist doch nicht so sehr, wie schnell er dreht, sondern wieviel Benzin man mit dem Gasfuß reinpumpt.
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Beitragvon cdet » 10.07.2006, 21:06

David hat geschrieben:Ähh, wenn du mit niedriger Drehzahl im hohen Gang Vollgas gibst, passiert so gut wie nix ;-).
Es fließt natürlich trotzdem sehr viel Benzin in den Motor.
...
Aussschlaggebend ist doch nicht so sehr, wie schnell er dreht, sondern wieviel Benzin man mit dem Gasfuß reinpumpt.


Und genau da liegst du falsch. Das gilt bei Saugern und bei Diesel (je mehr Gas, desto mehr Treibstoff), aber nicht beim Aygo mit Einspritzer.
Du pumpst kein Benzin, sondern die Elektronik spritzt es ein. Und zwar nie mehr, als der Motor verbrennen kann.
Richtig ist, daß der Motor deutlich unter 2000 kein gutes Drehmoment hat, trotzdem ist selbst dann der Verbrauch niedriger als im kleineren Gang mit hoher Drehzahl.
Grundsätzlich gilt: sobald der Motor rund läuft (bei meinem Aygo ab 1300-1400) fährt man sparsam im höheren Gang.
Auf gerader Strecke läuft der Aygo auch bei 45 locker im 5.Gang.
Das zügige Beschleunigen (3/4 Gas) funktioniert am sparsamsten zwischen 1800 und 2500(3000). Da stimmt das Drehmoment, und der spezifische Verbrauch ist am geringsten.

Alles andere, was du gesagt hast, war völlig korrekt.


edit:
Nachtrag: ich schalte selten über 2000/min (nur bei Steigung).
Nach Tacho bei 1-2:sofort, 2-3 bei 30, 3-4 bei 40, 4-5 bei 50 so ca.
Um die Zahlen zu verdeutlichen: wenn ich an einer Ampel starte, bin ich hinter der Kreuzung (an der gegenüberliegenden Ampel) im 3. Gang!
Das Resultat steht in meiner Sig.
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Beitragvon David » 10.07.2006, 21:23

cdet hat geschrieben:
David hat geschrieben:Ähh, wenn du mit niedriger Drehzahl im hohen Gang Vollgas gibst, passiert so gut wie nix ;-).
Es fließt natürlich trotzdem sehr viel Benzin in den Motor.
...
Aussschlaggebend ist doch nicht so sehr, wie schnell er dreht, sondern wieviel Benzin man mit dem Gasfuß reinpumpt.


Und genau da liegst du falsch. Das gilt bei Saugern und bei Diesel (je mehr Gas, desto mehr Treibstoff), aber nicht beim Aygo mit Einspritzer.
Du pumpst kein Benzin, sondern die Elektronik spritzt es ein. Und zwar nie mehr, als der Motor verbrennen kann.


Ah, wieder was gelernt ;-).
Hab bisher fast ausschließlich Vergaser-Saugmotoren und Diesel gefahren. Und gerade bei den Vergasern kann man das unverbrannte Benzin förmlich riechen, wenn man, am besten noch mit kaltem Motor, untertourig fährt und viel Gas gibt.

Was mich auch wundert ist, daß die Motoren teilweise komplett unterschiedliche Verbrauchscharakteristika haben.

So brauchte mein Visa (0,625l 2 Zylinder Boxer) zwischen 4,5 und 11l auf 100km, während der Jetta (1,5l 4Zylinder Reihenmotor) konstant ca. 8l gebraucht hat.

Bin mal gespannt, wie sich mein Aygo so anstellt.
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Beitragvon knetsch » 10.07.2006, 21:30

Das hat cdet aber sehr schön beschrieben. Die Elektronik macht heute fast alles. Allerdings orientiert sie sich dazu am menschlichen Wunsch. Tritts du das Pedal bei niedrigen Drehzahlen voll durch weiss sie dass du eine maximale Beschleunigung wünschst und errechnet zu jedem Zeitpunkt die optimale Einspritzmenge. Gibst du nur mässig Gas errechnet er auch nur die Menge die zur mässigen Beschleunigung gebraucht wird.

Man sollte nicht untertourig fahren. Allerdings hat dieser Begriff sich stark gewandelt. Solange dein Auto Gas annimmt ohne zu bocken und stottern fährst du nicht untertourig.
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