Nochmal kaufen




Hier könnt ihr euch über eure Erfahrungen mit dem Aygo auslassen!

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Beitragvon Edition 2011 » 15.06.2013, 12:55

Hi,also ich hab meinen auch als Neuwagen gekauft.Die Probleme der letzten Baureihen dürften ab Bj.2009 behoben sein ,bis auf die undichtigkeiten.Der Aygo ist ein sehr sparsames und im Unterhalt güstiges Auto,wenn man(n) Frau sich ein ruhiges Gewissen durch die Garantie erkaufen möchte ist beim Aygo richtig,aber.....werde durch meine Aussage hier Kritik ernten.....aber egal,ich würde mir den Aygo nicht mehr als Neuwagen kaufen,einfach zu wenig Austo fürs Gelg,kauf dir lieber einen Jahreswagen,für das Geld bekommst du einen guten Yaris oder einen Opel Corsa(viel besser als sein Ruf,laufen besser als die Polos,wurde mir von Toyota-Händler bestätigt).
Nach fast zwei Jahren nervt einfach die Lautstärke im Innenraun,unbequeme
Sitze,Kofferraum-ein Witz,und von der Sicherheit abgesehen.Gruß.
Edition 2011
 

von Anzeige » 15.06.2013, 12:55

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Beitragvon waynemao » 15.06.2013, 21:19

sandrinebecker hat geschrieben:Scheisskarre! so betitelte neulich ein Bekannter das Auto, was ich mir gerade kaufen will, weil ich mich ehrlich gesagt in die Optik des Kleinen verliebt habe. Der Bekannte fährt seit Jahren AYGO und hat etliches erlebt an Pech. Zum Beispiel def. Kupplung, def. Bremse und Undichtigkeiten an Bremsleuchte und Rost an der Fahrertür. (Ich dachte Rost gibt es heute gar nicht mehr .-)


Hallo Sandrine,

dein Bekannter hatte ein paar Drillings-Phänomene, die nicht soo selten beobachtet werden können. Bis auf den Rost (und da sind so einige Hersteller auch nicht besser, die Zeiten in denen Rost kein Thema mehr ist scheinen schon wieder vorüber zu sein :? ) werden sie aber zum größten Teil vom Fahrer hervorgerufen.

Wer mit Kupplung und Bremsen allzu sorglos umgeht, bekommt nach 40-60.000 km die Quittung dafür.

Ich denke der Aygo ist was die Kosten und die Zuverlässigkeit angeht uneingeschränkt zu empfehlen. Gerade als Neuwagen mit dreijähriger Garantie und möglicher Verlängerung.

Wenn dir die übrigen "erfahrbaren" Eigenschaften des Aygos zusagen, gibt es nicht viele Gründe, die gegen den Wagen sprechen.
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Beitragvon bluedog » 15.06.2013, 21:19

Mit oder ohne Automatik?

Die Automatik verdient den Namen nicht, ist anfällig und macht keinen Spass.

Der Rest des Autos ist grundsätzlich gut, wenn auch nicht sehr auf einen hohen Gebrauchswert ausgelegt.

Ob das Auto gut oder schlecht abschneidet, hängt halt auch davon ab, was man erwartet. Ich kam vom Daihatsu Cuore auf den C1 (Baugleich mit dem Aygo, bis aufs Design) und wurde herbe enttäuscht.

Wär ich von einem Fiat oder Opel umgestiegen, hätts wohl weniger Enttäuschungen gegeben.

Hauptnachteil ist halt, dass der Kofferraum ein Witz ist. Zu hohe Ladekante und eine Heckklappe, die ausser schön aussehen nichts gut kann. Wenns regnet läufts wasser unvermeidlich in den Kofferraum, sobald man die Heckklappe öffnet. Da gibts ne Lücke zwischen Dachkante und Heckscheibe, die einen prima Wasserabfluss mitten in den Kofferraum hinein erzwingt.

Wenn der Kofferraum nutzbar sein soll, muss man wohl oder übel auf die Kofferraumabdeckung verzichten. Sonst ist der Zugang viel zu klein.

Auch wirst bei Regen oder Schnee niemals auf einem trockenen Sitz platz nehmen.

Die Sitze dagegen sind sehr gut, wenn sie auch nach nix aussehen... damit mein ich nicht, dass die hässlich sind, sondern dass man ihnen nicht zutraut bequem zu sein. Allerdings sind die nicht höhenverstellbar.

Was auch nervt, sind die elektrischen Fensterheber. Du kannst den nur an dem Schalter an der Türabdeckung betätigen... Das heisst, vom Fahrersitz aus nur den auf der Fahrerseite.

Dann find ich nervig, dass es keine einzige geschlossene Ablage gibt.

Auch, dass sich der Tacho nicht annähernd genau ablesen lässt, stört mich. Die Skalenstriche sind etwa 3 km/h breit...

Ausserdem verdeckt die riesige Lenkradnabe mit dem Airbag sehr leicht den Tacho, und die Tankanzeige zeigt den Füllstand des Tanks in nur sechs Stufen an, die erst noch nicht annähernd linear sind... Du weisst also nie wirklich wie viel Benzin noch drin ist. Das Ding ist keine Tankanzeige. Es erfüllt bestenfalls die Funktion einer Reserveleuchte.

Lautstärke: Hängt sehr von der Drehzahl ab. Bis 80km/h gehts sehr dezent zu. Du kannst, sollte es nicht arg bergauf gehen, bei 2000 Umdrehungen hochschalten. Dann ist Ruhe im Karton, bis mindestens 90 oder 100km/h. Drüber wirds allerdings zwangsweise laut.

Zu erwähnen ist noch, dass die Beifahrertür keinen Kontaktschalter fürs Innenlicht hat. Wenn man nur allein unterwegs ist, spielts keine Rolle, nervt aber im Winter ungemein, es sei denn, der Beifahrer kann ohne Innenlicht aussteigen. Einsteigen geht auch so, da sitzt Du ja am Ende im Auto und kannst den Schalter an der Innenleuchte gut erreichen.
Den Schalter könnte man auch nachrüsten, wenn einem das Geld dafür nicht zu schade ist. Die Aussparung an der Karosserie gibts auch auf der Beifahrerseite, und den Schalter kriegt man als Ersatzteil.

Fast hätt ichs vergessen: Die Mittelkonsole mit Radio, Heizung und Lüftung ragt mir persönlich VIEL zu weit in den Innenraum. Dagegen halten muss man aber, dass die Innenraumverkleidung an sich den Insassen mehr Raum lässt als in fast allen anderen modernen Autos. Der Opel Insignia beispielsweise ist ein echter Alptraum... da haste unterhalb der Fensterkante weniger Platz als im kleinen C1/Aygo.

Zu technischen Defekten kann ich noch nichts sagen. Hab in dem halben Jahr auf 10'000km noch keine erlebt. Aber es klingt für mich plausibel, dass die Bremsen wohl nicht so lange halten. War bei Daihatsu auch so, und die Marke gehört auch zum Toyota-Konzern...
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Beitragvon Catch22 » 16.06.2013, 07:47

Defekte an Bremse und Kupplung deuten häufig darauf hin, dass Zeitgenossen mit dem Betrieb eines Kraftfahrzeugs überfordert sind.

Ich fahre einen C1 der ersten Serie und hatte nur eine defekte Wasserpumpe zu beklagen, die im Rahmen der Garantie ersetzt wurde. Nach 4 1/2 Jahren sind es bisher 108.000 km.

Die Drillinge gehören zu den wirtschaftlichen Autos überhaupt.
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Beitragvon miro » 16.06.2013, 11:46

Hi,

also ich fahre bereits den dritten Aygo. Ich habe alle 3 Jahre gewechselt, weil mir bereits 2 Spezialisten einen Totalschaden verursacht haben.


Ich kann dir aus meiner Erfahrung einen Aygo bedingungslos empfehlen.
Ich hatte am ersten Aygo fast 100 tkm geschafft, ohne Probleme. Kundendienste alle 15 tkm und dann Bremsbeläge und Scheiben wurden bei 72 tkm. getauscht.

Mein zweiter Aygo 1. Facelift, hatte knapp 60 tkm geschafft, keine Probleme und unerwatete Stops. Nur das Übliche wie Kundendienst.

Jetzt fahre ich bereits den dritten Aygo, 2. Facelift und der schnurrt noch wie ein Kätzchen.

Was für einen Aygo auf jeden Fall spricht sind die niedrigen Unterhaltungskosten. 20 € Steuern im Jahr, Kundendienst lag bei mir immer so um die 120 - 160 €. Das Auto ist sehr sparsam und spritzig und wer nicht allzuviel auf Komfort setzt, dann ist derjenige bei dem Auto genau richtig. Nicht zu vergessen die 3 Jahre Garantie, die noch auf die 2 jährige Mobilitätsgarantie verlängert werden kann.

Fahr das Auto mal Probe und entscheide dann.

Gruss
miro
 
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Beitragvon schrubber » 16.06.2013, 14:58

Schau in meine Signatur, und du weisst, was ich vom Aygo halte...
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Beitragvon stefan911 » 16.06.2013, 17:46

Hallo,

meine persönliche Meinung zum Aygo nach 80.000 km und etwas über 4 Jahren (und gerade verkauft).

Nein, ich den Aygo würde ich heute nicht mehr kaufen.
Entwicklung vor 2005, der Wagen ist dann 2005 auf dem Markt gekommen.

Zu laut, zu wenig Komfort, kein Kofferraum und kaum Ablagen, zu hart gefedert, Sitze für mich zu unbequem.
Zu hoher Wertverlust mittlerweile.
Zu hohe Unterthaltskosten, damit kann man auch einen Wagen eine Klasse (Polo-Klasse) höher fahren.
Meiner war mir zu verschleißfreudig und damit zu teuer im Unterhalt.

Benzinverbrauch bei mir so 5,3 - 5.8 l/100 km im Alltagsbetrieb im Mittelgebirge.


Das können mittlerweile der VW-UP! und seine Drillinge besser bei gleichen Preis.
Oder gleich in der Poloklasse gucken, da gibt es auch schöne Neuwagen mit ruhigeren 4-Zylinder-Motoren um die 10.000.- €.


Habe meinen Aygo verkauft weil mir das Spartanische, der Nicht-Komfort auf Dauer zu wenig war und sich noch mehr teure Reparaturen abzeichneten bei 80.000 km.


Grüßle

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Beitragvon Heck Schaden » 16.06.2013, 18:51

Ich kann das AUTO nur empfehlen. Ich habe meinen C1 von 2007 gerade an einen Kollegen (teilt sich das Büro mit mir) verkauft, und dies ist def. das erste Auto, dass ich im Freundes/Bekannten/Kollegenkreis verkauft habe. Das Auto war bisher absolut problemlos, einmal neue Bremsscheiben bei ca. 75000 km, sonst war gar nichts!!!!!!!!!!!! Ich habe im Kurzstreckenbetrieb immer so 5,5 Liter benötigt, mein Kollege hat es etwas weiter zur Arbeit und ist jetzt bei 4,3l!!!!!
Ja, er ist hart, ja, etwas spartanisch, ja der Kofferraum ist eher ein Taschenraum aber günstiger kann man kein Auto fahren und die Macken, die gehäuft auftreten (undicht, Wasserpumpe der ersten Generation) sind Peanuts gegen andere Autos (Getriebe und Motorschäden). Rost ist eigentlich nicht sooft vorhanden- könnte man bei Neuwagen ggf. rechtzeitig reklamieren, und was Getriebe und Kupplungsprobleme angeht: nun ja, da tut der Umgang und die Fahrweise schon noch einiges dazu, ich hatte jedenfalls keine Probs und nach 82000 noch die erste Kupplung drin.
Und ob die Konkurrenz von der VW AG nun besser ist, muss sich erst beweisen-> ich werde dann berichten, aber ich fürchte solange wirst du nicht warten können (ich bin auf den Citigo umgestiegen, mehr Komfort, Kofferraum und bessere Ausstattung, der Aygo oder C1 wäre aber selbst ohne Reimport billiger gewesen, da kommts auf die individuellen Bedürfnisse an)
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Beitragvon Berliner » 16.06.2013, 20:07

Hier im Forum, wie in vielen anderen Autoforen geht es natürlich geballt um Probleme. Man kann es mit der Angst zu tuen bekommen, wenn man sich vorstellt, was alles kaputt geht an so einem Fahrzeug.

Im Prinzip hatte der Aygo zwar ein paar Kinderkrankheiten, die sich aber im Rahmen der Garantie relativ problemlos beseitigen ließen(z.B. Wasserpumpe, die neuen halten deutlich länger), wenn man von den Problemen mit den ersten MMT Getrieben absieht. Hier bedurfte es etwas mehr Aufwand, Toyota zu einer nachhaltigen Nachbesserung zu bewegen. Bei neueren Fahrzeugen sind die neuen Steuergeräte verbaut, die die Probleme beseitigen sollten.

Mit den Einschränkungen eines kleinen sparsamen Fahrzeugs muß man sich halt abfinden, oder mehr Geld (Fahrzeuganschaffung und Unterhaltskosten) ausgeben.

VW braucht meines Wissens nach immer noch mehr Sprit als der Aygo und es gibt die kleinen VWs nicht als Viertürer. §, bzw. mit Verlängerung 5 Jahre Garantie traut sich VW auch nicht zu geben. Die Wartungskosten sind bei VW meist auch höher.
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Beitragvon HyundaiGetz » 17.06.2013, 12:03

@ bluedog: Bei den ganzen "Mängeln" die Du so nennst frage ich mich persönlich, ob Du das Auto vorher überhaupt getestet hast? Dinge wie ein fehlender Kontaktschalter auf der Beifahrerseite, der fehlende zweite elektrische Fensterheber, der kleine, unpraktisch zu beladene Kofferraum, die Mittelkonsole die weit in den Innenraum ragt, die Lautstärke etc. - alles Dinge, die man beim Probesitzen oder spätestens beim Probefahren feststellt.

Ich hatte von Juni 2007 bis August 2010 meine C1 (wie die Zeit doch vergeht... ) und war insgesamt ganz zufrieden. Gebe dem Auto eine wirklich gute 2.

Die Probleme hielten sich in Grenzen, klar der Innenraum ist kein Mercedes - von der Qualität wie auch der Lautstärke - aber sowas weiß man vorher.

Wäre eine insgesamt kompetentere Werkstatt hier in der Nähe gewesen, würde ich den C1 eventuell jetzt noch fahren. Mein größten "Problem" ist allerdings meine Körpergröße: Ich musste immer etwas aufpassen, welche Schuhe ich beim Autofahren anziehen wollte, da ich sonst meine Beine nicht unter's Lenkrad bekommen habe.
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Beitragvon bluedog » 17.06.2013, 14:12

HyundaiGetz hat geschrieben:@ bluedog: Bei den ganzen "Mängeln" die Du so nennst frage ich mich persönlich, ob Du das Auto vorher überhaupt getestet hast? Dinge wie ein fehlender Kontaktschalter auf der Beifahrerseite, der fehlende zweite elektrische Fensterheber, der kleine, unpraktisch zu beladene Kofferraum, die Mittelkonsole die weit in den Innenraum ragt, die Lautstärke etc. - alles Dinge, die man beim Probesitzen oder spätestens beim Probefahren feststellt.


Warum ich mir das Auto geleistet habe: Weil ich dem automatisierten Getriebe DEUTLICH mehr zugetraut hätte. Habe das vor Jahren schon mal in einem Peugeot 1007 erlebt, und da hats reibungslos funktioniert, bis auf die fehlende Rückrollscherung. Wer rechnet denn bei einem Modellabstand von etlichen Jahren mit einem solch grossen technischen Rückschritt?

Die ganzen anderen Dinge sind mir entweder nicht aufgefallen, oder spielten keine kaufentscheidende Rolle. Es muss halt billig sein und sparsam fahren. Da ist nicht viel mit Konkurrenz.

Nerven tun die Fehler dennoch, vor allem deshalb weil die allerwenigsten davon mit dem Sparzwang bei so nem Billigauto zu erklären sind.

Der Zugang zum Kofferraum hat mir nie gefallen, hab ich bewusst hingenommen. Mir war allerdings, da es bei der Probefahrt nicht geregnet hat, auch nicht klar, dass es bei dem Karren zwangsweise sofort reinpisst, wenn man irgendwo ne Tür oder Klappe aufmacht. Und immerhin gibts nen Knopf zum öffnen des Schlosses. Gut, im Tausch dafür auch keine Fernentriegelung mehr, aber die brauchts dann ja auch nicht.

Dito mit dem Fensterheberschalter: Kurbeln kriegt man nun mal nicht, in der Ausstattungslinie, und es war eh ein Gebrauchtkauf... Was ich dabei aber nicht bedacht hatte, war, dass die Karre etwas breiter als der Vorgänger ist, so dass man grad eben nicht mehr so bequem an die Beifahrertür kömmt im Bedarfsfall. Allerdings hatte der Billigwagen davor trotz des gleichen Sparzwangs zwei Schalter für die Beifahrerseite... wie gesagt, nervig und sicher nicht finanziell bedingt, aber eben gebrauchtwagen, und kein kaufentscheidendes Kriterium.

Türkontaktschalter Beifahrerseite: Ich wär im Traum nicht auf die Idee gekommen, es könnte Autos auf dem Markt geben, die sowas nicht haben. Ausserdem wars Tag als ich die Karre probegefahren bin, und so ist mir das nicht aufgefallen. Fakt ist, es ist mir so an die zwei Wochen nach Lieferung erst aufgefallen. Wäre aber so oder so nicht wichtig gewesen.
Nur hab ich inzwischen den Wohnort gewechselt und mein Bruder mit Familie wohnt im gleichen Haus. Seither teilen wir uns das Auto. Eines Tages im Winter sprang die Karre dann nur noch mit Mühe an...

Fehlersuche ergab, dass das Innenlicht an geblieben war. Vermutlich hat das mein Bruder eingeschaltet, um seiner Frau und den Kindern das Aussteigen am vorabend zu erleichtern, und dann vergessen, die Beleuchtung wieder auszuschalten...
Schluss: Man könnte mit einem Pfennigartikel wie diesem Schalter im Zweifelsfall sogar was für die Pannenstatistik tun... ist Cit offenbar nicht wichtig. Mir an sich auch nicht. Bei mir ist die Innenbeleuchtung sowieso standardmässig aus, um die Batterie zu schonen... aber die Aussicht, dass der Karren deswegen einmal nicht anspringen könnte, find ich nicht beruhigend. Den Schalter könnt ich ja auch mal vergessen... Hätt man den Kontaktschalter, bräuchte man den gar nicht erst extra betätigen, könnt ihn also auch nicht vergessen.
Daher: Mir fehlt die Einsicht, was man damit unterm Strich zu gewinnen hoffte. Im Zweifelsfall sorgt das für mehr Garantiefälle, mehr Pannendiensteinsätze und enttäuschte Kunden. Alles zusammen sicher nicht erstrebenswert, aus Sicht des Autoherstellers.

Die Mittelkonsole ist mir deshalb nicht aufgefallen, weil das erst auffiel, als es drum ging, meinen Gas-Brems-Hebel einzubauen... Der käme geplanterweise direkt seitlich unterhalb des Lenkrads zu liegen. Wenn der Da aber überhaupt platz hätte, dann hat man nach vorn null Platz fürn Hebelweg der Bremse... Nun wurde eine Notlösung gefunden, die auf den Millimeter funktioniert. Sieht aber weder schön aus, noch ist es besonders bequem zu bedienen... Das fiel mir bei der Probefahrt nicht auf, weil ich beim Vorgängerfahrzeug ein System nutzte, wo die Hebelage tiefer lag. Da kam ich aber dann dafür mit der Sitzvorderkante ins Gehege und hatte kaum noch Platz fürs rechte Bein. Ausserdem wäre dafür beim C1 vermutlich auch das Armaturenbrett zu tief runtergezogen gewesen. Wenn da dann noch ein Gestänge drunter muss, kommste irgendwann nicht mehr hin mit den Beinen, besonders, wenn man wie ich, nicht sonderlich gelenkig ist.
Die anormale Einbaulage des Gestänges im Verbund mit der weit ausgreifenden Mittelkonsole führt ausserdem dazu, dass man kaum noch ans Zündschloss kommt. Nur etwas enger, und man hätte dieses aufwändig versetzen müssen. Standard in solchen Flällen wäre das Zündschloss in der Gegend des Handbremshebels...

Über die Lautstärke hab ich mich nicht beschwert. Ich hab sogar dagegengehalten. Dass allerdings die Gänge so blödsinnig abgestuft sind, kann ich ja nun auch nicht ändern. Der Motor ist nicht zu laut, weil man ihn schon tieftourig fahren kann. Bei allem, was sich mit 2000rpm oder weniger fahren lässt, hat man fast schon überragenden akustischen Komfort. Dass zwischen dem 4. und dem 5. Gang nur grad 500rpm liegen, und im fünften die 2000 somit bei ca. 70km/h schon erreicht sind, ist dann halt schlicht nicht zu Ende gedacht.

Hätt ich das Getriebe erdacht, ich hätt den jetzigen 4. Gang gestrichen, den jetzigen 5. zum vierten gemacht, und dann einen 5. Gang hinzugefügt, der bei (echten) 120km/h etwa 3000rpm erreicht hätte... tendentiell, wenns die Leistung des Motors zulässt, eher noch ein paar Umdrehungen weniger. Hätte den Verbrauch gesenkt und ohne einen Cent/ein Gramm mehr für die Dämmung den Geräuschkomfort um eine Fahrzeugkategorie angehoben. Der Motor hat immerhin keine 34PS wie zu Käferzeiten mehr... Die 69PS auf weniger als ne Tonne hätte man ruhig auch fürn Komfort nutzen dürfen... Anhänger ist bei der Mühle ja eh keiner erlaubt, also muss so einer auch vom Getriebe her nicht einkalkuliert werden...

Für den hier in Frage stehenden Geschwindigkeitsbereich bis ca. 80km/h, meinetwegen auch bis 100km/h reichts aber sowieso aus. Wer anderes behauptet, soll erstmal füher hochschalten. Dann gibts auch nix mehr zu jammern.
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Beitragvon Heck Schaden » 17.06.2013, 15:56

Berliner hat geschrieben:Hier im Forum, wie in vielen anderen Autoforen geht es natürlich geballt um Probleme. Man kann es mit der Angst zu tuen bekommen, wenn man sich vorstellt, was alles kaputt geht an so einem Fahrzeug.

Im Prinzip hatte der Aygo zwar ein paar Kinderkrankheiten, die sich aber im Rahmen der Garantie relativ problemlos beseitigen ließen(z.B. Wasserpumpe, die neuen halten deutlich länger), wenn man von den Problemen mit den ersten MMT Getrieben absieht. Hier bedurfte es etwas mehr Aufwand, Toyota zu einer nachhaltigen Nachbesserung zu bewegen. Bei neueren Fahrzeugen sind die neuen Steuergeräte verbaut, die die Probleme beseitigen sollten.

Mit den Einschränkungen eines kleinen sparsamen Fahrzeugs muß man sich halt abfinden, oder mehr Geld (Fahrzeuganschaffung und Unterhaltskosten) ausgeben.

VW braucht meines Wissens nach immer noch mehr Sprit als der Aygo und es gibt die kleinen VWs nicht als Viertürer. §, bzw. mit Verlängerung 5 Jahre Garantie traut sich VW auch nicht zu geben. Die Wartungskosten sind bei VW meist auch höher.


Oh doch, 4 Türen habense und Mehrverbrauch kann ich noch nicht feststellen, deutlich weniger Verbrach allerdings auch nicht!
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Beitragvon Edition 2011 » 17.06.2013, 18:12

Man muss dazu sagen den Aygo gibt es schon seit fast acht Jahren und langsam wird es Zeit für einen Nachfolger.Der aktuelle ist nicht mehr auf den neusten Stand und nicht mehr konturenzfähig, andere können es viel besser,ich persönlich verstehe nicht wie man sich den zweiten oder dritten Aygo kaufen kann,man möchte auch mal wieder was anderes fahren und irgendwann hat man sich sattgesehen....Wenn jemand jetzt vor einer Entscheideiung steht sich ein neues Fahrzeug zuzulegen dann nicht den Aygo.Für ca.12000 bekommt man ein "echtes" mit Kofferaum und relativ sicher,z.B.Corsa mit 10tkm,oder sogar einen Seat Leon.....
Edition 2011
 

Beitragvon c.1 » 17.06.2013, 20:08

Edition 2011 hat geschrieben:...Für ca.12000 bekommt man ein "echtes" mit Kofferaum und relativ sicher,z.B.Corsa mit 10tkm,oder sogar einen Seat Leon.....


Wenn ich nicht falsch gezählt habe, propagierst Du das innerhalb einer Woche jetzt zum 3. Mal...
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Re: Ist der Aygo eine Scheisskarre?

Beitragvon c.1 » 17.06.2013, 21:09

sandrinebecker hat geschrieben:Lat not least die Frage: Würdet ihr den Aygo nochmal kaufen?


Kurz und knapp: ja, jederzeit! Eben weil er so bekennend minimalistisch und simpel ist. 855 auf das Wesentliche reduzierte Kilo Automobil, sprich wenig Schnickschnack, wenig Elektrik, wenig Komfortfeatures. Der Motor ist ein anspruchsloser Sauger, zum Glück kein Turbo, keine Direkteinspritzung, kein technischer Overkill - das sind beste Voraussetzungen für ein langes und anspruchsloses Leben. Er ist sparsam und zuverlässig, war 4x "Engine of the year" in der 1.0-Liter Klasse.

Wir haben übrigens drei C1 in der Familie, einen seit 2007, reines Kurzstreckenauto mit inzwischen 22TKm, einen aus 2007 seit 2011 mit rd. 80TKm und einen recht frischen aus 12/12.
Alle laufen wie Mopeds, völlig problemlos. Sie sind zuverlässig und auf der Kostenseite unschlagbar.

Aber okay, natürlich haben ältere Aygo/C1/107 ihre Problemchen, aber die sind in meinen Augen recht überschaubar und leicht zu handeln:
evtl. Rostprobleme unterhalb der Türdichtungen sind mit etwas Fett dauerhaft konservierbar, das leidige Kupplungsproblem ist mit regelmässigen Nachstellen des Kupplungsspieles zu lösen, eventuelle Wassereinbrüche sind über die üblichen Stellen schnell zu lokalisieren und kostengünstig abzudichten.

Mein Tip dazu: lass Dich nicht verrückt machen, die drei sind solide und haltbar, kostengünsig und zuverlässig.
Fahr doch einfach mal einen zur Probe, wenn Du ihn magst, wird er Dir mit hoher Wahrscheinlickeit viel Spaß und Freude bereiten... :)
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