Neuen Aygo einfahren??? Wie habt ihr das gemacht???




Hier könnt ihr euch über eure Erfahrungen mit dem Aygo auslassen!

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Neuen Aygo einfahren??? Wie habt ihr das gemacht???

Beitragvon Bonjour » 25.02.2010, 00:23

Hallo Leute,

bin ganz neu hier im Forum und hab auch gleich mal eine Frage. Ich hab seit Mitte Dezember einen neuen Aygo Cool (silber, 5-türig). Er fährt einfach total super :D .

Mein Autohändler meinte, ich soll mit ihm am Anfang so zwischen 120 und 130 kmh fahren. Da ich sehr viel Autobahn fahre, kam es schon öfters mal vor, dass ich auch längere Zeit 140 oder höchstens 145 gefahren bin. Ist das jetzt schlecht für den neuen Motor? Also ich mein jetzt langfristig gesehn in Bezug auf Haltbarkeit und Verbrauch und so...
Manche Leute sagen ja, dass bis 2000 km nicht mehr als 75% der Höchstgeschwindigkeit gefahren werden soll?!?

Mittlerweile hat er 1120 km drauf und ich versuche weiterhin so im 130er Bereich zu fahren.... Aber das geht halt nicht immer^^ Er fährt sich einfach so schön :twisted:

Wie habt ihr euren neuen Aygo denn eingefahren??? Habt ihr Tipps???

Liebe Grüße und danke schon mal :)
Lisa
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von Anzeige » 25.02.2010, 00:23

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Beitragvon waynemao » 25.02.2010, 01:03

Ich habe meinen sehr vorsichtig eingefahren. Die ersten 200km waren nur auf Landstraßen und mit wechselnen Drehzahlen. Bis 1000km bin ich nicht schneller als 120 gefahren und habe nicht höher als 3500UPM gedreht. Sogar bis zum Ölwechsel bei 2000km habe ich kein Vollgas gegeben und nicht über 4000UPM gedreht. Das waren bei mir aber auch nur 3 Wochen.

Mit dem frischen Öl durfte er sich dann nochmal 100km dran gewöhnen und danach habe ich mit und mit immer mehr Leistung abgefordert. Ausgedreht habe ich ihn aber bis heute noch nicht. Bei über 80 im 2. geht meine Hand automatisch zum Schalthebel :D .

Aber zu deiner Frage:
Wenn du die ersten 100km zurückhaltend gefahren bist und möglichst nicht nur Kurzstrecken, dann passt das schon. Oft wird geschrieben Einfahren ist heute garnicht mehr notwendig. Es schadet aber auch nicht. Da der Aygo lang übersetzt ist, sind 140 nicht so das Problem. Wenn der Motor sich dabei nicht übermäßig anstrengen musste. Also 140 auf der Autobahn eine lange Steigung im 5. hoch ist für einen neuen Motor schon was stressig.

Ich geh aber mal davon aus, dass du dir keine Sorgen machen musst. Vorführer werden mitunter direkt getreten als gäbe es kein morgen und die sterben auch nicht zwangsläufig früher als klassische Neufahrzeuge.
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Beitragvon supeR » 25.02.2010, 01:52

ich hatte keine wirkliche wahl. wir haben den aygo vom autohaus ca 15km zu meinen eltern nach hause gefahren (stadt) und zwei tage später musste ich dann auf die autobahn, um wieder zu mir nach hause zu kommen. bin ca 200km autobahn gefahren. nicht schneller als 120 km/h und dann noch ca 80km landstrasse.

bis 1000 km bin ich sehr vorsichtig gefahren. autobahn anfangs immer unter 120 km/h. je näher ich die 1000 km gekommen bin, desto mehr habe ich aber gemerkt, dass der aygo von sich aus "mehr wollte" und bin dann auch mal kurz bis ca 130 km/h. wirklich nur kurz.

den ersten ölwechsel gab's bei ca 2500 km. da waren dann schon ca 2000 km autobahn/landstrasse dabei. urlaub musste ich aus organisatorischen gründen alleine machen, da meine freundin nicht frei bekommen hatte. war trotzdem voll bepackt und bin zwischen berlin und chemnitz bis zu 150 km/h gefahren, da es langsam dunkel wurde, ich die 600 km von der ostsee über berlin nach chemnitz irgendwann hinter mich bringen wollte und es sich auf der neuen autobahn super fährt.

mit der originalen bereifung würde ich auf der autobahn generell davon abraten, schneller als 130 km/h zu fahren. zumindest für längere zeit, denn bei höheren geschwindigkeiten merkt man schnell das geringe gewicht vom aygo. wenn dann noch wind kommt, muss man das lenkrad wirklich festhalten.
hab' mir jetzt 175er reifen bestellt, aber schneller als 130 km/h muss ich wegen 15 minuten ersparnis nicht haben. ... bzw ist zwischen nordhessen und chemnitz eh kaum möglich.


bei der probefahrt hatte ich den leihwagen auch mal im zweiten gang bis zu ner 90 getreten, um zu sehen was möglich ist. meinen eigenen aygo fahre ich aber vernünftiger. in der stadt bin ich spätestens (bergauf) bei 70 km/h im fünften gang.
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Beitragvon Bonjour » 25.02.2010, 18:39

Danke schonmal für eure sehr ausführlichen Antworten :D

Was ich mich gerade frage ist, ob man wirklich so viel fährt wie auf dem Tacho ist... Weil es heißt ja, dass auf dem Tacho mehr angezeigt wird wie man tatsächlich fährt. Aber wie hoch ist da prozentual gesehen die Differenz??? Kann mir das jemand beantworten?

Weitere Erfahrungsberichte sind natürlich weiterhin erwünscht :wink:
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Beitragvon waynemao » 25.02.2010, 22:28

Ja, der Tacho geht vor. Aber leider nicht prozentual.

Nach meinem GPS im Navi sind es bei 70 etwa 4 zuviel, bei 100 deren 5 und bei 140 etwa 6.

Als Richtwert kann man sich (vorsichtig abgerundet) 4 Km/h merken.

Ich habe auf meinem tägl. Weg einen Blitzer in einer 50er Zone, dort fahre ich jetzt immer mit 55 durch um nicht in den 4. zurückschalten zu müssen :geek: .
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Beitragvon Cypher2Kill » 25.02.2010, 22:59

supeR hat geschrieben:mit der originalen bereifung würde ich auf der autobahn generell davon abraten, schneller als 130 km/h zu fahren. zumindest für längere zeit, denn bei höheren geschwindigkeiten merkt man schnell das geringe gewicht vom aygo.

Also ich bin mit der Original-Bereifung auch schon ca. 190km am Stück zwischen 130 und 160 gefahren und hatte keinerlei probleme und das bei einer sehr hügeligen Strecke (A45). War immer noch sehr angenehm fahrbar mit den Standard-Fahrradreifen :D

Zum Einfahren... Ich glaub, ich hab mich "damals" die ersten 1000km ziemlich strikt daran gehalten, nicht schneller als 110 zu fahren und nicht allzu hoch zu drehen. Seit KM 1001 fahr ich... "normal" :P
Zuletzt geändert von Cypher2Kill am 25.02.2010, 23:03, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon waynemao » 25.02.2010, 23:02

Finde ich auch. Was er nicht mag ist Wind. Aber sonst fühle ich mich auch bei 150 oder mehr noch wohl.

Gut, man merkt die Geschwindigkeit mehr als in einem größeren Wagen.
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Beitragvon Cypher2Kill » 25.02.2010, 23:05

waynemao hat geschrieben:Gut, man merkt die Geschwindigkeit mehr als in einem größeren Wagen.

Klaro... in nem Audi A4 Combi oder so hat man bei 250 immer noch mehr Fahrkomfort als beim Aygo mit 120 :lol: Aber die kosten halt auch 3mal soviel^^
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Beitragvon busvwt4 » 25.02.2010, 23:21

meinen habe ich bis 1000km (hat nur 10 tage gedauert) nur mit max. 2/3 gaspedalstellung gefahren!
danach, vonn 1000km bis ca. 1200, hin und wieder mal vollast auch in niedrigen gängen.

danach............vollast ......zwar nicht bis zum begrnzer, doch öfters bis in den roten bereich, auch mal bei 70km/h den 2. gang eingelegt zu schnellen vorran kommen

das ganze ohne öl wechsel, allerdings mit einem magneten an dem ölfilter :)
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Beitragvon Cypher2Kill » 26.02.2010, 12:31

busvwt4 hat geschrieben:das ganze ohne öl wechsel, allerdings mit einem magneten an dem ölfilter :)

Jetzt fragt sich natürllich jeder.... WARUM hast du n Magnet am Ölfilter?^^
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Beitragvon supeR » 26.02.2010, 16:15

Cypher2Kill hat geschrieben:Also ich bin mit der Original-Bereifung auch schon ca. 190km am Stück zwischen 130 und 160 gefahren und hatte keinerlei probleme und das bei einer sehr hügeligen Strecke (A45). War immer noch sehr angenehm fahrbar mit den Standard-Fahrradreifen :D

ich bin damals mit meinem 60 ps hyundai accent auch ne 180 gefahren. ob das wirklich clever war und am ende überhaupt einen nennenswerten zeitvorteil gebracht hat, ist ein ganz anderes thema.

ding ist ... klar, man kann mit dem aygo durchaus schneller als 130 km/h fahren, aber man sollte sich dann bewusst sein was man macht und ich würde persönlich dazu raten, sich dann auch auf's fahren zu konzentrieren.

meiner meinung nach ist die ideale reisegeschwindigkeit mit dem aygo ca ne 130. 140 bis 150 nur, wenn's die situation auch zulässt bzw erfordert.
bin so knapp 600 km am stück gefahren (ohne pinkelpause) und nach ca 5,5 stunden auch entspannt angekommen.

solltest evtl davon ausgehen, dass die drillinge vorzugsweise von jüngeren und damit oftmals auch weniger erfahrenen leuten gekauft werden. die müssen das nicht erst in ner 160 km/h kurve lernen, wie sich ein kleinstwagen bei aufkommendem wind anfühlt.
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Beitragvon Der Mika » 26.02.2010, 19:44

Cypher2Kill hat geschrieben:
busvwt4 hat geschrieben:das ganze ohne öl wechsel, allerdings mit einem magneten an dem ölfilter :)

Jetzt fragt sich natürllich jeder.... WARUM hast du n Magnet am Ölfilter?^^


naja da wo der Motor nicht zu 100% Schmierung hat reibt natürlich Metall auf Metall,und dabei entstehen kleine Spänen. Die bleiben dann halt irgendwann am Magneten hängen falls sie nicht gefiltert wurden vom ölfilter. Ist halt besser als wenn diese wirklich kleinen Metallspäne 1000 mal durch den ganzen Motor gepumpt werden und immer wieder zwischen die Reibstellen kommen. Und das ganz passiert am ehsten noch beim einfahren weil die Teile noch nicht sich auf einander eingearbeitet haben.

Mein Wagen war ein Vorführwagen und bisher kann ich keine nachteile feststellen. Mein Motorrad hatte ich damals auch nicht geschont beim einfahren und nach 45tkm(für ein Motorrad schon nicht wenig) war ein kaum messbarer verschleiß nachvollziehbar.
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Beitragvon Tankard » 26.02.2010, 19:50

Gibts der Kiste richtig dreckig!

Alles was in den ersten drei Jahren kaputt geht ist Garantie... also schaffs in der Zeit!
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Beitragvon busvwt4 » 26.02.2010, 23:02

Der Mika hat geschrieben:
Cypher2Kill hat geschrieben:
busvwt4 hat geschrieben:das ganze ohne öl wechsel, allerdings mit einem magneten an dem ölfilter :)

Jetzt fragt sich natürllich jeder.... WARUM hast du n Magnet am Ölfilter?^^


naja da wo der Motor nicht zu 100% Schmierung hat reibt natürlich Metall auf Metall,und dabei entstehen kleine Spänen. Die bleiben dann halt irgendwann am Magneten hängen falls sie nicht gefiltert wurden vom ölfilter. Ist halt besser als wenn diese wirklich kleinen Metallspäne 1000 mal durch den ganzen Motor gepumpt werden und immer wieder zwischen die Reibstellen kommen. Und das ganz passiert am ehsten noch beim einfahren weil die Teile noch nicht sich auf einander eingearbeitet haben.



was soll ich noch schreiben ...........
es ist alles gesagt .:)
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Beitragvon Tinxe » 27.02.2010, 08:07

Ich bin einfach so lange sanft gefahren, wie das Meine Geduld schaffte. ;-) Nachdem es heute so umstritten ist, ob es denn überhaupt was bringt, das Auto einzufahren, habe ich mich also nicht länger gequält als nötig. :D
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