Benzin-Verbrauch im Alltag..??




Hier könnt ihr euch über eure Erfahrungen mit dem Aygo auslassen!

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Beitragvon aygoist » 13.07.2006, 23:57

hab ich nen anderen tank oder bescheißt mich die tanke? habe 37,45L getankt........
.....that´s the way AY GO!
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von Anzeige » 13.07.2006, 23:57

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Beitragvon zomed » 14.07.2006, 05:44

aygoist hat geschrieben:hab ich nen anderen tank oder bescheißt mich die tanke? habe 37,45L getankt........


:shock:

Und ich hab gedacht ich fahr schon quasi leer rum. Na denn... :lol:
Ich glaub, ich muss mir in meinem Urlaub mal nen Kanister ins Auto
stellen und dann leer fahren. :-)
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Beitragvon blueaygo » 14.07.2006, 07:46

aygoist hat geschrieben:hab ich nen anderen tank oder bescheißt mich die tanke? habe 37,45L getankt........


Wahrscheinlich waren die Schläuche etc. auch schon leer !!!

Schwein gehabt. :D :D :D


Cheers, Olli
"Dein Ziel erreicht Du hast."
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Beitragvon Beat » 18.07.2006, 19:01

Heute hat bei meinem Aygo das erste mal das letztes Benzin LCD-Segment geblinkt.

Bin gefahren, das zweite Segment verschwand und sofort fing das letzte an zu blinken.

Zum glück konnte ich sofort rechts an die Tanke fahren. Nun weiss ich "ziemlich" genau (+ / - ) wieviel dann noch drin ist.

Konnte mein Tank dann mit 32.63 Liter (randvoll) auftanken 8)

Stadt, Kurz-Strecke und Arbeitsweg (ein Weg 13 Km Überland) und alles mit Klima.

659 Km 32.63 Liter = 4.95 Liter :!: :!:

Mit den restlichen 2.37 Liter wäre ich also noch ca. 47 Km weit gekommen
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Beitragvon HyundaiGetz » 18.07.2006, 19:25

Wenn man diese Benzinverbräuche hier liest, scheint der Aygo ja der perfekte Wagen für Sparer zu sein. 5 Liter á 100km sind schon sehr wenig, wie ich finde.
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Beitragvon backpulva » 18.07.2006, 20:46

Randvoll war es bestimmt, hättest aber noch was fahren können.
Meine letzte Betankung fand mit 34,6 litern statt.
Beleg liegt hier.
Ich will irgendwann 36 reinkriegen (muss nämlich reingehen, da Tankinhalt exklusive Einfüllschlauch gewertet wird, und da gehen locker 3 liter rein).

MfG
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Beitragvon David » 18.07.2006, 21:30

HyundaiGetz hat geschrieben:Wenn man diese Benzinverbräuche hier liest, scheint der Aygo ja der perfekte Wagen für Sparer zu sein. 5 Liter á 100km sind schon sehr wenig, wie ich finde.


Naja..hatte einen 106er als Mietwagen. Den fuhr ich mit 5,4l.
Mein Visa hat auf der Autobahn nur 4,5 bis 5l gebraucht, allerdings bei 90km/h ;-)

Das geilste war ein 50er Roller. Wenn man geheizt ist, hat man wahnsinnige 1,83l auf 100km gebraucht, bei sparsamen fahren ca. 1,75l.

Den Aygo habe ich jetzt mit 6l gefahren. Wird auch ein realistischer Durchschnittswert sein, wenn man nicht besonders spritsparend fährt. Im Winter dürfte der Verbrauch geringer sein, wegen der Klima.
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Beitragvon HyundaiGetz » 18.07.2006, 21:38

Wenn ich mir so ein Auto kaufe, wird es ja eh einer ohne Klimaanlage.
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Beitragvon backpulva » 18.07.2006, 21:41

David hat geschrieben:Im Winter dürfte der Verbrauch geringer sein, wegen der Klima.


Nur bei längerer Fahrt.
Motorenteile brauchen länger um auf Temperatur zu kommen, Kaltfahrbetrieb braucht mehr Benzin, denn Kolben erhitzen sich schneller als die Zylinder etc. pp.
Aussage allgemein so nicht gültig, sorry :)

MfG
Michael
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Beitragvon David » 18.07.2006, 21:44

backpulva hat geschrieben:
David hat geschrieben:Im Winter dürfte der Verbrauch geringer sein, wegen der Klima.


Nur bei längerer Fahrt.
Motorenteile brauchen länger um auf Temperatur zu kommen, Kaltfahrbetrieb braucht mehr Benzin, denn Kolben erhitzen sich schneller als die Zylinder etc. pp.
Aussage allgemein so nicht gültig, sorry :)


Und du meinst, weil er kalt ist, braucht er mehr Benzin als im Sommer, wo die Klima ständig mit voller Leistung läuft?
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Beitragvon backpulva » 18.07.2006, 22:01

*lufthol*

In der Kaltlaufphase verbraucht ein Dieselmotor bis zu 30 liter auf 100 km.
Unser E320CDI schluckt 24,5 l. Ein Benzinmotor kratzt an der 20 liter Marke.
Dies ist auf ein fetteres Gemisch zurückzuführen, welches erforderlich ist um die Temperaturen im Brennraum/Zylinder niedrig zu halten. Je magerer das Gemisch, desto mehr Sauerstoff dient der Verbrennung, desto höher die Temperatur. Hohe Temperatur bei kaltem Motor -> exitus.
Kolbenböden erwärmen sich aufgrund ihres Volumens, der Materialbeschaffenheit und ihres Gewichts um ein vielfaches schneller als der Zylinder, in dem sie sich bewegen. Die Kolbenwände würden an den Zylinderwänden drücken, die Hohnlaufbahnen ausschleifen, der Ölfilm würde vom Ölabstreifring des Kolbens abgestriffen -> Kolbenfresser.
Ich setze voraus EGR ist bekannt!? EGT? Abgasrückführung und exhaust gas temperature. Wichtig ist das EGR in der Kaltlaufphase, öffnet den Kanal für die Rückführung der Verbrennungsgase, um das Gemisch weiter anzufetten und den KAT nicht zu killen. Denn fettes Gemisch heißt hoher Anteil an unverbranntem Gemisch, der sich im Kat ablagert. Schon mal eine AU beim TÜV auf dem Monitor gesehen _und_ verstanden? EGT wichtig bei Hochleistungsturbomotoren.
Fetteres Gemisch bedingt hohes Drehmoment. Hohes Drehmoment bei kaltem Motor -> exitus. Punktuelle Belastung der Pleuel und deren Pleuellagerschalen ist hoch und hält aufgrund der geringen Drehzahl lange an, Pleuellagerschalen werden ausgewaschen und zerstört -> exitus Daher zwar niedrigtourig fahren, aber nie mehr als 1/2 Gasstellung zum beschleunigen. 1 Wasserkreislauf ist nach 10 km erwärmt, Thermostat öffnet, EGR Ventil schließt, 2 Wasserkreislauf erwärmt sich (Heizung "funktioniert" <- Hausfrauenerklärung) und Motor ist "betriebswarm", Benzinverbrauch geht runter. Öl freut sich. Tankanzeige freut sich. Autofahrer freut sich.
Ergo: Ja, verbraucht mehr im Winter. Die 0,5 l der Klima (im Landstraßenbetrieb) machens nicht.

Das war jetzt runtergetippt, bitte um berichtigungen, kneeeeetsch *ruuuuf* ;)



MfG
Michael
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Beitragvon David » 18.07.2006, 23:07

Danke für deine ausführlichen Infos ;-)

jetzt bin ich schlauer.

Aber: Bei älteren Autos hat man ja einen Choke. Der Motor ist doch warm, wenn ich den Choke ganz reinfahren kann, und er dann normal läuft, oder?
Das ist ja innerhalb der ersten 5 Minuten passiert.
Wenn ich nun täglich eine halbe Stunde zur Arbeit hin, und noch eine zurückfahre, dürfte sich die Kaltlaufphase, welche ja, natürlich kürzer, auch im Sommer existiert, nicht so dramatisch auswirken, oder?
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Beitragvon knetsch » 18.07.2006, 23:09

Wer ruft denn da so laut?

Michael, prinzipiell wirst du wohl Recht haben, aber ich glaube bei den ganzen wärmephysikalischen Eigenschaften kommen einfach zuviele Faktoren zusammen um da Pi mal Daumen dir eine Absolution zu erteilen. Wie verhält ein Leichtbaumotor sich da im Verhältniss zum klassischen Motor? Welche Rolle spielt die Kolbengeschwindigkeit bei einem unterquadratischen Motor bei der Erwärmung der Zylinderwände mittels Reibung? u.s.w

Tut mir leid, aber da muss ich passen. Bin kein Ingenieur, aber ich glaube dass es gegen einige der von dir angesprochenen Faktoren auch bereits Gegenmassnahmen gibt wie verwenden unterschiedlichen Materials zum Ausgleich der zeitlichen Dehnungsverschiebung.

Frag da mal Beat. Der ist eher Experte in diesem Bereich.
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Beitragvon deuce » 18.07.2006, 23:22

Ja ältere Autos haben ab und an noch einen Choke, sowas gibt es bei modernen Autos nicht mehr, das wird ja alles über die gesteuerte Einspritzung geregelt.
Tja im Sommer ist die Warmlaufphase sicher nicht so kritisch wie im Winter, wegen den höheren Aussentemperaturen. Weiterhin lässt sich wohl sagen, das nunmal Kurzstreckenbetrieb bezogen auf die km-Laufleistung im Vergleich zu Langstrecke deutlich verschleißintensiver ist.
Bei Kaltstart wirkt halt zunächst Haftreibung und noch keine Gleitreibung.
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Beitragvon Beat » 19.07.2006, 18:50

Korrekt und "Lehr-Buch-haft" beschrieben von Michael. (im Positiven Sinne).

Wie Knetsch erwähnt hat, sind noch einige andere Faktoren im "Spiel".

Das angereicherte Gemisch beim "Kalt-Start" (tiefere Verbrennungstemp.) dient jedoch auch noch für folgendes:

Es wirkt einer Kondensation im Ansaugtrakt entgegen. (Temperaturdiff. von kaltem Material gegenüber den heissen Verbrennungsgasen) ... um somit einem "Abspülen" des Schmierfilms durch "Kondeswasser" im Verbrennungsraum entgegen zu wirken.

Das Gemischverhältnis ist bei einem Verbrennungsmotor das A+O.
Auch die Kühlung des Brennraums ist in erster linie die Aufgabe des Gemischs und nicht des Wassers.

Zb: Luftgekühlte Motoren (Kein Wassermantel) laufen in der Regel noch "satter" als Wassergekühlte um somit die hohen Temp. in grenzen zu halten.

Das "Heizungswasser" des Aygos ist übrigens schon vor 10 Km warm :P

.... meiner heizt schon nach ca 3-4 Km bei - Temperaturen 8) 8)
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