AYGO - SICHERHEIT ???




Hier könnt ihr euch über eure Erfahrungen mit dem Aygo auslassen!

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Beitragvon Nordjoe » 03.07.2006, 12:13

Hallo,

die Sache mit dem Scherzensgeld ist leider auch so in Deutschland möglich, Schleudertrauma geht zu oft mit HWS-Problemen einher und da kann man Probleme leider auch zu oft - eben - nicht beweisen, reicht, wenn einige Sympthome dem bekannt sind und schon kann es teuer werden, aber denke mal es sind noch wenige, die auf diese Schiene reiten - fair jedenfalls ist es nicht - auf diese Tour den eh schon gestraften noch auszulutschen - oder dessen versicherung.
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Beitragvon x-aygo-x » 03.07.2006, 13:40

das ganze muss der unfallgegner nicht beweisen.. er ist der geschädigte und braucht nur nen arzt ders bestätigt, das reicht.. zeugen braucht der da mit sicherheit nicht..
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Beitragvon knetsch » 03.07.2006, 13:43

Das ist dann aber Schei... ich meine blöd geregelt bei euch. :roll: Da hiess es doch immer ... Unschuldig bis die Schuld bewiesen ist :shock:
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Beitragvon x-aygo-x » 03.07.2006, 13:54

Nein, so ist es leider nicht.. Wenn du dem hintendraufkrachst, dann ist alles was der für Schäden hat (ob Auto oder Verletzung) deine Schuld..

Deutschland eben - naja ohne Kommentar!
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Beitragvon backpulva » 03.07.2006, 14:02

Da gibt es auch Ausnahmen, siehe Beispiel Massenkarambolage.
Der der hinten drauf fährt, hat da natürlich nicht die Schuld für alle Schäden der Vordermänner *g*

Auch bei Wildunfällen etc., wo der Vordermann unvermittelt, und je nach Auslegung unnötigerweise bremst.

MfG
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Beitragvon x-aygo-x » 03.07.2006, 14:10

@backpulva: habe ich gesagt, dass das bei deinem genannten beispiel so ist? nein..

willst du sagen, dass bremsen bei wildunfällen unnötig ist?! :shock:

und was du sagst ist falsch..

bsp:

ein wild rennt über die fahrbahn

x macht ne vollbremsung

y, der hinter x fährt, knallt x drauf

dann ist y eindeutig(!) schuld, da der sicherheitsabstand zu gering war..

da ist nix mit "war ja nur ein wild, da hätte ich nicht gebremst..".. fast immer ist es so, dass der der auffährt schuld hat.. (sicherheitsabstand zu gering, nicht auf den verkehr geachtet, nicht vorausschauend gefahren, falsch gebremst, nicht gebremst.. etc pp)
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Beitragvon cdet » 03.07.2006, 14:17

x-aygo-x hat geschrieben:bsp:

ein wild rennt über die fahrbahn

x macht ne vollbremsung

y, der hinter x fährt, knallt x drauf

dann ist y eindeutig(!) schuld, da der sicherheitsabstand zu gering war..



Vorsicht. An dieser Stelle stimmt das m.E. nicht.
Wer auf gerader Straße unvermittelt eine Vollbremsung! macht, um nicht ein Tier zu gefährden, bekommt mit einiger Sicherheit entweder eine Mitschuld, oder die alleinige Schuld an einem Auffahrunfall.
DAS ist nämlich grob fahrlässig.

Es sei denn, der Unfall mit dem (Groß)-Wild hätte einen schlimmeren Unfall (für den Fahrer) bedeutet...

Frag danach mal deinen Fahrlehrer, der wird's genau wissen.

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Beitragvon knetsch » 03.07.2006, 14:24

Also jetzt mal wieder bei uns. Der der hinten auffährt ist zu 90% Schuld. Es gibt aber Ausnahmen, und genau dieser Fall könnte eine sein. Das Gesetz sagt so in etwa ... wenn der Vordemann ohne ersichtlichen Grund bremst. Hier beginnt die Haarspalterei. Hat er einfach so gebremst weil er die Pedale verwechselt hat, ist er im Fehler, hat er gebremst weil ne Oma über die Strasse lief nicht. Haarspalterei weil einige einfach behaupten das Auto sei ausgegangen, und wie will man da das Gegenteil beweisen :?:
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Beitragvon backpulva » 03.07.2006, 14:31

:shock: Du hast schon Recht, "fast" immer ist es so, ja.

Zunächst liegt gegen den Hintermann ein sogenannter Anscheinsbeweis vor. Kann der drauf gefahrene beweisen, dass das Bremsen nicht verkehrsbedingt nötig war oder der Schaden bei kleinem Wild gering ausgefallen wäre (wer das entscheidet, keine Ahnung) bekommt der Vordermann eine Teilschuld angelastet, wie knetsch und cdet schon angedacht haben...

sorry... :( kommt mir vor, als hätte ich dich gereizt

MfG
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Zuletzt geändert von backpulva am 03.07.2006, 14:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Cyberexxflixx » 03.07.2006, 14:31

Ich habe vor ewigen Jahren gelernt, dass man bei Tieren NICHT bremsen darf, wenn man dadurch einen Menschen gefährden würde.

Also der lehrer meinte bei einem reh oder wildschwein: Lenkrad fest halten und grade aus fahren... danach warnblinkanlage und langsam bremsen, aber niemals vollbremsung.

Der Gesetzgeber schätz das Leben eines Menschen höher ein, als das des Tieres.

hab ich so gelernt.... ist bestimmt wieda falsch, aber jetzt wollte ich auch grad mal meinen senf dazu geben.


*auf.haue.wartet*


grüßli
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Beitragvon cdet » 03.07.2006, 14:38

Genau SO.

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Beitragvon x-aygo-x » 03.07.2006, 14:48

Na pass auf.. Darüber habe ich nämlich schon mal mit meinem Fahrleher geredet.. Der sagte mir das so:

Auf der Straße steht ein Reh/geht grad drüber:

- kein Gegenverkehr: kann man ausweichen
- Gegenverkehr: Lenkrad festhalten, Vollbremsung

Das heißt du kannst da eigentlich bremsen wie de willst und bist immer im Recht, außer du gefährdest (wo fängt in Dtl. gefährden an *g*) andere..

Allerdings ist das bei nem Hasen oder sowas anders, da musst(!) du fast immer drüberfahren.. (Armes Hasi...)..

Denn irgendwie wenn DU gegen ein Reh knallst und das auf ner Landstraße, wo die meist rumrennen, dann hast DU ein Problem, weil dann bist DU schwerverletzt.. Da muss eben der hinter dir aufpassen, UM DICH NICHT ZU GEFÄHRDEN! -> Sicherheitsabstand..

Joar.. Also ich persönlich würde immer fürs Reh bremsen.. Da muss der hinter mir eben aufpassen, ganz einfach..

Aber bei nem Hasen würde ich das Leben meines Hintermannes nicht riskieren und dann hat der Hasi eben pech.. =(((

Naja.. So isses richtig, denk ich..

ps: hasi, der erste satz den du schreibst ist somit nicht richtig.. :D

und dass der warnblink gesagt hat? neee!!! :shock: warnblink nur bei panne.. oder biste schon drübergefahren? dann ja..
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Beitragvon knetsch » 03.07.2006, 15:19

backpulva hat geschrieben:sorry... :( kommt mir vor, als hätte ich dich gereizt

Hier sind alle gereitzt :shock: :D Aber das legt sich immer wieder schnell...

@ x-aygo-x
Das mit dem Zoo ist reine Theorie. Wenn dir mal so ein Hase vor das Auto läuft, dann ist meist nichts mit ... mal überlegen ... Hase = drüberfahren ... also Pech gehabt.
In der Praxis sieht es meist so aus dass du erst einmal erschrickst und dann voll auf die Bremse gehst. Das ist eine ganz normale Reflexreaktion, und ist auch gut so. Stell dir vor es ist ein Kind, und jede zehntel Sekunde die du überlegst rollt dein Auto ungebremst weiter ... bei 90 kmh mit 2,5 Meter jede zehntel Sekunde.

Edit: Warnblickanlage ist OK. Aber meist aus zeitlichen Gründen nicht möglich. Auch hier eine Info. Peugeot baut Autos bei denen bei einer Panikbremsung = blitzschnelles durchtreten des Bremspedals, die Warnblinkanlage automatisch aktiviert wird.
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Beitragvon Siw » 03.07.2006, 15:38

Cyberexxflixx hat geschrieben:Ich habe vor ewigen Jahren gelernt, dass man bei Tieren NICHT bremsen darf, wenn man dadurch einen Menschen gefährden würde.

Also der lehrer meinte bei einem reh oder wildschwein: Lenkrad fest halten und grade aus fahren... danach warnblinkanlage und langsam bremsen, aber niemals vollbremsung.

Der Gesetzgeber schätz das Leben eines Menschen höher ein, als das des Tieres.

hab ich so gelernt.... ist bestimmt wieda falsch, aber jetzt wollte ich auch grad mal meinen senf dazu geben.


*auf.haue.wartet*


grüßli


bin mir sicher, das es immer noch so ist. ich hab den fehler 1x gemacht mich zu erschrecken und lag dann auf dem dach. in zukunft gillt für mich "erst drüber fahren, dann gucken was es war". :twisted:

Durchschnitt von 244 C1 Benziner: 5,31 l/100km gesammt 3.839.824 km und 203.950 l
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Beitragvon x-aygo-x » 03.07.2006, 17:21

@knetsch: seit wann ist das anschalten der warnblink erlaubt, wenn "nichts weiter ist"?! wäre mir neu..

@siw: naja ohne kommentar...
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