Aygo Motor - was meint Ihr wieviel km er wohl hält??




Hier könnt ihr euch über eure Erfahrungen mit dem Aygo auslassen!

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Aygo Motor - was meint Ihr wieviel km er wohl hält??

Beitragvon Turbo-Berni76 » 03.07.2009, 10:36

Hi Aygo Jünger,

mich würde mal Eure Erfahrungen was die km Zahl betrifft interessieren. Ich habe meinen Aygo im Oktober 2006 gekauft und bis heute schon 62.000 km auf dem Buckel, ich mache mir ein wenig Sorgen da der Aygo ja eigentlich als Stadtauto ausgelegt ist, wenn ich so weiter fahre das der Motor keine 9 Jahre schaffen würde.

Bis jetzt habe ich keinerlei Mängel gehabt (was auch hoffentlich so noch lange bleibt), ich muss auch dazu sagen das ich so gut wie keine Kurzfahrten mache, was wohl auch für eine längere Lebensdauer des Motors wichtig ist.

Hat jemand von Euch schon Erfahrungen gemacht mit einer höheren Laufleistung oder sogar einen Motorschaden gehabt (was mit einer hohen km Zahl zusammenhängt)?

Ich bin gespannt auf Eure Beiträge.
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Beitragvon Lui » 03.07.2009, 12:24

Hallo,

ich bekomme meinen zwar erst am Dienstag, allerdings hatte ich vorher einen Seat Arosa und den habe ich 213000Km Problemlos gefahren. Der Motor lief wie´s Kätzle.
Allerdings muß man dazusagen, das A und O bleibt das warmfahren! Und zwar dasd Öl und nicht das Kühlwasser. An mwinwm 2er GTI hatte ich eine Öltemperatur im Bordcomputer. Ich fahre immer 10 (Sommer) bzw 15Km (Winter) sachte und gebe erst dann Feuer. Weil bei Betriebstemperatur sollte es dem Motor nichts ausmachen, sonst wäre er eh Schrott.
So, hoffe nur noch das es bei meinem Toyotahändlern nicht hageln anfängt.

Schönes Wochenende
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Beitragvon HyundaiGetz » 03.07.2009, 14:49

Mein C1 ist von Juni 2007 und hat jetzt etwas über 60 tkm gelaufen. Ich halte den Motor für sehr haltbar, er wurde ja auch schon in einigen Daihatsu-Modellen eingesetzt, wo er schon einige Kilometer "getestet" wurde.

Man muss den Motor einfach gut pflegen, ihn ordentlich warm fahren, den Ölwechsel mit gutem Öl machen (lassen). Ich denke insgesamt ist eine spritsparende, ökologische Fahrweise auch besser für den Motor als eine hochtourige Fahrweise.
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Beitragvon Turbo-Berni76 » 03.07.2009, 17:19

Hi Lui und HyundaiGetz,

@Lui: ein Seat Arosa und 213000 km ist echt nicht schlecht, das nimmt mir wohl ein bisschen die Angst das mein kleiner Flitzer vorher schlapp macht. Ich wünsche Dir jetzt schon einmal viel Spaß mit deinem Aygo - ist wirklich ein tolles Auto.

@HyundaiGetz: wow, über 60.000 km in etwas über zwei Jahren ist ja noch ein besserer Wert als bei mir. Bezüglich der Fahrweise gebe ich Dir zu 100% Recht, ich fahre ebenfalls eher ökologisch. Im Übrigen macht es mir auch wirklich Spaß meinen Mindestverbrauch jedesmal aufs neue zu unterbieten (was mit dem Aygo, C1 und Peugeut 101 auch gut geht).
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Beitragvon cdet » 03.07.2009, 17:42

Bei einer Fahrleistung von 80tkm hält kein Auto 9 Jahre.
Das wären über 700.000 km.
Natürlich ist das nicht absolut unmöglich, aber sehr, sehr unwahrscheinlich.

Wenn ich ehrlich bin, mehr als 200.000km traue ich dem Motor nicht zu.
(Jetzt werde ich sicher wieder gesteinigt, aber die durchschnittliche Laufleistung liegt vermutlich deutlich niedriger...)
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Beitragvon waynemao » 03.07.2009, 18:09

Ich denke auch 180.000km - 200.000km sollten drin sein.

Aber es kommt immer drauf an, wie diese zustande kommen. Langsteckler mit 30.000km+ im Jahr schaffen vielleicht auch 250.000km und mehr.
Wenn man aber nur 10.000km/Jahr fährt, also viel Kurzstecke wird man a) erst garnicht den Wagen so lange fahren (traue ihm keine 15 Jahre zu, karosseriemäßig)
b) der Motor durch die vielen Kaltstarts mehr verschlissen

Aber länger als die 5 Jahre, in denen ich Garantie habe, werde ich den Aygo mit höchster Wahrscheinlichkeit eh nicht fahren.
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Beitragvon Catch22 » 03.07.2009, 18:56

das hängt im großen Maße von der Fahrweise ab. Eine schonende Fahrweise hilft da ganz sicher. Viel Langstrecke und unter 130 km/h, dann sollte der Motor für weit über 500.000 km gut sein..

Das hatte ich mit meinem Berlingo HDI vor. Leider ist mir bei 325.000 km jemand ins Heck gefahren - Totalschaden. Das Auto war immer noch in einem wirklich sehr guten technischen Zustand. Ölverbrauch zwischen den Ölwechseln (35.000 km): max. 0,5 l. Er bekam aber immer ein Topöl (Motul 5w40 vollsythetisch).

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Beitragvon cdet » 03.07.2009, 19:22

Catch22 hat geschrieben: Eine schonende Fahrweise hilft da ganz sicher. Viel Langstrecke und unter 130 km/h, dann sollte der Motor für weit über 500.000 km gut sein..


Wenn man mal die Statistik von Spritmonitor bemüht,
gibt es dort bei über 60.000 eingetragenen Bezinern
nur 12 Fahrzeuge > 250.000km
nur 6 Fahrzeuge > 300.000km
nur 2 Fahrzeuge > 350.000km

und NICHT EIN Fahrzeug (alle Hersteller) > 500.000km

Natürlich heißt das nicht, daß es nicht möglich ist, aber...


Nachtrag:
Die einzigen beiden Diesel-PKW mit > 500tkm
(die beim Spritmonitor dokumentiert sind)
stammen übrigens beide aus dem Volkswagen Konzern. :mrgreen:
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Beitragvon Catch22 » 03.07.2009, 20:07

vor einiger Zeit laß ich im Web, dass jemand mit seinem Twingo die 500.000 km geschafft hat. Ein Sparer im Skoda-Forum fährt auf die 700.000 km mit seinem Fabia zu...

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Beitragvon waynemao » 03.07.2009, 21:21

Im ToyotaForum hat einer mit nem Starlet P8 über 400.000km, das war das Auto welches meinem Aygo weichen musste. Der war als 1.3er Benziner für über 300.000km gut. Einer der langlebigsten Motoren die Toyota je gebaut hat.

Aber 500.000km im Aygo halte ich für unwahrscheinlich. Ganz abgesehen davon, dass wohl Niemand auf der Welt so viele Km mit ihm fahren wird, selbst wenn er es gerne würde.
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Beitragvon DEFCON » 03.07.2009, 21:56

Wir werden es in den kommenden Jahren sehen, ob der Aygo ein würdiger Starlet Nachfolger wird :roll:

Das Prädikat "Kleiner unverwüstlicher Panzer" muss also noch verdient werden. :D

Bin jedoch sehr zuversichtlich und optimistisch

Ps. Mein erstes Auto ( Starlet P8 ) lebt bei meinen Bruder immer noch weiter und hat knapp über 250 Tsd. auf dem Tacho.

Grüße
DEF
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Beitragvon Loki » 03.07.2009, 23:24

Eben, er ist als Stadtauto konzipiert, daher auch die lächerlichen Inspektionsintervalle. Aber Stadtverkehr belastet einen Motor bzw. das Fahrzeug deutlich mehr, als lange Strecken. Wenn man die Literleistung bedenkt, sieht man das der Motor stark auf Haltbarkeit ausgelegt ist.

Und 100tkm in der Stadt runter reißen, das kriegt wohl kaum jemand in einem Autoleben hin (privat).
Ich fahre etwa 30tkm im Jahr, sehr viel Landstraße und BAB, denke da sind 200tkm drinnen. Aber so lange fahre ich das Auto sicher nicht. Denke vor dem Motor fangen andere Weh-Wehchen an.
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Beitragvon waynemao » 04.07.2009, 13:00

Loki hat geschrieben:Eben, er ist als Stadtauto konzipiert, daher auch die lächerlichen Inspektionsintervalle.


Das liegt aber im Falle der Drillinge an Toyota. Die haben bei allen Modellen 15.000km. Und da eigentlich alle servicerelevanten Teile von Toyota kommen also auch die kurzen Intervalle. Beim Aygo lässt sich das aber noch verschmerzen, bei Toyotas großen Dieseln ist das kostspieliger.
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Beitragvon olivetti » 05.07.2009, 10:50

Mein "Familien-Dickschiff" Sharan TDI 1.9 hat jetzt 270.000 auf der Nadel und der Motor schnurrt wie am ersten Tag.
Ich bin mir nicht sicher ob mein "Kleiner Hdi " das auch schafft.
200.000km fehlen noch dazu . :?

Gruß
Olivetti
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Beitragvon 25Plus » 05.07.2009, 11:59

Die alten 3-Zylinder von Daihatsu (ED, ab Ende der 80er Jahre) sind extrem langlebig. Die halten bei guter Pflege ewig. Aber gute Pflege (Öl alle 10000 km, Ventilspiel kontrollieren und einstellen) bekommt ein Cuore eben nach ein paar Jahren nichtmehr. Außerdem sind die meisten längst durchgerostet, bevor der Motor eine hohe Laufleistung erreicht.
Einer hat seinen Motor 370000 km gefahren und dann umgebaut. Der Motor war noch völlig in Ordnung.

Der EJ (Block weitestgehend kompatibel, Kurbelwelle angeblich identisch) wurde 1998 eingeführt und bis vor kurzem im Trevis eingebaut. In Südostasien gibt es ihn auch in stärkeren Varianten (etwa so stark wie den 1KR-FE) und vermutlich noch sehr lange Zeit.
Der Motor hat Probleme mit den Kolbenringen, die nach 150000 km schon Probleme machen können. Schlechtes Öl beschleunigt diesen Vorgang, der Ölverbrauch steigt rasant von nicht messbar auf > 1 l/1000 km wenn man die Anzeichen nicht erkennt - da hat der Wagen schlechte Karten, weil die Reparaturkosten in den vierstelligen Bereich gehen.
Oder die variable Ventilsteuerung macht Probleme - der Motor braucht hohe Drehzahlen, damit diese arbeitet und da sie über Öldruck funktioniert wohl widerum gutes Öl.

Der 1KR-FE wurde zwar im Sirion M300 eingeführt, aber das war höchstens ein Jahr vor dem Aygo. Also gibt es keine wirklichen Langzeiterfahrungen. Der Motor ist eine komplette Neuentwicklung und hat mit dem alten ED/EJ nichts mehr zu tun.
Ich denke aber, dass er an deren Langlebigkeit anknüpfen wird und die Karosserien der Fahrzeuge, in denen er verbaut wird, überlebt :wink:.

Aber natürlich nur bei guter Pflege, wobei diese sich eigentlich auf Ölwechsel beschränkt.
Ein Problem könnte die Steuerkette werden. Wenn diese sich nach einer gewissen Zeit verabschiedet, könnte der teure Tausch das Todesurteil für viele Wagen sein. Aber die kann natürlich genauso gut ewig halten.

Der EJ hat dabei den Vorteil, dass er ein Freiläufer sein soll und der Zahnriementausch günstig ist.
Mein Cuore bei Spritmonitor:
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