175er Winterreifen?




Hier könnt ihr euch über eure Erfahrungen mit dem Aygo auslassen!

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175er Winterreifen?

Beitragvon majo » 29.11.2010, 21:11

175er Winterreifen?

Hi ihr,
pünktlich zum Winter-„Einbruch“ mache ich mir mal wieder so meine Gedanken.
PEINLICH!
Neuschnee:
Wäre heute fast eine 6%-Steigung nicht hochgekommen.
Trotz Winterreifen.
Ist mir letzten Winter auch schon passiert.
Vor mir und hinter mir die Leute hatten mit ihren Autos anscheinend „keine Probleme“.

Also nun meine Frage:
Wer hat (außer mir) auch schon ErFAHRungen mit 175er WR auf den Drillis sammeln können?

Wer hat ev. sogar den Vergleich erFAHRen mit 155er WR?

Gruß – jo.

PS:
Bremsen und Kurven fahren finde ich mit den breiten WR unproblematisch…
Manchmal kriege ich nicht das,
was ich will,
sondern etwas viel besseres.

(unbek. Verf.)

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von Anzeige » 29.11.2010, 21:11

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Beitragvon Fred » 30.11.2010, 00:01

Kenne ich.
Das Problem sind weniger die Winterreifen (da habe ich jetzt auch schon drei verschieden Marken probiert (UniRoyal, Bridgestone, Kleber)) bzw deren Größe, sondern viel mehr das geringe Gewicht auf der Vorderachse.
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Beitragvon waynemao » 30.11.2010, 00:23

Heute auch wieder eine negative Erfahrung mit dem "Helferlein" ABS gemacht.... :roll:

Ich will einen Knopf zum Deaktivieren, wenn Schnee liegt.

Aber das nur nebenbei.... :wink:


Ich denke 175er WR sind problemlos machbar und bringen vielleicht sogar leichte Vorteile. Aber ein großer Unterschied wird es nicht sein.
Zuletzt geändert von waynemao am 30.11.2010, 00:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Fred » 30.11.2010, 00:31

Stimmt. Für die schlechte Traktion ist das geringe Gewicht auf die Vorderachse verantwortlich, aber für die schlechte Verzögerung das grottenschlechte ABS.
Das macht den Drilling letztendlich nicht zum Winterwunder. Dabei hat er sonst alles: Immer anspringender Motor, gute und schnelle Heizung, gutes Licht.
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Beitragvon majo » 30.11.2010, 06:48

Hi,

stimme euch zu.

Habe auf dem ersten Schnee

("auf abgesperrter Strecke,
nicht im Bereich der StVO")

Bremsübungen gemacht:

Normal gebremst:
60m plus x...

Normal gebremst plus blockierte Hinterräder
(Handbremshebel gezogen,
Knopf dauernd gedrückt gehalten
zum schnellen Lösen):
Weniger als 50m Bremsweg.

Dass das Fz. ins Schleudern kommt,
kann ich
-genügend Platz vorausgesetzt-
tolerieren.
Einfaches Lösen der Handbremse
bringt das Fz.
-trotz des weiterhin VOLL getretenen Fuß-Bremspedals-
ratz-fatz wieder in die Spur zurück.

Aber Vorsicht im Bereich der StVO!
Querstehend in den Gegenverkehr oder
querstehend in einen Baum zu rutschen kann tödlich sein!
Wegen einem Quersteher in den Graben zu rutschen
kann zu einem Überschlag führen!

Also -
Ich habe mit der Beschreibung zum Bremsen mit Handbremse
KEINEN TIPP GEGEBEN!

Diente nur der Beschreibung,
wie "mies" das Drilli-ABS ist.

Gruß - jo.
Manchmal kriege ich nicht das,
was ich will,
sondern etwas viel besseres.

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Beitragvon waynemao » 30.11.2010, 18:31

Das MUSSTE ich auch schonmal machen, um noch vor einem Kreisverkehr zum Stehen zu kommen (bei 15 km/h etwa). Das ABS hat nur noch ohne fühlbare Bremswirklung rumgerattert...

Im letzten Winter habe ich auf einem großen, verlassenen Parkplatz ein wenig Spass gehabt, dabei hat sich das ABS verabschiedet (wenn man zu wild rutscht, wirds ihm anscheinen zu bunt). Das habe ich genutzt und ein paar Bremsübungen ohne ABS gemacht. Ergebnis: Bei Schnee hätte ich lieber keines!

Der Aygo bleibt stabil, zuerst blockieren die Vorderräder und das Auto schiebt logischerweise nur noch geradeaus. Aber selbst in Kurvenfahrt kann man kaum ein ausbrechendes Heck provozieren ohne ABS, da der Aygo immer zuerst untersteuert. So wäre es mir auf Schnee sehr lieb, aber das ABS lässt sich nicht deaktivieren.

Also heißt es: Abstand halten, denn der Vordermann bremst i.d.R. besser als man selbst :wink: .
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Beitragvon HongNor » 01.12.2010, 06:35

Sorry, das ist fast alles Blödsinn.

Um genau zu sein ist das einfache Physik.

Die Haftreibung ist höher als die Gleitreibung.
Eine Bremsung mit nicht blockierenden Rädern ist effektiver als eine Bremsung mit blockierenden Rädern.
Ein ABS hilft dem schnöden Autofahrer nur dass das Auto lenkbar bleibt, man also trotz Vollbremsung noch ausweichen kann.
Bei Glatteis und Schnee gibt es Situationen wo selbst der schnöde Autofahrer ohne ABS schneller zum Stillstand kommt.

Warum bremst ihr dann so Gefühllos dass das ABS einsetzt?
Einfach so Bremsen das es gerade nicht einsetzt. Das geht!

Es ist nicht das geringe Gewicht. Es ist einzig und allein die geringe Reifenbreite.
Mehr Gewicht würde zwar den Andruck der Reifen verstärken, ABER mehr Gewicht schiebt auch mehr und zwar in Richtung Kurvenäußeren beim Kurven fahren und beim Bremsen nach vorn der Fliehkraft entgegen.
Das höhere Gewicht ist also auch mindestens im gleichen Maße ein Nachteil!

175/50/15 Winterreifen kann man fahren, sind aber nicht billig weil recht selten.

Da mein C1 recht neu ist und ich keine Wintererfahrung hatte, bin ich vorgestern erstmal im tiefsten Schneetreiben (überall geschlossene Schneedecke) durch die Gegend gefahren und habe getestet.
Ich bin vollauf zufrieden, es gibt nichts was man besonders erwähnen muss.

Eine 6% Steigung schafft meiner soooo looooocker (oder mein gefühlvoller Gasfuß?)

Habe es an einem extrem steilen Berg versucht, ging nicht.
Auch kein Problem.
Handbremse anreißen, Lenkung voll einschlagen und flott Gas geben, schon dreht man sich auf der Stelle um 180°.
Dann den Rückwärtsgang rein und rückwärts hoch gefahren, PERFEKT, ging so wie es sein soll, so wie mit meinem Arosa SDI mit 175er Winterreifen und knapp über 1 Tonne Gewicht auch. Auch der Arosa kommt diesem "Testberg" Vorwärts nicht hoch. :wink:

Hier ist zum einen extrem viel Subjektivität im Spiel.... und zum anderen kann der eine im Winter fahren, der andere nicht.

Dazu die schmalen Reifen welche eben weniger Fläche haben welche sich im Schnee "verhaken" kann und schon ist es passiert...... der Aygo/C1/107 hat angeblich schlechte Bremsen bzw. ein mieses ABS... :roll:
Sorry, das ist echt lächerlich!
Greift das ABS ein, dann rutscht es eben, es muss ganz einfach eingreifen, weil die Haftung der REIFEN überschritten ist!!!!!!!:!: :!:
Würde es das nicht tun, wäre es kaputt!!!

Mein Fazit:
Das Auto ist absolut und uneingeschränkt Wintertauglich, keinerlei Probleme mit den Bremsen, lediglich die schmalen Reifen trüben den Spaß etwas. :D

Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die..... :D
Anders gesagt, nicht irgendwelche Behauptungen raus hauen, sondern erstmal Fragen, wie wäre es denn damit?
HongNor
 

Beitragvon HyundaiGetz » 01.12.2010, 12:48

Es ist nicht das geringe Gewicht. Es ist einzig und allein die geringe Reifenbreite.


Das glaube ich nicht.

Meine Schwester fährt einen Renault Twingo 1.2 und hatte die gleichen Barum-Winterreifen auf ihrem Twingo wie ich auf meinem C1 - sogar die identische Reifengröße.

Sie hatte im Winter weniger Probleme (z. B. beim Anfahren im Tiefschnee) als ich es hatte. Und ich vermute mal, dass das höhere Gewicht auf der Vorderachse (Der 4-Zylinder Twingo Motor ist sicherlich schwerer als der 3-Zylinder im C1) da schon eine Rolle gespielt hat.

Mein jetziger i20 hat auch nur 165er Reifen drauf und kommt im Schnee deutlich besser klar.

Und wie man in einem C1 bei Schnee / Schneematsch so bremst, dass das ABS nicht mit angeht, das musst Du mir mal zeigen.
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Beitragvon waynemao » 01.12.2010, 13:05

:silent:
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Beitragvon HongNor » 01.12.2010, 20:30

Wegen des mehrgewichts würde ich noch mit mir Reden lassen, es gibt Situationen in denen das Mehrgewicht auch nützen kann.

Nichtsdestotrotz ist die Kernaussage ziemlicher Quatsch, dass es an den schlechten Bremsen oder an einem miesen ABS liegt.

Es liegt an der Traktion der Reifen, nicht an der Bremsanlage.
HongNor
 

Beitragvon HyundaiGetz » 01.12.2010, 21:37

Das ABS setzt dennoch recht schnell und meiner Meinung nach irgendwie unkontrolliert ein. Und das gibt einem einfach schnell ein unsicheres Gefühl... meiner Meinung nach.
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Beitragvon waynemao » 01.12.2010, 21:44

Nicht jedes ABS ist gleich gut, soviel steht fest.
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Beitragvon Oppa » 01.12.2010, 22:15

Hallo zusammen,

die ursprüngliche Frage hieß doch "175er Winterreifen? "

Und dazu habe ich keinen Kommentar gelesen.

Denn auch ich suche seit 2 Monaten nach einem 175er Winterreifen.
Erhältlich sind nur die Koreaner "Kum Ho" und "Bankook Icebär".

Aber, da auch keiner von euch diese drauf hat, gibt mir mein Bauchgefühl doch Recht.



Gruß vom Oppa
.....................................................................
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Update

Beitragvon majo » 29.12.2010, 17:52

Hi, ihr,
Also, ich habe ja die Hankook Eisbär drauf.
Letztes Jahr ging das ja noch,
aber in diesem Winter sind vorne noch so gerade eben die „vorgeschriebenen“ bzw. „empfohlenen“ 4 mm drauf.
Und das ist eindeutig zu wenig,
denn bei der Reifenbreite und dem geringen Gewicht
sind die Vorderreifen schon auf schlecht geräumten Parkplätzen
an Einkaufsmärkten überfordert.
An Steigungen sowieso.
Letzten Winter kam ich eine 6%-Steigung wenigstens noch rückwärts hoch,
in diesem Jahr habe ich es überhaupt gar nicht mehr geschafft.

Auf Autobahnen und Landstraßen bis 5% Steigung habe ich hingegen keine Probleme beim Fahren mit meinem Aygo.
Mit etwas Mut und Geschick kann ich mehr als einfach nur im Verkehr mitschwimmen.
Da ist der Aygo richtig flott unterwegs.

Für den nächsten Winter steht eine Entscheidung an:
Kumho- WR kaufen?
Schneeketten (verbotenerweise!) montieren?
155er- WR montieren?
Ein anderes Auto kaufen?

Die Kumho- Reifen scheiden aus,
sind sie doch von der Technik her „älter“ als die Hankook und
dementsprechend noch schlechter getestet worden.

Alles andere weiß ich noch nicht.

Schaun mer mal.

Gruß – Jo.
Manchmal kriege ich nicht das,
was ich will,
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Beitragvon HongNor » 29.12.2010, 18:31

Kein Winterreifen ist bei 4mm Restprofil noch ein richtiger Winterreifen, auch ein Conti, Dunlop oder Good Year nicht.
Tests des ADAC belegen dies.

Da meine WR aber eh nur einen Winter auf der Vorderachse halten, ist das Okay.
HongNor
 



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