Optimale Schaltvorgänge im Verbrauchskennfeld




Für die 107'er und 108'er unter uns.

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Beitragvon Patitwelve » 26.10.2008, 12:22

Kennst du die Funktion der Drosselklappe?

Wenn er 4,5 Liter mit einem Peugeot geschafft hat, könnte es auch am Fahrstil liegen. :wink:
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Beitragvon Bernd » 02.01.2009, 23:37

Hallo,
unser 107 wird ausschließlich im Stadverkehr und dabei oft auf der Kurzstrecke bewegt und konsumiert dabei bei der derzeitigen Witterung bis zu 6,9l/100km. Ich habe schon alle möglichen Fahrstile probiert, ohne dass sich das signifikant auf den Verbrauch ausgewirkt hat. Zu Testzwecken habe ich zwischenzeitlich 2 gleiche Fahrzeuge über jeweils ca. 2 Wochen gefahren - Ergebnis: Ähnlicher Verbrauch (immer über 6L/100). Ich habe bereits bei Gelegenheit mehrere 107/C1/Aygo - Fahrer nach Ihrem Verbrauch gefragt und fast immer die Antwort "so um die 6 Liter" erhalten.
Ich würde gern mit einem Sparweltmeister aus diesem Forum mal für 2 Wochen das Auto tauschen - das Ergebnis wäre sicher spannend.
Gruß
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Beitragvon Patitwelve » 03.01.2009, 20:20

Cooler Einfall!
Habe heute mit 500 Kilometer nur Autobahn und schnelle Landstraße 6,6 Liter verbraucht.
Liege sonst wenn ich nur Landstraße fahre bei 7,5 Litern.

Fahre aber auch überaus Sportlich.
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Beitragvon HyundaiGetz » 04.01.2009, 00:46

Kannst gerne meinen C1 mal testen, oder ich deinen 107 - wohnst nur leider etwas zu weit weg...

7,5 Liter? Ich würde mein Auto verkaufen...
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Beitragvon Patitwelve » 04.01.2009, 16:52

7,5 Liter? Ich würde mein Auto verkaufen...


Warum? Liegt am Fahrstill und nicht am Auto.
Habe mit meinem Mazda der laut Werk 7 Liter verbraucht, 12 gehabt.
Fahre halt oft schnell auf der Autobahn und auch nicht langsam über die Landstraße. Drehzahlbereiche müssen halt auch mal genutzt werden!
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Beitragvon 25Plus » 04.02.2009, 16:46

Ich hab hier mal ein Muscheldiagramm, wie wir es in der Vorlesung durchgenommen haben. Demnach liegt das Verbrauchsoptimum eben nicht beim höchsten Drehmoment, sondern bei niedrigen Drehzahlen, was nicht wirklich zum Anfangsbeitrag passt.
Bild
Wer jetzt näher an der Realität liegt, das weiß wohl nur Toyota...

Noch eine Anmerkung zu sehr langsamem Beschleunigen:
Wenn ich 30 Sekunden bis 60 km/h brauche, dann fahre ich ja unter sehr niedriger Last, denn so untertourig kann man mit dem kleinen 3-Zylinder überhaupt nicht fahren, dass er unter hoher Last solange brauchen würde.
Da muss der Verbrauch ja entsprechend in die Höhe gehen.

Wenn ich im 3. Gang von 60 auf 100 km/h beschleunige und 10 Sekunden brauche, dann muss der Wagen ziemlich viel Kraft für den Luftwiderstand aufbringen.
Beschleunige ich im 5. Gang auf 100 km/h und brauche 25 Sekunden, fällt der Luftwiderstand und die benötigte Energie viel geringer aus.

Mfg Flo
Mein Cuore bei Spritmonitor:
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Beitragvon Patitwelve » 04.02.2009, 19:59

Resprekt!
Anscheinend richtig gutes Fachwissen!
Genau wie in deinem Kommentar von dem Thread

Weiter so!
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Beitragvon maYgO » 04.02.2009, 22:16

er lernt eben das richtige ;)
Bei mir gehts damit in 4 Wochen dann auch los =P
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Re: Optimale Schaltvorgänge im Verbrauchskennfeld

Beitragvon Charly1 » 21.09.2018, 14:16

EDITs : ROT zählt, türkis und gelb nicht mehr !!

Es muss bzgl. spritsparendem Fahren immer unterschieden werden. Die Allgemeinplätze, je nach Deutungshoheit, sind immer nur für bestimmte Betrachtungen gültig.

1. Fahren in der Stadt.
Was nützt es mir, schnell mit hohen Drehzahlen zu beschleunigen, wenn ich danach kaum mehr Zeit zum gleiten bei Null oder sehr niedrigem Verbrauch habe, weil schon in 50m die nächste Ampel oder der nächste stadtfremde Träumer auf mich wartet? Genau, ich fahre dann anteilig quasi immer mehr unter erbärmlich hiohem Verbrauch.
In der Stadt heißt es in der Hauptsache, vorausschauend fahren, damit einmal erzeugte kinetische Energie in Form von Bewegung, nicht durch Geschwindigkeitsverlust durch Bremsen oder Rollen zunichte gemacht wird. Ebenso wichtig ind er Stadt, wenig Gewicht an Board zu haben und mehr oder weniger Strecken auswählen, die ohne bergauf-bergab auskommen und bei denen flüssiges (gleichmäßiges nicht unbedingt schnelleres) Fahren möglich ist.
Und dann die Frage, was ist überhaupt fahren in der Stadt?
Ist es, von Blockanfang zu Blockende. aslo Kreuzung zu Kreuzung nach 100m? (Siehe zu, dass du kein Gewicht im Auto hast und fahre voraussschauend und ermittele Fahrverhalten für eine Grüne Welle!)
Oder ist Stadtfahren auf 2-3 spurigen Durchgangsstraßen, wo mal 60 un mal 80 km/h zugelassen sind und nur jede 1-2 km eine Ampel auftaucht? (Beschleunige schnell bei 80% Gas jeden Gang aus, bis du die erlaubte Geschwindigkeit erreicht hast und cruise dann im höchsten Gang.)

2. Muscheldiagramme (Verbrauchskennfelder)
Sind nur aussagekräftig für konstant fahrebare Lastzustände. Klar, 100% gas sollte niemals gefahren werden, alleine wegen der Vollgasanfettung nicht. Aber wer weiß denn schon, ob seine Motorsteuerung überhaupt in den unteren Gängen jene Vollgasanfettung ebenso verwendet und wenn, ab welchem Gang oder ab welcher Gasstellung und bei welcher Ausssentemperatur und bei welchem Sprit und bei welcher Motortemperatur und bei welchen Höhenverhältnissen etc. etc.. Genau, nur der Applikationsingenieur und in Teilen seine Studenten und Vorgesetzten.
Muscheldiagramme sagen nur etwas über den Motor aus, aber nichts über Verbrauch, der u.a. noch abhängt von überhaupt verfügbaren Getriebeabstufungen, Fahrzeuggewicht, Zuladung, Terrain auf dem Gefahren wird und Nerven/Zeit des Fahrers.

3. niedrige Geschwindigkeit ist fast alles !
Es ist nicht hauptentscheidend, bei welcher Drehzahl man fährt, sondern, wie schnell man fährt. Der Luftwiderstand steigt quadratisch mit der Geschwindigkeit und die dafür aufzuwendende Leistung steigt sogar kubisch, d.h. hoch3 mit der Geschwindigkeit.
Also mit 125 km/h, also wo ungefähr das beste Drehmoment des Motors mit 3600/min liegen dürfte oder auch leicht darunter, evtl. bei 120 km/h, wo der Motor seine Drehzahl geringsten Verbrauchs hat, wird man immer noch mehr auf 100km verbrauchen, als wenn man im gleichen Gang mit 1200/min bei 55 km/h verbraucht !!!

4. Autobahn
Fahre möglichst langsam, am besten noch in einer Art von Windschatten. LKW-Windschatten ist zwar sehr effektiv, weil sehr niedrige ca. 90 km/h, aber wie aus Dokumentationen zu entnehmen, sind grob 10% aller LKWs auf dt. Straßen bei den Abgasen auf EURO-0 bis Euro-1 unterwegs aufgrund per Blackbox abgeschaltetem AdBlue, besonders die ausländischen Schwerlaster.
Besser dann schon, großen Sprinter oder ähnliche Kleintransporter, die auch schon akzeptable Reisegeschwindigkeiten fahren. Aber lieber einen gemütlichen reisenden Rentner suchen, als die unterhalb des Mindestlohns übermüdeten und ausgebeuteten und nicht via dt. Führerschein belehrten Transporteure als Vordermann auswählen.

5. Fahrwiderstände reduzieren
- Sommerreifen drauf
- schmale Reifen drauf
- Stahlfelgen drauf
- glatte Radzierblenden drauf
- kürzere FAhrwerksfedern einbauen
- Gewicht reduzieren
- Fenster zu
- Klima aus
- im Winter Heizung zu FAhrbeginn aus, damit der Motor schneller warm wird und auss dem Kaltlauf-System rauskommt
- bei langen Stopps Motor aus (lange Ampelschaltungen, Bahnschranke, Stau, ...)
- Luftfilter regelmäßig wechseln
- Motoröl regelmäßig wechseln (wenn kaum Ölverbrauch, dann je dünner desto besser)
- undichten Auspuffkrümmer wechseln (Lambdasonden geben sonst ungewünschte Werte an die Motorsteuerung)
- neue Denso Iridiumzündzerzen verbauen
- bei schiefem Reifenprofilen neue Reifen verbauen und danach auf jeden Fall die spur neu einstellen lassen
- beim 1.0 3-Ender E10 fahren (siehe die ganzen Spritmonitoreinträge, nahezu alle fahren damit einige 1/!0 Liter/100km weniger), die Motorsteuerung kann damit umgehen
- wenn nicht E10, dann nur Super (ROZ95 Oktan) tanken, E-Plus hat schon ca. 2,5% weniger Energiegehalt!
- Luftdruck an der eher oberen Grenze des Zulässigen betrieben
- im July-August ist bei allen Einspritzer-Fahrzeugen der Verbrauch niedriger als im Januar-Februar(kühlere Luft hat höhere dichte, drum kommt pro Verbrennung mehr Sauerstoff in den Zylinder, dem dann ebenso auch mehr Sprit beigespritzt wird, damit man emissionstechnisch wieder ca. bei Lambda-1 fährt.)

6. Drehzahl höchsten Drehmomentes
Sagt nix über den Verbrauch. Es gibt Motorenkonzepte, deren geringster Verbrauch tritt bei Drehzahlen (mehr oder weniger) davor auf (oft Otto-4T) oder (mehr oder weniger) genau dort (Diesel) oder (mehr oder weniger) danach auf (2-Takter).
Stärkstes Drehmoment besagt NUR; bei welcher Drehzahl der/die Kolben den heftigsten Schlag auf den Kopf bekommt/en. Zu denken, dort am besten, weil der Verbrauch (des Motors) am niedrigsten sei, ist ein Fehleinschätzung. Oft werden sich dann Eselsbrücken zurecht gezimmert, dass dort dann der Sprit am besten genutzt würde. Das ist aber nicht indentisch mit geringstem Verbrauch!
Dennoch, die MOTORdrehzahlen geringsten Verbrauchs sind sehr oft in den 100er /min-Bereichen um dieses stärkste Drehmoment anzutreffen.
Hätte man also NUR EINEN Gang und keinen Luftiwiderstand und keine Geschwindikgeitsänderungen, so wäre es von Vorteil, immer in diesen Drehzahlen zu fahren. Ein Industriemotor wäre soetwas.
Wenn man dann aber schon so einen Motor in ein FZG einbaut, dann wäre es für die Beschleunigungsphasen von Vorteil, IM MITTEL immer um diese Drehzahl zu fahren. D.h., über sie hinweg zu beschleunigen (mit ca. 80% Gas), um dann auch im nächsten Gang wieder genausoweit, nur unterhalb, von diesem besten Punkt entfernt zu sein.
Übertragen auf unsere 3-Ender, höchstes Drehmoment (ANGEBLICH!) bei 3600/min. Dann wäre MOTORdrehzahl niedrigsten Verbrauchs evtl. bei so 3300-3400/min GROB zu vermuten NEIN, habe im Netz bei der Uni Hambunrg einen Ausschnitt des Muscheldiagramms gefunden und dort ist der geringste Verbrauch bei genau 2800/min mit 244g/kWh. Aber, einge 100/min davor udn danach liegt der Verbrauch auch noch sehr günstigen nur 250g/kWh, sofern man die richtige Leistung dabei abruft. Demnach werden die unten erfolgten Berechnungen neu erstellt und die alten leicht ausgeblendet. . Da nun aber die GangSTUFEN, also die Spreitzungen zwischen den Gängen nicht identisch groß snd, so müssen also in jedem Gang andere maximal Drehzahlen bis zum Schalten verwendet werden.
Man kann sowas für jeden Gang ausrechnen, aber wie es so ist, ist es eben nicht so einfach, dass dann auch brauchbar für den Fahrer im Alltag darzustellen.
a) Jede RAd-Reifen-Kombination und jede unterschiedliche Reifenprofiltiefe beitet eine andere Drehzahl bei gleicher Geschwindigkeit und umgekehrt.
b) Nur einige Modelle haben einen serienmäßigen analogen Drehzahlmesser. Und wenn sie ihn haben, dann machen unterschiedliche Oberkörpergrößen und auch unterschiedliche Armlängen sprich Fahrersitzentfernungen auch einen anderen Blickwinkel auf den Drehzahlzeiger aus, was wiederum zu unterschiedlichem Ablesen der aktuellen Drehzahl führt.
c) Digitale Drehzahlmesser könn(t)en genauer sein, aber man weiß auch nicht, ob ihre Refresh-Anzeige schnellgenug die aktuelle Drehzahl anzeigt. Also auch hier Fehler gerade beim innerhalb von 1/10 Sekunden enscheidenden schnellen Hochbeschleunigen und Schalten enthalten.
d) Die Originalatachos zeigen andere Km/h-Werte als in Relität an, weil sie das per Gesetz so müssen. Ebenso müssen sie das auch noch, wenn der Reifen schon nahe an seiner Abfahrgrenze bewegt wird.
4) Kaum ein Fahrer weiß, wo bei hm 80% Droselklappenöffnung ist. Ohne geeignete dauerhafte Anzeige z.B. mittels eines OBD-Anzeigemonitors ist es kaum möglich, dort richtig zu liegen.
e) Der Großteil wird schon längst bis zu diesen Zeilen geistig abgeschaltet haben, weil er nicht mehr mehr als 140 Zeichen aufnehmen kann und keine Belehrungen ab seiner Pubertät in seinem Umfeld akzeptiert und ohnehin andere (durch anderes Fehlverhalten und Umgebungsbedingungen verursachte) Erfahrungen beim Tanken und Verbrauchsberechnen machen wird und gemacht hat, die er dann als Enthschuldigung für seine Honkmeinung heranziehen mag und wird, um zu zeigen, wie falsch doch die Theortiker immer sind. Er fühlt sich dann wohler, weil er ja ein "Schein-"Argument zu seinen gunsten anführen konnte und somit seinen innerlichen Druck des Unwissens und Unbegreifens und Minderwertes ablassen kann.

Fazit,
wir können anhand theoretischer Werte für Getriebeübersetzung und Drehzahl dann nur gröbste Vorgaben machen. Je mehr fragliche Variablen ein einzelnes Fahrzeug oder Fahrer dann auch haben, desto schlechter ist die Empfehlung dann auch für denjenigen, obwohl er womöglich das indentische Modell fährt.
Wer sich näher an der Theorie bewegt, wird auch besseren Profit daraus ziehen (vom Zeitfaktor des Wissenserwerbs einnmal abgesehen).

Also:
Keiner hat je ein Muscheldiagramm unseres 3-Ender-MOTORS gesehen, drum weiß keiner genau, bei welcher Drehzahl und Last unser Motor den geringsten Verbrauch hätte. LEIDER. :-( DOCH, bei 2800/min laut der Hochschule HAW Hamburg.
Einzig, wir wissen, dass der Motor bei 3600/min sein höchstes Drehmoment abgibt, dass es ein Benzinmotor ist (Im Falle des 1,0L -Motors, den ich hier betrachte, weil ich ihn auch fahre) und wir 5 Gänge haben und deren Über- bzw. Untersetzung kennen und wie weit man max. den Motor drehen dürfte (sagen wir mal 6500/min, wo der originale Seriendrehzahlmesser seinen Beginn des roten Bereiches hat).

Ausgang:
max. Drehzahl 6500/min [Diesel fraglich]
max. Drehmoment 3600/min [Diesel 1750/min]
max. Leistung 6000/min (für unsere Betrachtungen jedoch völlig belanglos und von mir ohnehin angezweifelt, wenn ich das Verhalten meines Motors betrachte, dürfte wohl kaum mehr als bei 5000/min liegen und meiner fährt trotzdem noch Tacho bis 180/km/h mit Schwung und bergab mit neuer Origialbereifung, ist aber ein anderes Thema) [Diesel 4000/min]

Getriebeübersetzung:
identisch bei allen, d.h. egal ob Handschaltung oder Multi-Mode Getriebe. (Werte für den 4Zyl.- Diesel 1,4L 54PS anders und hier in ECKIGEN Klammern!!!!)
1.Gang 3,545:1 [gleich]
2.Gang 1,913:1 [gleich]
3.Gang 1,310:1 [1,161:1]
4.Gang 1,027:1 [0,829:1]
5.Gang 0,850:1 [0,608:1]
(Rückwärtsgang 3,214:1)
Endübersetzung 3,550:1 [gleich]

Reifen: 155/65-14 (Umfang = 2 x phi x r = 2 x phi x ( 0,5x((2x0,65x15,5cm)+(14zollx2,54cm/zoll))) = 175,018 cm)

==> Beispiel für 1000/min und 1.Gang:
((1000 1/min) / (3,545 x 3,550)) x (60 h/min) x (175,018 cm x (1/100000 km/cm)) = 8,344289716.... km/h = ~ ca. 8,34 km/h.
=======================================

1.Gang
bei 1000/min ca. 8,34 km/h
bei 2800/min ca. 23,36 km/h (Drehzahl geringsten Motor-Verbrauchs bei bestimmter Gaspedalstellung)
bei 3400/min ca. 28,37 km/h (VERMUTLICH Drehzahl geringsten Motor-Verbrauchs bei bestimmter Gaspedalstellung)
bei 3600/min ca. 30,04 km/h (Drehzahl maximales Motordrehmoment)
bei 6000/min ca. 50,06 km/h (Drehzahl maximaler Motorleistung)
bei 6500/min ca. 54,23 km/h (Beginn des roten Bereiches)

2.Gang
bei 1000/min ca. 15,46 km/h
bei 2800/min ca. 43,30 km/h (Drehzahl geringsten Motor-Verbrauchs bei bestimmter Gaspedalstellung)
bei 3400/min ca. 52,57 km/h (VERMUTLICH Drehzahl geringsten Motor-Verbrauchs bei bestimmter Gaspedalstellung)
bei 3600/min ca. 55,67 km/h (Drehzahl maximales Motordrehmoment)
bei 6000/min ca. 92,78 km/h (Drehzahl maximaler Motorleistung)
bei 6500/min ca. 100,51 km/h (Beginn des roten Bereiches)

3.Gang
bei 1000/min ca. 22,58 km/h
bei 2800/min ca. 63,22 km/h (Drehzahl geringsten Motor-Verbrauchs bei bestimmter Gaspedalstellung)
bei 3400/min ca. 76,77 km/h (VERMUTLICH Drehzahl geringsten Motor-Verbrauchs bei bestimmter Gaspedalstellung)
bei 3600/min ca. 81,29 km/h (Drehzahl maximales Motordrehmoment)
bei 6000/min ca. 135,48 km/h (Drehzahl maximaler Motorleistung)
bei 6500/min ca. 146,77 km/h (Beginn des roten Bereiches)

4.Gang
bei 1000/min ca. 28,80 km/h
bei 2800/min ca. 80,65 km/h (Drehzahl geringsten Motor-Verbrauchs bei bestimmter Gaspedalstellung)
bei 3400/min ca. 97,93 km/h (VERMUTLICH Drehzahl geringsten Motor-Verbrauchs bei bestimmter Gaspedalstellung)
bei 3600/min ca. 103,69 km/h (Drehzahl maximales Motordrehmoment)
bei 6000/min ca. 172,81 km/h (Drehzahl maximaler Motorleistung)
bei 6500/min ca. 187,22 km/h (Beginn des roten Bereiches)

5.Gang
bei 1000/min ca. 34,80 km/h
bei 2800/min ca. 97,44 km/h (Drehzahl geringsten Motor-Verbrauchs bei bestimmter Gaspedalstellung)
bei 3400/min ca. 118,32 km/h (VERMUTLICH Drehzahl geringsten Motor-Verbrauchs bei bestimmter Gaspedalstellung)
bei 3600/min ca. 125,28 km/h (Drehzahl maximales Motordrehmoment)
bei 6000/min ca. 208,80 km/h (Drehzahl maximaler Motorleistung)
bei 6500/min ca. 226,20 km/h (Beginn des roten Bereiches)

Wie gesagt, diese Daten zählen nur für die theoretischen exakten Werte. Wer z.B. schon benutzte Reifen verbaut hat, der dreht den Motor bei diesen Geschwindigkeiten ggf. schon wieder höher als diese hier genannten Drehzahlen. Diese Daten sind daher nicht als erlaubte km/h in jedem Gang zu verstehen.

Nun,
wir wollen jetzt aber doch wissen, wie wir am besten den Motor drehen lassen sollten beim Schalten.
Dazu sollte (IN ERSTER NÄHERUNG) in jedem Gang die Drehzahl zu Beginn genauso weit von jenen vermuteten 3400/min 2800/minentfernt sein, wie auch gegen Ende des Ganges.
Dazu müssen wir aber eine Zieldrehzahl bzw. Zielgeschwindigkeit haben, die wir erreichen und beibehalten möchten im 5.Gang. Und da ich mit ihm nicht noch langwierig beschleunigen möchte, sollten GENAU die 3400/min 2800/minanliegen, wenn ich vom 4. in den 5. geschaltet habe.
Ich nehme dazu jetzt mal die 3400/min 2800/min, das wären im 5.Gang ca. 118,32 km/h 97,44 km/h (berechnet aus obigen 34,80 Km/h bei 1000/min x 3,4 2,8 für die 3400/min 2800/min ) (vermutlich dort die beste Motorverbrauchsdrehzahl) und arbeite mich von dort aus die Gänge rückwärts von den "Anschluss-Drehzahlen" und "Anschluss-Geschwindigkeiten.
ca. 0 - 33,37 km/h im 1.Gang bei Leerlauf - 4001/min
ca. 33,37 - 71,73 km/h im 2.Gang bei 2159 - 4640/min
ca. 71,73 - 81,78 km/h im 3.Gang 3178 - 3622/min
ca. 81,78 - 118,32 km/h im 4.Gang bei 2692 - 4108/min
118,32 km/h im 5.Gang bei 3400/min


ca. 0 - 24 km/h im 1.Gang bei Leerlauf - 2876/min
ca. 24 - 62,59 km/h im 2.Gang bei 1552 - 4048/min
ca. 62,59 - 63,85 km/h im 3.Gang 2772 - 2828/min
ca. 63,85 - 97,44 km/h im 4.Gang bei 2217 - 3383/min
97,44 km/h im 5.Gang bei 2800/min


Der 3.Gang fällt bekannter Maßen aus der Reihe und die unteren beiden Gänge sind ja auch schon ordentlich lange übersetzt! HIer hätte ich gesagt, bei ca. 63 km/h direkt vom 2. in den 4.Gang schalten. Aber es kommt noch ein wenig anders, siehe weiter unten.

Was hier nicht berücksichtigt wurde, dass jeder auch nur unterschiedlich schnell schalten kann und dabei auch noch gewisse Verluste auftreten und auch das Aus- und Einkuppeln je nach schnelle des Fußes auch noch andere Wirkungen beim Kupplungsschleifen bewirkt.
Ebenso keine Berücksichtigung konnte finden, dass die Drehmomentkurve und die Verbrauchskurve vor und nach der vermuteten Drehzahl geringsten Verbrauchs nicht identisch schnelles oder langsames Gefälle bzw. Krümmungen haben. Auch wurde nur sehr grob gerundet, um die Übersichtlichkeit nicht gänzlich zu verlieren.
Es soll ja hier auch nur eine grobe Richtung aufgezeigt werden, wo man ungefähr schalten sollte bei ca. 80% Gasfußstellung maximal und verbrauchsarmem Hochbeschleunigen.

Die wahre Drehmomentkurve noch genauer herangezogen, so zeigt sich, dass man gleiches Drehmoment nicht bei identischen/hälftigen Abständen zu den 3400/min vorfindet, sondern Identisches Drehmoment eher bei Drehzahlen 1/3 unterhalb 3400/min zu 2/3 oberhalb 3400/min vorfindet.
Dies ergibt nun eine verbesserte Annäherung an die zu nutzenden verbrauchsärmsten Schaltdrehzahlen und km/h je Gang wie folgt:

ca. 0 - 43,2 km/h im 1.Gang bei ca. Leerlauf - 5179/min
ca. 43,2 - 71,29 km/h im 2.Gang bei ca. 2795 - 4611/min
ca. 71,29 - 87,72 km/h im 3.Gang bei ca. 3157 - 3885/min
ca. 87,72 - 118,32 km/h im 4.Gang bei ca. 3046 - 4108/min
118,32 km/h im 5.Gang bei 3400/min


Also bessere Annäherung (grob GPS-km/h bzw. theoretische Werte!!):
1.Gang bis 24 km/h
2.Gang bis 63 km/h
3.Gang überspringen, da nur ca. 1,25 km/h zu überbrücken wären
4.Gang bis 97,5 km/h
5.Gang bei 97,5 halten


Generell gilt aber weiterhin, es sollte der höchste Gang, die niedrigste Drehzahl gefahren werden, wo immer möglich!!!
Und wenn man die Wahl hat, sollte man im 5.Gang so langsam wie möglich fahren (ausserhalb des Ortes), weil gerade die aufzubringende Leistung zur Überwindung des Luftiwderstandes hoch3 benötigt wird, also kubisch ansteigt mit der Geschwindigkeit!!!

Das sind aber noch KEINE genauen TACHO-km/h, denn die lägen immer etwas höher (müssen sie sogar per Gesetz!!)
Wenn wir dies noch über den Daumen gepeilt berücksichtigen, dann wäre die jetztige END-Empfehlung zum Schalten (Anfang vom Gang bis Ende vom Gang erfolgen bei ca. gleichhohem Drehmoment) LAUT TACHO:

=====================================================================
=====================================================================

1.Gang bis Tacho ca. 27 km/h ziehen
2.Gang bis TACHO ca. 69 km/h ziehen
3.Gang überspringen, da nur ca. 1,25 km/h zu überbücken wären und das Schalten ja auch noch Zeit, Schwung und Sprit kostet
4.Gang bis TACHO ca. 105 km/h ziehen
5.Gang bei TACHO ca. 105 km/h halten.

=====================================================================
=====================================================================

Und wenn wir uns so bei Spritmonitor die guten spritsparendsten Vielfahrer anschauen, dann haben die zumeist immer den geringsten Verbrauch ausserhalb der Stadt, nicht auf der Autobahn, sondern bei den Überlandfahrten. Und wie schnell fährt man überland normalerweise? Genau, so um die 100 km/h. Und genau das finden wir hier optimiert im 5.Gang bei ca. 2800/min und ca. 105 km/h auf dem Tacho vor. Denn als Autobahnrabauken sind unsere kleinen 3-Ender nicht wirklich konzipiert worden. Dann schon eher für die Stadt bzw. als günstiges 2.Fahrzeug für Pendler zum Beispiel.


Diese Werte machen aber auch nur Sinn, wenn man danach ausreichend Zeit hat, 125 km/h die ca. 105 km/h zu fahren und nicht dann in die Bremsen steigen muss.
Wer hingegen schon recht abgefahrene Originalreifen drauf hat, bei dem müssten die Schalt-km/h noch etwas niedriger gewählt werden.

Wenn nun noch jemand herausfindet, in welchen Gängen genau und ab welcher Gasstellung eine Vollgas-Anfettung erfolgt im Steuergerät, dann wären wir noch besser gerüstet als die nur sehr groben 80% Gaspedalstellung bei diesen Hochschalt-Prozeduren.

7. Rollen oder Motorbremse
Wenn jetzt noch jemand herausfindet, wieviel Liter der Motor in der Leerlaufdrehzahl verbaucht, so könnte man noch eine angenäherte empfehlung berechnen, ab welchen km/h es Sinn macht, den Gang zum Rollen rauszunehmen und bis wann man generell die Motorbremse mit wissender Schubabschatung eher verwenden sollte. Man sollte ja wenn möglich immer die bereits in Geschwindigkeit umgesetzte Energie nutzen und rollen. Während des Rollens wird jedoch der Motor bei spritverbrauchender Leerlaufdrehzahl gehalten. Auf der Autobahn macht das Bergabrollen sicher Sinn, in der Stadt an eine Ampel und niedrigen km/h eher weniger. Da kann man ruhig die Motorbremse nutzen. Jedoch kann die Motorbremse z.T. schon recht heftig die kinetische Energie (in Form von Geschwindigkeit) verpulvern. Und Motorbremse funktioniert ja auch nicht bis zum Stillstehen, weil unter grob 1150/min und/oder 20 km/h wieder eingespritzt wird, um eine gewisse Leerlaufdrehzahl zu gewährleisten. Und jeden Gang per Motorbremse zu nutzen machen wohl auch nur die Teenager Vollhonks, die Kupplung würde sich da jedesmal sicher nicht drüber freuen. Im Prinzip müsste man dann auch wieder für jeden Gang eine Grenzgeschwindigkeit formulieren, unterhalb derer man Motorbremse besser nutzt undd pberhalb derer man eher den Gang rausnimmt und rollen lässt. Dazu kommt, man muss dann situationsbedingt immer auch abwägen, wie weit ist es noch bis zum Stillstand oder zur niedrigst akzeptablen Geschwindigkeit.
Man kann viel annähern, aber am Ende benötigt man dann anhand der Empfehlungen auch wieder einiges an Umgewöhnung und Erfahrung, um seinen eigenen individuellen Weg mit samt seinen Hindernissen und "Straßen-Mitnutzern" darauf hin zu optimieren.
Vom Gefühl her würde ich sagen, alles Bremsen im 1. und 2. Gang die Motorbremse nutzen, ab 3.Gang immer rollen oder ausrollen lassen.

Grüße


P.S.:
Schubabschaltung zwischen den Gangwechseln gab es erst ab 2009 im Aygo, so wie reibungsminderndes Motoröl (zusammen lief das bei toyota unter "Toyota Optimal Drive"). Ebenso wurde der Lufteinlass an der Front etwas geändert und insgesamt wurden damit laut Theorie der CO²-Ausstoß von 109 g/km auf 106 g/km gesenkt, also knapp 3% Spritersparnis. In der Praxis zeigte sich bei Spritmonitor, dass sich der Benzinverbrauch zwischen den alten (bis 2008) und neueren Modellen (2009-2011) sowohl bei dem absoluten Minimumdurchschnittsverbrauch, als auch beim normalen Durchschnittsverbrauch, damit um rund 0,21-0,22 L/100km gesenkt werden konnte, also sogar um die 4%.
In 2012 wurde der Motor nochmals verbessert und erreichte dann laut Datenblatt nur noch 102g/km CO², also nochmal knapp 4%. In der Praxis zu sehen auf Spritmonitor is zu sehen, dass dies nochmal ca. 0,14 L/km eingespart hat, also nochmal etwa 2,5%.
Angeblich sollte ab 2014 so richtig der Verbrauch/ausstoß gesenkt worden sein laut Theorie, bis zu 88g/km CO² (2015-2017), aber im Gegenteil, in der Praxis stieg der Verbrauch wieder an gegenüber nahezu allen alten Modellen.
Und das noch neuere Modell (2018), das kommt nun auf den abolut niedrigsten Durchschnittsverbrauch von allen !!! Nochmal ca. 0,15L/100km weniger, als das bis dahin am wenigsten verbrauchenden Modell 2012-2014.
AYGO 1.0 City +Klima +grau MicaLack +CDRadio, Bj.2005 Schaltgetriebe 163TKm (2018), ULTRAgauge-OBD-Display (frei einstellbare 56 Motor-Daten+Verbrauchs-Anzeigen auf 7 Bildschirmen samt Helligkeitssensor)
Charly1
 
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